nette
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Beiträge von nette

    Pepper die Frage nach dem "Warum" ist total berechtigt ... wenn ich wüsste warum sie das tut würde es mir vermutlich leichter fallen dagegen zu steuern


    gerade gestern hatten wir wieder die Situation, ich mit beiden Hunden oben auf dem Sofa, mein Mann kommt von unten aus dem Keller in die erste Etage, ich hab überhaupt keine Chance vorher irgendwie zu reagieren so schnell springt Lexy auf und pfeffert bellend nach unten ... Carma derweil schaut völlig verdattern bleibt neben mir liegen und schaut mich an :)


    Bei Lexy wirkt es so, als ob es ein Art Reflex ist. Du beschreibst es ja auch, dass sie erstmal "profilaktisch" in Pepper reinrennen wollte. Allerdings spricht dagegen, dass sie durchaus auch entspannt liegen bleiben kann und das nicht jedes mal macht sondern in 8 von 10 Fällen und auch, dass die Situationen sich unterscheiden.


    Das ein Teil Unsicherheit dabei ist, davon gehe ich aus. Die Vorgehensweise mit dem Nachschauen wer da ist usw. das haben wir immer und immer wieder geübt - ich hab mir dafür auch extra eine Funkklingel angeschafft damit ich den Drücker in der Tasche habe und gezielt die Klingel auslösen kann. Aber das ändert null komma null das sie auslöst, das ändert nur etwas daran, dass sie sich in Erwartung auf Belohnung sofort auf den Platz der dafür vorgesehen ist begibt, nachdem sie Rabatz gemacht hat.


    Flummi: beides, wenn wir von draussen reinkommen, dann bellt sie weil sie eben Geräusche an der Haustür hört und hört auf wenn wir drin bei ihr sind. Wenn ich von unten nach oben gehe und sie liegt z.B. im Wohnzimmer, dann kann es sein, dass sie entweder aufspringt wie eine Furie und bellend in meine Richtung läuft, kurz vor mir stehen bleibt und aufhört - so als würde sie dann erst "erkennen" das ich das bin. Ist sie müde, dann kann es sein das sie liegen bleibt und bellt und in hab acht Stellung wartet wer da kommt. Es ist kein Bellen welches man jetzt auf das "du hast dich von der Gruppe entfernt" meinen könnte. Dagegen spricht aus meiner Sicht, dass sie ja schon Rabatz macht wenn sie noch gar nicht sieht wer kommt. Die Art wie sie bellt ist oft die Gleiche als würden Fremde kommen. Daher glaube ich ehern nicht das es sowas ist.


    Situation auch: mein Mann fährt in den Hof, sie schlägt an und ich muss nachdrücklich klar machen sie soll die Klappe halten, wenn ich sie machen lassen würde, dann würde sie bellend in Richtung Tür rennen und nicht mehr aufhören. (wie oben geschildert, wenn ich zu spät dran bin)
    Sie nimmt in dem Moment das was sie riecht und das was sie sehen müsste nicht war, erst wenn er direkt vor ihr steht oder er mit ihr redet, dann geht der Schalter um und der Körper wird weich und die Freude über Herrchens heimkommen kommt raus.

    Deswegen versteh ich es nicht, denn sie müsste es ja schon wissen wer da kommt.


    Ich hab schon alles probiert, singend durchs Haus laufen, auslachen war auch dabei :) , ignorieren, einfach ins Körbchen schicken, Klingeltraining (so oft wie ich vormache an der Tür wäre jemand ...puh) ich hab sie das erste Jahr immer mit an die Tür genommen und am Treppenabsatz absitzen lassen, so dass es überhaupt kein Thema war das Postbote, Schornsteinfeger usw. klingelten und begrüßt wurden. Aber so mit 1,5 -2 Jahren fing das an sich zu verändern und je älter sie wird destso blöder wird sie was die Geräusche im Haus angeht.

