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Wolf erschossen

  • Race
  • 24. April 2012 um 09:06
  • Managarm
    Gast
    • 26. April 2012 um 20:57
    • #46
    Zitat von Blaze

    Man kann die Winter in Rumänien und den Karpaten nicht mit unseren Wintern hier in Deutschland vergleichen.
    Das Wild überlebt hier,sollte mal ein Winter zu streng sein wird das Wild zugefüttert daher haben Wölfe hier ganz andere möglichkeiten Wild zureißen.
    Deshalb hat der Wolf jedes Recht auch in Deutschland zu leben.
    Es leben doch schon zwei oder drei große(oder relativ große) Rudel im Bereich Sachsen bzw.der Lausitz.
    Siehe Hier:
    http://www.wolfsregion-lausitz.de/verbreitung/ve…-in-deutschland
    Dort sieht man wie weit der Wolf doch schon verbreitet ist.
    Ist es dort schon zu Angriffen auf Menschen gekommen?Nein.

    Alles anzeigen

    Unbestritten wird es auch in Deutschland Regionen geben, die sich eignen, zumal im sterbenden Osten: Mecklenburg-Vorpommern, die Lausitz, Teile von Anhalt etc. - in anderen Gegenden weiter westlich habe ich meine Zweifel! ich bin auf die Schlagzeile der BILD gespannt, wenn der erste Haushund aus dem Vorgarten geholt wurde.

  • Managarm
    Gast
    • 26. April 2012 um 21:39
    • #47

    Und ich will niemandem zu nahe treten; aber wieviele von euch leben wie ich mitten in und mit der Natur? Autostunden weg von größeren Städten, inmitten großer Wälder? Bei mir im Garten sagen sich nicht nur Füchse und Hasen Gute Nacht; auch Wildschweine, Marder und sonstwas! Ich bin jeden Tag mehrere Stunden im Wald unterwegs, ich kenne auf Quadratkilometer hin jeden Weg und Steg; weiß mehr über die Gegend als die meisten Jäger und Förster! Und ich bin nie allein, immer mit Hunden unterwegs! Ich habe dem Tod in Gestalt von Schwarzkitteln mehrfach ins Auge (klingt jetzt martialisch, war aber so!) gesehen! Das ist alles kein Spaß! So sehr mich Kanada, Russland oder Skandinavien faszinieren; ich möchte dort in freier Natur nicht leben, viel zu gefährlich. Die berühmten Herdenschutzhunde des Kaukasus oder in Rumänien haben gegen Wölfe keine Chance, sie werden wie in Texas von Kojoten einfach gemeuchelt!

    Nein, nein; man kann Wölfe erschauernd spannend finden; wenn man in der Großstadt auf dem Sofa sitzt! :) :D

  • Blaze
    Beiträge
    151
    • 27. April 2012 um 00:08
    • #48
    Zitat von Race

    oh ja , meine Arbeitskollegin schimpft laufend wenn sie so laut heulen
    nicht selten sieht sie die sogar ( neidisch guck )

    Auch neidisch bin.

    @Managarm:
    Auch wir haben hier Füchse,Marder,Hasen und Wildsschweine.Ich lebe in einem Randbezirk von Frankfurt fast im Taunus,3 Minuten Fußweg ins Feld,da kannste auch laufen bis nach Buxdehude.Mir ist hier auch schon Nachts der Fuchs übern weg gelaufen,und?Gut,nemWildschwein bin ich noch nicht begenet,aber ich bin trotzdem der Meinung das der Wolf auch ein Recht hat hier zu leben.

    LG Alexandra und Lucky

  • paco
    Gast
    • 27. April 2012 um 00:10
    • #49

    oh mann,ich bin da hin und her gerissen.auf der einen seite finde ich es klasse wenn sich unsere natur soweit entwickelt das wölfe sich heimisch fühlen. aber begegnen möchte ich keinem :rolleyes:

    wildschweine gibt es hier auch.der rr meiner freundin jagte neulich ein wildschwein,er war ganz nah dran.sie meinte ,gut das meine nicht dabei waren.cori ist um einiges schneller als ihr rr,hätte das wildschwein wohl am hintern erwischt..............da denk ich jetzt mal nicht weiter ;(

  • Managarm
    Gast
    • 27. April 2012 um 07:54
    • #50
    Zitat von paco

    wildschweine gibt es hier auch.der rr meiner freundin jagte neulich ein wildschwein,er war ganz nah dran.sie meinte ,gut das meine nicht dabei waren.cori ist um einiges schneller als ihr rr,hätte das wildschwein wohl am hintern erwischt..............da denk ich jetzt mal nicht weiter ;(

    Ganz gefährlich! Ich hatte letztes Jahr Glück, dass der junge Keiler von Willis Attacke, die mir Zeit zum Flüchten auf den Hochstand gab, wohl zu überrascht war; hätte er sich gestellt, wäre mein Hund wohl draufgegangen!

