Kathy
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Beiträge von Kathy

    Ich muss sagen, ich würde mir die Trainerin gern für hier zu Hause klonen :)

    Ich hab mich noch nie so wohl in einem Hundetraining gefühlt wie da. Sie hat uns auf unserem Stand abgeholt wo wir sind, ohne zu verurteilen oder irgendwie runterzumachen. Ich war (ausser am ersten Tag) auch wirklich gut entspannt im Training und musste mir keine Sorgen über irgendwas machen ... auch die Teilnehmergruppe hat da echt zu beigetragen. Waren hilfreich, haben Tipps gegeben und waren nie irgendwie blöd oder genervt und alle so erfahren im Umgang mit Hunden, dass ich mir keine Sorgen um Lexy machen musste, wenn die Ihre Nase mal wieder irgendwo reinsteckte wo sie nicht sollte.

    Wir hatten vormittags und nachmittags jeweils eine Trainingseinheit a 20 minuten und eventuell noch Gruppenübungen, wenn man nicht dran war, dann haben die Halter und Hunde zugeschaut (was ja für Lexy auch eine Art Übung ist)

    Am Mittwoch Nachmittag war frei, weil es ja doch ganz schön anstrengend ist. Ich war mit Lexy cachen ... hätte ich besser aber nicht gemacht und sie wirklich nur schlafen lassen ... Lexy fand die Woche auch anstrengend :)


    Musst du zu mir ziehen, die kommt aus meiner Ecke. 8)

    Türen öffnen kann Kiara nicht, dafür Fina. Das macht sie aber nur bei meinen Eltern. Zu Hause noch nie!


    Dafür war ich gestern echt erstaunt wie schnell ein Hund kobinieren kann und lernen kann.


    Kiara war gestern Ballmädchen für die Kinder (meinen Bruder zähl ich da jetzt mal dazu :D ). Mein Bruder hat sich irgendwann mal einen Baseballschläger selbst gemacht und den zufällig wieder hervor gekramt. Also ist jetzt Baseballspielen angesagt. Heißt mit dem Schläger den zugeworfenen Tennisball zu erwischen. Gelingt nicht immer, aber wenn dann fliegt der Ball zimlich hoch, aber jetzt nicht unbedingt extrem weit. Die Weitschüsse gelingen noch viel weniger oft. :D Für die Hunde natürlich super toll! Zuerst mal davon überzeugen, dass man hier besser Abstand hält, einen zahnlosen Hund fände ich jetzt nicht so toll. Das hat aber schnell geklappt und dann den Ball wieder zurück holen. Anfangs waren sie verwirrt, weil sie damit gerechnet hatten, dass der Ball in etwa einen Bogen fliegt, als würde man ihn von Hand werfen. Tat der aber meistens nicht sondern flog irre hoch um dann 2 oder 3 m neben dem Schläger zu Boden zu fallen. Hat ein paar Schläge gedauert, dann ging der Blick schon nach oben. Abwarten wo der Ball auf schlägt und dann erst laufen! Mit fortschreitendem Nachmittag wurden die Schläger auch immer besser und dann flog der Ball schon mal über den Gartenzaun hinaus und in die Wiese unterhalb des Gartens. Erstmal wieder ein paar Male gedauert bis der Ball nicht mehr im Garten gesucht wurde, sondern beobachtet wo geht er hin und dann los gelaufen (der Garten ist nicht rund herum eingezäunt, die Hunde, oder vielmehr Kiara, Fina hat irgendwann aufgegeben, könnte da raus). Bis man aber den Garten umrundet hat, muss man den Ball aber dann mit der Nase suchen, weil man ja nicht im Blick hat wo der landet.

    Kiara hat dann die Strategie entwickelt, Ballflugkurve beobachten, fliegt er weit oder nur hoch, dann muss sie nur warten bis er wieder am Boden aufschlägt, fliegt er aber weit, dann HÖREN wo er aufschlägt und dann loslaufen. Die konnte wirklich den Ball anhand des Aufschlages orten.

    Aber bei der 4. Variante nämlich ultraweit über die Zufahrtsstraße runter in die nächste Wiese, da bekam sie Probleme. Das kam nicht sooft vor, da müsste sie noch etwas üben. Da musste man ihr helfen und sie in die richtige Wiese lotsen, da hätte sie den Ball sonst nur in der Wiese unterhalb des Gartens gesucht.

