maike
  • Weiblich
  • aus Hessen
  • Mitglied seit 6. Februar 2025

Beiträge von maike

    Ja das sind schon so einige Punkte, einige haben wir Recht sicher abgedeckt, bei dem ein oder anderen ist es noch ein bisschen wackelig.

    Zum Glück läuft sie mittlerweile echt schön am der Leine 😆


    Ich werde weiter versuchen häufiger in der Dämmerung am Waldrand unterwegs zu sein, an der Schleppleine, suchen und anzeigen kann sie dann, weglaufen nicht und wenn sie einigermaßen ansprechbar ist versuche ich sie zum spielen zu animieren. Mal schauen wie es sich unter der Reizlage entwickelt, ich habe die Hoffnung, dass sie merkt, dass sie eh nicht jagen kann und dafür dann mit mir vorlieb nimmt :)

    Das ist deprimierend, wenn man schon hofft, dass es sich etwas gelegt hat und dann ganz schnell eines besseren belehrt wird. Ich war auch gerade nochmal in der beginnenden Dämmerung auf einer Wiese am Waldrand.

    Also entspannt ist anderes. Aber mit Leine konnte ich sie übezeugen, dass ein Spiel mit mir auch möglich ist. Was Spaß macht ist zum Glück auch immer eine Frage der Möglichkeiten ^^

    Ja also die Hasen gehen mir auch echt am meisten auf die Nerven... Man sieht sie kaum, bis man selbst oder der Hund halbwegs drauf steht und dann hoppeln sie los... Ich denke die wollen auch gejagt werden 😅

    hm... das liest sich ja alles eher ernüchternd muss ich sagen ^^

    Ich würde sagen ich bin mit Mila noch gerade so auf der Klippe. Sie ist jagdlich schon sehr ambitioniert.

    Wenn sie auf eine frische Fährte kommt, ist sie frührt förmlich durchgedreht. Das hat sich, aber durch Training und ich denke auch ein bisschen das Alter (sie ist bald 3 Jahre) ganz gut normalisiert, sie ist zumindest abrufbar.

    Es gab natürlich trotzdem auch schon die klassche Hasen Situation, ich gebe sie auf einer Wiese freudig in den Freilauf und sehe, das der Hase direkt neben uns sitzt und natürlich in dem Moment durchstratet. Da war dann natürlich alles zu spät, sie hat den Hasen hin und her durchs Tal gejagt, bis er es geschafft hat sie an einem Bach auszutricksen.

    Ich konnte sie aber auch schon von der Verfolgfung von so drei oder vier Rehen, die direkt vor uns über den Weg geschossen kamen abrufen, wobei ich heute noch nicht wirklikch glauben kann, dass das geklappt hat.


    Heute waren wir mal wieder unterwegs und haben einen Hasen auf der Wiese gesehen, da sie an der Schleppleine war, war ich irgendwie locker drauf und habe ihr das ok gegeben, dass wir hingehen, wir haben uns im Laufschritt genährt, der Hase ist natürlich weggehoppelt, Mila wollte natürlich durchstarten und ich hatte den Plan irgendwie noch nicht so 100 % durchdacht und einfach Milas Namen, statt einem Kommando gerufen, sie hat auf dem Absatz kehrt gemacht und glücklicherweise hatte ich auch eine super Jackpot Bestätigung dabei, die ich ihr dann geben konnte. Wir sind dann noch weiter in die Richtung und sie durfte da noch ein bisschen das Unterholz untersuchen.

    Ein Reh haben wir dann später auch noch gesehen. Allerdings war das auf der anderen Seite eines mittelgroßen Baches. Da war sie natürlich auch geladen, aber konnte ja nichts machen (wegen Bach und Schleppleine). Ich habe mal einfach so getan, als hätten wir damit das Reh zu verjagen schon eine mega Heldentat verübt, sie hat sich auch wirklich erstaunlihc schnell wieder runter reguliert.

    Bis jetzt habe ich auch eher versucht es konsequent zu unterbinden, aber ich bin es leid ständig komplett gegen ihre Instinkte anzukämpfen.


    Hat vielleicht jemand Erfahrung mit solchen Umlenkversuchen?

    Bzw. den Jagdinstinkt irgendwie einzubinden ins Training?

    Hm... Ja dass Bewegung Stress beeinflussen kann, bzw. hilfreich im Umgang mit Stress ist, ist klar.


