Cinja
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  • Community und Forum zum Thema Deutsche Schäferhunde und artverwandte Hunderassen

Beiträge von Cinja

    Mal ein kurzer Zwischenbericht:


    Samstag war ich auf dem Platz der OG, da angeboten worden war, eine Woche vor der WB zum Üben zu kommen. Nach Silvester war ich mir ja nicht sicher, ob Crazy wirklich schussfest ist und dachte mir, es schadet nicht, hinzufahren.


    Den Wackeltisch bzw. die Wackelplatte und die Tischreihe fand sie richtig gut. Gerade auf den Tischen war sie die einzige von den anwesenden Hunden, die sicher über die Tische gelaufen ist (und auch Spaß daran hatte).


    Nach mehrmaligem Üben gingen die anderen Hunde etwas besser über die Tische, bin mir aber nicht sicher, ob das am Sonntag auch noch so sein wird. Es waren teilweise schon sehr große Unsicherheiten dabei.


    Bei der Kette, die auf Blech fiel, ist sie auf das Blech gesprungen, um sie genauer zu untersuchen. Bei der Kettensäge (die sie bis dahin nicht kannte) und auch beim Schuss hat sie nicht reagiert.


    Den Ball unter der Kiste hat sie auch recht schnell hervorgeholt. Allerdings hatten wir da zunächst die Schnur noch rausgucken lassen. Sie hatte es aber schnell raus, ihren Ball zu holen. Beim versteckten Ball im Vereinsheim war sie eher halbherzig bei der Sache.


    Bei der Vereinsamung hat sie schon etwas gejammert, nach einer Weile ging es aber. Sie hat sich allerdings zuerst ganz schön ins Halsband geschmissen, da hatte ich doch etwas Sorge (mein Mamaherz ... :-)) Beim Vermessen war sie kurz etwas schüchtern, aber auch das war im Großen und Ganzen kein Problem.


    Mein Fazit: Ich habe keine von den Sachen vorher geübt und Crazy hat den Vorlauf souverän gemeistert.

    Für mich war es gut, vorher hingefahren zu sein, um meine eigene Nervosität etwas in den Griff zu kriegen. Da ich keine Erfahrung mit Hundeprüfungen habe, gab dieses Probetraining vor allem mir Sicherheit.


    Zum Thema Üben muss ich noch anmerken, dass ich mit meiner vorherigen Hündin glatte Böden üben hätte können bis zum Vergasen. Sie war da extrem unsicher und Üben hat uns da überhaupt nicht weitergebracht, ebenso wären die Biertische für sie ein Problem gewesen, das auch mit langer Übung keine sichere Überquerung ergeben hätte.

    Ich finde es schon sehr sinnvoll, dass beim LZ-DSH auf gute bzw. sehr gute Triebveranlagung geachtet wird. Wird das nicht gemacht, hat man wahrscheinlich bald einen HZ-Hund. Und die Mehrheit der Hundehalter, die Hundesport machen wollen, werden sich i. d. R. nahezu nur bei den LZ-Hunden umsehen.

    Wenn ich einen Hund nur zum Mitlaufen haben möchte, gucke ich mich nicht bei den LZ-Hunden um. Dann gucke ich nach einem HZ-Züchter, der Wert auf gesunde Hunde legt.


    Zum Thema "Ossi"-Hund: in unserer RH-Gruppe ist eine Hündin von dem bereits hier genannten Züchter, der Osthunde züchtet bzw. damit wirbt, dass er Hunde mit geradem Rücken züchtet. Eine nette Hündin, eher etwas grober Typ, wenig Spieltrieb. Das macht es zum Teil nicht einfach, sie richtig zu motivieren. Sie ist etwas jünger als Crazy und es bleibt abzuwarten, wie sie sich entwickelt.


    Und zum Thema gesunde Osthunde: Ein Bekannter hatte eine Ost-Hündin, die schwerste HD hatte.

    Auch von mir herzliches Beileid. Ich kann den Schmerz gut nachfühlen.


    Ich musste vor gut einem Jahr meine heißgeliebte Seelenhündin gehen lassen. Es tut noch immer weh, an sie zu denken. Und trotzdem ist im letzten Sommer eine neue Hündin bei mir eingezogen. Es hat mir sehr geholfen, dass Crazy jetzt da ist. Ich brauchte einige Zeit für meine Trauer, aber das muss jeder für sich entscheiden, wie schnell ein neuer Gefährte einzieht. Da gibt es ein richtig oder falsch.


    Klar vergleicht man einen neuen Hund mit dem verstorbenen Hund, aber das finde ich auch nicht unbedingt schlimm. Es ist ja letztlich keine Wertung (so ist es bei mir jedenfalls), sondern eine Feststellung. Und man erinnert sich dadurch an so manche Kleinigkeit. Tut manchmal weh, aber ist trotzdem schön.

    Ich hatte es mit meiner verstorbenen Hündin Phaja gemacht und sie hatte viel Spaß dabei. Mit Crazy möchte ich das auf jeden Fall auch noch anfangen.

    Gekocht sollten gar keine Knochen gegeben werden, also auch keine Gräten.


    Meine verstorbenen Hündin Phaja habe ich ganze Lachskarkassen gegeben und die hatte überhaupt kein Problem damit.


    @Ellionore Von Nadine Wolf gibt es ein sehr gutes Buch zum Thema Barf (Das Barfbuch). Auch ihr Blog (http://www.der-barf-blog.de) ist sehr informativ.

    Die Broschüren von Swanie Simon sind ebenfalls zu empfehlen.

    Doch, ich bin echter Schäferhund-Fan.


    Keine der genannten Rassen käme für mich in Frage. Den Tamaskan finde ich zwar sehr schön, ebenso die Wolfshunde, aber die passen einfach nicht in mein Leben. Hovawarte sind auch nichts für mich. Sind optisch nicht mein Fall und die, die ich kenne, wären auch nicht meins. Molosserartige erst recht nicht.


    Ein LZ-Schäferhund ist genau das, was ich möchte und mir am besten gefällt.

    Ich habe es mit meiner vorherigen Hündin gemacht und sie hatte richtig viel Spaß dabei. Ich habe es ohne Klicker aufgebaut, hat gut geklappt.


    Im Internet findet man sicher ein paar Infos, ich hatte es damals in einer Hundezeitschrift gelesen. Dann war es auch in einem Buch (ich glaube in "Ich lauf schon mal vor")von Baumann als separates Kapitel beschrieben, als separate Bücher gibt es ZOS schon ab 9,90 bei Amazon.


    Ich finde, es ist eine tolle Beschäftigung und ich werde mit Crazy auch damit anfangen.