    Auf jeden Fall waren Hunde und Kinder (auch die großen Kinder) gut beschäftigt. :D


    Warten auf den Einsatz, Fina war schon leicht k.o. :D

    Ich muss jetzt mal auf den Anhänger eingehen und eine Zwischenfrage einwerfen: Maline nehmt ihr den Hänger auch als Wagen zum spazieren gehen? Sieht aufgrund der Schiebestange auch für diesen Zweck gut aus. Wenn ja, könntest du mir sagen ob sich das bewährt?


    Ich bin nämlich am überlegen ob ich für Fina nicht schön langsam auch sowas in Betracht ziehe. Es werden ihr die Spaziergänge zusammen mit Kiara schon etwas anstrengend, momentan ist sie zwar wieder sehr gut drauf, aber seit der OP hat sie stark abgebaut, und wir sind am Limit mit einer Stunde, da müssen wir dann in der zweiten Hälfte auch das Tempo schon verringer, sonst fällt sie zu sehr zurück. Noch gibt sich Kiara damit zufrieden, aber ihr enormer Bewegungsdrang wird halt dann schon eingeschränkt und lange wird sie das nicht mehr unkommentiert lassen. Getrennt gehen klappt zeitlich nicht, da müsste ich die Au für Fina streichen, zweimal da hin fahren ist dann zuviel Aufwand, und sie wäre tötlich beleidigt wenn sie immer zu Hause bleiben müsste. Sie kann da richtig rum spinnen und schmollen, wenn sie nicht mit draf, Kiara aber schon (hab ich die letzten Male Hundeplatz gesehe, da wars einfach zu kalt, als dass sie da Stundenlang im Auto liegen könnte und sie war nicht alleine zu Hause, aber sie ist nur schmollend auf ihrem Platz gelegen, spazieren gehen mit dem Rest der Family war nicht). Zumdem hat sie so eine Freude wenns zum spazieren los geht, sie schafft halt einfach die Dauer auf kurz oder lang nicht mehr.

    Axman 100 % sitzen die Stimmkommando noch nicht. Besonders nicht Stimme alleine. In Verbindung mit Sichtzeichen ist es noch leichter.


    Das muss man klar noch ausbauen. Daran arbeiten wir natürlich auch. Ich mach jetzt auch immer wieder Platz auf Distanz, wenn der Hund beim spazieren gehen vorläuft zb. Aber auch hier klappts ohne Sichtzeichen noch nicht immer.

    Also, du machst deine Leine dann schon ab vorher, damit es so ist, wie der Fehler auftritt.

    Ja genau, mit Leine macht sie eine schöne Fußarbeit, absitzen und ablegen - wenn wir es den mit Leine machen - auch gut.


    Aber Trainingsdefizite zeigen sich halt besonders in Prüfungen (dann weiß man zumindest woran man arbeiten muss) und da hat sie die Freifolge eben teilweise in den Sand gesetzt, weil sie nach dem ableinen der Meinung war jetzt kommen die Positionen und hat sich nach ein paar Schritten mal hingesetzt. Ich sie mir wieder mit Fuß heran geholt, weiter gelaufen. Hund denkt, ok Sitz war nicht gewollt, aber vielleicht Platz! Setzt nach ein paar Schritten wieder an, da war ich aber schon auf der Hut und hab gleich wieder ran geholt. Den Rest der Freifolge war dann wieder toll, da hat sie dann kapiert wie machen jetzt keine Positionen. Platz nach dem Sitz war wieder selbstständig vom Hund, da wusste sie ja nach dem Sitz kommt Platz! Und diesen Teufelskreis gilt es zu durch brechen.

    Mit austricksen meinte ich, dass sie ja schon in Erwartung ist, wenn die Leine abgemacht wird. Heißt aber für mich im Umkehrschluss, hab ich eine Schleppleine dran, um den Hund daran zu hindern sich zu früh hinzusetzen, ist sie ja an der Leine. Weißt du was ich meine?

    Andererseits geht es ja schon los, wenn ich angehe, sie verhaut ja schon die Entwicklung, in dem sie zögerlich mit geht und auf das Kommando wartet.

    Also, es wären zwei Leinen am Hund. Eine Leine für die Hilfsperson, eine Leine für dich.

    Wenn sie schon zögerlich mitgeht, würde ich die Hilfsleine ans Hetzhalsband machen und dann die Leine normal über den Rücken, Hilfsperson 2-3 Meter hinterm Hund. Und wenn sie zögerlich wird, würde ich sie von der Hilfsperson blockieren lassen und du läufst ihr weg, drehst dich um und frustest sie mit der Belohnung und gehst dann wieder mit ihr los und belohnst sie direkt nach 2-3 guten Schritten.

