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  1. Das Schäferhund Forum
  2. Azir
Azir
  • Mitglied seit 8. Juni 2017
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Beiträge von Azir

  • ONYX

    • Azir
    • 20. Dezember 2018 um 18:25

    Kurzes Update:

    Da ich ab 24.Dezember bis Neujahr frei habe, werde ich den Rückruf nochmals intensiver in Angriff nehmen. Vor allem aber unter Ablenkung.

    Rückruf funktioniert, wenn keine Ablenkung da ist zu 90% beim ersten Rufen.
    (Ablenkung, sind bei ihm definitiv andere Hunde - zurzeit sind Hunde das geilste auf der Welt. Leider habe ich eine höhere Bestätigung als "Hunde" noch nicht gefunden..; Kinder und Menschen sehe ich auch als Ablenkung, da trau ich ihm einfach noch nicht)

    Bzgl. Hunde .. da kamen mir folgende Gedanken:

    1) keinen Hundekontakt, bevor er nicht mich als bestes Spielzeug anerkennt
    Finde ich persönlich nicht gut, ich will einen sozialen Hund, und er ist so schon schwierig, weil er keine Grenzen kennt. Er wird ständig von anderen Hunden zurechtgewiesen und lernt im Endeffekt eh nichts daraus, weil er flink ausweicht und weiter nervt. Ich denke mir halt, wenn ich jetzt den Hundekontakt einstelle, ist das Ganze ja noch interessanter?
    Nun hoffe ich , dass die 24/7 Zeit wirklich unsere Bindung stärkt und er mich als toll genug empfindet auf mich zu hören, wenn auch andere Hunde da sind.

    2) ich besuche jeden Tag stark Hunde-frequentierte Plätze, er muss an der Leine bleiben, darf Kontakt aufnehmen , aber nach dem anfänglichen Begrüßen soll es weiter gehen.
    Problem hierbei: In Hundefreilaufzonen ist es immer suboptimal mit angeleinten Hund spazieren zu gehen, Schleppleine wäre da noch fataler, denn dann verhedert sich womöglich noch ein fremder Hund oder Onyx darin und das kann schnell mal ins Auge gehen. In Hundezonen zu gehen.. he ich habe es wirklich versucht, aber die Leute darin können ihre Hunde nicht lesen, wollen es nicht, oder haben Angst. Keine Ahnung. Es ist halt wirklich zu viel verlangt von mir, dass ein anderer Hundebesitzer versteht, dass Hunde Knurren, Bellen, etc. Außerdem wird Onyx wirklich extrem nervig, wenn er keine Aufgabe wie wir gehen von A nach B hat. Wenn er nicht mit Laufen oder Schnüffel beschäftigt ist, dann will eben spielen.

    Ich finde es leider wirklich Schade, dass er zur Zeit so ganz auf mich pfeift.
    Heute lief er mir wieder weg, er hat sich nicht mal nach mir umgedreht, ich hätte ihn dort in der Hundeauslaufzone bei den anderen Besitzern lassen können, ihm ist das gänzlich egal.

    Sieht man Onyx und mich , wie er wirklich nicht mal die Ohren bewegt, wenn ich ihn rufe, dann glaubt man, ich hätte noch nie einen Hund gehabt, und dann kommen mir auch noch die anderen Hundebesitzer blöd und sagen mir "der Hund hat keine BIndung zu dir" - JA DANKE, ich weiß es dooooch . Bin eh selbst Schuld. :rolleyes:
    Daraufhin sagte ich , für ihn gibt es halt zur Zeit nichts besseres als Spielen, ich kenn mich aus, er ist nicht mein erster Hund, er geht in die Hundeschule und eine private Trainerin haben wir auch, also lasst mich doch einfach diesen Hund mehr oder minder einfangen. (Im Endeffekt, war ich so lang in seiner Nähe, bis er sich dann doch entschlossen hat zu mir zu kommen.) Bis das der Hund dann mal bei mir war, erklärte mir eine andere Hundebesitzerin, dass Hundeschulen meist nichts bringen und alles falsch machen. Ich habe sie nur angschaut und bin an ihr vorbeigegangen. Ich hab da echt keinen Bock mehr mit solch Menschen zu sprechen. Diese Philosophie der allgemeinen Hundehalter, dass nur sie die größten Hundebesitzer sind , geht mich schon SO an. Ich zieh mein Ding durch, und ich lasse jeden anderen Hundehalter so leben wie er will, ich übergieße sie auch nicht mit meinem Wissen, wenn sie es nicht hören wollen und gut ists. Kennt ihr diese gelben Mascherl für Hunde , die keinen Kontakt haben wollen/sollen? Die sollte ich mir umhängen, ich will mit keinem Hundehalter reden haha
    Glaube die Kombi junge Hundehalter und junger Hund lässt andere Hundehalter glauben, man kenne sich nicht aus. Ich vermisse die Zeiten, als ich zwei erwachsene Hunde hatte und keiner hatte das Bedürfnis mich vollzutexten wie man Hunde erzieht etc.

