Mona
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Beiträge von Mona

    Es gibt doch eh riesige Unterschiede in den Trainingsmöglichkeiten. Bei uns gibt es z.B. nur ganz wenig Fährtengelände, Acker so gut wie gar nicht und Wiesen ein paar kleine, auf die man mit Glück eine dreier Fährte gelegt bekommt. Ich war die letzte Woche vor der Cacit fünf mal auf der selben Wiese Fährten, da hab ich mir natürlich kreuz und quer durch meine alten Fährten durchgelegt, aber mehr Wiese ohne Gülle gabs halt nicht mehr. Dagegen sind die Sportler im Norden oder Osten mit den riesigen Flächen die es da gibt extrem privilegiert. Aber so ist es nun mal, gleiche Voraussetzungen gibt es nicht, man muss aus dem was man hat, das Beste machen :)

    Ich glaube ich kann auch nicht rüberbringen was ich meine. Wenn KEINER vorher üben kann und würde, dann wäre es ja auch was anderes, aber so ist es doch in der Regel nicht. Irgendwie finde ich auch fies das nun auf meine Kritik kommt, dass meine Hunde nicht beißen würde und unbelastbar sind nur weil ich vor Großveranstaltungen trainieren muss??? Wir haben bei uns an die 30 Starter von denen eine Handvoll mitfährt, da geht es einfach um eine punktgenaue Vorbereitung und auch gerne mal 2-3 Punkte. Es muss einfach schlicht alles passen um weiterzukommen, genau genommen braucht es im heutigen IGP Sport kaum einen belastbaren Hund, es braucht einen sehr gut trainierten. Belastbar sind davon ganz ganz viele nicht und das darf auch eine CACIT nicht abprüfen ;) Da kann man maximal sehen wie Umweltfest ein Hund sein könnte (was sich ja auch sehr gut trainieren lässt).

    Ich wollte dich und deine Hunde auf keinen Fall angreifen, wenn das so rüber gekommen ist tut es mir leid!

    Mir ist es aber zum Beispiel völlig egal was und wieviel andere vorher üben oder ob sie bessere Trainingsbedingungen haben als ich. Es ist doch nie für alle gleich, spätestens beim Fährtengelände hat man Glück oder Pech.

    Natürlich muss an Tag X dann alles passen und es geht im Endeffekt immer um 2-3 Punkte, ob man mitfährt oder nicht.

    Ich glaube ich bin da einfach nicht mehr so ehrgeizig, bin ja auch schon ein bisschen älter. Ich möchte Spaß an meinem Hobby haben, eine schöne Prüfung machen und sehen wo meine Baustellen sind, an denen ich weiter trainieren muss,. Deswegen fand ich den live Kommentar wahrscheinlich auch so gut, weil man wie im Training sofort die Rückmeldung bekommen hat, gestört hat mich das überhaupt nicht, ich fände es super, wenn sich das durchsetzen würde.

    Alle RSV Mitglieder die gemeldet haben, haben einen Startplatz bekommen, eben weil es die Quali ist.

    Ich finde es gerade gut, das man diese Bedingungen so Zuhause nicht trainieren kann, da zeigt sich die Qualität vom Hund und seiner Ausbildung.

    Genau das ist doch das Ziel der Gebrauchshundezucht, belastbare Hunde, die einfach abliefern, egal was drumherum ist.

    Ein Hund mit dem ich lange trainieren muss, damit er einen vernünftigen Schutzdienst auf Sand anstatt auf Rasen macht, bekommt auf so einer Veranstaltung eh Probleme, da sollte man so vernünftig sein lieber nicht zu führen.

    So empfindet es halt jeder anders.

    Im Großen und Ganzen weiß man ja schon selber, was gut und was schlecht läuft. Aber die Bewertung durch den Richter, wie gut oder wie schlecht er es einschätzt, sofort nach der Ausführung zu bekommen, fand ich persönlich super und überhaupt nicht störend.

    Aber wenn du deinen Hund wieder in das Viereck zurück schickst, ist das positive Strafe, die dazu führt, das das unerwünschte Verhalten seltener auftritt, also konditionierst du. Man braucht doch keinen Futter oder Ball zum Konditionieren. Für mich ist auch alles Konditionierung.

    Ja technisch ist der Hund ziemlich korrekt, aber leider überhaupt nicht offen und frei. Für mich hat er deutlich sichtbaren Streß. Der Hundeführer hilft massiv, zum Beispiel bewegt er den linken Arm, außer im Laufschritt, quasi gar nicht und man sieht von vorne gut, das der Hund immer wieder den Kopf nach außen Richtung Hand dreht. Wäre spannend zu sehen, wie das Fußgehen aussehen würde, wenn er den linken Arm korrekt mitschwingen würde.

    Die Apporte und Zuläufe sind schön schnell, Präsentation sieht man nicht.

    ich hab seit gut zwei Wochen einen Medion Saugroboter. Mein Mann wollte eigentlich einen Roborock, aber nachdem es da bei Stiftung Warentest keinen riesigen Unterschied gab und ich auch nur die Räume saugen lasse, die wir nicht so viel nutzen, fand ich das der Medion reicht. Der entleert sich auch selber, kann aber seine Bürsten nicht selber reinigen. Bis jetzt funktioniert er tadellos. Man kann ihn theoretisch über eine App steuern, aber da war ich bisher zu faul sie runter zu laden, ich drücke einfach auf Start und er läuft los. Er orientiert sich im Raum über eine Kamera, das funktioniert wirklich gut. Wischen lassen habe ich ihn bisher einmal, war auch ok, nur das Wasser einzufüllen war etwas fummelig.

    Bei uns werden fast alle Hunde übers HT aufgebaut, da ist kein Hund dabei, der dadurch Probleme im Alltag bekommen hat. Aber das macht man natürlich nicht dreimal in der Woche. Meine Hündin z.B. das erste mal mit 17 Wochen und dann insgesamt 5 HT, bevor sie mit 7 Monaten das erste mal Beute im Schutzdienst hatte.

    Was Scherks machen ist mir auch zu wild, da kenne ich auch Leute die das nachmachen wollten und sich dadurch die Hunde versaut haben. Aber auch diese Hunde sind nicht böse geworden, sondern nervlich einfach durchgedreht.

    ich brauche das revieren im Training vor der Prüfung eigentlich auch nur für mich, damit ich weiß wie ich laufen muss, um den Hund richtig zu schicken. ganz ohne Training in C finde ich da schon schwierig, hatte ich auch noch nie, das ist dann anscheinend ein SV Sache.

    Ich glaube dein Hund anhalten, hinlegen, Helfer läuft ins nächste Versteck dauert insgesamt länger, als schnelles Stangen stecken und dann einmal durch revieren. Zeit gewinnst du damit nicht, ist einfach nur eine andere Art des Aufbaus, aber bekanntlich führen viele Wege nach Rom :)