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Probleme beim Fährten

  • stephi
  • 25. August 2014 um 19:42
  • stephi
    Beiträge
    36
    • 25. August 2014 um 19:42
    • #1

    Hallo liebes Forum

    Mein Jerry fährtet zur Zeit nicht sondern geht eher spazieren auf der Spur. Den Ansatz macht er schön, nach ca. 10 m Kopf hoch und spazieren. Ich kann ihn zwar kurz wieder ansetzen aber kurze Schritte später wieder das gleiche.

    Ich führe ihn mit 2 Leinen die Fährte ist abgesteckt, also ich weis das wir definitiv auf der Spur sind. Doch irgendwie ist seine Motivation und Konzentration für die Katz.

    Die Wochen zuvor war es normal und er hat schön gesucht.

    Habt ihr Tipps wie ich etwas ändern kann?

    Grüße stephi

  • Shari
    Gast
    • 25. August 2014 um 19:54
    • #2

    Was hast du für einen Untergrund?
    Kann es sein das er von anfang an auf Sicht gegangen ist?
    Wieviel Faehrten habt ihr schon?

  • stephi
    Beiträge
    36
    • 25. August 2014 um 20:09
    • #3

    Also Fährten an sich tun wir seit einem Jahr intensiv. Zwischen 1-3 mal die Wochen. Sie sind nicht immer gleich mal eine gerade mal mit Winkel usw. Eigentlich haben wir auch alle Untergründe und Witterung durchgemacht.

    Die letzten drei, wo er so lustlos war, war Wiese, ca. 15 cm hoch und Acker recht frisch umgegraben.

    was meintest du mit Sicht? Wie würdest du es ändern?

    Danke schonmal für die rasche Antwort :)

  • Shari
    Gast
    • 25. August 2014 um 20:29
    • #4

    Das er in den letzten Faehrten nach deinen Fußstapfen gekuckt und nicht mit der Nase gearbeitet hat.
    Wobei das ueber so lange Zeit eher nicht sein kann.
    Arbeitest du mit Futter oder Wurst?

  • stephi
    Beiträge
    36
    • 25. August 2014 um 20:36
    • #5

    Ich arbeite mit Nassfutter habe mir aber überlegt wieder Wurst zu nehmen wie beim Aufbau.

  • Shari
    Gast
    • 25. August 2014 um 20:49
    • #6

    Wenn bei uns mal was nicht klappt gehe ich ein paar Schritte zurück
    Ich würde die nächsten Faehrten wieder mit viel Futter legen.
    Lass die Mahlzeit davor einfach mal weg dann sucht der Kumpel auch;)

  • Simone Krüger
    Gast
    • 25. August 2014 um 22:16
    • #7

    Hast du was verändert auf der Fährte? Das kann Hunde auch raus bringen. Auf einmal zu wenig Futter auf der Fährte und der Hund nimmt die Nase hoch und stöbert nur noch. Da machen sich die Hunde das eben leicht. ;) Langsam Futter abbauen und nicht von jetzt auf gleich denken , der Hund kann eine Fährte, nur weil genug Futter da ist und dann auf einmal anderes und wenig Futter.
    Bei einer Wiese , die zu hoch ist, kann das Gras in die Augen pieken und der Hund nimmt die Nase hoch. Es war hier bei uns sehr trocken. Könnte auch ein Grund sein. Dünger auf dem Acker? Eigentlich ist Wiese leichter zu suchen als Acker mit keiner Saat. Wenn du über Sommer Wiese gefährtest hast, dann ist die Umstellung auf Acker auch für einen Hund schwierig. Gewöhne dir an, immer das gleiche Futter beim Fähren zu nehmen und baue es langsam ab. Und nicht zu groß das Futter. Kleingekaut oder gewolft.

    Aber sag mal, was sagt denn dein Trainer dazu? 1 Jahr Fährte ohne Gegenstand und Erfolg?

  • stephi
    Beiträge
    36
    • 26. August 2014 um 08:34
    • #8

    Danke schonmal für die Tipps Shari und Simone.

    Zum Thema Trainer.... ganz schwieriges Thema. Ich wurde jetzt 2 Jahre kurz gehalten von unserem Ausbildungswartin. Da sie keine Prüfung mit ihren Hunden schaffte durfte es keine andere. Leider ist das mehren Leuten im Verein aufgefallen und es wurde auch in der letzten Versammlung angesprochen. Seit März trainiere ich mit einer Züchterin und lerne viel durch sehen und lesen . Im Juli waren wir auf einem Fährtenseminar um einfach mal von einem richtigen ,,Spezialist,, was zu lernen. Und hatte auch überraschend gut funktioniert (führen mit 2 Leinen).
    Gegenstand Arbeit haben wir extra gearbeitet und in jeder Fährte als Abschluß gelegt. Also das kennt Jerry und macht es trotz spazieren auf der Fährte noch schön :)

  • Rebellenhof
    Gast
    • 26. August 2014 um 09:12
    • #9

    Warum fährtest du eigentlich mit zwei Leinen?