    Ah da ist ein wichtiger Hinweis verloren gegangen. Mit Leine ist das Thema nicht gegeben. Für Kiara heißt Leine ab = Positionen. Mit Leine läuft sie sauber mit.


    Daher steht auch auf meiner Liste in nächster Zeit immer wieder die Übungen mit Leine. Muss ja kein herein rufen ans Platz anschließen. Ich kann das nicht ab, wenn der Hund mit Leine dran herum läuft. Das ist eine Eigenart von mir und kommt noch aus Finas aktiven Zeiten. Die ist keine Schritt gelaufen wenn die Leine zwischen den Beinen rumflatterte. Oder maximal ganz schief und vorsichtig um ja nicht an die Leine zu kommen mit dem Hinterbeinen. Ist natürlich etwas hinderlich für ein freudiges heran kommen.

    Ich würde viel die Entwicklung zu den Übungen bestätigen, also quasi immer kurz bevor sie das unerwünschte Verhalten zeigt, dann verschiebst du die Erwartung wieder mehr ins Fuß. Wenn du dann doch mal zu spät bist und sie nachhängt oder sich setzt/hinlegt würde ich als negative Strafe schnell nach rechts weglaufen und sie dabei mit dem Futter bzw. Spielzeug, was du zum bestätigen nimmst, ärgern. Das ganze nicht ernst sondern lustig, damit die Stimmung nicht kippt. Wenn sie dir vorgreift macht sie das ja weil sie es richtig machen möchte und nicht um dich zu ärgern. Bei einem sensiblen Hund bekommst du sonst schnell ein Problem, wenn du da schimpfst, weil sie nicht versteht warum.

    Den Ansatz finde ich toll.

    Ich füttere momentan beim Fuß gehen recht viel, hat auch die Fußarbeit schon viel gebracht, sie geht enger und aufmerksamer mit. Aber das mach ich natürlich auch bei der Entwicklung zu den Übungen. Heißt also ich bestätige ja die Fußarbeit vor der Übung schon. Aber ich muss mal genau aufpassen, ob das nicht wieder so ein unbewusster Fehler von mir ist und ich bestätige da eben nicht so viel wie sonst, weil ich ja gedanklich schon beim Absitzen zb bin. Da werde ich jetzt mal verstärkt ein Auge drauf haben!


    Mit dem weglaufen hab ich etwas bedenken das sie das nicht als "Strafe" ansieht, sondern eher als Lustiges Bestätigungsspiel. :/

    Aber vielleicht liege ich mit dieser Annahme auch falsch.


    Bezüglich schimpfen bin ich ganz bei dir, man überlegt halt so ein bißchen herum, aber ich glaube das ist gerade für einen Hund wie Kiara der falsche Weg.

    ..... und alles Üben und variieren nützt nichts, wenn der Hund die Kommandos nicht versteht.


    <3 :)

    Das sie sie gar nicht versteht würde ich nicht sagen.


    Ich glaube Secans hats auf den Punkt gebracht!

    Mein Bild ist, dass der Hund einfach sehr gerne die technischen Übungen macht, lieber als die Fußarbeit und noch nicht das klarste Bild darüber hat, wann die Übungen dran kommen.


    Mit austricksen meinte ich, dass sie ja schon in Erwartung ist, wenn die Leine abgemacht wird. Heißt aber für mich im Umkehrschluss, hab ich eine Schleppleine dran, um den Hund daran zu hindern sich zu früh hinzusetzen, ist sie ja an der Leine. Weißt du was ich meine?

    Andererseits geht es ja schon los, wenn ich angehe, sie verhaut ja schon die Entwicklung, in dem sie zögerlich mit geht und auf das Kommando wartet.

    jemandem sein Tier noch länger zu lassen ist das eine. Ein neues Tier in diese Situation zu holen ist das andere.

    Ich verstehe deine Bedenken, das ist auch was, was man nicht all zu leichtfertig machen soll.


    Aber wenn man damit einem Menschen helfen kann? Es ist ja auch die Frage wie weit ist die Demenz fortgeschritten und würde Lunas Mama überhaupt einen neuen Hund annehmen. Kann ja auch sein, dass sie sagt nein sie will nur den Bazi!

    Deshalb ist auch die Frage ob sie sich mit eine Katze "zufrieden" geben würde.

    Das wäre für mich auch keine gute Lösung, einfach statt dem Hund eine Katze nehmen, weil die weniger Betreuung braucht.