einerseits stimme ich Pinguetta zu, eine Vorstellung von Dir und Deinem Hund wäre toll, andererseits sag ich einfach hier mal Herzlich willkommen und möchte gern trotzdem auf Deine Fragen eingehen, da wir einen Teil der Baustellen aus eigener Erfahrung auch kennen
Um deinen Beitrag als Zitat nicht zu zerpflücken mach ich es stichpunktartig:
- genug Platz und Auslauf .... das ist leider nur bedingt das was solche Hunde brauchen - ich für meinen Teil behaupte die Auslastung ist wichtiger als der Auslauf - sprich 10 km in der Gegend rumrennen bringt nicht so viel Ruhe in den Hund rein wie ne halbe Stunde Kopfarbeit - hier ist also meiner Erfahrung nach wichtig den Hund nicht nur laufen zu lassen sondern auch kopfmäißig zu fordern - so ein Hund braucht beides
- Sichtung anderer Hunde ... ich lasse mit Leine auch keinen Kontakt zu und wir laufen je nachdem was uns entgegen kommt auch immer noch Bögen - ich vertraue meinem Hund aber nicht den anderen ![]()
Lexy hilft es sehr, wenn ich aus solchen Begegnungen die Dynamik und den Fokus rausnehme, also entweder sie bekommt eine Aufgabe z.B. trage etwas, oder schau mich an usw. und wenn der andere Hund beim entgegen kommen schon andeutet, dass der nicht ohne Provokation vorbei gehen kann und Lexy andeutet darauf einzusteigen, dann geh ich auf die Seite und lass ich sie absitzen - also nehme die Bewegung raus - bei uns! hat das sehr geholfen - sie darf den Hund anschauen und wird belohnt fürs ruhig bleiben und doppelt belohnt wenn sie sich ganz auf mich konzentriert ![]()
ihr seit ja in einer HS, da ist das Thema Hundebegegnung ja sicher auch eins was besprochen wird, welche Ansätze habt ihr denn bisher ausprobiert ?
- Ruhe .... das die schnell hochfahren ... finde ich bei der Rasse normal, aus meiner Sicht hilft da Training, Training Training in allen möglichen Alltagssituationen und die Klarheit für den Hund was seine Aufgabe ist und was nicht
und ein bischen Akzeptanz das die einfach schnell hochfahren und das ich als Mensch eben vorausschauend solche Situationen abschätzen lerne
ich finde bei solchen Hunden wichtig, dass die lernen schnell auch wieder runter zu kommen und das man ihnen genügend Zeit gibt zu verarbeiten (das hab ich bei Lexy auch sehr oft vergessen oder unterschätzt wie wichtig das ist)
- bei Leute die er nicht kennt ist er mißtrauisch und ihr wollt ihn unterstützen .... was bedeutet denn misstrauisch? lässt sich nicht anfasssen? stellt den Kamm und knurrt er oder gar mehr? oder ist er mißtrauisch und weicht aus und hält sich ehern zurück?
Das mal als mein Senf zu Deinen Punkten. Vll. magst Du noch ein bischen vom Hund erzählen was ihr bisher schon gemacht habt.
Liebe Grüße
Annett mit Lexy