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Tierschutzgesetz Unterschied zwischen Nutztierhaltung und Haustieren

  • OldFrog2056
  • 27. Juli 2024 um 09:42
  • OldFrog2056
    Gast
    • 29. Juli 2024 um 05:44
    • #31
    Zitat von Pepper
    Zitat von Harz2024
    Zitat von ECA
    Zitat von Harz2024

    Du meinst also, dass wir problemlos genügend Fleisch und Getreide/Kartoffeln und co produzieren können ohne

    Wir brauchen nicht "genügend" Fleisch.

    Fleisch ist ebenso Luxus, wie Haustierhaltung und sollte auch entsprechend kosten. Die Überproduktion ist aber eben nur gerade "in" weil Mensch erwartet, dass immer alles vorhanden ist und zwar bitte billig.

    Bei weniger Fleischproduktion hat man auch wieder mehr Flächen frei für die Lebensmittelproduktion.

    Und nein, ich bin weder Veganer noch Vegetarier, aber wenn ich schon Fleisch esse, dann aus vernünftiger Auszucht.Hat dann halt zur Folge, dass das Händel nicht 6 sondern 30€ kostet und es dann halt nicht jeden Tag Billigfleisch und Wurst gibt, aber das ist dann halt mal so.

    Joa das ist dann halt so, und das viele Menschen sich das dann nicht mehr Leisten können ist halt egal.

    Ach ja wie viel Mehrwertsteuer auf Fleisch derzeit?

    7 %

    Aber gut zurück in die Vergangenheit, gesellschaftliche Teilhabe egal.

    Spaltung der Gesellschaft die das zur Folge hätte egal.

    Alles anzeigen

    Ich glaube das ist zu einfach.

    Zu den Preisen kann ich nur sagen: Die Tiergerechte Aufzucht ist nicht so wahnsinnig viel teuer.

    Das sind so zwischen 17-20ct/kg. Das merkt auch ein Bürgergeldempfänger nicht. Bei Butter sind es ca. 6 ct/250g.

    Hab gerade noch einen Podcast auf WDR5 darüber gehört.

    Wir wären schon ein Stück weiter, wenn nicht alles immer und überall verfügbar sein müsste (aus Konsumenten Sicht).

    Die Tiefkühlregale sind in den Ballungszentren teilweise 20-30 Meter lang und voll mit Fleisch.

    Mir kann doch keiner erzählen, das das alles verkauft und gegessen wird.

    Das Problem ist auch, das die Bauern keine verlässliche Zusage für finanzielle Unterstützungen seitens der Regierung bekommen. Wenn ein Landwird einen neuen Stall mit größeren Boxen und artgerechter Versorung baut, bekommt er diese Mehrkosten durch das Produkt am Markt nicht wieder rein.

    Also macht man weiter wie bisher.

    Beim BUND sind einige Fakten zusammengetragen:

    https://www.bund.net/fileadmin/user…_und_fakten.pdf

    Richtig ist auch, das wir grundsätzlich weniger tierische Lebensmittel verbrauchen müssen.
    Ich glaube die Empfehlung liegt bei rund 300g Fleisch/Woche. Da ist man mit einem Dürum und etwas Wurst auf dem Frühstücksbrötchen schon drüber.

    Wer Bock hat, kann sich auf der Seite von Quarks - Wissen mal umschauen.

    Da wird schnell klar, das das ein vielschichtiges Problem ist...

    Alles anzeigen

    Diese Regierung hat ja jetzt schon bei Rekordeinnahmen kein Geld mehr, und hat ja den Bauern Subventionen gestrichen.

    Was da los war, dürften die meisten noch in Erinnerung haben.

    Bezüglich dem Billigfleisch in Massen@ Pepper es muss sich ja anscheinend lohnen, sonst würden Aldi und co das doch nicht machen.

    Aldi und Lidl und die anderen großen Ketten sind finde ich eher das Problem, was Preise angeht. Da müsste man ran.

    Aber ich finde weiterhin, es sollte die Auswahl geben zwischen Tierwohlprodukten und Qualitätsfleisch und eben billig Ware.

    Und das gerne wie du sagst in geringerer Auslage.

    Dann kann weiterhin jeder Konsument bewusst auswählen.

    Und dann bin ich ehrlich wenn ich Eier kaufen will und sehe da die Preisunterschiede und das die glücklichen Hühnereier 4 Euro kosten, da überlege ich auch ob es nicht auch Freilandeier für einen Euro weniger tun.

    Und bezüglich der Butter, mein Arbeitgeber legt nur bei Privatpatienten Butter auf den Frühstücksteller, alle normalos bekommen aus Kostengründen Margarine.

    Gab nette Artikel zu diesem Thema.

    Jeder kann sich bewusst entscheiden was er kauft und somit etwas dagegen tun, dass finde ich den besseren Weg.

  • Kathy
    Beiträge
    1.892
    Bilder
    3
    • 29. Juli 2024 um 08:03
    • #32
    Zitat von Pepper

    Zu den Preisen kann ich nur sagen: Die Tiergerechte Aufzucht ist nicht so wahnsinnig viel teuer.

    Das stimmt so nicht!

    Du hast zB im Vergleich Bio und Konventionell viel mehr Auflagen was den Platzbedarf, die Einstreu, auch Fütterung betrifft.

    Also da bist du schon um einiges drüber, was den Produktionspreis pro Kilo Fleisch betrifft. Schon alleine das biozertifizierte Futter kostet mehr als konvetionelles. Also bei 30 kg Hühnerfutter sind wir ca bei 10 Euro Preisunterschied.

    Und weil dann die Argumente wieder kommen: ne Bio ist auch nicht besser als Konventionell. Das stimmt nicht. Wir sind seit 1995 ein biozertifizierter Betrieb, wir haben jährliche Kontrollen, die Auflagen sind teilweise nicht ganz nachvollziehbar, aber naja man muss sich halt dran halten. Mehr geht natürlich immer (jaNatürlich wirbt ja mit mehr Tierwohl als vorgeschrieben, da kommt dann eben sowas zu Stande wie 10 cm zu kleiner Laufgang), aber es sind die Grundlagen schon so, dass man ein gutes Leben für die Tiere gewährleisten kann.

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