    Abgesehen von dem Problem, dass er in Situationen mit anderen Hunden völlig auf mich pfeift, verhält er sich schrecklich wenn mein Freund, Onyx und ich unterwegs sind und ich diese Konstellation verlasse. Das akzeptiert er gar nicht und schreit, bellt, heult etc. so lange bis ich wieder da bin.

    Folgende Situation:
    Freund und ich gingen mit ihm. Ich holte eine Hund zum Gassi gehen ab, sagte noch zu meinem Freund, am besten du wartest dort vorne, ich weiß nicht wie kompatibel die zwei dann sein werden. Ich entferne mich, Onyx schreit, bellt etc und beruhigt sich nicht. Mein Freund ging dann schon in die andere Richtung, lenkte ihn ab - oder versuchte es. Ich holte trotzdem den Hund ab und kam nach 5 Minuten wieder - Onyx hörte man noch immer bellen, winseln, obwohl er fast 2 Gassen weiter war. Er beruhigt sich also gar nicht.

    Paar Tage später haben wir das nochmals probiert. Ging wieder nicht.
    Danach ohne Ablenkung, auf einem Feld, wo er ruhig laut sein kann und er von alleine warten musste bei meinem Freund. 5 Meter weit und um die Ecke kurz schaffte ich es. Darauf muss ich jetzt aufbauen. Wird ein langer weg, aber das wird schon klappen.

    Wieder paar Tage später, war ich mit Onyx allein unterwegs, holte den Gassihund ab und ließ Onyx kurz vor der Tür draußen warten. KEIN PROBLEM. Onyx saß dort und wartete ohne einen Mucks zu machen. Ich dachte , ich spinn. Toll, dass er wartete und brav war, aber warum macht er so ein Drama draus, wenn mein Freund auch mit ist.

    Dieses brave Verhalten zeigt er auch, wenn ich allein mit ihm unterwegs bin, egal wo ich ihn anhänge und weggehe, sitzt er seelenruhig und wartet dort so lange bis ich wieder komme. Aber wenn sich sein "Rudel" spaltet - nein, das geht gar nicht. :/


    Die Problematik mit dem Spielzeug.
    Spielzeug interessiert ihn so ungefähr 1-2 Minuten, dann ist es uninteressant. Bewegt es sich, möchte er es fangen, hat er es dann 1x gefangen, kann es sich bewegen was es will, er lässt es links liegen. Meine Trainerin meinte, ich solle das halt mal lassen. Es gibt genug Hunde, die gehen auf Spielzeug erst später.
    Finde ich trotzdem schade, ich habe durchs Spielzeug echt viel in Sachen Gehorsam erreicht bei meinen bisherigen Hunden.

    Trotzdem muss ich sagen, er ist wirklich ein Braver. Er bleibt allein zu Hause ohne Radau zu machen. Mit ihm kann man überall hingehen, er zieht nicht wirklich an der Leine. Wenn ich mit meinen Gassihunden unterwegs bin, funktioniert es schon, dass er mitgeht und meist nicht den Kasperl raushängen lässt.

  • ONYX

    • Azir
    • 20. Dezember 2018 um 16:42

    Onyx sieht schon aus wie ein Hund. Ist zurzeit bei 25 Kilo, also Platz nach oben ist hier definitiv noch

  • Von "TuT Nixen" und Hundehalter die schwer vom Begriff sind

    • Azir
    • 4. Dezember 2018 um 09:31

    Bislang kippte sein Spielen noch nicht. Er ist nervig, will aber weder dominieren noch aufreiten oder sonst was. Er will wirklich nur wie ein Welpe unterwürfig spielen. Wundert mich ja eh, er ist halt ein Spätentwickler, er hebt ja noch nicht mal seinen Haxn.