  • Managarm
    Gast
    • 27. April 2012 um 07:58
    • #51
    Zitat von Blaze

    aber ich bin trotzdem der Meinung das der Wolf auch ein Recht hat hier zu leben.

    Dann haben Bären auch ein Recht, hier zu leben! Die gab es früher in unseren Wäldern nämlich auch! Außerdem nützt uns sein bloß postuliertes Recht nichts, wenn die Umstände andere geworden sind! Die Möglichkeit, dass Wölfe gezielt Hunde als Beute jagen, räumt selbst das Wildbiologische Büro LUPUS in der Lausitz ein!

  • Ferrie
    Gast
    • 27. April 2012 um 13:17
    • #52

    Ich liebe Wölfe, das sind ganz tolle faszinierende Tiere!
    Aber für ein artgerechtes Leben brauchen Rudel entsprechend große Territorien, und die finden sich eben nicht überall in Deutschland.
    Ich denke, in waldreichen, wenig besiedelten Gebieten, die wenig von Straßen durchzogen sind und nicht Großstadtnähe sind, können sich Wölfe durchaus ansiedeln ( was sie ja auch gott sei dank tun ), ohne eine Gefahr für irgendwen zu sein.
    In dichter besiedelten Gebieten jedoch wird es zwangsläufig zu Problemen kommen, wie es auch mit den Füchsen und Wildschweinen zu Problemen kommt.
    Da wo ich in Kelsterbach mittags ( unter der Woche wg der Arbeit ) spazieren gehe, gibt es Rotten mit bis zu 25 Tieren, die ich schon oft aus nächster Nähe gesehen habe :eeeek: , die schon 4!! Hunde in unserem Klientel dieses Jahr schwer verletzt haben und teilweise bis zu 4x im Jahr Frischlinge bekommen. In dem Gebiet wird nur höchst selten gejagt wg der Nähe zum Airport ( aufsteigende Vogelschwärme ).
    Füchse in Städten werden immer mehr zum Problem, sie übertragen Krankheiten die auch für den Menschen infektös sind ( Fuchsbandwurm ).
    Tollwut war jahrelang ein Thema ( jetzt zum Glück durch umfassende Impfprogramme nicht mehr ).
    Das sind Beispiele, wie Wildtiere und Zivilisation kollidieren können.
    Von daher finde ich Ansiedelungen in Gebieten wie dem Bayr.Wald, der ehem.DDR, dem Harz ect super toll-weil es da möglich ist.
    Aber zum Beispiel im Taunus oder dem Vogelsberg denke ich nicht, dass eine Population problemlos leben kann.

    Abgesehen davon gehören Hunde in wildreichen Gebieten und im Wald an die Leine, dann können sie auch nicht von Wölfen oder Wildschweinen gerissen werden ;) !
    Da kann ich über den Egoismus und die Sorglosigkeit vieler HH auch einfach nur den Kopf schütteln!

  • Managarm
    Gast
    • 27. April 2012 um 13:22
    • #53

    Und ich möchte noch eines ergänzen: Natürlich, und das Argument wird oft angeführt, sterben jedes Jahr mehr Hunde bei Autounfällen und im Straßenverkehr; als Wölfe Hunde getötet haben und auch Jäger schießen mehr Hunde, als Wölfe erlegen! Nur handelt es sich in Sachen Autos und Verkehr um eine von so ziemlich allen gebilligte Konvention unserer westlichen Kultur: Man nimmt ja auch die fünftausend Verkehrstoten billigend in Kauf, ohne ein generelles Tempolimit zu erlassen oder andere Maßnahmen zu ergreifen, die die Zahl locker halbieren könnten. Und bei den Jägern ist die Rechtslage eigentlich auch klar: Der darf nur schießen, wenn ein Hund offensichtlich wildert und allein oder weit weg vom Halter!

