ich bin was Zecken angeht zwiegespalten, einfach aus persönlicher Erfahrung heraus
ich war als Kind täglich stundenlang im Wald unterwegs, den ganzen Sommer über draussen und es gab keine Zecken - also keine im Sinne, dass wir als Kinder jemals das Wort Zecken auch nur gehört hätten
Wir wurden nicht nachdem wir auf einer Waldwiese gespielt hatten abgesucht, noch hatte ich oder meine Freunde jemals eine Zecke die uns merklich gebissen und Blut abgezapft hat.
Erst in den 90-gern ging das los, da hatte meine Tochter nach dem spielen plötzlich so Tiere an sich dran und einmal mussten wir auch zum Arzt, weil man selbst noch unsicher war wie damit um gehen wenn der Kopf noch drin steckt. Dann wurde eine Bekannte schwer krank bis hin zu Lähmung und keiner wusste warum. Bis man in einer Klinik die sich damals neu mit diesem Bereich auseinandersetzte erkannte, dass die Bekannte von einer Zecke gebissen wurde und daher schwer erkrankte.
Seitdem achte ich mehr auf Zecken. Als dann mein Sohn an einer Borreliose erkrankte (aufgrund eines Zeckenbisses) und wir deswegen 3 Wochen im Krankenhaus waren und er insgesamt ca. ein halbes Jahr mit der Krankheit, Folgeerscheinungen und Nebenwirkungen der Medikamente zu kämpfen hatte, bin ich nicht mehr so entspannt wenns um Zecken geht.
Am liebsten würde ich Lexy wieder Bravecto geben, denn das hat uns nach einer einzigen Tablette die Zecken ein ganzes Jahr lang vom Hals gehalten. Aber ich bin unsicher ob ich das wirklich tun soll.
Letztes Jahr haben wir es mit allen möglichen natürlichen Mitteln versucht, Kokosöl, Cistrose, Kreuzkümmel usw. alles nix gebracht.
Eventuell werde ich dieses Jahr wieder ein Spot on Präparat verwenden, so wie ich das bei den vorigen Hunde auch gemacht habe.
Halsband hab ich noch nie genommen, das stört uns am Hund irgendwie