Beiträge von ostholstein

    Wenn ein Hund "im Gehorsam steht" und in der Stadt bei Fuß läuft, hat man noch nicht automatisch einen entspannten Begleiter.

    So ist es. Aber auch ein Hund, der im Gehorsam steht, wird sich mit der Zeit an die Situationen gewöhnen und irgendwann wird er einen Stadtspaziergang auch ganz gelassen sehen.

    Dann wird er auch ein freudiges Verhalten zeigen, so wie die Pudel im ersten Video.

    Bis man mit seinem Hund stressfrei durch große Menschenmengen gehen kann und andere Hunde und Ablenkungen ignoriert werden, ist es ein langer Weg.

    Wenn der Hund das von der Welpenzeit an gewöhnt ist, ist das kein langer Weg, sondern geht wie von selbst.

    Wenn die Welpenbesitzer eine gute Arbeit machen, dann ist es wohl auch so.

    Wenn man sich einen Junghund oder auch einen älteren Hund holt, mit dem die Vorbesitzer keine Stadtspaziergänge geübt haben, dann hat man die Ar...karte gezogen.


    Wer seinen erwachsenen Hund nur über die Gewöhnung an die Stadt und große Menschenmengen gewöhnen will, braucht manchmal mehrere Jahre bis man sich problemlos in der Stadt und in große Menschenmengen bewegen kann.


    Wenn der erwachsene Hund die Kommandos HIER, RAN, FUSS usw. beherscht und man nimmt ihm beim Stadtspaziergang in den Gehorsam, dann wird es auch nicht lange dauern bis man problemlos mit dem Hund durch die Stadt und große Menschenmengen laufen kann.

    Dann wird es so aussehen wie im Video mit dem Mali, der Hund steht voll im Gehorsam.


    Jeder will einen alltagstauglichen Hund haben und dann muß man die Stadtspaziergänge auch üben, und zwar vom Welpenalter an. Die Stadtspaziergänge gehören auch mit zur Alltagstauglichkeit.


    Bis man mit seinem Hund stressfrei durch große Menschenmengen gehen kann und andere Hunde und Ablenkungen ignoriert werden, ist es ein langer Weg. Aber es lohnt sich, mein Hund freut sich jedesmal, wenn wir in die Stadt fahren.

    Die Hunde im Video freuen sich anscheinend auch, jedenfalls Stress sieht man ihnen nicht an.

    Weil Züchter ja schon seit sehr vielen Jahren auf HD-freie Eltern achten. Da dürfte es gar keine HD mehr geben.

    Ja, irgend etwas stimmt da nicht. Die Hovawartzüchter haben es geschafft. Die Hovawarte sind fast HD-frei geworden.

    Die Belgischen Schäferhunde waren schon immer eine relativ HD-gesunde Rasse.

    Nur der SV schafft es mit seinen Schäferhunden nicht.

    Danke für den Link. Ein informativer Bericht über die HD, den jeder mal gelesen haben sollte.


    Nun stelle ich mir natürlich die Frage, was versteht man unter einer exzessiven Bewegung.

    Vielleicht der Sprung über eine 1m-Hürde?

    Das Treppenklettern halte ich jedenfalls nicht für exzessiv.

    Mir hat jemand mal gesagt, ich sollmeinen Hund nicht über die 1Meterhürde schicken, bevor er ein Jahralt ist.

    Das gilt für ungeübte Hunde!!


    Wenn man dem Welpen keine Gelegenheit zum Üben gibt, dann kann Springen später gefährlich werden.

    Ich finde es unverantwortlich, einen 1-jährigen Hund erstmals springen zu lassen.

    Der ist völlig untrainiert und hat eine schlechte Körperkoordination bzw. ein fehlendes Körperbewusstsein.

    Ich habe meinen Hund schon springen lassen, auch als er noch kein Jahr alt war.

    Ich habe dann die Hürde auf 50cm oder 60cm gestellt.

    Im Obedience braucht ein 63cm großer Schäferhund nur über eine 60cm-Hürde springen.