    "kippen" ist nur der Fall, wenn er kassiert und da mault er zwar zurück, aber weicht aus und hält etwas Abstand.

    Mit Laut ist bei ihm ständiges hohes Anbellen, während der andere Hund wegläuft, gemeint. Dreht sich der Hund um und verfolgt Onyx, ist er leise. Auch wenn er am Boden mit der Hündin kugelt und sie sich gegenseitig im Maul haben ist Ruhe. Dieses Fangen spielen ist suuper laut wegen dem Gebelle. Aber so sind Schäfer halt, die können mit Frust nicht so toll umgehen, geben aber auch nicht auf ? ?

  • Von "TuT Nixen" und Hundehalter die schwer vom Begriff sind

    • Azir
    • 3. Dezember 2018 um 17:25
    Zitat von Wolf

    Ich würde keinen DSH halten in so einer Gegend, wo ich Auslaufzonen brauche.

    Ich halte DSH schon seit 4 Jahren in dieser Gegend und hatte nie ein Problem. Ich wurde auch nicht angefeindet, weil ich einen DSH habe, sondern weil mein 6 Monate alter Hund mit seiner neuen Freundin laut spielte.

    Solange bis mein Hund nicht 100%ig abrufbar ist in Spielsituationen, gibt es Spielen nur in Auslaufzonen oder in Hundezonen.

    Bin ich mit ihm allein unterwegs läuft er eh schon ohne Leine, soweit das Gebiet überschaubar ist. Und da ich genug Feldwege in der Nähe habe, ist das kein Problem ;)

  • Von "TuT Nixen" und Hundehalter die schwer vom Begriff sind

    • Azir
    • 3. Dezember 2018 um 10:17

    Gestern hatte ich nach langer Zeit wieder einmal eine Begegnung der 3.Art.

    Eine Freundin holte sich vor kurzem eine Hündin aus dem Tierschutz. Die Hündin ist 1 1/2 und spielt mit Onyx sehr gerne. Oynx ist komplett von ihr verzaubert und folgt ihr überall hin. Alle anderen Hunde sind ihm egal, er will mit seiner neuen Freundin spielen, die ihm auch schon sehr deutlich zeigt, wann er dann aufhören soll "zu spielen und zu bellen". Da ihre Hündin noch nicht 100%ig abrufbar ist, treffen wir uns in einem eingezäunten Bereich.

    Dort waren schon 2 Hunde vor Ort , einen davon kannte man von voriger Woche. Eine Rotti Hündin, die nicht wirklich spielt, weil sie schüchtern ist, jedoch gern schlichtet.
    Dann war da ein junger Rüde, der nur eines im Sinn hatte - Aufreiten, bei der Hündin von meiner Freundin.

    Ich war nicht mal 2 Sekunden in der Hundezone, da sah ich schon, wie der Rüde der Hündin nachlief und nur aufreiten wollte. Als die zwei bei mir in der Nähe waren, habe ich den Rüden runtergeschoben bzw. ihn mit meinem Bein -zwischen Rüde und Hündin stellend- aufgehalten. Wenn ich etwas nicht akzeptieren kann, dann aufreiten auffremde Hunde. Die Besitzerin des Rüden hat nie auch nur einmal versucht ihren Rüden zurückzuholen , obwohl es der Hündin schon sichtlich am Nerv ging. Die Rotti Hüdin wollte nach 1 Minute dazwischengehen und fixierte den Rüden. Deren Besitzerin holte sie sofort zurück und lenkte ab (Natürlich fand ich das toll, jedoch hätte ich den Rotti mal eingreifen lassen und mich hätte es interessiert, was passiert wäre - aber gut, das ist meine Neugierde. Kann man eventuell nur mit Hunden machen, die man schon alle kennt)

    Onyx und die Hündin von meiner Freundin spielten und dann kam das Maßregeln der Hündin, dann wieder Spielen. Es war ein Hin und Her eben. Natürlich war es hektisch und irgendwo verstehe ich auch die anderen HH, die sahen das als nicht so freundlich, oder was weiß ich, weil es schon laut war. In der Hündin meiner Freundin ist ein Husky wahrscheinlich drin, und ich mit meinem Schäfertier.. sind halt sehr laut und kommunikativ.

