Kangal beißt 72jährige tot

  • Furchtbar.


    Und genau so wie gewöhnt, viele Vorfälle, oft auffällig und trotzdem wurde nicht gehandelt von den Behörden.


    Edit: ich finde auch die Haltung dieser Rassen/Herdenschutzhunde sollte für Privatpersonen verboten werden. Wenn überhaupt dann an Schäfer die diese Hunde wirklich brauchen und wo die Hunde ihre Arbeit habe.

  • Hi,


    Verbote sind auch hier mE der falsche Weg. Denn, denkt man das zuende, kommt schnell der Gedanke: "Was will eine Familie oder ein Rentner mit einem Arbeitshund wie dem DSH? > Verbieten!".

    Und so, wie ich teilweise die Reaktionen auf DSH erlebe, würde sich dafür in der Bevölkerung bei entsprechender "Berichterstattung" auch eine Mehrheit finden lassen für das DSH-Verbot...


    So schlimm das alles ist, wir reden hier von knapp einer Handvoll Todesfällen pro Jahr in Deutschland. Schlimm genug, aber in Relation? Rechtfertigt das Verbote? Zumal wir an anderer Stelle (Verkehr, resistente Keime, etc.) tausende Tote kaum thematisieren.

    Zudem gibt es auch immer mehr Hunde, entsprechend auch mehr Unfälle.


    Daher denke ich, dass Aufklärung wichtig ist, die Vermittlung von Sachkenntnissen, aber keine Verbote.


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Zwischen einem dsh und einem herdenschutzhund liegen welten.


    Diese Hunde kann man nur über ihre Veranlagung richtig auslasten. Dem selbstständigen hüten und schützen von Herden! Wie soll das gehen in einer 2 Zimmer Wohnung?


    Den dsh und die meisten anderen Rassen kann man auch anderweitig auslasten als ihr ursprünglicher Verwendungszweck.

    Die kann man auch mit einer 2 Zimmer Wohnung glücklich machen wenn der Rest stimmt.


    Aber leider geht es wie immer um Profilierung den mit gesundem Menschenverstand holt man sich solch einen Spezialisten nicht in die Stadt.


    Ich finde diese Rassen super interessant. Hätte ich ein Riesen Grundstück in der Pampa hätte ich vermutlich den 1 oder anderen

  • Hi,


    will deinen Argumenten gar nicht widersprechen, nur eine andere mögliche Sicht aufzeigen: Zunächst finde ich nicht, dass 0815-Hundehalter einen kangal haben sollten. Da sind wir uns einig. Ich bin aber dennoch gegen Verbote.


    Das Thema Auslastung wird mE überstrapaziert. Ein Hund ist erstmal ein Hund, der bestimmte Dinge braucht, um artgerecht leben zu können. Klar gibt es da Unterschiede zwischen den Rassen. Aber ich halte es für falsch zu sagen: "Ein Border kann nur glücklich sein, wenn er um Schafe rumrennt, ein Kangal nur, wenn er selbstständig eine Herde beschützt, etc.". Zur Artgerechtigkeit gehört weit mehr.


    https://www.youtube.com/channe…iwCDlEXAMZtQCvL4cA/videos

    Ob zB der Hund in diesem youtube-Kanal, ein Kangal, unglücklicher ist oder eine größere Gefahr darstellt, als Kangals, die zB eine Herde beschützen - ich finde, das kann man pauschal nicht sagen.

    Grad zB das Argument mit der Wohungsgröße ist ein schwieriges. Ich kenne persönlich nur einen Kangal und hab ein bisschen was dazu gelesen, da ich diese Hunde interessant finde. Danach hat ein Kangal gerade kein sonderlich großes Bewegungsbedürfnis. Warum also sollte der in einer Wohung unglücklicher sein als ein DSH?


    Ich denke, man muss den Einzelfall sehen, schauen, welche Aspekte da gut laufen und welche nicht. Dem Einzelfall aber kommt man mit Gesetzen und Verboten gerade nicht bei. Das ist mein eigentlicher Punkt, nicht der, dass ich sage "Juhu, Kangals für alle".