    Nur im IPO-Sport muß der Hund über die 1m-Hürde springen.

    Ich würde die 1m-Hürde bei einem Junghund unter einem Jahr nicht so arglos betrachten.






    Meine letzten Welpen hatten mit 4 Monaten eine Schulterhöhe von ca. 20 cm - es sind also kleine Hunde.

    Die sind im Garten von einem Tisch von 75 cm Höhe gesprungen. Später sind sie sogar aus dem Stand auf den Tisch gesprungen und wieder runter.

    Die konnten so geschmeidig wie eine Katze springen und können das heute noch.

    Welche Rasse hast du denn gehabt?

    Laut HD-Statistik haben runde 20% der Deutschen Schäferhunde HD.

    Beim Springen sind die Besitzer eines Deutschen Schäferhundes nun mal etwas vorsichtiger.

    Beim Malinois bekommen nur 6% der Hunde HD, und auch bei meinem Malinois war ich beim Springen etwas vorsichtig.

    Es wäre traurig, wenn ein Hund HD hat und die Besitzer haben den Hund dann noch durch das Springen extrem belastet.

    Ich hab mal in nem Video gesehen, wie die Vorderhufe gestaucht werden beim unkontrollierten Absprung von der Kletterwand. Das war übel.

    Deshalb haben die Kletterwände im Mondioring auf der Rückseite wohl auch eine Abschrägung.

    Dort braucht der Hund nicht mehr aus 2 Meter Höhe runterspringen.

    Ein Welpe bzw. Junghund soll auch keine Treppe aus 2 Meter Höhe runterspringen, sondern sie Stufe für Stufe runtergehen.


    Mir hat jemand mal gesagt, ich soll meinen Hund nicht über die 1Meterhürde schicken, bevor er ein Jahr alt ist.

    Beim Runterspringen wäre ich wohl auch besonders fürsorglich. Da würde ich meinen Welpen bzw. Junghund lieber einmal mehr runterheben als es nötig täte.



    Einen unkontrollierten Absprung von der Kletterwand darf es nicht geben.

    Im Agility müssen die Hunde an der Schrägwand die Kontaktzonen einhalten und da wird nicht von oben runter gesprungen.

    An der Kletterwand kann man es genau so üben.

    Also die Züchterin ist seit 20 Jahren dabei und sagt das. Wenn ich einer solchen Person nicht glauben kann, wem dann. Aber ich sehe esnicht ganz so eng, er darf ja ab und zu laufen, manchmal geht es gar nichtanders, oft trage ich ihn.

    In dem von mir verlinkten Artikel steht doch, es ist wissentschaftlich nicht erwiesen, daß Welpen vom Treppensteigen HD bekommen.

    Deine Züchterin ist eben eine besonders fürsorgliche Züchterin, die es nach dem heutigen Wissensstand übertreibt.

    In dem Artikel steht auch, es soll jeder so machen wie er will.

    Treppen laufen:

    Es heisst von der Züchterin: "So lange tragen wie es geht". Also ich jetzt mit seinen knapp 20 Kilo wird das schon oft schwer.Es heisst überall, es sei sehr schädlich. Was denn nun? Er will selber laufenund er tut es auch, wenn man ihn lässt..

    Bei dem Thema Treppenlaufen frage ich mich immer, warum ein Wolfswelpe über Steine, Baumstämme und sonstiges klettert und ein Schäferhundwelpe soll nicht mal eine Treppe rauf und runter klettern.

    Ich habe nie unsere Welpen bzw. Junghunde die Treppen rauf und runter getragen.

    Ich habe nur darauf geachtet, daß sie die Treppe nicht runter fallen.


    Hier ist ein interessanter Artikel zum Thema "Treppensteigen".

    https://www.martinruetter.com/…elpen-und-treppensteigen/

    also ist es gar nicht so wichtig das man Papiere hat. Wenn die Eltern gut drauf sind wird es wohl bei den Welpen auch so sein ?

