Ja, die Vorstellung ist sehr schön, so weit zu kommen. Im Moment ist es nicht schwer, zu raten, ob Cora auf einen Hund reagiert oder nicht, denn sie reagiert ja auf jeden... Hündin, Rüde, groß, klein...
Cora2019
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15. Februar 2023 um 09:35
Beiträge von Cora2019
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Argos, nein, wir haben noch nicht resigniert. Aber ich weiß, ich heule hier viel rum...
@alle anderen (und Argos)... Danke, dass ihr euch die Mühe macht, mir zu antworten. Ich sauge jeden Erfolgsbericht auf... Ich und ein unsicherer Schäferhund sind sicherlich nicht die optimale Kombination. Nein... Aber ich nehme ja mehr als nur eine Hilfe an und will auch nicht aufgeben... Ich habe mal einen entflogenen Wellensittich mit einer Leiter von einem Baum geholt. Habe ich das schon mal geschrieben? Ich gebe wirklich nicht so schnell auf...

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In Kall. Wir waren am Anfang schon 2x dort und die Leute sind sehr nett und hilfsbereit.
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ich glaube Pinguetta, das es dabei um die Halter speziell geht. Müsste mal Lupus oder Cora genaueres zu schreiben.
Ja, es ist wirklich ein Haltercoaching. Ich werde danach auf jeden Fall berichten. Ist schon in drei Wochen.
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Führung über Körpersprache z.B. So richtig kann ich mir das auch noch nicht vorstellen. Das Ziel ist, dass der Hund sich einem anschließt und auf einen achtet, ohne dass man ständig Kommandos benutzt oder Leckerlis. Und ihrer Meinung nach puscht man Hunde durch Auslastung auf dem Hundeplatz eher unnötig hoch. Ich glaube auch nicht, dass das unser Weg werden wird, aber das Seminar soll helfen, den Hund besser lesen zu können und selber souveräner aufzutreten.
Der heutige Hundeplatz ist zwar vom Schäferhundeverein, aber ins Gruppentraining kommen auch andere Rassen.
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Ich habe halt auch schon von Leuten gehört, dass bei ihren Hunden die Leinenaggression bis zum Schluss nicht besser wurde. Jetzt weiß ich natürlich nicht, wieviel die unternommen haben, wieviel sie trainiert haben usw.
Dass sich unser Leben mit Hund ändern würde, das war uns schon klar. Das ist auch gut so. Dass wir uns keinen Pudel holen, war uns auch klar... Aber ich dachte, wenn ich mir nur genug Mühe gebe, krieg ich alles gut hin... Dass wir einen leinenaggressiven Hund bekommen haben, das hat mich so ein bisschen aus der Bahn geworfen.
Ich habe mich vor kurzem mit einer Frau unterhalten, die einen sehr verträglichen Dobermann hat. Als ich erzählt habe, dass ich mit Angst spazieren gehe, meinte sie "Warum? Was soll denn passieren, wenn der Hund an der Leine ist?" Ja, das stimmt natürlich. Es ist irgendwie die Angst vor der Situation.
Heute waren wir mal wieder beim Training auf dem Schäferhundeplatz. Bisschen Gruppe, aber nur kurz, dann ein bisschen Einzel. Die restliche Zeit waren wir mit ihr auf einer angrenzenden Wiese und haben den anderen beim Training zugeschaut. Wir wollen da jetzt wieder regelmäßig hin. Zuerst dachten wir, es würde zu viel werden, da wir ja schon 2x pro Woche woanders trainieren. Aber so hat sie halt nochmal mehr Hundekontakt. Nächstes mal wollen wir Halti-Training machen, versuchen möchte ich es jetzt doch mal.
Das Seminar, das wir besuchen werden, hat eigentlich eine ganz andere Philosophie. Keine Auslastung, kein Hundeplatz, keine Leckerlis... Aber ich denke, dass wir dort für uns selber etwas mitnehmen können, also Arbeit an unserer Führungsrolle.