    Gibt es einen Platz, wo sie von der Verantwortung entbunden ist? Also auf den sie zB geschickt wird wenn Besuch kommt? Dann könntest du sie vielleicht dorthin schicken wenn du den Raum verlässt und planst zeitnah wieder zu kommen und üben, dass du erst nur kurz außer Sichtweite gehst und sofort bevor sich sich überlegen kann, in den Job wieder einzusteigen, wieder da bist und sie frei gibst, und dann die Zeitspanne und die Entfernung erhöhen - sodass sie vielleicht lernt, wann sie aufpassen soll und wann nicht. Eine Art Stille Bank für den Schäferhund, halt nicht als Strafe sondern als ganzer Kontext für "Ich bewege mich im Haus und passe selber auf, du hast grad frei, aber wenn ich länger weg bin, pass bitte auf"


    Hab sehr gute Erfahrungen damit gemacht, Jobs Kontexten zuzuordnen bei Arwa, außer Dienst darf/soll sie zB Bescheid sagen wenn jemand von hinten kommt oder generell sich nähert, wenn die Kenndecke drauf ist soll sie sogar ignorieren wenn jemand von hinten an sie dran packt. Ohne Kenndecke darf sie frei kommunizieren, mit Kenndecke darf sie das leider nicht.


    ja das geht in die Richtung die ich früher immer mal wieder für gewisse Zeiten gemacht habe, sie mehr in die Kontrolle genommen und ihr quasi eigene Entscheidungen abgesprochen habe, damit sie eben nicht dauernd bewacht und anschlägt und ihr versucht klar zu machen solange ich da bin braucht sie nix tun, hab ich insbesondere im Garten sehr oft gemacht

    ich werde den Aspekt nochmal aufgreifen und wenn ich vom Sofa in die Küche gehe, dass ich sie (sofern sie wach ist) anspreche und sie explizit "warten" muss - so dass sie quasi angekündigt bekommt das ich da jetzt im Haus rumlaufe ... mal sehen ob das funktioniert

    und ansonsten glaube ich muss ich aktuell wohl doch wieder mehr Kontrolle übernehmen, was mir schon auch stinkt, weil das eben nicht ein einfaches Zusammenleben bedeutet, sondern den Hund ständig im Kommando haben und jeden Schritt zulassen oder unterbinden und vorgeben ... das ist nicht schön, hat aber früher durchaus zur Entspannung beigetragen

    Mein Kontrollwahn muss größer sein als ihrer - was eine Herausforderung ist, denn ihrer ist immens groß. Das gefällt mir nicht, aber ich hab keine andere Idee.


    Das mit dem Sprühhalsband ... ich weiss nicht so recht. Hat jemand Erfahrungen damit?

    Soetwas kenne ich glücklicherweise nicht und glaube, dass es echt nervt. Meine Hunde sind da eher wie dein Dalmatiner und kennen die verschiedensten Autos etc.

    Kannst du nicht vielleicht vorher rufen, dass du kommst? Oder derjenige, der sich mit Lexy zusammen im Raum befindet teilt ihr mit, gleich kommt Frauchen?

    das mit dem rufen "ich bins" manchmal funktioniert das aber leider zu oft eben nicht und es ist nicht nachhaltig, weil es nicht verhindert das sie beim nächsten mal wieder bellt

    beim letzten TA Besuch hab ich die Augen checken lassen, die TA meinte die sind ok und auch hören tut sie gut

    ich meine das blöde Reh erkennt sie ja auch auf 100m und hört jeden Vogel im Gebüsch rascheln - also die Augen oder Ohren sind es nicht. Es war ja auch schon immer so, es ist so als ob sie erst reagiert und gar nicht erst nachdenkt was/wer da kommt. Der Reiz löst die Reaktion aus und dazwischen wird nicht nachgedacht ob der Reiz überhaupt eine Reaktion erfordert.

    Es ist sicher ein Teil ihrem sehr stark ausgeprägtem Territorialverhalten geschuldet, da sich da von Anfang an was eingeprägt hat wie "bei Geräuschen im Haus muss ich es verscheuchen - sofort", aber es gibt keinen Lerneffekt, das es so sinnlos ist wenn wir uns im Haus bewegen anzuschlagen :-/


    Das mein Mann wenn ich mich im Haus bewege und nach oben komme mit ihr spricht und zu ihr sagt gleich kommt Frauchen, baut leider noch mehr Spannung auf die sich dann erst recht entlädt :(

    Ihr Lieben, vll. hat ja der ein oder andere einen Tipp für folgendes:


    Lexy entwickelt sich aktuell zur "sturen Alten" - nicht nur das sie grundsätzlich griesgrämiger unterwegs ist, nein die blöde Kläfferei wenn wir uns im Haus bewegen wird auch immer mehr.

