Lexys Gesichtsausdruck sagt irgendwie was anderes 😅😆
maike
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- Thema Serie: Hudson & Rex und Kommissar Rex
Beiträge von maike
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Auch mein Beileid, das ist einfach nur schrecklich 🌈
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Ich habe hier auch der letzten Woche auch nochmal ein gutes Beispiel, weshalb es echt sinnvoll sein kann verschiedene Marker zu verwenden.
Ich habe ja für Spielzeug zwei Marker einmal ein Spielzeug bei mir "Packs" und ein Spielzeug, dass ich werfe oder halt irgendwo liegt, mit "hols".
Jetzt hat sich folgendes Problem ereignet: Mila rennt mitlerweile ganz gerne hinter einem fliegenden Spielzeug her. Fürs Agility trainieren wir ja auch oft dynamisch und ich habe dann oft den Marker "hols" benutzt und das Spielzeug so geworfen, dass ein entsprechd geforderter Laufweg vollendet oder halt beschleunigt wird.
(Beispiel ich gebe ihr das Kommando für eng rechts, wenn ich sehe, dass sie das kommando angenommen hat und eng um den rechten Ausleger kommt, gebe ich den Marker und werfe, so dass sie die Linie schnell bis zum ende durchzieht und quasie nicht direkt bei mir bestätigt wird, weil ich irgendwo ganz anders stehe; ich hoffe man kann es verstehen, immer schwierig das zu erklären)
Habe ich ein Spielzeug bereits auf dem Boden ausgelegt, hat sie es auf den Marker "hols" nicht mehr angenommen und gewartet, ob ich noch ein Spielzeug werfe, weil sie das zum einen mit diesem Marker verbindet und zum anderen für sie hochwertiger ist, als ein Spielzeug, dass ruhig auf dem Boden liegt.
Ich habe also einen neuen Marker eingeführt "get it" bezieht sich ausschließlich auf, auf dem Boden liegende Spielzeuge. Aufgebaut habe ich es, indem ich die Spielzeuge nicht so weit entfernt ausgelegt habe und mit ihr ein wettrennen zum Spielzeug gemacht habe.
Dann habe ich es immer weiter in Form von anderen Spielen ins Training eingebaut. Mila fällt es jetzt viel leichter auch ein spielzeug auf dem Boden als Bestätigung anzunehmen.
Und ich finde es ist ein gutes Beispiel dafür, was Axman schon gesagt hat:
Ein guter Effekt ist auch, dass verschiedene Belohnungsformen sich im Wert angleichen können. Z.B. der Hund hat weniger Futtermotivation als Beutemotivation. Was wenn ich eine Futterbelohnung mit einer Beutebelohnung belohne? Jap, die Futterbelohnung steigt im Wert weil die Möglichkeit besteht, dass eine Beutebelohnung folgt.
Sich über diesen Effekt bewusst zu sein und dementsprechnde Marker zu "installieren" kann eine riesige Hilfe fürs Training sein und es immer ein riesen Spaß für den Hund und dadurch dann auch irgendwie für einen selbst.
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Ich muss mal probieren, ob Mila die Marker überhaupt von jemand anderem annehmen würde. Eigtl ist es ja so trainiert, dass ich den Marker sagen muss und nicht jemand anders.
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Die gute alte "ja" Falle 😆🤣
Wird nie langweilig 😆
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Für mich sind solche Erklärungen einleuchtend und ich finde es einfach toll, wenn ich schlüssige Erklärungen finde, für Dinge, die im Training super funktionieren... Leider habe ich oft das Gefühl, dass es auf viele Menschen eher abschreckend wirkt

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Ist das Wort "Marker" gleichbedeutend mit "Kommando"
?Ein Marker ist kein Kommando, ein Marker macht dem Hund klar, ob er jetzt eine Bestätigung bekommt (oder auch eine Strafe).
Der simpelste Marker ist meiner Meinung nach der Klicker, weil er so schön vom Menschen entkoppelt ist.
Ein Marker ist Teil der operanten Konditionoierung (das ist das mit Pawlow und der Glocke, die immer vorm Futter geleutet wurde). Wenn der Marker richtig aufkonditioniert ist, führt es dazu, dass man den Hund bei jeder Aktion punktgenau in dem Moment bestätigen kann, wo er das gewünschte Verhalten zeigt. Das Aussprechen des Markers ist für den Hund bereits geleichtbedeutend mit der tatsächlichen "Übergabe" der Bestätigung.
Also ganz klar im Vergleich:
- operante Konditionierung -> Marker (Pawlow und Glocke, bzw. Klicker) -> Ankündigung für Bestätigung (oder Strafe)
- Klassische Konditionierung -> man Nutzt die vier Quadranten (positive und negative Bestätigung und Strafe), um auf einen Reiz (Wort oder Körpersprache) ein Verhalten zu erzeugen zum Beispiel, dass der Hund sich auf das Wort "Sitz" hinsetzt
Bei dir ist es ein bunter Mix aus Markern und Kommandos.
Ich galube, wenn Hunde es nicht gewohnt sind, verstehen sie Freigabe nicht unbedingt als Marker.
