Die Hundeteuer ist eine Luxussteuer, ähnlich der speziellen Steuer auf Yachten, Pelze oder ähnliches. Luxussteuern werden für bestimmte Dienstleistungen oder Güter vom Staat festgelegt und sollen dafür Sorgen, dass die "Besserverdiener" in der Bevölkerung doch bitte noch mal separat zur _Tasche greifen sollen.
Die Hundesteuer begrenzt, bzw. soll automatisch begrenzen, die Anzahl der gehaltenen Hunde in einer Kommune.
Wenn die Menschen auf dem Land viele Hunde halten, stört es weniger die Allgemeinheit und die Gefhr der öffentlichen Sicherheit ist unwahrscheinlicher, als wenn auf einer dicht besiedelteren Fläche viele Hunde gehalten werden.
Das die Hundesteuer, wie alle Luxussteuern einzig und allein zur Füllung der Staatskasse dient, muss nicht diskutiert werden, denn einzig zu diesem Zweck wurde sie 1810 ja auch eingeführt.
Die Höhe der jeweiligen Steuer in den einzelnen Kommunen, Städten und Gemeinden kann, basierend auf der örtlichen Satzung, von diesen selbst festgelegt werden.
Sollte jemand die Steuer unverhältnismäßig hoch empfinden (z.B. im Vergleich zur Nachbarstadt) kann eine Nachfrage bei der zuständigen Behörde nicht Schaden. Wenn keine nachvollziehbare Begründung abgegeben wird, kann man sich immer noch überlegen zu Klagen. Um die Zahlung der Hundesteuer wird man jedoch auch dadurch nicht komplett herumkommen, aber eine Angleichung könnte schon möglich sein. Das kommt aber uaf den Einzelfall darauf an.
Hier in Kerpen liegt der jährliche Satz zur Zeit bei 90€, bei zwei hunden sind es 108€ pro Hund und bei drei oder mehr 132€. Kampfhunde zahlen hier noch nicht mehr, bzw. deren Besitzer ![]()
Klar wäre es mir auch lieber, wenn ichmir das Geld sparen könnte, aber andererseits denke ich, dass wenn man das Geld schon nur mit Mühe aufbringen kann, man eh Abstand von der tierhaltung/ Hundehaltung nehmen sollte, denn ein unerwarteter Tierarztbesuch haut viel schneller mal viel stärker rein.
Und eine Pferdesteuer gibt es vermutlich nicht, weil die Öffentlichkeit nicht zwangsläufig ständig mit ihnen in Kontakt kommt. Hier in Kerpen begegnen mir zumindest nicht besonders viele Pferde beim Bäcker ![]()
Eine Katzensteuer ist übrigens, grade wegen der vielen Freigänger, immer mal wieder im Gespräch. Die Umsetzung dürfte aber schwierig sein, da hier das Problem der Nachweisbarkeit des Halters auftreten wird, denn viele Leute werden behaupten, die Katze nicht zu besitzen, sondern sie nur im Garten zu füttern o.ä.
Ich hoffe, ich konnte den ein oder anderen Gedankengang zu Ende führen ![]()