find ich sehr schön wie Angie das mit Alma macht ![]()
der nächste Schritt aus meiner Sicht wäre die Erwartungshaltung abzubauen und dem Hund zu verdeutlichen, auch wenn draussen vor der Box Action ist, bedeutet dass in der Box ist Ruhe
"Ich" hab für sowas eine Sportübung - nämlich Hampelmann und Co
ich mach Hampelmänner und jedes mal wenn Lexy ruhig liegen blieb bekam sie einen Keks
allerdings dauert das eben seine Zeit bis ein junger übermütiger Hund da tatsächlich auch Ruhe gibt und liegen bleibt
ich konnte irgendwann problemlos Sport auf meiner Matte machen und sie lag daneben im Körbchen und schaute mir entspannt zu
Holly danke für deine Erläuterung, es klang in Deinen Beiträgen leicht mißverständlich
Ich würde auf jeden Fall dran bleiben und Decken/Boxtraining in Ruhe weiter üben, ich würde dann auch nur noch in der Box füttern. Zu Not machst du in die Box ein Leckspielzeug rein, was sie nicht raustragen kann - Beispielhaft durch einen Kong eine Schnur ziehen, dann den Kong mit Käse füllen und dann den Kong mit der Schnur an den Innenstäben der Box befestigen. So muss sie in der Box bleiben um zu lecken ... in der Zeit kann die Tür geschlossen werden und du kannst Schrittweise weggehen und zurückkommen und belohnen.
Wenn ein Hund so schlau ist, muss man sich eben was einfallen lassen ![]()
Ich könnte mir vorstellen, dass Euch das Boxentraining allein aber keine Lösung bringt, sondern dass hier ein wenig anderes dazu kommt.
Ich hab zusätzlich damals mit Lexy tatsächlich auch so wie Du mit einer Hausleine gearbeitet und zwar nicht nur wenn sie hochfuhr zum runterkommen um sie dann im Aktionsradius einzuschränken, sondern während des ganzen Tages musste sie quasi bei mir in der Nähe sein und zwischendrin auch aushalten das ich etwas tue und sie nicht.
Ich war bei der Gartenarbeit, sie hing bei mir am Bändel und musste eben zuschauen wie ich Unkraut jätete, oder ich war am Schreibtisch, sie hing am Bändel und nix passierte ... ich stand auf und ging zur Tür - sie musste hinter mir bleiben und die Tür ging immer wieder zu, wenn sie vor mir durchpreschen wollte.
Zusätzlich gab es täglich in allen möglichen Situationen noch Impulskontrolltraining.
Ja das ruhig bleiben mit unruhigen Hund am Bändel ist schon anstrengend gewesen, aber es hat sich gelohnt.
Klar hat sie an solchen Tagen auch "freie Bewegung" und rennen und spielen und so dürfen. Aber es ging eben darum ihr zu verdeutlichen, dass nicht alles was sich bewegt mit ihr zu tun hat und sie die Action in ihrer Umgebung nicht kontrollieren muss.
Ein weiterer Aspekt - nicht mehr sie kontrolliert mich, sondern durch das mitschleppen am Bändel war jetzt ich derjenige der die Kontrolle hatte. Was ihr diese Aufgabe abnahm und sie runterbrachte.
Wir haben das eine kurze Zeit und dann ab und an zum wieder in Erinnerung rufen (Pubertät) gemacht. Es war also keine Dauerhafte Zeit in der ich so die Kontrolle übernommen habe. Das hat auch völlig ausgereicht.