    Ein anderes ist die potentielle Bedrohung, die von einem Wolfsrudel für einen Hund ausgehen kann! Wildscheine sind zwar im Ernstfall und besonders bei Bachen mit Nachwuchs gefährlicher für Leib und Leben und sie richten zum Teil auch enorme land- und forstwirtschaftlichen Schäden an; aber sie gehen eben nicht bwusst auf Hunde- oder gar Menschenjagd! Es ist nun aber nachgewiesen, dass sich in anderen Ländern Rudel auf Hundejagd spezialisiert haben und nicht nur Jagdhunde in ihrem Revier reißen, sondern auch Haushunde vom Grundstück holen! Und da nützt auch kein Argument, man müsse eben als Halter besser achtgeben, den Hund nicht mehr frei laufen lassen im Wolfsgebiet und ihn daheim sicher verwahren. Das kann es doch wohl nicht sein! Ich als Mensch werde in meinem eigenen Kulturraum gezwungen, ja sogar genötigt; Dinge zu tun oder zu lassen; die ohne Wölfe nicht notwendig wären! Und wenn Kojoten Menschen überfallen können, was früher nicht verbürgt war; dann können das unter bestimmten Bedingungen auch Wölfe!

    Und wenn das erste Opfer zu beklagen ist, helfen auch keine Statistiken, dass mehr Menschen bei Flugzeugabstürzen etc. sterben! Die meisten von euch kennen doch die Panik und Hysterie, wenn ein Hund einen Menschen getötet hat; statistisch sind das anderthalb pro Jahr; während in der gleichen Zeitspanne 30 000 Menschen an Krankenhauskeimen sterben, 10 000 Suizid begehen, 70 000 am Rauchen und 140 000 am Suff kaputtgehen! Man stelle sich vor, ein Wolf habe aus welchem dummen Zufall auch immer ein Kind gerissen - ich möchte es mir gar nicht erst ausmalen, was dann passiert!

  • Managarm
    Gast
    • 27. April 2012 um 13:28
    • #54
    Zitat von Ferrie

    Aber für ein artgerechtes Leben brauchen Rudel entsprechend große Territorien, und die finden sich eben nicht überall in Deutschland.
    Ich denke, in waldreichen, wenig besiedelten Gebieten, die wenig von Straßen durchzogen sind und nicht Großstadtnähe sind, können sich Wölfe durchaus ansiedeln ( was sie ja auch gott sei dank tun ), ohne eine Gefahr für irgendwen zu sein.
    In dichter besiedelten Gebieten jedoch wird es zwangsläufig zu Problemen kommen, wie es auch mit den Füchsen und Wildschweinen zu Problemen kommt.

    Das unterschreibe ich mal!

  • Nasuland
    Gast
    • 27. April 2012 um 14:38
    • #55

    "Das kann es doch wohl nicht sein! Ich als Mensch werde in meinem eigenen Kulturraum gezwungen, ja sogar genötigt; Dinge zu tun oder zu lassen; die ohne Wölfe nicht notwendig wären!"

    Das ist schon eine krasse Aussage...

    Es ist ja nicht so, dass der Wolf nicht eigentlich auch zu diesem Kulturkreis gehört! Es ist auch keiner hingegangen und hat den Wolf wieder eingeschleppt, sondern der Wolf kam von alleine wieder!
    Ich frage mich einfach wo diese herrschaftliche Ansicht hinführen soll? Was wird denn als nächstes aus unserem Umfeld entfernt, damit wir uns nicht mehr genötigt fühlen?

  • Bronxter
    Beiträge
    947
    • 27. April 2012 um 15:15
    • #56

    ja, hallo?
    wir menschen zerstören die natur, rotten andere lebewesen aus und schaffen uns nach unseren vorstellungen eine welt, in der sich alles nach uns richten muss. der mensch steht im mittelpunkt aller und lässt eine spur der verwüstung hinter sich.
    zu welchem recht?
    niemand hat das recht zu entscheiden, welche gattungen wo und wie leben dürfen.
    wenn du so naturverbunden lebst, dann müsstest du eigentlich etwas anders denken.
    und ich dachte, bei dir ist zu viel industrie für den wolf? auf einmal ist bei dir nur natur...

    wer zwingt uns denn, im wald spazieren zu gehen??? ich war schon ewig nicht mehr im wald spazieren, obwohl hier überall wälder sind. es gibt genügend felder...
    und auch ich hab schon das ein oder andere mal die füße in die hand genommen, weil so eine wildsau ihre junge verteidigen wollte.
    wir überfahren regelmäßig tausende von tieren auf den straßen. das ist ok? wir zerstören ihren lebensraum und jammern dann, weil unser auto ne beule hat...wir menschen sind schon ne tolle spezies. nach uns die sintflut...

    ich liebe meinen laptop und mein internet und möchte es eigentlich auch nicht missen, aber manchmal denke ich, dass es besser wäre, wenn wir mal ein paar tausend jahre zurück geworfen werden würden.