    Ich denke bei ganz vielen Problemen und Krankheitsbildern sind die Hunde, weil sie so eng mit uns zusammen leben, auch irgendwie der Spiegel unserer sich ständig verändernden Krankheitsbilder.

    Auch Menschen leiden zunehmend unter Stress und den Folgen die ein dauerhaft zu hoher stresslevel mit sich bringt.

    Ich denke bei uns ist es genauso. Stress auf der Arbeit beim Büros Job, zu Hause mit der Familie oder allgemein den Alltag zu organisieren, ständig erreichbar sein, auch wenn man eigentlich einmal Ruhe bräuchte.

    Ich glaube (Achtung gefährliches Halbwissen:D) hormonell unterscheidet sich dieser Stress nicht großartig von dem Stress den man hat, wenn man Beispielsweise in der Uhrzeit vor einem Bären oder dem berühmten Säbelzahntiger fliehen musste. Stress war evolutionär also ganz oft mit Bewegung verknüpft. Wenn der Stress jetzt immer weiter zunimmt und die Bewegung immer mehr abnimmt, kann sich das ja nur negativ auswirken.


    Wichtig ist immer dran zu denken Stress ist nicht gleich Stress und jeder Mensch wie Hund hat eine andere Toleranz dafür. Das oben beschrieben traben hat für den Hund sicher jede Menge gesundheitliche Vorteile, ob er gestresst ist oder nicht.

    Ich würde es auch gerne machen, aber am Fahrrad laufen, ist bei Mila und mir so eine Sache 😅😆

    Im Einzelfall sollte man immer individuell schauen, wie man eine Balance hinbekommt, bei der alle Happy sind. ✌🏼

    Es hört sich wirklich super an wie ihr an die Sache Ran geht. So ein Glück, dass es auch Leute gibt, die Hunden, noch so eine tolle Chance geben, ihren Platz im Leben zu finden.

    Richtig schön ♥️


    Es ist cool und schlau, dass ihr bei einer Hundeschule mit so einem breiten Angebot seid. Ich würde euch raten so nach und nach wirklich mal die verschiedenen Sachen auszutesten. Und dann zu schauen, was ihr liegt und Spaß macht.


    Ich selbst mache agility und mantrailing.

    Mantrailing ist für den Menschen richtig schwer zu lernen, aber die Hunde lernen sich in verschiedenen Umgebungen zu konzentrieren.

    Praktischer Nebeneffekt für uns: im Auto warten gehört da auch immer dazu.


    Für agility sind glaube ich alle Hunde zu haben, die gerne rennen. Ich würde mal tippen, dass sie hier eher Fraktion übermotiviert sein dürfte^^

    Da würde ich echt immer empfehlen, bevor man selbst richtig anfängt den Hund langsam und mit genug Abstand daran zu gewöhnen, dass andere im Parcours rennen.

    Das ist für viele Hunde schwer auszuhalten. Wenn man es geschafft hat seinem Hund da von Anfang an Ruhe zu vermitteln profitiert man davon für die Ewigkeit in allen Lebenslagen. Und umgekehrt, wenn sie sich erstmal dran gewöhnt haben da komplett hochzufahren, wird es echt schwer ihnen da nochmal Ruhe zu vermitteln.


    Aber bei euch bin ich mir sicher, dass ihr da den passenden Weg finden werdet. Wir freuen uns von euren Fortschritten zu hören 🥳😃

    Herzlich Willkommen im Forum.

    Sie ist ja wirklich wunderschön ☺️


    Mit dem Jagdtrieb kann ich auch ein Lied von singen. Man will einen schönen Spaziergang machen, super Wetter... Aber nicht wenn man über eine frische Fährte von irgendwelchen Wildtieren läuft... Dann war es das mit der Ruhe und Harmonie 😅


    Ganz viel Spaß euch dreien 🍀

    Ich habe das Rütter Statement jetzt auf youtube gefunden.

    Man kann zu dem Sport stehen, wie man möchte, aber ich finde es bedenklich, dass so erfolgreiche Hundesportler so plump und inhaltslos von der Seite angemacht werden.


