Tilli
  • Mitglied seit 13. Februar 2019
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Beiträge von Tilli

    also ich schau grad nebenbei mein Hund die Kilos und ich und ich muss sagen, dass ich diesen Holger Schüler nicht besonders gut finde. Ich nehm mir jetzt nicht heraus Hundetrainer auf Kompetenz zu bewerten, aber ich würde nach der ersten Stunde mir wen anderes suchen.

    Ich auch. Mir will sich z.B. beim besten Willen nicht erschließen, warum der Hund schlanker werden soll, wenn er nicht aufs Sofa oder Bett darf. Und dem gemütlichen Rottiopa in seinem Alter noch sowas zuzumuten ;( schlimm. Ich guck das gar nicht mehr, nicht gut für meine eigene Artgenossenunverträglichkeit.

    Huhu,


    och Mensch, das tut mir leid, dass es so blöd gelaufen ist. Ich denke, ihr solltet euch nach einem guten Trainer umsehen, der sich die Situation und euer Zusammenleben vielleicht auch mal bei euch zu Hause vor Ort anschaut. Vom Rütter gibt es soweit ich weiß einige Bücher über Angst/Aggression beim Hund und eines das "Problem gelöst" heißt und sich den kleines Problemchen des Alltags widmet. Aber ich glaube, euch wäre eher geholfen, wenn sich jemand das Ganze mal anschaut und dem Verhalten auf den Grund geht, und euch Tipps passend zur Situation und euerm Hund gibt. Das ist nichts, woran man (es sei denn man ist wirklich sehr hundeerfahren) selbst rumexperimentieren sollte.


    Und auch wenn hier schon wieder ein Fettnapf lauert; mit "Härte" und was manche darunter verstehen, wäre ich sehr sehr vorsichtig. Konsequenz, ja.....ist aber nicht das gleiche wie Härte. Insbesondere dann nicht, wenn der Hund nicht ausreichend Vertrauen zu seinen Menschen hat. Und das kann man hier nicht ganz ausschließen. Konsequenz macht es dem Hund möglich zu vertrauen, er kann dich und deine Reaktionen auf eine gewisse Situation einschätzen, das macht dich berechenbar und die Situation im besten Falle gleich mit. Mit Härte hab ich so meine Schwierigkeiten, das erinnert mich immer ein wenig an die Leute, die glauben einen Hund grundsätzlich mit tiefer Stimme anbrüllen zu müssen, bei jedem Kommando, selbst wenn der Hund neben einem steht....ist ja nicht taub, so ein Hund. Ignorieren, für eine kurze Zeit gibt es hier als Strafe auch, aber das muss Frau Hund schon wirklich tief ins Klo gegriffen haben. Und nein, ein Herdenschutzhund ist was völlig anderes. Das hat mit einem Schäferhund nichts zu tun. Völlig unterschiedliche Hundetypen, völlig unterschiedliche Anforderungen an den Halter.


    Ich würde ihn vorerst bei Besuch in einen anderen Raum bringen und vielleicht für draußen einen gut sitzenden Maulkorb auftrainieren. Kann unter Umständen auch beim Tierarzt mal von Nutzen sein, nur für den Fall des Falles dass eine Behandlung mal schmerzhaft wird.


    LG

    Babsi & Tilli

    Das wäre wirklich eine großartige Sache. Hier werden alle Pfötchen und Daumen gedrückt :*. Verspannungen und Blockaden können richtig schmerzhaft sein, oft rennt man ohne es zu wollen in einer Schonhaltung rum und macht es so noch schlimmer, könnte mir vorstellen, dass es bei Hunden auch so ähnlich ist. Blockaden können wirklich, genau wie ihr Name sagt, dafür sorgen, dass der Bewegungsradius von irgendwas kleiner wird, da lässt sich dann halt mal ein Arm nicht über Schulterhöhe heben, geht einfach nicht. Das würde mich so freuen, wenn das die Erklärung wäre. Du bildest dir sicher nicht ein, dass er plötzlich besser laufen kann. Wenn man besorgt ist, ist man eher überkritisch. Da sieht dann doch eher alles nach Verschlechterung aus. Da könnte echt was dran sein.


    Alles drückbare wird hier weiter gedrückt!

    LG

    Babsi & Tilli

    Ich fördere den Trieb immer mehr und mehr bis zum Anschlag und dann kommt gehorsam und wenn er gehorcht und still ist bekommt er was er will, aber ich denke du meinst beim spazieren gehen?