    Und wenn die Ur-Ur-Großeltern HD hatten oder sonstige negative Eigenschaften hatten. Ohne Papiere kannst du es nicht kontrollieren.

    Vererbbare Krankheiten oder genetisch negative Eigenschaften können Generationen später auch wieder auftreten, obwohl die Eltern gut drauf waren.


    Stöbere einfach mal das Forum durch. Ein Forum ist wie ein Lexikon. Da kann man sich so viele Infos holen, z. B. Über Leistungszucht, Hochzucht, DDR-Schäferhunde, HD, Papiere, geraden Rücken, schrägen Rücken usw.




    jein Klaus/ Ostholstein hatte es passend beschrieben. Es kommt auf die Rasse an.

    Das war Waschbär, die einen guten Beitrag über den Sinn und Zweck von Papiere geschrieben hat.



    Suche Züchter, bitte um Hilfe

    Solltet ihr euch für einen weißen entscheiden schaut auf der Seite des BVWS oder RWS, für DSH beim SV oder RSV2000.

    Aber auch viele Schäferhunde aus der Dissidenz sind nicht zu verachten.

    Viele Altdeutsche Schäferhunde werden in der Dissidenz gezüchtet und es sind tolle Hunde dabei.

    Laut den HD-Statistiken haben die Weißen Schäferhunde auch weniger HD als der DSH.

    Allerdings sind auch noch nicht so viele HD-Ergebnisse vom Weißen Schäferhund eingereicht worden.

    ich stimme Argos zu allerdings mit einer Ausnahme ihr solltet einen weißen Schäferhund nehmen.

    Jo, der Weiße Schäferhund wäre auch eine Alternative beim Anfänger.

    Hier ist das Risiko wohl gering, daß man einen durchgeknallten Welpen bekommt.

    Sportlich betätigen auf dem Hundeplatz kann man sich auch mit dem Weißen Schäferhund.


    Die Weißen Schäferhunde haben meistens einen geraden Rücken und eine nur schwach abfallende Kruppe.

    Die Langhaarigen sehen irgendwie nach Polarwölfe aus, finde ich.

    Einen Malinoi möchte ich nicht haben, dazu fehlt mir jede Menge Erfahrung und Gelassenheit.

    Die Holländischen Schäferhunde und die Belgischen Schäferhunde haben den gleichen Ursprung.

    Laut Rassestandard unterscheiden sich diese Rassen vor allem in der Farbe und noch einigen weiteren Kreterien.

    Trotzdem sehen der Herder und der Malinois sehr ähnlich aus. Einen schwarzen Malinois, den es heute nur noch selten gibt, könnte ich als Laie von einen schwarzen Herder nur schwer unterscheiden.

    Da die Schutzhundler den Malinois für sich entdeckt haben, wurde wohl auch dort extrem auf Triebigkeit gezüchtet. Aber es gibt auch ruhigere Malis, mein voriger Mali war auch nicht so extrem.


    Hast du denn einen FCI-Herder oder einen X-Herder. Wenn dein Argos ein X-Herder ist, kann er auch Mali-Blut in sich tragen.

    Ein Malinois gehört wirklich nicht in Anfängerhände.

    Das ist eine Arbeitsrasse, eine Rakete unter den Hunden mit einem extremen Trieb.

    So wirklich gehört ein Malinois auch nicht in Anfängerhände. Erfahrungen mit einem Labi sollte man schon haben oder man muß sich eben das nötige Wissen aneignen.



    Das mit dem Trieb beim Mali wird meiner Meinung nach auch etwas übertrieben.

    Sicher, es gibt Malis die sind von Geburt an hibbelig und triebig. Solche Welpen wird aber auch kein vernünftiger Züchter an einen Anfänger abgeben.

    Viele Malis werden aber auch erst durch ihren Besitzer so hibbelig gemacht.

    Und es werden auch Malis als reine Familienhunde gehalten, mit denen man sich aktiv beschäftigt, z.B. Kunststücke beibringen, Suchspiele usw. usw.