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Kimba2001, ja, ich weiß... Aber es ist halt nicht so einfach.... Ich habe es mir, blauäugig
, auch einfacher vorgestellt.... -
Ich habe halt so Angst, dass das nie besser wird. Ich bin Anfang 50, mein Mann Anfang 60... Ich kann und möchte nicht die nächsten 12-15 Jahre auf Vermeidungstour leben. Cora sollte eine Bereicherung unseres eigentlich schon sehr guten Lebens sein. Im Moment sie aber eine große Einschränkung... Ich hoffe so sehr, es wird bald besser....
@Ellionore, ich wünsche euch alles Gute! Ich muss mal schaun, ob du über Loki schon berichtest hast... Bin gespannt...
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@Ellionore, ich habe jetzt erst gelesen, dass du Elli gehen lassen musstest. Das tut mir sehr leid... Hast du denn jetzt einen neuen Hund an deiner Seite?
Roopa, ja, so eine Wiese habe ich gefunden. Das ist schön und tut uns gut. Aber wir brauchen halt auch den normalen Alltag. Mal an die Mosel, an den Rhein, in eine Eisdiele, an einer Uferpromenade, in einer Fußgängerzone laufen... Und das geht halt alles (noch) nicht...
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Sora, da hast du selber ja auch noch Glück gehabt, dass sie dich nicht gebissen haben.
Armer Mylo...
Pinguetta, danke für deine lieben Worte! Ich habe ja schon einiges versucht. Gruppentraining, mehrere Einzelstunden bei verschiedenen Trainern... Das Seminar ist jetzt nochmal sehr zeitintensiv und auch nicht ganz umsonst, aber das soll uns egal sein. Die Hunde sind beim Seminar schon dabei, aber der Fokus liegt auf den Menschen.
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Mal wieder ein Lagebericht von uns...
Die Leine war übrigens falsch vernäht, das haben wir im Fressnapf festgestellt, als wir sie reklamiert haben. Da fehlten Nähte im Vergleich zu den anderen....
Was kann ich berichten? Manche Dinge werden besser, die Leinenführigkeit z.B. Immer noch nicht in jeder Situation, aber sie läuft immer öfter bei Fuß, wenn wir es einfordern. An manchen Tagen klappt es nicht so gut, da müssen wir laufend korrigieren, aber, wie gesagt, es ist auf jeden Fall besser geworden.
Im Haus, wenn sie vom Fenster aus Hunde anbellt, können wir sie inzwischen ganz gut abrufen. Sie läuft dann wieder vom Fenster weg, hört auf, zu bellen, mault aber noch ein bisschen. Ist für mich aber deutlich besser als vorher, als sie wirklich in die Scheiben gesprungen ist und weggezogen werden musste. Vielleicht kommt von euch der Einwand, sie sollte gar nicht erst ans Fenster, aber das ist bei mehreren bodentiefen Fenstern und Hanglage schwierig. Sie muss je nachdem gar nicht direkt am Fenster sein, um einen vorbei gehenden Hund zu sehen.
Dann hat Cora ihre Leidenschaft für Wasser entdeckt
Es macht ihr großen Spaß, Stöckchen oder andere Dinge aus dem Wasser zu holen, dafür taucht sie sogar den ganzen Kopf rein, wenn es nötig ist... Oder auch einfach nur durch Bäche zu traben. Ich frage mich nur, ob das ihren Jagdtrieb zu sehr fördert. Was meint ihr? Eher kontraproduktiv?Was nämlich gerade ein bisschen nervig ist und ich weiß noch nicht so richtig, wie ich damit umgehen soll, ist, dass sie angefangen hat, Insekten zu jagen. Also draußen an der Schleppleine und auch im Haus. Wenn sie im Haus zu wild wird, schicke ich sie auf die Decke. Das klappt ganz gut, aber ich kann nicht jede Jagdaktion verhindern. Vielleicht habt ihr da Tipps für mich?
Unsere große Baustelle sind leider immer noch die Hundebegegnungen. Ich bekomme sie inzwischen leichter beruhigt, wenn wir in der Hundeschule ankommen und sie auf andere Hunde trifft. Aber "in freier Wildbahn" springt sie immer noch in die Leine und bellt vehement, bei wirklich jedem Hund. Ich versuche, so viel Abstand wie möglich zu halten, ja, ich weiß, ist wieder Vermeidung... Immer lässt es sich ja auch gar nicht vermeiden, an einem Hund vorbeizukommen. Letztens hatten wir wieder eine Begegnung mit einem "Der-tut-Nix". Natürlich nicht angeleint... Wir haben die Situation aber erstaunlich gut gemeistert, allerdings hatte mein Mann die Leine.
