Floppy
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Beiträge von Floppy

    Wenn es das Kommando Decke gibt, dann muss!!! das immer zwingend auch aufgelöst werden. Ansonsten bleibt der Hund nur solange auf der Decke, solange er möchte. Was ja nicht Sinn der Aktion ist.


    Wenn ich das Verhalten bei uns betrachte, wenn es rausgehen soll, ist das aktuell im Vergleich zu einem Jahr vorher ein Unterschied wie Tag und Nacht. Vorher: Quengeln, rumspringen, fiepen und ab durch die Tür mit Karacho.

    Heute: ich mache mich ganz ruhig fertig, Schuhe, Jacke, Mütze, Leine. Je ungeduldiger der Hund, desto langsamer meine Bewegungen. Der Hund wird nicht beachtet und auch nicht angesprochen(versteht er eh nicht). Kommandos wie bleib oder jetzt raus nur mit Körpersprache. Durch die Haustür gehe immer immer immer ich als erster. Nachdem die Pforte zur Straße aufgemacht wurde, wird immer immer immer erst so eine halbe Minute gewartet. Danach erst gehts los. Bis dahin habe ich kein Wort gesprochen. Das ganze hat bei uns so etwa 2 - 3 Monate gedauert. Dafür läufts jetzt wirklich gut.

    Wir haben im Wohnzimmer auch eine Box, wohin sich Daisy ab und an ablegt. Die Tür bleibt allerdings immer offen.

    Daher: Hund mit der Leine Esstisch anbinden. Bei uns wiegt der etwa 50 kg. Mit dem passiert nichts. Hund lernt sehr schnell: wenn ich angeleint bin am Tisch passiert solange nichts. Ist also Entspannung angesagt. Für uns Menschen sieht das sehr dramatisch aus. Dem Hund schadet das allerdings in keiner Weise.

    Sitz, Platz, Bleib funktioniert auch so bis 20 M Hundeentfernung. Kommt auf den Hund an. Jeder größer der ist, desto größer ist auch der Respekt. Der letzte Hundetrainer sagte bis auf Weiteres keine Hundekontakte erlauben. Denke, das bringt uns gerade auch so nicht weiter. Belohnen über Spielzeug, Zergeln ist nicht so ihres. Futter geht, wenn die Ablenkung nicht so groß ist. Auch das Terrain hat großen Einfluss: an unbekannten Orten kann sie vor Aufregung noch nicht einmal ordentlich geradeaus gehen, Stichwort kreiseln.


    Ich schätze auch, die Übung machts und die Distanz gerade so wählen, dass es nicht eskaliert. Ansonsten: welche Aufgaben könnte man sonst antrainieren, die in einer Begegnung Sinn machen?

    Und wo haben die Einzelstunden statt gefunden? Auf dem Hundeplatz/Trainingsgelände? Hat der Trainer euren Hund mal dort erlebt, wo ihr wohnt und in der direkten Konfrontation mit anderen Hunden?

    Die Stunden haben auf dem Trainingsgelände stattgefunden. Die letzte Stunde beim ersten Trainer war dann in unserem Viertel mit einer Schütteldose. Das Ergebnis war beeindruckend, hat sich allerdings nach dem dritten mal komplett abgenutzt. Da ich keinen wirklich guten Trainer erkennen kann, sondern erst nach viel Geld und Zeit, ist dieses Thema durch.


    Daher die Frage, welchen Trainingszustand hat sie? Grundausbildung? Wo steht sie da?

    Sitz, Platz, bleib, Apportieren geht, Rückruf klappt zuverlässig (außer Hasen und Katzen...), alleine bleiben bis zu 3 Stunden, klappt, in die Box zum runterkommen auch. Beißen hat sie anscheinend nie gelernt, würde zu keiner Zeit schnappen, selbst beim Ziehen an den Hinterläufen.


    Insgesamt hätten wir es also viel schlechter treffen können.

    Bis jetzt waren das fast ausnahmslos Einzelstunden. 12 und 6 Stunden. Viel Erklärung aber nichts konkretes in Bezug auf die Begegnungen.


    Wasserflasche und Schütteldose waren auch dabei, hat nicht dauerhaft funktioniert.

    Erst einmal, unsere Daisy ist ein toller Hund. Leider gibt's jedoch immer noch Probleme an der Leine beim Vorbeigehen an anderen Hunden. Das Thema haben wir ja auch nicht exklusiv.


    Daisy ist jetzt etwa 3, ehemaliger Zwingerkandidat, Tierheimhund, unsicher, hibbelig. Die Sozialsierung ist da wohl etwas zu kurz gekommen. Mittlerweile waren wir bei 2 Hundeschulen, haben auch einiges an Geld dort gelassen.. Für genau das Thema gab's noch keine Lösung. Außer ganz viel Zeit.