    Aktuell ist es so schlimm, dass man nicht mal aufs Klo oder in die Küche gehen kann, ohne das man jedes mal beim zurückkommen ins Zimmer wie ein Einbrecher verbellt wird. :cursing: Beim ersten mal ok, aber nicht nach dem dreihunderzwölfsten mal am Abend ||

    Ich hatte das früher schonmal angedeutet, dass ich es erstaunlich finde für einen solchen Hund, dass er nach 7 Jahren immer noch nicht weiss die Geräusche die wir im Haus machen einzuschätzen und nicht zu reagieren, wenn sie merkt das wir es sind. Der Dalmatiner hat schon an den Einfahrtsgeräuschen eines unserer Autos gecheckt, das wir es sind und nicht gebellt. Lexy bellt dagegen ohne nachzudenken.

    Aktuell stört mich ihr Verhalten extrem, weil es eben mehr geworden ist und weil sie die Kleine damit ansteckt :cursing: :cursing: :cursing: :cursing:


    Aber so richtig eine Idee wie ich da dran was ändern kann hab ich noch nicht wirklich. Sie hört zwar auf, wenn man was sagt, aber im Prinzip muss ich schon beim ersten Ansatz auf der Treppe brüllen sie soll die Klappe halten, weil sie so laut bellt, dass sie mich sonst nicht hört.

    Ich denke, wenn wir eine große Wohnung auf nur einer Etage hätten wäre es vll. anders, aber wir haben mehrere Etagen und wir müssen z.B. vom Sofa in die Küche 2 Etagen tiefer und vom Sofa ins Bad eine Etage tiefer. Daher kann ich auch nicht einfach sagen, ich nehm sie einfach mit und lege sie vor der Badezimmertür ab. Ich hab Angst dass noch mehr Treppen laufen als sie eh ja schon muss, ihr nicht gut tut.


    So richtig einen Ansatz hab ich nicht, daher die Frage in die Runde ob irgendjemand eine Idee hat wie ich vorgehen könnte?

    oja es ist von Vorteil wenn man etwas handwerklich geschickt ist - oder einen entsprechenden Mann hat der einem das abnimmt und so Sachen selber baut

    ich hab von meinem Mann eine wunderschöne Positionsbox bekommen und ein Holztarget mit Federung - alles gebaut aus Holzresten die eh in der Garage rumlagen und auch die Federn waren noch in seinem schier unerschöpflichen Vorrat an Dingen die er in seiner Schatzkammer (Doppelgaragenwerkstatt) hat...

    das Holztarget mit Federung kostet bei Sporthund 60 € =O Obedience Target mit Federung bei Sporthund kaufen

    um noch was zum eigentlichen Thema beizutragen, immer wenn ich Sachen fürs Hundetraining brauche, schaue ich erstmal in der Haushalts- oder Bauabteilung nach, ob es nicht was normalpreisiges gibt, denn ich hab immer das Gefühl sobald "für Hunde" drauf steht wird es sofort um das 10-fache teurer


    Mein Lieblingsbeispiel sind Bodentargets - die Kosten teilweise ab 20 € aufwärts - =O - ich habs nicht eingesehen 100 € dafür auszugeben weil ich mehrere brauche... also hab ich in der 1 € Ecke im Supermarkt 5 Silikontopflappen/Untersetzer mitgenommen die tun das Gleiche wie die teuren Hundetargets und halten jetzt schon einige Jahre :thumbup:

    ich nehme für die Übung als solches immer auch andere Gegenstände als nur ein Apportel, hat bei Lexy super funktioniert damit sie einfach das Kommando auf alles anwendet und sicherer in dem Kommando wird

    werde ich bei Carma auch wieder machen

    Da Lexy ihr Holz nicht sonderlich fest hält und ab und an auch rollt, hab ich gedacht, ich mache bei Carma den Aufbau ein bischen anders.

    Erst ein einfaches 4-eckiges Holz, damit nicht geknauscht und gerollt wird, dann einen Rundstab immernoch ohne Seitenteile und dann wenn das fest sitzt erst das eigentliche Apportel mit Seitenteilen.