    Liebe Grüße

    Lupus

  • auslastung ist nicht nur das Bedürfnis nach körperlicher Bewegung :|


    Diese Hunde liegen oft den ganzen Tag bei den Herden rum ohne sich groß zu bewegen. Aber sie sind trotzdem immer bei der Arbeit und genau das brauchen sie.


    Der Charakter ist ein gänzlich anderer wie zb dein border Collie Beispiel. Sicher ist es ideal wenn ein border hüten darf. man kann ihn aber auch anders beschäftigen da er darauf gezüchtet wurde mit dem Menschen zu arbeiten. "Will to Please"


    Ein herdenschutzhund ist darauf gezüchtet selbstständig zu agieren und zu reagieren. Natürlich baut er eine Bindung zu seinem Halter auf Aber das eigentliche Bündniss hat er zu seiner Herde.


    Der hat keinen Bock auf Frisbee dogdancing Hundezonen obedience und was es sonst so alles gibt womit man die meisten Rassen zufrieden bekommt.


    Und nur um den Block spazieren reicht dan halt nicht


    Diese Rassen haben so viele Eigenschaften zusammen die absolut nicht in eine urbane Lage passen.

    Da widerspricht wirklich alles.


    Und das Verbot wäre für die Hunde gut die wenigen Vorfälle wären für mich als Verbots Grund zb kein Thema.

  • Hi,


    "Auslastung", so scheint mir, ist vor allem ein Modewort, das unserer Zeit entspricht. Fast so, als müssten wir in unseren Gesellschaften, in denen alles scheinbar perfektioniert wird, in denen wir uns immer mehr über Tätigkeiten als über das Sein definieren, das auch auf Hunde übertragen.

    Mir scheint das zu kurz gedacht, was, wiederhole das gerne, ja nicht gegen Hundesport und all die Auslastungsangebote spricht. Aber aus diesen ein grundsätzliches Muss der Artgerechtigkeit zu machen, geht mE zu weit.


    Man kann, grad was den Kangal angeht, den argumentativen Spieß auch umdrehn:

    Mal ein Auszug aus dem Rassestandarf: "Ausgeglichen und kühn, ohne jegliche Aggressivität, unabhängig, sehr intelligent und führig. Stolz und vertrauenswürdig. Gegenüber seinen Herren ist der Anatolische Hirtenhund anhänglich und loyal, erwachsene Hunde sind Fremden gegenüber jedoch misstrauisch."

    Da sind durchaus auch Eigenschaften dabei, die ihn für unser heutiges Leben als geeignet erscheinen lassen.

    Auch würde ich nicht sagen, dass er sein eigentliches Bündnis zur Tier-Herde hat. Er hat diese mE zu seiner "Herde", aber das kann ebensogut eine menschliche Familie sein. Nicht umsonst werden Kangals, die ihrer ursprünglichen Aufgabe an der Herde nachgehen, ja auch von klein auf in dieser gehalten, auf die Herdentiere hin sozialisiert. Da ist kein genetisches Programm, das ihm vorschreibt "Herde sind Schafe oder Ziegen, die ich beschützen muss."


    Einig sind wir uns darin, dass es vor allem um das Wohl der Hunde gehen sollte. Nur ich finde eben, dass man das nicht anhand einer Rasse verallgemeinern kann und bin daher gegen ein Verbot.


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Ein Verbot wird es sowieso nie geben von daher bringt es auch nix weiter.


    Wenigstens kann man sich gleich denken welchen Verstand / charakter die Menschen haben die sich diese Rassen in der Wohnung bzw Stadt halten.


    Auf dem Wort auslastung muss man nun wirklich nicht rumdiskutieren . Man kann es auch beschäftigen nennen :rolleyes:

  • Ein Verbot wird es sowieso nie geben von daher bringt es auch nix weiter.


    Wenigstens kann man sich gleich denken welchen Verstand / charakter die Menschen haben die sich diese Rassen in der Wohnung bzw Stadt halten.