    Hundebegegnungen an sich können wir ganz gut managen: Mindestabstand von aktuell etwa 5 Metern halten, umdrehen, warten. Ggf. den Hund zwischen den Beinen fixieren, wenn kein Platz ist. Funktioniert meistens, ist aber irgendwie nicht die Dauerlösung. Ins Lokal gehen ist eigentlich nicht möglich, denn man weiß nie, was (rein)kommt. Die anderen Gäste möchten verständlicherweise ihre Ruhe haben. Insgesamt ist es über die 1,5 Jahre, die sie bei uns ist, schon etwas besser geworden.


    Jede Hundebegegnung, die nicht eskaliert, ist eine gute Begegnung, so mittlerweile unser Motto.


    Im Freilauf ist Daisy zu anderen Hunden am Anfang etwas distanzlos, aber allgemein umgänglich.


    Schön wäre nun, von euch zu erfahren, ob es Anregungen/Ansätze gibt, in welche Richtung wir arbeiten könnten oder was bei euch geholfen hat. Feuer frei!

    Ich würde es begrüßen, wenn man die Huta, um die es hier geht, anonymisiert. Ich kenne die Huta nicht, habe auch keinerlei Beziehung dorthin. Was dazu eingangs geschrieben wurde, ist sicherlich für den Betreffenden ärgerlich. Ich für meinen Teil kann nur unsere Huta hier vor Ort beurteilen. Da geht es zu wie Palinka74 es beschrieben hat. Eine normale Huta ist leider kein Luxushotel. Ob der Hund eines braucht, ist natürlich Ansichtssache.

    Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum.


    Eine tolle Vorstellung und deine Daisy ist eine ganz bezaubernde Hündin <3

    Wisst ihr, was außer viel Schäferhund bei ihr noch mitgemixt hat?

    Kann ich leider nicht sagen, was noch so zugemixt wurde. Daisy wird aufgrund ihrer Größe und ihrer 23 kg oft noch für eine Heranwachsende gehalten. Soll uns recht sein.

    Hallo zusammen aus dem schönen Niedersachsen,


    kurz zu uns: wir haben 3 mittlerweile erwachsene Kinder von denen nur die jüngste noch bei uns wohnt.


    Zur Hundeerfahrung: wir hatten in den vergangenen 10 Jahren intensiven Kontakt mit unserem Nachbarshund(Schäfimix Tierheimkandidaten). Den hatten wir teilweise tageweise betreut und streng genommen mehr Kontakt mit ihm, als die Hundehalter selbst.


    Nachdem nun Haus mit Garten verfügbar ist, war es Zeit für einen eigenen Hund. In Frage kam eigentlich nur ein Hund aus dem Tierheim. Im April 2022 ist Daisy, ein Mix mit ganz viel Schäferhund, bei uns eingezogen. Daisy war zum damaligen Zeitpunkt etwa 2 Jahre alt. Davor lebte sie wohl überwiegend in einem Zwinger und hatte wenig kennen gelernt. Mit Menschen gibt es überhaupt keine Probleme, mit Hundebegegungen und dort vor allem an der Leine, aufgrund fehlender Sozialisierung, allerdings schon.


    Wir arbeiten aber daran, ebenso an der Impulskontrolle Was ich anfangs doch deutlich unterschätzt hatte: ein Leinenpöbler im Schäferhundkostüm wird von vielen als potentiell gefährlich und /oder aggressiv wahrgenommen. Es ist halt ein Unterschied, ob eine Trethupe kläfft oder ein Schäferhund.


    Ansonsten macht uns Daisy jeden Tag viel Freude. Mittlerweile kennt sie die Grundkommandos, kann stundenweise allein bleiben, lässt sich auf ihre Decke oder in ihre Box schicken und ist eine unfassbar treue Seele.


    Nachdem sie sich anfangs mit Apportieren etwas schwergetan hat, klappt das jetzt aber auch recht gut. Mit Apportieren ist gemeint, dass ein Gegenstand entweder geworfen oder versteckt wird, und Daisy erst danach auf unser Kommando hin, mit ihrer Arbeit anfängt. Als nächstes werden wir so etwas für die Nasenarbeit etablieren. Grundsätzlich ist Daisy bei uns schon ruhiger geworden, hat aber immer noch ein hohes Stresslevel und eine kurze Zündschnur.


    Von Beginn an arbeiten wir auch mit einer Hundetrainerin am Verhalten. Mit viel Geduld und Konsequenz kommen wir in kleinen Schritten voran.


    Im Forum lese ich schon seit einiger Zeit still mit. Es ist interessantes und informatives dabei. Unten noch eine kleine Bilderauswahl.

    Aktuell habe ich keine konkrete Frage. Das kommt aber noch…..