Schnappen beim spielen und in Hände/Arme beissen
das problem hatten wir auch
uns hat geholfen absolut ruhig zu bleiben und auch heute noch merken wir, dass lexy erst recht aufdreht wenn jemand die hände hochreisst oder hektisch/hibbelig wird - denn das ist für sie wie "auf los gehts mach weiter"
wir sehen den unterschied innerhalb der familie ganz deutlich, da wir alle unterschiedlich auf sie reagieren
ich kann lexy sehr gut an mir "abtropfen" lassen und ganz ruhig sagen "nicht beissen" und das stopp zeichen setzen, da ich sie eigentlich immer gut im blick habe und auch höre wenn sie angespurtet kommt, konnte ich anfangs eben auch gut verhindern dass sie überhaupt von hinten in die wade zwickt
ich bin dabei ruhig und bestimmt
mein sohn (16) kann das weniger, der ist ein hibbelbibbel und fuchtelt mit den armen, kichert wenn er mit ihr spielt und findet dann oft auch keinen ruhigen tonfall um ihr einhalt zu gebieten - ergo zwickt sie ihn beim spielen auch immernoch (lexy ist jetzt 2) und er muss sich ernsthafter durchsetzen wenn er will das sie aufhört (ich greife selten ein, da er das selbst lernen muss und auch kann)
wir haben also innerhalb der familie unterschiedlich reagiert und am ende merkt man lexy das auch an, denn sie weiss bei wem sie wie weit gehen kann
ich schreibe das als beispiel, da du angeführt hast, das du und deine frau unterschiedlich agiert - ich finde das nicht weiter tragisch, auch wenn es für den hund anfangs vermutlich einfacher währe wenn die konsequenz für unerwünschtes verhalten immer gleich wäre
bei uns hat eine kombination aus ruhig bleiben, ein "stopp oder aus" kommando in verbindung mit spielabbruch und raum verlassen oder hund rausschicken, ersatzhandlungen anbieten und notfalls tatsächlich eine form von zurückbeissen (lefze gegen die zähne drücken oder in lefze zwicken) und geduld sehr geholfen
ein "aua" zu quitschen hat lexy dagegen nur mehr aufgeputscht und einfaches wegdrehen führte zu attacken von hinten- ergo war anfangs oft sofort spielabbruch und raum verlassen oder hund ignorieren angesagt
mein dalmi war da z.b. an der stelle einfacher zu handeln, für den war hände ins maul nehmen nie ein spiel und entsprechend hat da auch ein aua und wegdrehen völlig gereicht , das haben wir 3-4 gemacht und danach war das kein thema mehr
lexy ist da eben anders, für sie gehört das spiel mit den händen definitiv zu ihrem kommunikationsfeld - und mitlerweile schafft sie es auch da ganz ganz sanft zu sein, aber es brauchte geduld und ganz viel ruhe dabei