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Cauda Equina Syndrom

  • Axman
  • 15. Juli 2024 um 14:39
  • Mona
    Beiträge
    251
    • 9. August 2024 um 07:14
    • #91

    So wie ich es verstanden habe, hat Axel CES und zwei Bandscheibenvorfälle. Die Bandscheibenvorfälle würde man nur bei Lähmungserscheinungen operieren, die OP bei CES (soweit es eine operable Form ist) macht man am Besten bevor irreversible Schäden an den Nerven entstehen, da kenne ich auch einige Hunde, denen es danach wieder richtig gut geht.

    Die Frage ist jetzt nur, was macht gerade seine Symptome. Sind es die Bandscheibenvorfälle dann braucht er Ruhe zum ausheilen, die können aber auch ein Zufallsbefund vom MRT sein und gar nicht das akute Problem, sondern das CES.

    Ich an deiner Stelle würde auch noch andere Meinungen einholen um herauszufinden, wie du am Besten weiter vorgehst.

    Gute Besserung für Axel!

  • OldFrog2056
    Gast
    • 9. August 2024 um 07:52
    • #92
    Zitat von Mona

    So wie ich es verstanden habe, hat Axel CES und zwei Bandscheibenvorfälle. Die Bandscheibenvorfälle würde man nur bei Lähmungserscheinungen operieren, die OP bei CES (soweit es eine operable Form ist) macht man am Besten bevor irreversible Schäden an den Nerven entstehen, da kenne ich auch einige Hunde, denen es danach wieder richtig gut geht.

    Die Frage ist jetzt nur, was macht gerade seine Symptome. Sind es die Bandscheibenvorfälle dann braucht er Ruhe zum ausheilen, die können aber auch ein Zufallsbefund vom MRT sein und gar nicht das akute Problem, sondern das CES.

    Ich an deiner Stelle würde auch noch andere Meinungen einholen um herauszufinden, wie du am Besten weiter vorgehst.

    Gute Besserung für Axel!

    Lief denn überhaupt ein MRT?

    Dachte bislang nur Röntgen gelesen zu haben

  • Flummi
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    6
    • 9. August 2024 um 10:11
    • #93
    Zitat von Harz2024

    Lief denn überhaupt ein MRT?

    Ja, wurde gemacht.

    Zitat von Axman

    Heute habe ich endlich den Termin für das MRT!

  • Axman
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    18
    • 9. August 2024 um 12:28
    • #94

    Ja, @Harz2024 , es gibt schon ein MRT, da kam die Diagnose Bandscheibenvorfall L7 - S1 mit beidseitiger Stenose des Wirbelkanals. (Original: Hernia discal L7-S1 con estenosis foraminal bilateral)

    Auf dem MRT Bild sieht man, wie die betroffenen Bandscheiben degeneriert sind (gelbe Pfeile) und die Stenose ist die Verengung des Kanals, bzw auch von oben wird hereingedrückt, (grüne Pfeile)

    Ich informiere mich zur Zeit über Operationstechniken zu dem Thema. Meine Tierärzte (sind jetzt 2, der eine ist Neurochirurg und der andere ist Neurochirurg/Traumatologe) haben von einer "Stabilisierung des Wirbelgelenkes durch Stäbe" gesprochen. Das ist für mich erstmal abstossend und ich bin skeptisch.

    So, tatsächlich habe ich mehrfache Hinweise gefunden, dass besagte Stabilisierung durch Stäbe und Verschraubung u.U. nicht (mehr) gemacht wird, bzw. nicht empfohlen wird, bzw. Alternativen bekannt sind die deutlich weniger invasiv sind und mindestens die gleiche Erfolgsrate haben.