    Tja ich denke mir etwas und der Hund entscheidet sich anders ... sie fand das eckige Holzstückchen richtig blöd und auch den Rundstab nicht so gut. Aber das Apportel (noch das kleinste mit Gummiseitenteilen) nimmt sie auf oder bringt es zurück und behält sie auch schon für ein paar Sekunden im Maul. Ich denke ich werde daher einfach weiter mit dem Teil üben und das halten bestärken. Und nicht mit den eckigen Teil oder dem Rundstab weitermache und sie dann dadurch in die Verweigerung geht.

    Bei uns sind Futterpäkchen sehr beliebt - die muss der Hund erst aufreissen wenn er ans Futter will

    Fürs Training könnte man sich mehrere Futterpäckchen (entweder leere Klopapierrollen oder Papierfrühstückstüten) schon vorbereiten und die platzieren. Oder Du hast ein Korken- oder Bällebad wo der Hund das Futter drin suchen muss.


    Futterbeutel - und Barf - fand ich immer eine Sauerrei - egal ob der innen beschichtet ist oder nicht - ich hab daher kein rohes Fleisch rein, sondern halb an gegartes z.B. Lungenstückchen vorher in den Backofen, dann bekommen die eine trockene Schicht und innen drin sind sie noch halb roh - das war Dustins Lieblingssleckerlie - vor allem wenn ich sie auf einen langen Stock gespiest habe und ihn dann danach jagen lassen hab :)

    Ich hab letztes einen Futterbeutel von anione neu gekauft, der ist komplett aus Polyirgendwas und der ist damit einfach abspülbar und schnell trocknend.


    Für das Futter in der Hand interessanter machen würde ich vll. auch ein Jagdspiel - draus machen, nicht einfach geben, sondern holen lassen und vll. auch noch ein Stück damit gemeinsam rennen. Weisst Du was ich meine? So in der Art - hols Dir doch!

    Hallo ihr Lieben,


    vll. habt ihr einen Tipp für mich was helfen könnte.


    Folgendes Thema: Carma schläft Nachts recht lang und damit sind die Pausen zwischen der Futtergabe abends und morgens doch recht lang.

    Ich versuche zwar immer vor dem schlafen gehen noch eine Hand voll Trockenfutter zu geben, aber manchmal scheint die Portion dann zu klein und sie wacht dann nachts um 4 auf und übergibt sich. (Sie geht zwischen 21 und 22 Uhr ins Bett)

    Derzeit bekommt sie 3 x am Tag Futter - hier kann ich die Zeiten auch nicht von Mittag auf Abends so lange ausdehnen, sonst kotzt sie halt abends. Und zu klein werden lassen kann ich die Portion auch nicht, dass ich es auf 4 x mache.

    Es scheint ihre Grenze sind so etwa 6 Stunden und dann braucht sie Nachschub. Sie schläft aber Nachts durchaus auch 10 Stunden am Stück :sleeping:


    Was könnte helfen? Also irgendwas was ich ihr Abends als "Betthupferl" geben kann?


    Ich weiss von einer Bekannten, die hat immer Leberwurstbrot oder Schmalzbrot gegeben damit ihr Hund sich nicht übergibt.

    Was habt ihr für Erfahrungen?


    Grüßle

    derzeit gehe ich nur da wo wenig los ist, so dass die Ablenkung erstmal nicht so hoch ist, bis ich uns besser sortiert bekomme :)


    es ist so, dass Lexy quasi fast immer mit der Schulter auf meiner Kniehöhe ist - wogegen Carma tatsächlich mit dem Kopf auf meiner Kniehöhe ist - was bei Rechts-links Laufen kein Thema ist - aber eben bei auf einer Seite laufen - vor allem wenn wie gesagt Lexy sich auch noch eindreht


    Übungen zum Adressieren der einzelnen Hunde mache ich auch und das klappt in der Regel auch ganz gut - solange wie wir das in Ruhe machen können, wenn irgendwie Stress dazu kommt geht in der Regel nicht mehr alles uns nicht mehr so gut


    wir bleiben einfach dran und üben weiter und ich probier auch noch mal verschiedene Leinen aus, ist ja bei 2 Leinen in der Hand auch nochmal ein Thema :)