Pinguetta Moderator
  • Mitglied seit 13. Oktober 2016

Beiträge von Pinguetta

    Für mich ist MR nur ein Comedian, wie etwa Bülent Ceylan oder Otto. In seinen Shows heimst er Lacher ein, indem er angebliche Macken einiger Hunderassen überzogenen darstellt.

    Hundetrainer ist genauso wenig ein Ausbildungsberuf wie Komiker. Ein paar Kurse irgendwo machen und pseudo Bescheinigungen dafür erhalten und das war es. Könnte auch "Onkel Franz von nebenan" machen.

    Jeder Handwerker muss i.d.R. drei Jahre lang seinen Beruf erlernen. Und will er später mal andere in seiner Sparte ausbildern, muss er nachweisen, dass er als Ausbilder wirklich qualifiziert ist (=>Meisterlehrgang). Und sowohl Berufsabschluss als auch Meister wird vor qualifizierten Gremien abgelegt.

    Cinja , wow, so viele tolle Hundebetten! Dafür habe ich zuhause gar keinen Platz. Ich wohne in einem schmalen alten Reihenhaus. Die Decke/Matte in der Küche liegt zwischen Eckbank und Kühlschrank, und selbst da ist sie mir manchmal im Weg (wenn ich z.B. an den Schrank unterm Kühlschrank ran muss).


    Wegen dieses Fadens habe ich Harras nun eine seiner Matten im Keller zwischen Regal und Treppe gelegt. Wenn er also nachts aus meinem Bett geht, kann ich sich dort rauflegen und muss nicht direkt auf den Fliesen liegen. Allerdings liegt die Matten nun direkt an der Treppe ich laufe dann da rüber. Aber er nimmt die Matte nachts dort an.

    Das ganze finde ich sehr interessant, aber eben nur als Laie "von außen". Dieses extreme "Sternegucken" mag ich nicht.


    Aber wisst ihr, was mir noch so im Kopf herumschwirrt: der Hund schaut meistens begeistert seinen Hundeführer an. Der Hundeführer selbst läuft m.M.n. aber sehr steif, fast wie eine Puppe oder ein Roboter und schaut meistens starr nach vorne. Sieht so ein glücklicher Hundeführer aus? ;) :P

    Vorsicht mit Pfefferspray, kann auch nach hinten losgehen. Ihr solltet den Gebrauch vorher üben.


    Ist diese Frau auch schon anderweitig aufgefallen? Lebt sie alleine oder in Betreuung? Wenn sich mehrere Personen durch diese Frau bedroht fühlen, sollte vielleicht etwas unternommen werden.

    Ich kann mir bei dem von Luna geschildertem Fall sehr gut vorstellen, dass da viel der Dunkelheit und des nicht Vorraussehens geschuldet ist und eigentlich jeder der beiden Hunde nur seinen Hundeführer schützen wollte.


    Ich habe schon erlebt, wie Harras reagiert, wenn im Dunkeln auf einmal eine unbekannte Person aus einem nicht beleuchteten Seitenweg kommt (und dann auch noch komplett schwarz gekleidet). Ich konnte Harras damals zum Glück halten. Wir hatten aber einige Jahre davor auch ein Erlebnis im Dunkeln mit einer Radlerin von hinten. Da hatte es mich von den Füßen gerissen und mit einem gebrochen Fuß meinerseits geendet. Unverhofft kommt leider immer ohne Voranmeldung.


    Desweiteren ist Harras dann auch auf dem einen Hundplatz wiederholt von dem ältesten Setter der einen Trainerin angegangen worden. Ebenfalls jedes Mal für mich (und auch Harras) aus dem Nichts heraus. Beim letzten Mal waren wir gerade erst auf den Platz gekommen. Der Setter lag im Schatten unter einem Baum. Als Harras vorbei lief, schoß der Setter auf Harras zu und verbiss sich in ihn. Harras hat sich gewehrt. Irgendwie haben wir die beiden auseinander bekommen. Aber ich, die mit dem Schäferhund, musste mir dann sagen lassen, zukünftig Harras einen Maulkorb umzumachen.


    Es ist also schon irgendwie auch mein Problem, wenn ich auf unvermutete Situationen treffe, auch wenn mein Hund gut hört.


    Und desweiteren ist es nun auch für meine Psyche ein Problem. Denn ich bin leider nicht so gestrickt, dass ich solche Erlebnisse einfach so abtue. Mich beschäftigen solche Erlebnisse lange und beeinflussen leider auch meinen Umgang mit meinem Hund. Und das merkt er.

    Also habe ich mir eine gute Hundetrainerin gesucht, die mir hilft, wieder sicher zu werden. Die Kosten (Unfall, OP, Verdienstausfall, Trainerin) bleiben an mir hängen.


    Daher kann ich es nicht damit abtun, dass es nicht meine Sache/Sorge ist, wenn andere Hunde nicht gehorchen oder andere Menschen nicht im Umgang mit ihren Mitmenschen (und deren Hunden) etwas achtsamer agieren.