    Ja genau, wir sind ja nicht im Verein. Also wird Tilli unterwegs bespaßt. Auf einer Wiese z.B. spielen wir Treibball, weiß sie natürlich und weiß auch, dass ich den dabei habe und auf besagte Wiese zusteuere. Bis kurz vorher ist sie an der 2m Leine und bummelt eben den Weg lang, hier mal schnüffeln, da mal schnüffeln. Ca. 50m vor der Wiese ist vorbei mit gemütlich. Hund legt sich tiefer, Vorwärtsgang rein und es wird Richtung Wiese gezogen wie ein Ochse. Stocktaub der Hund. Stehenbleiben nützt da nix, sie bleibt stehen, nimmt auch kurz die Spannung aus der Leine, aber kaum geht es weiter...wieder das gleiche Bild. Gern untermalt von Frustgebell, das sich anhören kann, als würde jemand sie aus dem Fell reißen. Ich hab es anfangs einfach mit stehen bleiben und aushalten probiert. Große Erfolge hab ich nicht gesehen, vielleicht ein winziges Bisschen, aber spätestens wenn wir nicht alleine sind, schaffe ich es nicht da eine gefühlte Stunde mit dem schreienden Hund zu stehen. Wenn ich nervös werde, kann ich das Ganze ohnehin vergessen.


    Inzwischen fange ich schon paar Meter bevor es losgehen könnte an, sie Fuß laufen zu lassen, bleib stehen, sie muss sich möglichst kommentarlos setzen, mal muss sie rückwärts laufen...usw. Damit komme ich entschieden näher und leiser an die Wiese, aber ca. 20m vorher gehts wieder los.


    Diese Wiese ist ja nur ein Beispiel. Das gleiche Problem habe ich auf dem Weg zum Auto, zur Spielgruppe, zum Roller fahren, in Geschäfte und zum Tierarzt (frag nicht, ich weiß es auch nicht). Wenn wir angekommen sind, hab ich mit einem Mal den tollsten Hund. Ich kann in Ruhe alles was wir brauchen aus dem Rucksack packen, sie bleibt liegen. Ich kann den Treibball hinlegen, sie legt sich dahinter und wartet dass es losgeht. Genau das gleiche Bild wenn es zum Freilauf geht, großes Drama vorher, kaum ist die Leine ab wartet sie auf die Freigabe als wäre nichts gewesen. In Geschäften benimmt sie sich auch gut, beim Tierarzt auch. Selbst mit den neuen Regeln beim TA , dass der Halter zwar dabei ist, aber den Hund nicht selbst hält bei der Untersuchung hat sie keine Schwierigkeiten. Wir müssen nur irgendwie ins Behandlungszimmer kommen. Am Roller läuft sie inzwischen auch schön. Sie soll nicht ziehen, nur nebenher laufen, auf Stop, links und rechts reagieren. Sie macht toll mit, hin und wieder ist eine kleine Korrektur nötig, aber meine Güte. Nur kommen wir nie und niemals irgendwo zivilisiert an. Wir werden immer angestarrt nach dem Motto "Das da will die gleich von der Leine lassen oder mit in den Laden nehmen....das DA?" Sobald wird drin sind, ist das DA voll bei der Sache. Das DA fährt sogar Glasaufzug, höhenverstellbare rundrum Aussichtsplattform ist toll, findet mein Hund.....ich nicht so. Selbst das berühmte Wort zum Sonntag, das sonst Eindruck macht versagt an der Stelle.


    LG

    Babsi & Tilli

    Sicher, da herrschen noch Trieb und Freude vor. Nur sollte man trotzdem im Hinterkopf behalten, dass es dann auch irgendwann gesittet "zur Arbeit" gehen muss. Denn wenn der Welpe wochenlang mit Zerren zum Ziel kommt, sieht er später vielleicht nicht so schnell ein, warum es jetzt auf einmal langsam zum Start gehen soll.

    Mein Problem zusammengefasst in zwei Zeilen ;) nur dass ich dem ziehen und zerren noch schreiend hinzufügen muss, wenn es ganz dicke kommt. Wie geht ihr das Problem an? Ich versuch es derzeit, dass sie Fuß gehen muss, gelegentlich stoppen und sitzen usw. An längerer Leine zum Ort des Geschehens bummeln kann ich vergessen, damit komme ich keinen Schritt weiter.


    LG

    Babsi & Tilli

    Hinwege habe bei uns auch noch eine Menge Diskussionspotential, je nach Ziel mal mehr, mal weniger. Richtig Anker werfen muss ich im Moment wenn es zum Auto geht, und wenn ich am Auto vorbei gehen will hab ich einen veritablen Sitzstreik, weiß nicht, wann und wie sich das schon wieder eingeschlichen hat :rolleyes:.

    Hat euer Tierarzt vielleicht so ein schwarzes Brett? Unserer ist neben TA auch noch die örtliche Infobörse für alles Rund ums Tier. Hundefachgeschäfte / Zooläden haben auch oft Flyer ausliegen für Betreuung, Trainer usw....