  • Managarm
    Gast
    • 27. April 2012 um 15:30
    • #57
    Zitat von Nasuland

    "Das kann es doch wohl nicht sein! Ich als Mensch werde in meinem eigenen Kulturraum gezwungen, ja sogar genötigt; Dinge zu tun oder zu lassen; die ohne Wölfe nicht notwendig wären!"

    Das ist schon eine krasse Aussage...

    Es ist ja nicht so, dass der Wolf nicht eigentlich auch zu diesem Kulturkreis gehört! Es ist auch keiner hingegangen und hat den Wolf wieder eingeschleppt, sondern der Wolf kam von alleine wieder!
    Ich frage mich einfach wo diese herrschaftliche Ansicht hinführen soll? Was wird denn als nächstes aus unserem Umfeld entfernt, damit wir uns nicht mehr genötigt fühlen?

    Die Aussage ist nicht krass; sondern sie ist in Bezug auf uns Menschen einfach nur ehrlich! Seit der Homo sapiens sapiens diesem Planeten seinen Stempel aufdrückt, bestimmt er die Regeln! Das mag man gut finden oder nicht; es ist nun mal Fakt! Und der Wolf gehört in weiten Teilen Deutschlands seit 200 Jahren nicht mehr zur Kulturlandschaft und in dünn besiedelten Gegenden seit 100 Jahren! Das hat schon seinen Grund! Wohin diese "herrschaftlichen" Ansichten der Krone der Schöpfung hinführen werden, weiß kein Mensch! Ich bin auch nicht glücklich über das rücksichtslose Verhalten des Homo rapiens, wie er zu Recht von großen Geistern genannt wird! Gerade, was in der Nutztierhaltung so abläuft, in den Hühner-KZs und in den Schlachthöfen für Schweine und Rinder, den animalischen Auschwitztempeln, die unsere abartige Sucht nach Massen von billigem Fleisch befriedigen; lässt einen schaudern vor dem schlimmsten aller Raubtiere auf dieser Erde! Und die Beispiele ließen sich auch in unserem Interesengebiet hier, der Hundehaltung, fortsetzen!

    Es gibt, glaube ich; wichtigere Probleme in Deutschland, nicht nur in der Gesellschaft allgemein, sondern auch im Umwelt- und Naturschutz! Ich engagiere mich selbst im Tierschutz und lebe umweltbwusst, wo und wie ich kann! Der Wolf sollte die geringste unserer Sorgen sein; zumal wenn er von selber kommt, wird sich die Entwicklung verselbständigen! Aber ich gebe dir Brief und Siegel, dass angesichts der ersten Vorfälle; seien sie wahr oder erfunden; die gleichen Prozesse stattfinden werden wie vor hunderten von Jahren! Man wird den Wolf jagen und ausrotten, wenn er vorher nicht schon auf den Autobahnen plattgefahren wurde! Der Mensch ändert sich nicht, er hat sich noch nie geändert! Und mir wäre lieber, wir ersparten dem Wolf das Schicksal, das er etwa in Russland erleidet, wo er trotz Verbotes stark bejagt wird! Dort geht es ja soweit, dass Wilderer Wolfswelpen klauen, sie an Naturschutzleute verhökern, die diese dann mühevoll aufziehen und wieder auswildern, damit sie dann von anderen Wilderern geschossen werden können. Ein einträgliches Geschäft!

  • Managarm
    Gast
    • 27. April 2012 um 15:44
    • #58
    Zitat von Bronxter

    ja, hallo?
    wir menschen zerstören die natur, rotten andere lebewesen aus und schaffen uns nach unseren vorstellungen eine welt, in der sich alles nach uns richten muss. der mensch steht im mittelpunkt aller und lässt eine spur der verwüstung hinter sich.
    zu welchem recht?

    Ich weiß nicht, mit welchem Recht! ich weiß nur, dass es genau so abläuft, allen anderslautenden Bekundungen zum Trotz!

