Gratulation zu dem Erfolg und ne Runde Extraknuddeln!
denada
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- aus Santa Cruz de la Sierra Bolivia
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5. Juni 2017 um 02:50
Beiträge von denada
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@kwmobil: Ferri hat gut argumentiert um die gestellte Frage zu beantworten.
Jeder verantwortungsbewusster Hundehalter, abhängig von den äusseren Umständen in Bezug auf das in D geltende Tierschutzgesetz will das Für und Wider abwägen und dann in Absprache mit seinem TA zu einer Entscheidung kommen.
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bin ich froh diese Probleme nicht zu haben^^
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gibts hierzu irgendwo mal eine erklärende Zeichnung, oder einen Link zu einer guten Erklärung?
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Um es vorab zu nehmen, ein ängstlicher Typ bin ich ganz bestimmt nicht. Wie ihr wisst leben wir im bolivianischen Tiefland auf dem Campo. Das kann man kurz wie folgt beschreiben: viel Raum, sehr wenig Menschen, sehr viel tropische Natur. Da ist man als Mensch wirklich froh Hunde dabei zu haben. Unsere Hunde laufen immer frei, auch im Dorf muss keiner an die Leine.
Mir ist bereits zweimal passiert, dass auf unseren ausgedehnten Spaziergängen uns unerwarteter Weise jemand begegnet, einfach seitlich aus dem Gebüsch heraus kam. Jedes Mal sprang unser Mischling Chem vor mit gestellter Bürste und einem harten tiefen Bellen. Das erste Mal waren es zwei angetrunkene Burschen, die sich fast in die Hose machten und das zweite Mal ein kleiner alter Mann, der mit der Machete im Holz arbeitete. Der kleine Bauer stockte und bekreuzigte sich. Er war dermaßen erschrocken, dass ich mich bei ihm entschuldigte. Chem lässt sich sofort regulieren und zurückrufen. Chem würde nie beissen, er ist eher ein Schaf, aber dieses Aufpassen hat mich angenehm überrascht.
Mittlerweilen wächst Joschka (DSH) in die Rolle des Aufpassers. Er registriert Personen und Rinder die nicht sofort sichtbar sind viel eher als Chem und drückt das durch entsprechende Haltung aus. Somit kann ich frühzeitig reagieren. Die Hunde bahnen sich auch souverän ihren Weg durch Rinderherden, als hätten sie nie was anderes gemacht. Jedenfalls beeindruckt der Gehorsam unserer Truppe die Leute dermaßen, dass man mich „la Senora con los lobos“ – „ die Seniora mit den Wöfen“ nennen. Nun ja, unerwartete Personen überraschen mich daher kaum und die zahlreichen Schlangen werden durch den Radau der Bande vertrieben. Besucher am Grundstück werden frühzeitig erkannt. Ein Leben hier ohne Hunde – undenkbar.Ich fühle mich sicher mit meiner Bande. ( 2 x DSH und 2 xMix)
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Ich kann mir den Zusammenhang zwischen Wasser, Temparatur und Blut nicht erklären. Du solltest auf jeden Fall deinen TA fragen. Vielleicht kann er dir schon telefonisch weiterhelfen. Muss ja nichts böses sein.
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...und...
wir freuen uns mit, sind ganz gespannt... -
und Wählern *lach*
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omg, alles Gute auch von uns
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passt jetzt nicht ganz hierher, aber aus der Erfahrung kann ich sagen, dass sich Hunde auch sehr gerne mal was pflanzliches (ausser Gras) gönnen. Vom Baum gefallene Früchte wie Avocados,Mangos stehen hoch im Kurs, sowie geklautes Hühnerfutter in Form von Getreidekörnern und Mais. Ob das nun mehr oder weniger aus Spieltrieb oder Futterneid verputzt wird, kann ich nicht beuteilen. Das sie es wirklich brauchen schließe ich allerdings aus. Ansonsten bekommen meine überwiegend Fleisch, Knochen und sogenannte "tierische Nebenerzeugnisse". Schaff ich es logistisch nicht mit BARF, müssen sie auch mal mit Trofu zurecht kommen.
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@Barbara:bekommen deine Beiden nur Fleisch oder doch ab und an pflanzliche Komponenten?
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Glückwunsch!
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:blush: Jetzt bin ich aber froh, das hier gelesen zu haben. Dachte schon mein Joschka (DSH) ist das einzige vierbeinpinkelnde Riesenbay. Er ist jetzt 9 Monate und hat noch nie sein Bein gehoben. Unser Mischlingsmädchen ist vier Wochen älter und das erste mal läufig. Nicht mal das interessiert ihn besonders. Chem ist knapp 2 Jahre und kastriert. Er markiert allerdings mit Hingabe alles rund ums Grundstück, dabei schaltet er allerdings seine Ohren aus, so wichtig ist ihm das Markieren.
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Oh Mann, ich finde das so klasse hier zu lesen, ihr seid einfach gut drauf mit eueren Hunden
Bei uns schaut es folgendermaßen aus:
Mittlerweilen umfasst unser kleines Rudel vier Hunde, zwei DSH und zwei Mischlinge. Sie schlafen alle draussen, da es bei uns ja keine klimatische Beschränkung gibt. Sie liegen entweder auf der Liegematte auf der riesigen Terrasse, Joschka liegt vorzugsweise im Gras oder unter dem Auto, Yoko tut es im gleich. Indira allerdings liegt nachts immer auf der Matte. Chem in der Schlafzimmertür, er liebt es, wenn man über ihn hinweg steigen muss. Wenn sie tagsüber schlafen, liegen sie immer ganz nah bei uns, entweder unterm Schreibtisch, in der Küche oder auf den kühlen Fliesen im Bad. Gerne liegen sie auch in einem offenen Kamin, den hier keiner braucht^^, aber dann möglichst alle mit rein, irgendwie geht das schon. Da wir in der glücklichen Lage sind die Hunde den ganzen Tag um uns rum haben zu können, brauchen sie kaum noch mehr Nähe. Natürlich waren alle als Welpe schon mal kurz bei uns im Bett zu Besuch und genossen dies auch, aber wir schlafen lieber ohne sich breitmachenden, sich gegen den Körper stemmende, bei der Fellpflege herumschnorchelnde, plötzlich ins Gesicht stupsende, aus dem Bett springende und sich im Moskitonetz verfangende Hunde.
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Das Buch wird bestimmt gut angenommen. Viel Erfolg damit!