    Die HH von dem Rüden war es dann irgendwann zu viel und sie wollte ihren Hund zurückrufen - der hatte nur Herzal in den Augen und rannte der Hündin hinterher (sie ist übrigens kastriert) , ich rief dann die Hunde zu mir und die Hündin kam, Onyx gleich hinterher und die HH ihrem Rüden nachlaufend auch haha. Diese schnauzte uns dann an, wir sollten doch endlich unsere Hunde auseinandernehmen. Sagte ich natürlich "Nein, das nennt man Erziehung, was die zwei da machen. & nur weil dein Hund nicht kommt, wenn du ihn ruft, brauchst uns nicht angehen. Dein Rüde versucht ständig aufzureiten, eventuell unterbindest du das endlich? Dann würde sich der Rotti nicht ständig einmischen wollen" - Na da kochte das Frauli des Rüden und meinte es sei ganz normal, was ihr Rüde da macht. & unsere Hunde würden nur Raufen . Da kippte die Stimmung, weil die Rotti Hündin sich wieder einmischte , und die Besitzerin sie dann am Halsband nahm und letztendlich die Hundezone verließ, weil der Rotti auf den Rüden ab da an wollte. ABER auch von der HH des Rottis wurden wir angefeindet. Warum wir nicht eingreifen würden.

    Ganz einfach , weil unsere Hunde mit ihren Hunden genau gar nicht interagiert haben. Unsere Hunde waren laut. sind gerannt, haben gebellt und geknurrt. Mein Gott, Hunde machen das halt. Der Rotti hat zb. Onyx nicht einmal angeschaut , und zur Hündin wollte sie nur, damit sie sich zwischen sie und den aufdringlichen Rüden stellen wollte. Die HH der beiden Hunde waren dann super wütend und ging raus und daneben war eine weitere Hundezone. Dort wollte die halt alle zwei rein um ihre Hunde nochmals frei zu lassen. Ging aber nicht, weil sich nun ihre Hunde gegenseitig anbellten und nichts miteinander zu tun haben wollte.

    Schuld waren trotzdem wir mit unseren nicht verträglichen, kämpfenden Hunden :rolleyes::thumbup:

    Ok, ich gebe zu - eigentlich hätte ich rausgehen müssen, weil ich als Letzte gekommen bin. Wobei mir so viel Unwissen der beiden anderen HH in der Hundekommunikation dann doch den Grund gab, einfach mal nichts zu tun und die beiden abziehen hab lassen.

    Fazit: Hundezonen bleiben für mich unnötig. Jedes Mal wenn ich da drin bin, sehe ich Menschen, die sich null mit Hunden auskenne und sich dann wundern , wenn etwas passiert.
    trotzdem wird es in der nächsten Zeit noch so sein, dass Onyx und seine Freundin dort rein müssen, wenn sie frei laufen wollen - da beide nicht 100%ig abrufbar sind.

  • ONYX

    • Azir
    • 23. November 2018 um 19:39

    Hier noch die neuesten Bilder vom Höllenhund :saint:

  • ONYX

    • Azir
    • 22. November 2018 um 22:01

    Magicbustrip also wir können uns liebend gern mal treffen! Ich glaub ich brauche da eh mehr Zuspruch von Schäferleuten.. Die OttonormalHundehalter empfinden Onyx als super duper brav und verstehen nicht, warum ich so streng bin..

  • ONYX

    • Azir
    • 22. November 2018 um 20:11

    Mit Onyx ist es ein Auf und Ab.
    Heute war ich wirklich frustriert - irgendwie war ich auch selbst schuld. Aber mein Gott, man kann doch erwarten, dass ein Hund mal ruhig sein kann, wenn er andere Hunde sieht.
    Er reagiert extrem auf Hunde, die er kennt. Nur spielen, spielen, spielen im Kopf. Und solange er keine maßregelnde Erfahrung mit anderen Hunden erfährt, wird er glaub ich auch weiterhin so frech und "ich muss jetzt unbedingt mit dir Spielen" Erwartung haben.

    Traf heute einen Hundehalter, der mir beim Training mit meinem Rüden immer zu sah und wir sprachen ein wenig, er hat auch einen Schäferrüden, den er wirklich gut erzogen hat. Der rennt eigentlich immer frei und das wichtigste ist ihm sein Herrl.
    Neidisch könnt ich werden.
    Zuerst ließ ich Onyx auch frei, doch dann wurde es mir zu nervend. Onyx keifte dem Rüden hinterher, weil dieser nicht stehenblieb und mit ihm spielte. Das ging eeeewig so weiter und dann holte ich ihn zu mir und dran war die Leine. Und das Geschrei ging los. Ich musste dann die Situation verlassen, weil er sich nicht beruhigen wollte. Das ging mir dermaßen am Nerv, am liebsten hätte ich diesen Hund dortgelassen und wäre allein gegangen.