    Zitat von Bronxter

    niemand hat das recht zu entscheiden, welche gattungen wo und wie leben dürfen.
    wenn du so naturverbunden lebst, dann müsstest du eigentlich etwas anders denken.
    und ich dachte, bei dir ist zu viel industrie für den wolf? auf einmal ist bei dir nur natur...

    Niemand hat das Recht? Aber der Mensch tut es doch! Täglich! Was glaubst du denn, wo dein täglich Fleisch herkommt? Was glaubst du denn, wie durch deine moderne Lebensweise (technische Geräte, Energieverbrauch, Essen, Auto, Klamotten, Papierverbrauch etc.) die Umwelt in Mitleidenschaft gezogen wird? Einfach dadurch, dass du ein Mitglied der modernen westlichen Zivilisation bist, hast du die Umwelt und die Natur mehr geschädigt, als dir bewusst sein dürfte! Aber dann hinstellen und nach dem Wolf rufen! Das ist absurd! Ich habe diese Welt nicht gemacht; ich bin nur nicht naiv und blauäugig! Diese Sozialromantik einer Kuschelwolfpädagogik entspringt doch einer satten und unterbeschäftigten Wohlstandsgesellschaft, die keine anderen Sorgen als diese Luxusprobleme mehr hat! In Ländern mit niedrigerem Lebensstandard führt man solche Diskussionen überhaupt nicht! Das entscheidet das Leben selbst und das meist zum Nachteil des Wolfes!

    Zitat von Bronxter

    wer zwingt uns denn, im wald spazieren zu gehen??? ich war schon ewig nicht mehr im wald spazieren, obwohl hier überall wälder sind. es gibt genügend felder...

    Nach der Logik ist eine Mutter selber schuld, wenn ihr Kind entführt, vergewaltigt und ermordet wird - sie hätte es ja nicht draußen spielen lassen müssen! Und außerdem liebe ich die Wälder und in einer Gesellschaft, wo jeder auf seine Rechte pocht; poche ich auf meins, mich im Wald bewegen zu dürfen! Wenn zu dir jemand etwas verbieten würde, zum Beispiel irgendein öffentliches Haus zu betreten, würdest du doch auch mosern. Solange der Wald öffentlich zugänglich ist, darf ich ihn auch nutzen; ganz besonders, wenn es mein eigener ist!

    Zitat von Bronxter

    und auch ich hab schon das ein oder andere mal die füße in die hand genommen, weil so eine wildsau ihre junge verteidigen wollte.
    wir überfahren regelmäßig tausende von tieren auf den straßen. das ist ok? wir zerstören ihren lebensraum und jammern dann, weil unser auto ne beule hat...wir menschen sind schon ne tolle spezies. nach uns die sintflut...

    So sind wir Menschen!

    Zitat von Bronxter

    ich liebe meinen laptop und mein internet und möchte es eigentlich auch nicht missen, aber manchmal denke ich, dass es besser wäre, wenn wir mal ein paar tausend jahre zurück geworfen werden würden.

    Wer dächte nicht so; solche Auslöschungsfantasien hatten vor uns schon andere! Ich empfehle: Ulrich Horstmann: "Das Untier"

  • Nasuland
    Gast
    • 27. April 2012 um 16:38
    • #59

    Es ist bestimmt leider alles richtig was du schreibst, aber deshalb muss ich noch lange nicht ins gleiche Horn blasen und einfach resignieren. Das hat auch weniger etwas mit Naivität, als vielmehr mit Idealismus zu tun.

    Natürlich ist mir die Problematik bewusst und auch die landläufige Meinung des Pöbels! Und trotzdem ist es meine Meinung, dass ich persönlich meinen Lebensraum mit dem Wolf teilen würde, auch wenn ich mich einschränken müsste.

  • Managarm
    Gast
    • 27. April 2012 um 17:21
    • #60
    Zitat von Nasuland

    Es ist bestimmt leider alles richtig was du schreibst, aber deshalb muss ich noch lange nicht ins gleiche Horn blasen und einfach resignieren. Das hat auch weniger etwas mit Naivität, als vielmehr mit Idealismus zu tun.

    Das ist das Vorrecht der Jugend! :)

    Aber:

    Zitat

    Theodor Fontane:

    "Wer mit 19 kein Revolutionär ist, hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch ein Revolutionär ist, hat keinen Verstand."

    8)

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