    Auf dem Wort auslastung muss man nun wirklich nicht rumdiskutieren . Man kann es auch beschäftigen nennen :rolleyes:

    Hi,


    naja, Verbote sind schnell ausgesprochen. MW steht der kangal ja auch schon auf einigen Rasselisten. Diese sind auch mit ein Grund für seine Beliebtheit: Manche Menschen wollen so einen Hund auch, um Unsicherheit zu kompensieren; seitdem viele "Kampfhunderassen" auf der Liste stehen, weichen mE einige auf den Kangal aus. Das ist mE die denkbar schlechteste Motivation.

    Aber man kann doch nicht sagen, dass alle Menschen, die einen Kangal in der Wohnung oder Stadt halten, einen bestimmten, schlechten Charakter haben. Hatte ein Video einer Kangalhalterin gepostet, auf die dies wohl kaum zutrifft, die zudem noch in der Großstadt lebt.

    Beschäftigung ist nur ein anderes Wort für dieselbe Sache. Ich denke, dass, könnten Hunde eine Form der Auslastung oder Beschäftigung wählen, sie würden wohl sagen "dabei sein ist (fast) alles!".


    Liebe Grüße

    Lupus

  • da sprichst du was wichtiges an! Man könnte sich vermutlich bei vielen Rassen diese übertriebene Bespaßung sparen wenn die Hunde sogut wie den ganzen Tag bei ihrem "rudel " sein und Teil haben können.


    Aber die Mehrheit der Hunde sitzt 8 bis 10 Stunden alleine daheim. :(

    Kein Wunder das in der restlichen Zeit eingefordert wird. Wenn die Hunde dan noch nur kurz um den Block Gassi gehen sind verhaltensstörungen verständlich.


    Ich merke es ja bei uns. Ich hab das Glück nur 18 Stunden die Woche arbeiten zu müssen.


    An den Tagen wo er 2 mal die Woche 6 Stunden alleine ist brauch er viel mehr Beschäftigung als an Tagen an denen er durchgehend mit mir ist :)

    Da kann er auch nur pennen


    Mein Onkel hat 1 border mix der ist den ganzen Tag am bauernhof dabei (die wohnen wirklich einsam) ohne das sich groß wer mit ihm beschäftigt und der hund ist einfach zufrieden.


    Edit : das soll natürlich nicht heissen das Hunde zufrieden sind die den ganzen Tag nur neben herrchen in der Wohnung versauern ;)

    Ich denke man weiss was ich meine

  • Edit: ich finde auch die Haltung dieser Rassen/Herdenschutzhunde sollte für Privatpersonen verboten werden. Wenn überhaupt dann an Schäfer die diese Hunde wirklich brauchen und wo die Hunde ihre Arbeit habe.

    Auf You Tube gibt es doch genügend Videos über den Kangal. Die Videos, die ich mir angeschaut habe, waren recht positiv für den Kangal.

    Das Problem ist wohl weniger die Rasse, sondern der Hundeführer, der den Kangal verkehrt erzieht oder überhaupt nicht ausbildet. Der tödliche Beissunfall hätte genau so gut mit einen falsch erzogennen Schäferhund, Dobermann, Rottweiler usw. passieren können.


    Mit dem Malinois ist es doch nicht anders als wie beim Kangal.

    Da werden Videos gezeigt, wie der Mali durch das offene Fenster eines Autos springt und den Fahrer heraus holt.

    Da werden Videos gezeigt, wie der Mali sich vor lauter Trieb in den Arm seines Hundeführers verbeißt.

    Da wird von einigen Leuten proklamiert, daß der Mali nur etwas für Diensthundeführer oder erfahrene Schutzhundesportler ist.

    Aber wenn man den Mali sich vernünftig erzieht und ausbildet, kann er ein wunderbarer Familienhund sein.

    Und mit dem Kangal wird es nicht anders sein wie mit dem Mali.

    VG
    Klaus und die Bea

  • du vergleichst einen mali und einen kangal.?( sind beides anspruchsvolle Rassen aber Grund verschieden.


    Mir ging es hier auch nicht um den beissvorfall! Die wenigen Vorfälle werden einfach nur gepusht. Unabhängig der Rasse.

    Sondern darum wie man einen solchen hund zufrieden in einer 2 Zimmer Wohnung halten Soll.

    Für mich nicht verständlich.