    Man bedenke, ich war davor 45 Minuten mit ihm im Nassen regen unterwegs , hab mich abgerackert, dass er mal aufs Spielzeug geil wird und alles war in Ordnung, bis er dann meinte kurz vor der Tür nochmals Lärm vom Feinsten zu machen. Sozialkontakt gut und schön, aber wenn er so eskaliert und sich derart reinsteigert und nur mehr schreit, weil ein Hund nicht spielen will.. Der kennt es keine Grenzen.

    Am Samstag waren wir in Laxenburg mit einer Freundin und deren American Akita Hündin, sie verwarnt eigentlich sehr stark und selbst das ließ ihn nicht zurückschrecken, die hat sich 2x sehr wohl auf ihn draufghaut, aber er nimmt das null ernst. Steht auf und keift sie weiter an. Dort war Leinenpflicht und es war zeitweise echt nervend, wenn er neben ihr ging und einfach mal auffordernd sie anbellte. Dann fuhr ich mal drüber und 10 Minuten war Ruhe, danach ging es von vorne los. Also echt. Wenn er wenigstens tief bellen würde, aber es ist dieses höchste Bellen, dass ein Hund nur machen kann :rolleyes:

    Am Sonntag war die letzte Einheit im Welpenkurs.
    Wir absolvierten einen kleinen Parcour mit verschiedenen Aufgaben.
    - Begrüßen (hier wieder freches Verhalten, sobald ich nicht genau aufpasse, springt er drauf und hat einen Körperteil im Maul)
    - Positionen: Steh -Platz -Sitz (kein Problem)
    - dann musste er eine Platte am Boden berühren, eine Fliegenklatsche und meine Hand (auch kein Problem, obwohl wir das nur 1x im Kurs geübt haben)
    - locken neben der Leine laufen über Stangen (klappte mit Leckerlie natürlich ganz gut)
    - Spielen (er hat sein Plüschkissen mit langer Schnur, welches im am Boden hin und her bewegte nicht mal angschaut. Der Hund hat so wenig Spieltrieb, ich habe es dann mit einem Ball versucht, er rennt zum Ball, hebt ihn aber nicht auf- omg so ein netter Leistungshund. Hauptsache auf den Arm - ohne Schutzkleidung - geht er in jeder Lage, in der man nicht aufpasst und genau das brauch ich nicht wirklich )
    - Auf einer Erhöhung musste ich ihn Bürsten: Zähne, Ohren und Pfoten kontrollieren, danach noch den Maulkorb anlegen. (alles kein Problem, in den Maulkorb ist er sogar freiwillig, obwohl es nicht seiner war)
    - letzte Station: Ablegen + so weit weggehen wie möglich , danach Hereinrufen. (Üben wir ja so auch schon, also kein Ding)

    Eine Kollegin meinte jetzt, ich sollte mal die UO weglassen und nur mit ihm Spielen. Aber das ist soo frustrierend für mich.
    Letztens habe ich meinen Freund auf die Hundewiese geschleppt, damit er mit mir und dem Hundespielzeug spielt, damit Onyx es für interessant genug findet. Da kamen zwar ganz lustige Videos zustande, denn es könnten wohl 100 Bälle mit Seil neben ihm landen, der schaut nicht mal auf.

    Die Trainerin aus dem Welpenkurs meinte ich solle den Futterbeutel einbauen. Dies werde ich versuchen und dann umlenken, damit er den Futterbeutel auch wirklich packt und fest hält.

    Ich mein, ich habe mir den Hund gekauft, um mit ihm zu arbeiten und das im IPO Bereich - Bringholz wird bestimmt interessant, bei dem "Trieb" .....

    Eine Frage an die Menschen, die sich mit dem Fährten besser auskennen.
    Man sagt ja, wenn in der Früh/ am Vormittag die Wiese feucht ist, kann sich der Hund schnell mal mit so Schneckeneiern anstecken oder so. Er bekommt dann Husten, Schnupfen , Fieber. Wie löst ihr das bei dem miesen Wetter zur Zeit? Ich habe nur vormittags Zeit um mit dem Hund zu arbeiten, und wenn die Wiesen so nass sind, trau ich mich nicht wirklich ran, eine Fährte zu legen..

