ich kann leider absolut nachvollziehen, dass gemeinden kein echtes interesse daran haben solche hundewiesen oder so einzurichten
sie machen letztlich oft ärger und aus gemeindesicht kann man mit seinem hund ja überall rumlaufen, daher auch nicht notwendig da noch ein extra gelände zur verfügung zu stellen - wo man vorher ahnt das es nur dreck und ärger gibt
ICH würde bei uns in der gemeinde das zum beispiel auch eher kritisch sehen, aus dem einfach grund, wenn die hundehalter bisher noch nicht mal in der lage sind in unmittelbarer nähe zu einem kotbeutelspender mit eimer die hinterlassenschaften ihrer hunde zu entsorgen, wie soll denn in kürze dann eine hundewiese aussehen und ggf riechen?
ich kann echt verstehen wenn die teilweise so viel geld kosten - es gibt eben leider hundehalter die meinen so ein freilaufgebiet ist ein riesiges hundeklo und fahren da am tag einmal hin, lassen den hund ne viertel stunde seine geschäfte erledigen und toben und sind dann wieder weg und für den hund war es das für den rest des tages (ich erlebe das im verein leider regelmäßig)
ein zweites thema ist sicherlich die haftungsfrage, ich bin nicht sicher ob die gemeinde für gefahren die vom gelände welches sie zur verfügung stellt haftbar gemacht werden kann - ich meine der übliche haftungsauschluss gilt ja nur für die gefahr/verletzungen die sich die hunde gegenseitig zufügen, aber was ist wenn da ein loch im boden ist und einer tritt rein und bricht sich ein bein? oder der zaun hat irgendwo ein spitze an der sich jemand verletzt? da sind eventuell auch resthaftungsfragen die so eine gemeinde nicht riskieren will
ich denke eine hundehaltergruppe/initiative die sich mit den sachlichen fragen mit der gemeinde auseinandersetzt ist eine gute möglichkeit die wiederstände aufzuweichen