Bie dir wäre "packs" ein Marker (für Positive Bestätigung) und wahrscheinlich ist auch "dalli dalli" ein Marker, für eine anstehnde Strafe, die der Hund abwenden kann, indem er zu dir kommt.
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Bei Carma hab ich zusätzlich im Training für die Sachen wo ich nicht mit clicker arbeite noch ein „Yes“ . Die hat auch für die Belohnung ein „pack“ für spielzeugbelohnung und ein „Punkt“ für das Ende einer einzelübung in Verbindung mit der Aufnahme eines leckerchens.
Cool, da hast du deine Marker aber auch schon gut ausgeweitet, jetzt bei carma 😁
Markerwörter für noch mehr Sachen einzuführen, aber die hab ich letztlich 1 Tag nach dem Seminar auch wieder vergessen
Ich empfehle deshalb immer Worte zu nehmen, die man selbst gut findet und gerne sagt, dann vergisst man sie nicht so leicht.
Ich wollte zum Beispiel gerne, dass Mila lernt Futter aus der Luft zu fangen. Sie schaut mich ja nicht so oft an 😅😆
Also habe ich mir angewöhnt "Achtung" zu sagen bevor ich werfe.
Ich glaube es hat ein halbes Jahr gedauert, bis ich gemerkt habe, dass ich einen astreinen Marker aufgebaut hatte 😄
Wenn einem das Wort selbst gefällt und der Marker logisch erscheint geht es auf jeden Fall eine ganze Ecke besser, als wenn man einfach was von jemand anderem 1 zu 1 übernimmt.
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Ansonsten noch das Freigabesignal "Okay", aber das fällt ja eher nicht unter die Markerwörter in diesem Sinn, auch wenn es das Ende einer Übung markiert
Das ist interessant, es kommt auf den Hund an. Ist die Freigabe für den Hund eine Bestätigung, weil er gerne rumrennen will oder würde er lieber weiter arbeiten.
Bei Mila habe ich die Freigabe "Lauf" es ist für sie richtig hochwertig, weil sie dann mal richtig in die Büsche auf dem Hundeplätzen schießen darf.
Hat der Hund keinen Bock auf Freizeit, ist es aber natürlich keine Bestätigung.
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Ja cool, der Clicker ist bei mir immer eine Freigabe.
Aber bei meinen "normalen" Markern gibt es verschiedene:
- Keks: der Hund hält die Position und ich liefere das Fuutter
- Such: ich werfe Futter der Hund darf hinrennen und es sich holen, die Position wird also aufgelöst
Also verschiedene Marker, die entsprechend die Position der Bestätigung angeben, waren für mich und Mila ein riesen Gamechanger, weil das Training dadurch für sie viel interessanter und wahrscheinlich auch eindeutiger wurde.
Click für richtig und dann erst auf ein "ja" die Position zu verlassen um sich die Belohnung zu holen oder in der Position belohnt .
Hast du dem Hund dann immer körpersprachlich in der jeweiligen Situation klar gemacht, ob der Hund die Position halten soll oder verlassen darf?
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Hallo ihr Lieben,
jeder, der Lust hat kann mir bitte mal mitteilen, was für euch die Gründe waren sich dafür oder dagegen zu entscheiden Marker im Training zu verwenden.
Ich weiß noch als ich das erste mal angesprochen wurde, ob ich einen Marker hätte, habe ich 0,0 verstanden was das bringen soll und meinte ganz überzeugt: Mein Hund merkt doch eindeutig, ob er etwas richtig gemacht habe, wenn ich mich freue.
Jetzt bin ich ein Marker-Messi (es sind so 7 jetzt) und ich würde nicht mehr drauf verzichten wollen. Ich glaube mich hat der Einsatz des Klickers dazu gebracht Marker zu verwenden, weil mein Hund auf den Marker 100 mal mehr motiviert war, als meinen blablabla Lobessingsang mit optionalem Leckerlie.
Erzählt gerne mal was euer erster Marker und welche habt ihr aufgebaut und auch gerne welcher der Lieblingsmarker von eurem Hund ist

Bei Mila variiert der Lieblingsmarker glaube ich immer je nach aktueller Stimmung.
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Was man vielleicht beachten könnte ist der Untergrund, ich hatte an einer Ecke keinen Teppich liegen. Da war dann immer so ein bisschen potentielle Rutschgefahr. Aber wenn der GRIP passt sollte das wohl im Rahmen des möglichen sein 😃
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Oje 😅
Also mal abgesehen von der Grund Problematik Hund - Kind, ist hier unter den Erwachsenen wahrscheinlich auch einfach zu viel Uneinigkeit.
Es haben ja hier auch schon einige geschrieben, wenn die Eltern kritisch sind bzw. misstrauisch, hat es keinen Sinn.
Wenn ich das lese, haben sie glaube ich wirklich Recht.
Diese Konflikte unter euch bekommt Shiva bestimmt auch mit, viele Hunde haben da richtig feine Antennen für.
Ich glaube unter diesen Rahmenbedingungen hast du egal wie du es anstellst aktuell gar keine Chance irgendwas zu verbessern. Diese komische Stimmung wird langfristig wahrscheinlich noch unterschwellig öl ins Feuer gießen.