  • Auslastung - von der Notwendigkeit zum Mythos?

    • Azir
    • 15. November 2018 um 13:17

    Wichtig in Bezug auf Auslastung ist mir, dass der Hund auch Ruhe kennt. Sprich es gibt Tage, an denen wir kommentarlos nur spazieren gehen und die Umwelt genießen. Dann mind. 3-4x die Woche intensives Training (max. 30min EInheiten, wenn er erwachsen ist). Ausgedehnte Spaziergänge sind täglich am Plan. Social Walks wie Stadtteil, Öffis fahren etc. bau ich mind. 1x die Woche ein. Also der Hund sollte täglich "etwas" erlebt haben. Aber erleben ist auch mal stinklangweilig nichts tuend herumspazieren und schnüffeln lassen.
    Eine Freundin hat einen Schäfer, den sie täglich mit UO / IPO beschäftigt. Der Hund wirkt zeitweise sehr gestresst, weil sie als Mensch nicht abschalten kann und der Meinung ist, der Hund braucht täglich geistige Auslastung, egal was er tut, er muss es auf Befehl machen. Auch wir Menschen wollen nicht täglich funktionieren, sondern einmal ruhig vor uns hinleben.

  • Ginger in der Hundeschule

    • Azir
    • 13. November 2018 um 21:47

    Sorry ich blick da so nicht durch.
    Nochmals für Dumme:

    Haltet man sich einen Listenhund in Wien MIT Führschein, darf der dann OHNE Maulkorb MIT Leine rumlaufen bzw. MIT Maulkorb OHNE Leine?
    (von stark frequentierten Plätzen ist hier nicht die Rede)

    Haltet man sich einen Listenhund in Wien OHNE Führschein, darf der dann ausschließlich MIT Maulkorb UND Leine geführt werden?

    & Wie ist das mit Auslaufzonen /Hundezonen? Darf da ein Listenhund ohne Führschein rein (ohne Mauli&ohne Leine?)

  • Zweithund für Schäferhund?

    • Azir
    • 13. November 2018 um 21:40
    Zitat von Pinguetta

    Sorry Azir , was ist ein Hoppalawurf?:/

    Die Naivität mancher Menschen ist unermesslich.
    Halten sich Hündin und Rüde. Rüde bekommt einen Hormonchip, jedoch wirkte der noch nicht 100%ig und die Hunde wurden an den Stehtagen unbeaufsichtigt gelassen.
    Beim zweiten Mal hat die Nachbarin die Hündin aus dem Zwinger gelassen, weil sie dachte, die ist ja so arm , sie weint so viel und will zum Rüden.. Als ich das hörte, wurde mir schlecht. Ich mein, ich hätte die Nachbarin ganz schön zahlen lassen. Was sucht die überhaupt auf einem Grundstück, welches ihr nicht gehört - egal wie gut man mit Nachbarn befreundet ist oder nicht, da hat keiner was zu suchen. & die war so entzückt davon, sie nahm sich gleich einen Welpen. Jetzt frage ich mich.. Aber nun gut, es gibt auch solch Menschen. Es ist Gott sei Dank alles gut verlaufen, die Welpen sind alle gut untergekommen und es geht ihnen bis auf meinem wirklich gut.

  • Zweithund für Schäferhund?

    • Azir
    • 13. November 2018 um 17:26
    Zitat von Lupus

    Hi,

    aktuell wollen wir natürlich noch keinen zweiten Hund:)

    Aber wir hatten schon seinerzeit, als der Hundewunsch konkret wurde, die Idee, dass wir abwarten, wie es uns als Familie mit Hund ergeht, wie es ihm bei uns ergeht und dass wir dann perspektivisch, sollte sich das als praktikabel herausstellen, einen zweiten Hund dazu holen würden.