    Die Hunde sind tolle Hunde auch charakterlich und haben trotzdem meiner Meinung nach nichts in der Stadt zu suchen. Nicht weil sie irgendwie von Grund auf gefährlich sind sondern einfach weil alles dem Wesen dieser rasse einer Haltung in der Stadt entgegen spricht!

    Mehr als bei allen anderen Rassen ( Exoten wie der catahoula usw. Ausgenommen die haben da auch nix verloren)


    Ich verstehe es auch nicht wieso sich Leute die bei der anschaffung genau wissen das der hund jeden Tag lange alleine bleiben muss sich trotzdem bewusst einen holen.


    Für mich persönlich lässt sich eine Haltung dieser Rassen nicht mit einem Leben in der Stadt vereinbaren und ich sehe auch absolut keinen sinnvollen Grund dafür.


    Aber da sich sowieso jeder den Hund holen kann den er meint haben zu müssen gibt es eigentlich nichts zu diskutieren deswegen war es das für mich hier auch dazu.


    Muss jeder selber wissen.

  • Asnea, du forderst aber ein Verbot dieser Rasse.

    Muß ein Kangal denn überhaupt Schafe bewachen oder kann man ihm auch anders auslasten?

    Bevor ich eine Rasse verbieten würde, möchte ich diese Frage erst mal gründlich beantwortet haben.

    Es werden unzählige Jagdhunde gehalten, dessen Besitzer nie mit ihren Hund auf die Jagd gehen würden. Die Schäferhunde treiben heute auch keine Rinder und Schafe mehr. Die wenigsten Border Collies hüten heute noch Schafe.

    Trotzdem sind diese Hunde zufrieden, auch wenn sie nicht mehr ihre ursprüngliche Tätigkeit ausüben.



    p.s. Der Kangal vom tödlichen Beißvorfall lebte lt. Zeitungsartikel auf ein Grundstück und nicht in einer 2-Zimmerwohnung. Und eine 2-Zimmerwohnung ist immer noch größer wie ein Zwinger.

    VG
    Klaus und die Bea

  • du vergleichst einen mali und einen kangal. sind beides anspruchsvolle Rassen aber Grund verschieden.

    Das ist mir ja wohl klar. Ich habe nicht die Eigenschaften der beiden Rassen mit einander verglichen, sondern wie manche Leute über diese beiden Rassen urteilen.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Grundstück kommt auf das gleiche raus.

    Ausser es ist riesig und abgelegen und kein Hinterhof in einer Siedlung wie bei diesem Vorfall und man hat irgendwelche Herdentiere zum bewachen


    Es wird schon einen Grund haben warum Experten dieser Rassen von einer Stadt Haltung absolut abraten.


    Ich hab hier irgendwann mal von der Dame erzählt die seit vielen Jahren immer wieder alte Herdenschutzhunde aus dem Tierschutz bei sich aufnimmt. Die hat ein riesen Grundstück am Stadtrand und sich sogar mittlerweile Hühner zugelegt auf die ihre riesen aufpassen.

    Nichtmal sie findet ihre Haltung optimal obwohl sie wirklich alles was möglich ist macht.


    Was möchtest du den mit einem Kangal machen als Alternative?

    Mir fällt nix ein was diesen Hunden von den normalen Hundesport arten wirklich Spaß machen würde.:/


    Du sprichst die Jagdhunde an.

    Verstehe ich genauso wenig warum man einen haben muss als Mensch ohne jegliche Ambitionen zur Jagd.

    Aber diese Hunde kann man wenigstens gut anders beschäftigen und der Charakter ist auch nicht auf Diese extreme Selbstständigkeit ausgerichtet.


    Ein Glück das viele "Tut nix Halter" ihre Hunde wenigstens kraftmässig halten können sonst gebe es mit Sicherheit mehr Vorfälle.

    Der Kangal entscheidet im Ernstfall alleine und einen 90 kg Hund hält keiner.


    Es ist ein großes Glück das diese Rassen eine extrem hohe Reizschwelle haben und nur im allerletzten Moment ernst machen würden

    Sonst gebe es unter Garantie viel mehr Vorfälle bei den ganzen völlig falsch gehaltenen Herdenschutzhunden.


    Es gibt so viele andere Rassen warum muss man immer etwas erzwingen wollen was völlig gegen den eigentlichen Sinne ist?