  • Shari
    Gast
    • 26. August 2014 um 09:18
    • #10

    Sucht er nicht mehr seit du mit den zwei Leinen arbeitest?
    Wirkst du viel mit den beiden Leinen ein vielleicht ist er dadurch verunsichert

  • Rebellenhof
    Gast
    • 26. August 2014 um 11:30
    • #11

    Meine Gedanken gingen auch in diese Richtung.... vielleicht wird er durch das ganze Leinengewirr in der Konzentration gestört.
    Noch eine Frage: Du schreibst, die Fährte war abgesteckt - wie machst du das? Und warum?

  • stephi
    Beiträge
    36
    • 26. August 2014 um 15:42
    • #12

    Es kann möglich sein das er durch die Leinen eventuell gestört wird. Auf dem Seminar haben ich dieses gelernt, dass der Hund sicherer wird und konstant auf der Spur bleibt. Werde am Sonntag mal zwei gerade legen mit zwei Leinen und normal.

    Wir stecken die Fährte mit Kunststoffen bzw. Weidenzaunstäbe ab, damit ich als Führer weis wo meine Fährte exakt ist und auch eine gerade Fährte habe. Gerade bei niedriger Wiese ist das eine super Hilfe. Es hilft mir und hat mit dem Hund nichts zu tun... er muss nur keine Schlangenlinien mehr suchen :)

  • Shari
    Gast
    • 26. August 2014 um 16:12
    • #13

    So kenne ich das nicht ich mach ein Schild an den Abgang und stecke eine Markierung an den Winkel aber auch bestimmt 50 cm von der Faehrte weg
    Der Hund soll sich ja nicht auf sowas verlassen.

  • Rebellenhof
    Gast
    • 26. August 2014 um 16:32
    • #14

    @stephi
    Wenn ihr die Fährte absteckt, macht ihr das ja wahrscheinlich vor dem Legen mit einigen Helfern.... ich kann mir durchaus vorstellen, dass sowohl die verschiedenen Gerüche, als auch die Stecken am Rand der Fährte deinen Hund ziemlich verwirrt.

    Meine Fährten lege ich auch so wie Shari, allerdings ohne die Markierungen am Winkel. Das habe ich einmal versucht, der Hund fühlte sich durch den Eigengeruch an diesem Stöckchen sehr zu dieser Markierung hingezogen - also hab´ich das sofort wieder gelassen und auf etwas Bodenzerstörung gesetzt. Das ist gleichzeitig Orientierungstraining für den Hundeführer. Habe dann immer einen zusätzlichen Gegenstand dabei und sollte ich tatsächlich mal gar nicht weiterkommen, lege ich den Gegenstand, lasse den Hund verweisen und beende die Fährte auf diese Weise.

  • stephi
    Beiträge
    36
    • 26. August 2014 um 17:12
    • #15

    Nein das habt ihr glaub falsch verstanden... ich versuche es mal zu erklären. Das mit dem Bild Hochladen funktioniert nicht :)

    Ich stecke meine Tafel, danach gehen ich links davon mit großem Abstand hoch. Wenn meine Fährte z.b. 30 m lang ist setze ich den ersten Pfahl bei 40 m den zweiten bei 45 m. Wenn ich jetzt unten am Abgang also meiner Tafel stehe erkenne ich nur einen Pfahl so kann ich sicher gehen das ich Grade laufe.
    Wenn ich jetzt einen rechtwinkel möchte laufe ich auch wieder in einem großen Abstand nach rechts. Und setzte meinen ersten Pfahl bei 40 und den andern bei 45 Meter.

    Und so ist die ganze Fährte abgesteckt. Laufe ich die Fährte ab und wir kommen zum Winkel schaue ich nur rechts sehe einen Pfahl und kann sicher sein mein Hund macht alles richtig.

    Auch bei den Gegenstände schaue ich nur nach rechts und sehe ein Pfahl damit weis ich da sollte mein Hund verweisen.

    Wenn z.b. das ganze 10 Wochen mache und mein Hund in diesen Wochen alles toll gemacht hat. Wird ohne Pfahl gearbeiten. Denn dann kann ich sicher sein mein Hund sucht sauber. Die Stöcke haben ihn noch nie irritiert es wäre genauso wenn ein Baum z.b. als Hilfe dient.

    Hoffe ihr könnt es euch etwas vorstellen. :)

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