    Ich will das hier gar nicht ellenlang ausbreiten, aber wir denken, dass eine artgerechte Haltung bei einem genuin sozialen Wesen wie dem Hund, auch beinhaltet, dass er artspezifisch nicht alleine ist. (Um das gleich vorweg zu nehmen: Das ist unere subjektive Sicht! Es bedeutet nicht, dass Hunde, die alleine gehalten werden, grundsätzlich nicht artgerecht gehalten werden, dass sie traurig sind, etc. Es bedeutet nur, dass wir glauben, dass, funktioniert das mit dem zweiten Hund gut und passt es zu den konkreten Lebensumständen der Halter, es eine Bereicherung für den Hund darstellt. Da zudem Gaius vom nächsten Jahr an 3 mal in der Woche 4 Stunden alleine sein wird, denken wir, dass ihm die Gesellschaft sicher gut tut.

    Eine Bereicherung muss es für einen Hund nicht unbedingt sein, es gibt Hunde, die verlangen dann doch eher die volle Aufmerksamkeit des Besitzers und gehen dann schnell mal unter. Deswegen empfehle ich bei einem Zweithund, stehts auch Tage oder Unternehmungen, an denen man nur mit einem Hund etwas macht. Damit jeder mal "seine" Zeit genießen kann.
    Grundsätzlich , finde ich, sollte jeder Hund für sich das "Allein sein" kennen und können. Ich hatte bei mir meinem vorigen Rüden das Problem nach dem Tod der alten Hündin, dass er nicht mehr so ganz problemlos allein blieb. Er weinte oft. Das kann dir schlimmsten Falls dann in Zukunft mit dem Zweithund passieren, wenn dieser gar nicht weiß wie es ist, für sich zu sein. Aber gut, über das macht man sich nie Gedanken - ist auch nur ein kleiner Nachteil.

    Die Grundidee: Wir wissen, dass die Gleichung "1 Hund = 1 Problem > 2 Hunde = 2 Probleme" nicht aufgeht, sondern eher heißen müsste:

    "1 Hund = 1 Problem > 2 Hunde = x Probleme". Daher ist eine Voraussetzung, dass Gaius bis zum potentiellen Einzug des "Neuen" perfekt erzogen sein muss. Also ist wohl frühestens Ende nächsten Jahres daran zu denken. Doch wir haben bei Gaius ja schon gesehen, wie lange es dauerte von der Planung bis zu dem Tag, als er einzog. Ein Jahr war da schnell rum. Und wir hatten Glück, dass es dann überhaupt so schnell geklappt hat. Daher jetzt schon dieser Faden...


    Mich interessiert alles, was ihr zum Zweithund zu sagen habt. Hier einige mögliche Bezüge:

    1.) Gibt es bestimmte Rassen, die besonders gut zum DSH passen?

    (Vielleicht konkret was zu diesen, die aktuell in die engere Auswahl kämen: DSH, Hovawart oder Kangal (nur ein Scherz, Asnea;)

    Kennt ihr Hovawarte? Passen die zum DSH?

    Ich würde mich da eher weniger auf eine bestimmte Rasse fixieren, sondern auf den Gemütszustand. Natürlich, ist das bei einem Welpen schwer zu sagen, wie er sich dann entwickeln wird. Jedoch finde ich die Kombi "Gegensätze" ganz angenehm. Meine Hündin war so ein Ruhepol und mein Rüde immer motiviert. Gegenseitig, haben sie das Beste aus sich herausgeholt. Sie hatte mehr Lebensenergie und -Freude in ihren letzten Lebensjahren und er lernte abzuschalten.

    2.) Zwei unkastrierte Rüden: Kann das gut gehen?
    Ja. Meiner Erfahrung nach, gibt es bei zwei Rüden weitaus weniger Probleme als mit zwei Hündinnen oder eben Rüde/Hündin Kombi. Bei Rüde/Hündin muss man sich dann doch Gedanken über "Verhütung" machen. Hast du die Möglichkeit die Hunde während der Stehtage sicher zu trennen? Oder nimmst du eine Kastra in Kauf? Für mich zb. ein absolutes No-Go, wenn Gesundheitlich alles passt.

    3.) Wie ist das mit dem Alleinsein - ist der "neue" Hund da wirklich eine Bereicherung für den "alten"?
    Bereicherung ist Blödsinn machen allemal :thumbup:

    4.) Wie groß ist die ideale Altersdifferenz (2 Jahre sind wohl Minimum, wenn es ein Welpe sein soll)?
    Ich bevorzuge einen großen Altersunterschied. Grundregel bei mir - Ersthund sollte im Wesen gefestigt sein, wissen wo sein Platz ist und wissen wo der Platz des Zweithundes sein wird. Weißt du wie dein Hund bei anderen Hunden ist? Es gibt Hunde, die sind im "Rudel" stets unterwürfig oder eben stets dominant. Auch hier sollte man dann acht beim Welpenkauf nehmen. Sonst musst halt du im späteren Verlauf klar stellen wer wo zu stehen hat.