  • Hi Asnea,


    ich denke, wir reden ein wenig aneinander vorbei:)


    Natürlich muss nicht jeder einen Kangal haben. Aber jeder sollte einen haben dürfen.


    Kaum jemand von uns schafft es, seinen Hund zu 100% entsprechend seines "eigentlichen Sinns" zu halten. Und das muss auch gar nicht sein. Zeiten ändern sich, die Hundehaltung (Gott sei Dank) auch.


    Stell dir vor, jemand, der dich nicht kennt und dich mit deinem in seinen Augen großen Hund sieht: Der könnte auch denken: "Muss die als Frau unbedingt einen so gefährlichen Hund haben? Kann die den überhaupt halten, im Notfall? Ein Schäferhund ist ein Gebrauchshund, der bei der Polizei eingesetzt wird - ein solcher Hund gehört nicht in Frauenhände und schon gar nicht in die Stadt!"


    Oder bei uns: "Müssen die als Familie mit zwei kleinen Kindern unbedingt einen DSH aus LZ haben? Reicht da nicht ein Labbi?"


    Man könnte diese Liste ewig forsetzen, da es immer nur um subjektive Eindrücke und Meinungen geht. Und so gut ich manche davon im Einzelfall nachvollziehen kann (auch deine) - das kann doch keine Basis für ein Gesetz sein.


    Hast Du dir die Videos, die ich verlinkt hatte, mal angeschaut? Falls ja: Wie begründest Du dieser Frau gegenüber, dass sie keinen Kangal haben darf?


    Ein weiteres Argument: Die rassetypische Beschäftigung eines Kangals ist das selbtständige Bewachen einer Herde. Das ist sicher super in Ostanatolien. Aber in unserem dichbesiedelten Land? Kangals auf einer Weide und weit und breit kein Herrchen zu sehen? Was, wenn Kinder mal über den Zaun klettern?

    Mir ist da ein Kangal in der Hand einer Frau wie oben erwähnt lieber, als einer (oder gleich mehrere) allein auf einer Weide. Aber auch das ist rein subjektiv und taugt daher nicht als Grundlage für ein Verbot/Gesetz.


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Die meisten anderen Rassen kann man aber vielseitig einsetzen.

    Ich kann meinen dsh überall einsetzen wenn er nicht suchen will dann halt im vpg oder beim dogdancing obedience und was es alles so gibt damit er zufrieden ist.


    Das geht bei den herdenschutzhunden aufgrund ihres Charakters aber nicht!

    Der wird dich schön blöd anschauen wenn du ihn zum dogdance bringen willst ^^

    Er braucht aber eine Aufgabe.

    ewig weites laufen ist nicht sein Hobby


    Bezüglich deiner Einwände. Die Hunde die Herden beschützen werden geprüft. Ich suche die Reportage mal raus. Da werden wirklich sämtliche Situationen an der Herde geprüft und die hund müssen sich "sauber " Verhalten. Keine Spur von sinnloser Aggressivität.


    Und wenn ein Kind meint es muss über den Zaun eines privaten Grundstückes klettern dan sind wohl die Eltern in der Pflicht.


    Es fehlt einfach die Alternative Beschäftigung die man solchen Rassen bieten kann

    Bitte ich wäre sehr gespannt wenn jemand etwas wüsste als Alternative Beschäftigung.


    Ich suche nachher mal das Video raus.


    Edit : ausserdem bin ich absolut nicht für ein komplettes Verbot sondern ein Verbot in Innenstädten bzw Ballungszentren. Auch wenn das nur ein Tropfen auf den heissen Stein wäre es wäre ein guter Anfang.

    Wer unbedingt einen kangal/herdenschutzhund haben möchte und auch das beste für seinen hund will wird sich sowieso einen anderen Wohnort zulegen und auf eine Stadt Haltung verzichten.

  • Hi,


    ok, ein Hund braucht Beschäftigung. Gehen wir davon aus. Aber man sollte nicht davon ausgehen, dass sinnvolle Beschäftigung immer in Richtung Sport oder konkrete Tätigkeiten gehen muss.