Demnächst sind wir 2 Tage auf einem Seminar, wo nicht die Hunde trainiert, sondern die Menschen gecoacht werden. Ich hatte dazu schon einen separaten Faden aufgemacht.
Ich hoffe sehr, dass es danach einfacher wird, wir mehr Handwerkszeug bekommen, besser mit den Situationen umzugehen. Manchmal bin ich so traurig, dass ich als Aufgeben denke. Aber der Gedanke ans Aufgeben macht mich auch unheimlich traurig. Ich habe halt einfach Angst vor Hundebegegnungen, das ist eher noch schlimmer geworden mit der Zeit. Klar, habe ja auch immer weiter Erfahrung damit gesammelt... Dementsprechend angespannt bin ich bei jedem Spaziergang, Kurven, Hügel usw. sind mir ein Graus geworden.... Hilft Cora natürlich gar nicht, ich weiß...
Ich hoffe auf das Seminar....
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Lupus, wie heißt denn die Trainerin? Oder darf man das hier nicht schreiben?
Ich habe uns zu einem Seminar angemeldet. Bin sehr gespannt darauf... Mein Mann kommt auch mit, geht über zwei Tage.
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Heute haben wir versucht, Cora mit der Nachbarshündin zusammenzubringen. Wir haben uns zum Gassigehen verabredet. Erst auf größerer Distanz, dann näher. Ergebnis: unsere Leine ist gerissen (also die Naht, die den Karabiner gehalten hat, unglaublich..,) und Cora hat sich auf die Hündin gestürzt . Gestern waren wir noch gemeinsam in der Hundeschule (meine Nachbarin kam das erste mal dazu) und alles ging gut, auch im Freilauf. Aber heute...das war kein "spiel mit mir.." Wir konnten sie trennen, nix passiert, aber auch nicht schön...
Und am frustrierendsten.... Auf dem Rückweg zu unseren Autos haben wir die Hunde getauscht und mein mich auf dem Hinweg fürchterlich ziehender Hund ging recht manierlich mit der Nachbarin. Hat sich immer mal nach mir und der Nachbarshündin umgeschaut, aber nicht sonderlich gezogen. Das macht mir echt zu schaffen... Denn mir wird immer mehr klar, dass es an mir liegt...
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ostholstein, ich habe mehrmals mit Cora bei uns vorm Haus Fußgehen geübt, auch mit blockieren an Nachbars Zaun entlang. Das hat gut funktioniert, ist aber ein eher reizarmer Weg für sie. Sobald wir in einer Umgebung mit mehr Reizen sind, zieht sie wieder. Da klappt das auch mit dem Blockieren nicht mehr. Mit einem Stock o.ä. habe ich es noch nicht versucht.
Dass ich staubsaugen konnte und sie auf ihrer Decke blieb, war für mich schon ein Erfolg. Das war bislang ja gar nicht möglich. Also ist es mir in diesem Fall ja gelungen, dominant genug aufzutreten.
Am Anfang hat sie sich auf alles hier gestürzt, selbst der Handfeger war Beute...
Ansonsten ist mein eigenes Auftreten schon noch ein Problem... Ich denke noch zu viel über die Reaktionen der anderen Leute nach und ich bin von Natur aus nicht der dominante, autoritäre Typ. Musste es auch nie sein. Also muss ich mir das erarbeiten.
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Heute haben wir uns wieder mit der lieben Kimba2001 und ihrer Mutter getroffen . Haben eine schöne Runde durch ein kleines Städtchen und einem Kurpark gedreht. Hundebegegnungen inclusive. Ich meine, Cora hat das ganz gut gemacht. Ich vielleicht weniger...
Aber das werden wir schon hinkriegen...Heute konnte ich das erste mal staubsaugen, ohne dass Cora den Staubsauger töten wollte... Sie blieb auf ihrer Decke, zwar gestresst, aber sie hat es akzeptiert. Das fand ich enorm, denn bislang hat sie sich auf den Staubsauger gestürzt, ohne dass er überhaupt an war...