    Die Ausbildung zum alltagstauglichen Familienhund kann einen Mali auch schon fordern und auslasten.



    Die Mitgliedschaft in einem Hundeverein mit Mali-erfahrenen Leuten sollte beim Anfänger Pflicht sein.

    Als Anfänger würde ich mir einen Züchter suchen, welcher mit seinen Malis im Obedience, Agility oder Rettungshundesport arbeitet. Da ist die Wahrscheinlichkeit größer, daß die Züchter nicht so extrem auf Trieb züchten.

    Als Anfänger würde ich mir auch keinen Welpen aus dem DMC holen, sondern eher aus dem DKBS.


    Der Malinois ist eine vielseitige Rasse, die man vielseitig einsetzen kann.

    Wer sich einen ruhigen Welpen aussucht, den Trieb nicht sonderlich fördert und den Hund nicht so aufpuscht hat dann später mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keinen durchgeknallten Mali.

    Zum Thema Schutzhund darauf bin ich gekommen , weil ich einen Ausgebildeten Hund live Erlebt habe.

    Ich fand die Gehorsamkeit einfach Klasse wie er z.B beifuß läuft präzise die befehle ausführt.

    Wirklich? Ich habe noch keinen Familienschutzhund gesehen. Die Ausbildung zum Familienschutzhund ist sehr selten und nur wenige Hundeschulen bieten diese Ausbildung an.

    Dafür muß der Hund auch scharf gemacht werden, damit er überhaupt einen Menschen beißt.


    Du hast bestimmt einen ausgebildeten Sportschutzhund gesehen. Diese Hunde werden im Schutzhundesport auf den Schutzarm fixiert. Diese Hunde würden nie einen Menschen ohne Schutzarm beißen, außer sie wurden privat von ihrem Besitzer scharf gemacht.


    Ich will jedenfalls keinen scharfen Hund an meiner Seite haben. Ein scharf gemachter Hund erfordert sehr viel Aufmerksamkeit, damit es zu keinem Beißvorfall kommt.

    Ich beschütze mich lieber selber und die Anwesenheit meines Malis bietet mir schon eine gewisse Sicherheit. Wenn mein Hund dann auf Kommando noch bellt, traut sich keiner mehr an mich ran.

    Bevor man seinen Hund scharf macht, sollte man sich lieber Pfefferspray besorgen.

    Der Leidtragende bei einem Beißvorfall wird immer der Hund sein.

    I


    Ich glaube, dass so eine Ausbildung mit jedem Hund möglich wäre, aber nur, wenn auch der richtige Mensch dabei ist.

    Bis zu einem gewissen Punkt vielleicht schon, aber Mondioring ist ein Schutzhundesport und dafür braucht es schon gewisse Gebrauchshundeeingenschaften die zum Beispiel ein Hütehund eher selten hat. Ausserdem stellt Mondioring hohe körperliche Ansprüche an den Hund und die kann meiner Ansicht nach eine große, schwere Hunderasse oder ein sehr kleiner Hund nicht erfüllen.

    Bei dem Mondioring-Video, welches ich verlinkt hatte, kam es mir auch nicht auf die Höchstleistung an.

    Wenn ein Mali es über eine 2-Meter-Steilwand schafft, dann kann sich ein kleiner Hund gerade mal über eine 1-Meter-Hürde krachseln, das ist nun mal so.

    Das interessante an dem Video ist der Gehorsam, den der Mali zeigt.

    Und den Gehorsam kann man mit jeden Hund trainieren, egal ob der Hund nun groß, schwer oder klein ist.

    was mir noch eingefallen ist: bei einem paar möchte einer unbedingt einen hund und der andere "eigentlich" nicht und der hund dann angeschafft wird, dann kann das ganz schnell nach hinten losgehen für den hund

    war bei mir auch so, nur mit gutem ende für den hund :-) der hund wurde mein seelenhund und der mann mein ex

    Toll, tolle Entscheidung!