    Eine, wie ich finde, sehr interessante Methode ist die MTV - Minimalinvasive Transiliale Verblockung. Man kann an mehrern Stellen darüber nachlesen und hier ist ein Fachbeitrag, der leider nur von Tierärzten gelesen werden darf X(

    MTV – Minimalinvasive Transiliale Verblockung | VetStage
    Die MTVist eine minimalinvasive, nicht destruktive Operationsmethode zur Therapie lumbosakraler Erkrankungen. Hierzu zählen in erster Linie - Ein Beitrag von…
    www.vetstage.de

    Bein nächsten Kontakt mir meinen TÄ werde ich das vorschlagen und gucken wie sie reagieren. Das ist immer eine Gratwanderung, wenn man als Patient oder Repräsentant des Patienten mit solchen Themen ankommt, aber ich bin ein Mensch der einbezogen werden muss und ich muss das wie und warum kennen auch wenn ich es am Ende nicht vollumfänglich fachmännisch verstehen kann.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Mona
    Beiträge
    251
    • 9. August 2024 um 13:22
    • #95

    Cauda-equina-Kompressions-Syndrom

    Hast du das schon gelesen, da sind finde ich die Zusammenhänge ganz gut verständlich erklärt und wie es in Gießen behandelt wird.

  • OldFrog2056
    Gast
    • 9. August 2024 um 14:06
    • #96

    sorry Axman hatte ich übersehen, hatte gehofft, es beruhe nur auf dem Röntgenbefund.

  • Axman
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    • 9. August 2024 um 14:48
    • #97
    Zitat von Mona

    https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb10/in…a-kompr-syndrom

    Hast du das schon gelesen, da sind finde ich die Zusammenhänge ganz gut verständlich erklärt und wie es in Gießen behandelt wird.

    Danke, ja! Das war der erste oder einer der ersten Artikel, die ich zu dem Thema gelesen habe und wo sie auch direkt beschreiben, dass sie die starkinvasive Methode mit Stabilisierung der Wirbel nicht praktizieren.

    :)

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Mona
    Beiträge
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    • 9. August 2024 um 15:08
    • #98

    Frag doch da mal nach, ob du die Bilder für eine Einschätzung schicken kannst. Die Unis sind da normalerweise unkompliziert und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft :)

  • Axman
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    • 9. August 2024 um 15:27
    • #99
    Zitat von Mona

    Frag doch da mal nach, ob du die Bilder für eine Einschätzung schicken kannst. Die Unis sind da normalerweise unkompliziert und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft :)

    Hjaaa, ich glaub das mache ich. Werde meine Schüchternheit für Axel überwinden und einfach mal anschreiben und nachfragen. Ich würde ja auch dafür bezahlen. Einfach eine Einschätzung von denen anhand der Bilder, wie sie vorgehen würden.

    :)

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • WitheredTruth2095
    Gast
    • 9. August 2024 um 15:29
    • #100

    Jupp Die Uniklinik Gießen ist eigentlich sehr kompetent und meiner Erfahrung nach besser als viele Heimtierärzte.

  • Flummi
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    6
    • 9. August 2024 um 17:21
    • #101
    Zitat von Axman

    Stabilisierung des Wirbelgelenkes durch Stäbe" gesprochen. Das ist für mich erstmal abstossend und ich bin skeptisch.

    Das hört sich schlimmer an, als es ist. ;)

    Zitat von Axman

    So, tatsächlich habe ich mehrfache Hinweise gefunden, dass besagte Stabilisierung durch Stäbe und Verschraubung u.U. nicht (mehr) gemacht wird, bzw. nicht empfohlen wird, bzw. Alternativen bekannt sind die deutlich weniger invasiv sind und

    Das ist aber Stand der Technik im OP, zumindest in der Humanmedizin. Hat den großen Vorteil der Schmerzfreiheit bei relativ geringen Einschränkungen.

    Allerdings kenn ich mich diesbezüglich nicht in der Veterinärmedizin aus.

  • OldFrog2056
    Gast
    • 9. August 2024 um 17:59
    • #102
    Zitat von gsdcanine

    Jupp Die Uniklinik Gießen ist eigentlich sehr kompetent und meiner Erfahrung nach besser als viele Heimtierärzte.

