Hmm wie mir scheint ist die Entscheidung eh schon gefallen.
Ich hätte mir an Deiner Stelle noch paar Fragen gestellt (rein für Dich, das brauchst hier ja nicht beantworten):
Warum ein Gebrauchshund wenn man eigentlich nicht mit ihm arbeiten möchte? Oder geht es "nur um "kein-IGP" sonst aber schon Training?
Wer kümmert sich um den Hund wenn Du ausfällst? Und sind diese Personen willens und in der Lage sich um einen (jungen) Schäferhund zu kümmern?
Wie soll das mit dem anderen Junghund und auch den Kindern laufen? Ich sag nur eine Gruppe im Garten (Fußball) spielende Kinder kann für einen jungen Schäferhund eine Herausforderung sein. Ein anderer Junghund an dem man sich hochspulen kann auch.
Zwei annähernd gleich alte Hundedamen, das kann böse ins Auge gehen - ist man willens und in der Lage die beiden Mädels sollte es erforderlich sein dauerhaft voneinander zu trennen?
Mein Mädel hatte eine fast gleichaltrige Spielkumpanin. Ging ca 1,5 Jahre gut. Dann gab es mal Zoff und vom dem Tag an war es vorbei, die beiden Mädels miteinander war nicht mehr möglich. War in unserem Fall für uns Menschen doof aber leicht zu handeln weil "nur" erweiterte Nachbarschaft. Im dichten Wohnverhältnis wäre das für mich zu stressig.
Ein Schäferhund-Welpe ist in der Regel optisch niedlich, vom Verhalten her aber oft ruppig und frech. Erfahrungsgemäß kann das in Familien und Freundschaften manchmal schon für Mißstimmung sorgen (wenn der fünfte Ball der Kinder geschreddert wurde, der andere Junghund im Spiel etwas härter rangenommen wird, die "gute" Jacke beim antackern ein Loch bekommt etc pp). Klar sind das alles Dinge die Hund nicht darf, die auch andere Rassen gern mal machen, aber die ein Schäfer schon auch gern mal etwas vehementer macht (und die Maßregelung dann vielleicht auch noch lustig findet).
Überleg Dir das einfach mal für Dich (vielleicht ist es ja eh schon alles bedacht, dann umso besser).
Nur bei einem Hund der etwas mehr Pfeffer, gleichzeitig aber auch mehr Ernst hat, hat man mMn auch eine andere Verantwortung.