    5.) Wie ist es mit: Sport, Beschäftigung, den Plätzen im Haus, dem Gehorsam, dem Spielen und allem anderen, was euch noch dazu einfällt?

    Sport: individuell wirst du das mit dem Zweithund herausfinden müssen, wie du es mit dem jetzigen getan hast. Den Zweithund in den selben Sport hineinzuzwingen wie den Ersthund, weil es praktisch ist- obwohl er wenig Freude daran hat, fände ich unfair.
    Plätze im Haus machen sich Hunde meist untereinander aus. Würde mir da nicht zu viele Gedanken machen.
    Gehorsam: Regeln gelten für alle gleich. Sonderstellungen würde ich dem Ersthund trotzdem geben. Zb beim Begrüßen oder beim Füttern.
    Spielen: also ich hatte es damals so gemacht, wenn die zwei Spielen, immer gern . Mit mir haben sie immer einzeln gespielt. Der andere saß dann daneben und sah zu oder durfte weggehen.

    Könnt ichs mir aussuchen, würden wir einen Welpen von Gaius dazu bekommen. Wir haben das damals mit den Katzen so gemacht: Mama kam zu uns, blieb einige Tage - und wir konnten uns dann einen der Kleinen aussuchen. Und auch wenn alle sagen, dass die ja nicht wissen, dass sie Vater und Sohn sind - ich behaupte, sie "wissen" es doch. Zumindest ist ihre Beziehung so struktuiert. Vom ersten Moment des Kennenlernens an...

    Man kann auch anders dafür argumentieren: Schließlich weiß man bei einem Teil der Gene des Jungen recht gut, was auf einen zukommen kann. Auch zeitlich würde die Idee mE ganz gut passen. Bevor ein Rüde mind. 2 Jahre alt ist, sollte er ohnehin nicht decken (habe ich zumindest so gelesen). Und, nicht zuletzt: Gaius ist einfach bisher unser Traumhund. Und mit 2 Jahren sollten wir auch abschätzen können, ob das so bleibt. Und vor allem auch die Gesundheitsergebnisse haben.

    Das Problem bei der Idee ist, dass er ja keine SV-Papiere hat, was die Auswahl an Hündinnen wohl sehr einschränken würde. Grundsätzlich müsste es auch nicht unbedingt eine DSH-Dame sein. So oder so würden wir aber das Problem haben, eventuell nur schwer HalterInnen für die Kleinen zu finden. Die müssten im Vorhinein, also schon vor dem Deckakt feststehen, was sich mE nur schwer hinbekommen lässt...

    Was vergessen....?

    Liebe Grüße

    Lupus

    Alles anzeigen

    Wenn dein Hund kein eingetragener Zuchthund ist, dann würde ich es nicht machen. Du bist dann zwar glücklich, aber wohin mit den restlichen 10 Welpen? Bin da eher kein Fan davon.

    Mein Rüde war ein Hoppalawurf und 2 Jahren später kam noch ein Hoppalawurf mit den selben Eltern - das fand ich sehr schwach von den Besitzern. Hätte ich meine alte Hündin da nicht mehr gehabt, hätte ich ohne zu zögern wieder einen genommen, ABER gut fand ich es trotzdem nicht.. weil Vermehren und so.

  • Ginger in der Hundeschule

    • Azir
    • 13. November 2018 um 16:58

    Finde ich ganz toll von dir Cuki,
    Aber zählt der Hundeführschein nicht eh auch als bestanden, wenn man die Prüfungen BGH1 etc. hat?
    & weißt du welchen Vorteil man dadurch hat?

    Nehmen wir mal an, der Schäferhund kommt auf die Liste. Mittels Hundeführschein, darf ich den Hund dann so führen wie einen Pudel? Oder fällt das sowieso weg, und er muss dann auch mit Maulkorb UND Leine gesichert werden?

  • ONYX

    • Azir
    • 10. November 2018 um 17:15

    Ja, er sieht wirklich so unschuldig und süß aus - aber da heckt er schon die nächste Attacke aus haha

  • ONYX

    • Azir
    • 10. November 2018 um 08:09

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