    Wäre auch schlimm wenn es anders wäre.

    Jede Uniklinik forscht und lehrt.

  • OldFrog2056
    Gast
    • 9. August 2024 um 18:11
    • #103

    Bei der TIHO Hannover könntest es du evtl. auch versuchen Axman

  • Axman
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    • 9. August 2024 um 19:36
    • #104

    Heute Mittag hat mich nochmal der andere Tierarzt angerufen, bei dem ich als erstes war.

    Er erklärte, dass eine Operation im Prinzip nur bzw. erst gemacht wird wenn der Hund Schmerzen oder deutliche Bewegungseinschränkungen hat. Er meinte, wenn man jetzt Operieren würde, würde man keine drastische Verbesserung bei Axel erreichen, zumal Axel wenig Schmerzen hat und sich ziemlich normal bewegen kann.

    Ich fragte, was denn für ihn "normal bewegen" sei, weil Axel ein junger, Hochenergie Gebrauchshund ist, der sich von Natur aus mehr bewegt als ein Durchschnittshund und dies ausserdem mit deutlich grösserer Dynamik. Ich erklärte, dass für einen Hund wie Axel ein "herumgehen und traben etc." schon eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität ist.

    Der TA meinte daraufhin, dass Axel durchaus in Zukunft auch ohne OP wieder herumrennen können sollte, er sollte eben möglichst extreme Bewegungen vermeiden, wie harte Sprints und Stops (dem Ball hinterher), steile Sprünge etc. Axels Kondition ist degenerativ und wird sich unweigerlich mit der Zeit verschlechtern aber man kann nicht abschätzen wie schnell oder in welchem Umfang. Man muss davon ausgehen, dass, je grösser und häufiger die Belastungen sind, desto schneller wird die Degeneration fortschreiten.

    Er meinte aber eben auch, dass eine OP dies nicht verhindern oder jetzt direkt unmittelbar verbessern könne. Axel könne auch nach einer OP nicht wieder voll belastet werden. Es könnte auch nach einer OP bereits nach kürzerer Zeit wieder Verschlechterungen auftreten, jedenfalls sei das keineswegs ausgeschlossen.

    Übrigens erwähnte er, dass Schwimmen zur Auslastung geeignet sei :/

    Also es klingt für mich schon glaubhaft, vor allem, weil die TÄ ja schon die Möglichkeit hätten mir eine teure OP zu verkaufen also muss ich davon ausgehen, dass sie ihre Empfehlungen im besten Glauben geben.


    Ich werde jetzt regelmässig mit Axel Gassi an der (langen) Leine, drunten im Flussbett gehen. Da ist der Boden mir runden Flusssteinen bedeckt, kleinere und grössere Steine gemischt, wie grober Kies und es geht leicht uneben dahin auch mal eine leichte Steigung rauf oder runter.

    Ich rechne mir davon aus, dass das langsame Gehen auf diesem Untergrund gut für die Propriozeption und kleinen Skelettmuskeln ist, Koordination und Gleichgewicht. Für mich übrigens auch. Ich mache morgen ein Video, dann seht ihr wie er geht.

    Zuhause mache ich weiterhin ein bisschen Gymnastik mit ihm obwohl ich jetzt schon verunsichert bin ob ich nicht doch lieber Pausieren sollte, bis die 6 Wochen Ruhe vorbei sind.

    Trotzdem schreibe ich mal die eine oder andere Uni an, ob die mir eine Orientierung geben können.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Axman
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    • 10. August 2024 um 19:18
    • #105

    Hier wie versprochen ein Video von heute morgen beim Spazierengehen im Flussbett.

    Das Video ist für mein Tagebuch von Axels Zustand, damit ich Vergleichtsmaterial habe.

    Abgesehen davon ist es sicherlich das langweiligste Video der Welt. :D

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    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

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