    Ein Hund, der viel bei seinen Leuten ist, der sie viel begleiten darf, der Interessantes erlebt, hündische Kumpels hat, mit denen er regelmäßig Kontakt hat, der geliebt wird und umsorgt - das ist es, was mE ein glückliches Hundeleben (Kinderleben übrigens auch) ausmacht. Unabhängig von der Rasse. Es mag Rassen geben, die so gezüchtet wurden, dass sie zusätzlich noch stundenlang Sport oä brauchen. Zu denen gehört der Kangal aber eher nicht.


    Ob man einen Hund "im Griff hat", hängt auch nicht wirklich von der Art der Auslastung ab, sondern vom Maß an Selbstsicherheit des Halters. Das mag für den Kangal mehr gelten als bei einem Golden Retriever, ok. Aber das gilt auch für viele andere Rassen. Und mir scheint, auch besonders für den DSH.

    Hast die Videos mal gesehn? Hier noch eins, direkt zum Thema:

    Das ist eine recht zierliche blonde junge Frau - und doch strahlt sie mE das aus, worauf es (auch) ankommt. Man kann also einfach nichts verallgemeinern, was Hunde und ihre Halter angeht.


    Zum Herdenhund: Meinst Du die Doku hier?


    Super tolle Hunde!!!! Aber ein Kind ist ein Kind. Kinder sind Gott sei Dank unvernünftig, auch wenn Eltern "haften" und in der Pflicht sind. Ich sage auch nicht, dass man gar keine Herdenschutzhunde in D. haben sollte, aber ganz gefahrlos ist das mE auch nicht.


    Zur Stadt: Sicher ist es für Hunde im Allgemeinen auf dem Land, so die Halter das auch nutzen, einfacher. Aber das gilt auch wieder für alle Rassen. Vor allem für die, die viel Bewegung brauchen, wozu der Kangal definitiv nicht gehört.


    Ne, ich bleib dabei: Man sollte es sich sehr gut überlegen, ob man sich einen Kangal oä zulegt. Und wenn man sich entschieden hat, nochmal drüber nachdenken, ob man die Persönlichkeit hat und auch die Zeit und das Geld für einen solchen Hund. Aber ein Verbot, egal welcher Art, halte ich für falsch.

    Siehs mal so: Je mehr Gesetze, desto weniger meinen die Menschen, sich selbst kümmern zu müssen. Das ist nicht gut...



    Liebe Grüße

    Lupus


    P.s. Natürlich argumentiere ich auch im eigenen Interesse, könnte ich mir doch einen Kangal als "Rentnerhund" ganz gut vorstellen:)

  • Hast du den Artikel gelesen?


    Scheinbar nicht , den du gehst auf alles mögliche ein, aber nicht darauf wie ein Herdenschutzhund von seiner Art her ist, was der Artikel sehr gut beschreibt.


    Es ist eine Schande das solche tollen Hunde verkümmern nur weil Leute meinen sie müssen unbedingt alles haben was ihnen gefällt egal ob es passt oder nicht.

    Jemand dem das Wohl seines Hundes am Herzen liegt wird sich niemals eine solche Rasse in Stadt Haltung holen.


    Lebt man auf dem Land, mit Grund und Boden und Platz spricht nichts dagegen das auch Privatpersonen solche Hunde halten dürfen, natürlich mit Erfahrung und interesse an der Haltung dieser Rassen.


    Mir geht es um die Haltung in einer Stadt und da bleibe ich dabei: Ein klares Nein!


    Ich bin Gott froh das es die meisten Leute mit Ahnung dieser Rassen genauso sehen und nur wenige meinen ein Kangal/Herdenschutzhund passt gut in die Stadt


    Edit: die blonde Frau ist furchtbar genauso wie das Video. Selten so ein unsympathisches Video gesehen. Das ist fast schon lächerlich.

    Scheint so als habe sie das Bedürfniss sich rechtfertigen zu müssen und das zu recht. Wie alt ist ihr Kangal? Das ist ein Junghund mit vielleicht 7 bis 8 Monaten :rolleyes:

    Die wird sich noch schön umschauen, in 2 bis 3 Jahren wenn ihre Mia Erwachsen geworden ist.