    Ich selbst muss gestehen habe früher, wenn ich IGP Ausschnitte gesehen habe, gedacht was treiben die da mit den Hunden. Ich fand jetzt Bisspassagen nicht so schlimm, wie dass die Kommandos immer gleich in so einem ernsten Ton gerufen werden oder dass die Hunde da, ohne für mich ersichtlichen Grund zum Maximum gespannt waren.


    Jetzt durch 1,5 Jahre Alltagstraining mit meinem Hund sehe ich das alles mit anderen Augen. Im Alltag klappt jetzt alles, aber wir haben so einen Spaß am Konzept von Training bekommen, dass wir im Hundesport weiter machen wollen.


    Es ist für mich total verständlich, dass Hundebesitzer, die nichts mit IGP oder Mondioring zu tun haben, die zu Beginn des Videos eingeblendeten Szenen im besten Fall einfach nur befremdlich finden. (Das kommt vermutlich auch dadurch, dass viele Hunde haben, in denen ein solches Verhalten genetisch, in dem Maß gar nicht angelegt ist.)


    Aber erfolgrreiche Hundesportler einfach so grundlos von der Seite anzugreifen und mit dem Finger auf die zu zeigen ist wirklich sowas von unkollegial. Ich wüsste nicht, dass irgendwie im Raum stehen würde, dass einer der beiden Sportler seine Hunde quählt. Das sind Personen, die Training an andere vermitteln. Und im Zentrum von jedem guten Training steht immer den Hund und seine Bedürfnisse zu verstehen. Die Menschen, die erfolgreich auf Spitzenviveau trainieren sind meiner Meinung nach nicht das Problem, sonder Teil der Lösung über gutes Training Menschen und Hunden zu helfen und aufzuklären.


    Man gewinnt doch heute keinen Blumentopf mehr mit einem Hund, der schlecht ausgebildet ist und Meideverhalten zeigt und ich bin keine Expertin im Mondioring, aber da wird so viel Eigeninitiative vom Hund abgefragt, mit schlechtem Training gegen den Hund bekommt man da doch nie im Leben ein vorzeigbares Ergebnis hin.


    Es geht total in die falsche Richtung pauschal den Sport in dieser Art und Weise zu Verurteilen und im Endeffekt schadet man dem gesamten sportlichen Bereich damit, Austausch und Aufklärung wird unterbunden und Spaltung begünstigt. Das ist wirklich Schade!

    Ich musste mich gerade totlachen, weil ich drüber nachgedacht habe wie gegensätzlich der heutige Standard von Hunde Training sind und der Umgang mit Problemen.


    Hunde Training, positive Verstärkung, stärken fördern und alles mögliche...

    Wir Menschen untereinander Verbot, Auflagen Führungszeugnis, Vorverurteilung 😆

    Weil wir ja jetzt hier beim Thema Regelung, Verbote, Auflagen, Prävention gelandet sind :D


    Also so weit ich weiß wird ja wirklich nicht registriert wer mit seinen Hunden Beißsportarten trainiert.


    Gerade im Zusammenhang damit, dass es ja in der Bevölkerung schon auch größere Anteile gibt, die diesbezüglich Vorbehalte haben und es ja auch immer mehr Bestrebungen gibt den Bereich zu reglementieren und einzuschränken, fände ich grundsätzlich (wenn es nicht irgendwie missbraucht wird) eine Registrierung von Hunden, die beißsportarten trainieren gar nicht schlecht.

    So würde sich mal ein repräsentatives Zahlenwerk ergeben.


    Ich war zum Beispiel bei uns auf der Gemeinde, bei der Frau, die die Listenhunde verwaltet. Sie hat war selbst begeisterte Hundehalterin und hat sich da mit viel Engagement drum gekümmert. Sie hatte sogar von jedem Listenhunde in der Gemeinde ein Foto und sie konnte bestätigen, dass keiner der Listenhunde jemals aktiv einen anderen Hund gebissen hatte, wenn dann kam es zu Vorfällen, wo die Hunde von normalen Rassen gebissen wurden.


    Ich finde, es wäre ja für alle gut zu wissen, ob durch Hunde, die Beißaportarten ausüben mehr oder weniger Beißvorfälle ausgehen. Je nachdem kann man dann entsprechend zielgerichtet agieren.


    Und für die aller beste Prävention, nämlich gutes Training bin ich sowieso immer. Regelmäßige Fortbildungen, Austausch fördern und und immer auf dem laufenden bleiben 😃