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Micha369
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  • aus 16356 Blumberg/Ahrensfelde
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  • Letzte Aktivität: 30. Oktober 2022 um 18:36
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  • Beiträge 3.398

Beiträge von Micha369

  • IGP Abteilung C - Der Schutzdienstfaden

    • Micha369
    • 18. Januar 2022 um 10:36

    da muss ich dann mal drauf achten, also wann er die Beute fallen lässt.

    Und ob der Helfer da speziell was für macht. Witus beißt eigentlich schön rein soweit ich das beurteilen kann. War aber bis jetzt, in den wenigen SD-Einheiten max. ein Beißkeil.

  • 2022-Tierschutzverordnung und Schutzdienst

    • Micha369
    • 18. Januar 2022 um 10:01

    @Azemba

    Für die Gebrauchshunde, also im Gebrauchshundesport, Vielseitigkeitssport oder, wie es früher genannt wurde: Schutzdienst gilt: Diese Hunde müssen eine gewisse Härte mitbringen damit sie zur Zucht zugelassen werden können. Also wurde ein Stockschlagtest gemacht. Man wollte sehen, ob der Hund seine Aufgabe dennoch erfüllt auch wenn der "Täter" sich wehrt.

    Später wurde der Stock durch einen Softstock ersetzt.

    Nun will man den Belastbarkeitstest noch weiter abschwächen indem man auch auf das "Schlagen" des Hundes verzichtet. Also die zwei bisher obligatorischen Schläge mit dem Softstock sollen nun ersetzt werden durch "Auflegen". Also die Geschwindigkeit den Schlages wird kurz vor der Berührung des Hundes auf annähernd Null reduziert.

    p.s.: Was macht Dein Studium?

  • 2022-Tierschutzverordnung und Schutzdienst

    • Micha369
    • 18. Januar 2022 um 08:54

    So, und nun haben wir die erste Reaktion der Leistungsrichter vom SV auf die neue TSV:


    Das ist sehr traurig, aber angesichts einer Gesellschaft, die immer mehr verweichlicht, für die Leistungsbereitschaft nicht mehr das wichtigste ist, wohl die richtige Entscheidung.

    Es wird Massenhysterie von den Netzwerken geschürt gegen Randgruppen die sich nicht wehren können!

    p.s. Ich bin absolut gegen das Jagen und Angeln, weil das tierschutzwidrig ist.

    Die armen Fische! Stellt Euch mal vor, ihr hängt an einem Angelhaken! Mal sehen wann das verboten wird!

  • IGP Abteilung C - Der Schutzdienstfaden

    • Micha369
    • 17. Januar 2022 um 23:04

    nein, hat er nicht gemacht. Der hatte immer diese Beutespiele mit ihm gemacht, bei denen ich fest stehen muss, den Hund an der Leine habe und er die Beißobjekte bewegt und ihn dann mal rein beißen lässt. Dann zerrt dass er schön fest halten muss und schließlich ihm ganz überlässt und wir ein, zwei Kreise laufen bis Witus das Ding wieder fallen ließ. Nachdem er es fallen gelassen hat hat Witus immer ihn angebellt. Auch beim Betreten des Platzes und ersten Sichtkontakt hat er gebellt, fällt mir grad noch ein.

  • IGP Abteilung C - Der Schutzdienstfaden

    • Micha369
    • 17. Januar 2022 um 22:33

    Beutehund, Territoriale Aggression, Angst- bzw. Wehrverhalten?

    Wenn ich nur wüsste, was das beste für meinen Hund ist. Je mehr ich mich mit dem Thema SD beschäftige desto mehr bekomme ich Zweifel ob die Helfer optimal mit Witus arbeiten.

    Es ist ja nun auch so, dass ich die Helfer nicht lange genug kenne und nicht weiß, ob sie es richtig machen oder eh nur alle Hunde über einen Kamm, nach Schema F arbeiten.

    Bei meinem ersten Hund hatte ich auch keine Ahnung von SD und irgendwie haben die, bzw. dann nur noch der eine Helfer mich damals zur SchH1 und 2 geführt. Also vor ca. 25 Jahren. Das hatte den Vorteil dass ich nicht zweifeln musste, ich habe mich einfach 100% auf den Helfer verlassen und darauf dass er schon weiß was er tut. :D

    Ich habe jetzt eines festgestellt: Witus spielt mit mir richtig schön und intensiv um Beute. Beißwurst oder auch diese Bongo-Rolle, welche ich mir auch gekauft hatte, nachdem Ruebchen sie uns hier vorgestellt hatte. Ich kann auch einen schwächelnden

    Menschen, einen ängstlichen Dieb spielen, da geht er voll drauf ab. Dann kommt er knurrend und grollend auf mich zu und versucht mich zu verjagen und verteidigt seine Beute. Da lässt Witus die auch nicht los, im Gegenteil, da ist es mitunter tricky sie ihm abzugaunern.

    Auf dem HuPla. wenn die Helfer mit Witus spielen, z.B. Beute, mit einem Beißkeil oder Kissen an einer Leine oder einer langen Beißwurst will er sie auch haben und versucht sie zu bekommen. Ich halte ihn dann ja mit einer 3 m Leine am Geschirr. Hat er die Beute dann hält Witus diese nicht so sehr lange und fest sondern lässt diese fallen und bellt schön gegen den Helfer, der soll sich nicht wagen dichter zu kommen, also Territoriale Aggression? Oder ist es eher Unsicherheit? Angst um sein Leben, also Wehrtrieb? Der Helfer war sich jetzt am So. nicht ganz sicher. Er hatte ihn auch zum ersten Mal gearbeitet. Auch der andere Helfer am Mittwoch, dieser machte ähnliches, war sich noch nicht sicher. Auch er sah Witus zum ersten mal.

    Mein "alter" Helfer, der jetzt bockig ist (keiner weiß warum) hatte damals gesagt - und er hatte ihn bereits mehrere Male gehetzt - dass Witus momentan noch um sein Leben kämpft...

    Mal sehen, wo die Reise hingeht.

  • 2022-Tierschutzverordnung und Schutzdienst

    • Micha369
    • 17. Januar 2022 um 22:14

    Das ist sehr interessant.

    Ich werde das mal in den anderen Thread schreiben ("IGP Abteilung C (Schutzdienst)").

  • 2022-Tierschutzverordnung und Schutzdienst

    • Micha369
    • 17. Januar 2022 um 19:53

    Ich bin davon überzeugt, dass man das auch ohne diese Mittel erreichen kann. Aber ob das bei wirklich jedem Hund geht weiß ich nicht.

    Mir sagten sehr erfahrene Hundesportler, dass das nicht immer funktioniert.

    Aber warum nicht? Ich vermute mal:

    Ungeschickter Hundeführer der grobe Fehler gemacht hat.

    Ungeduld, denn warum 2 Jahre üben wenn es vielleicht auch an einen Nachmittag zu erreichen ist?

    Unwissenheit, und Festhalten an alten Ausbildungs/Trainingsformen, etwa "Das haben wir so ja noch nie gemacht" oder "Was soll denn das für ein Zirkus werden?"

  • Reinrassiger DSH zu groß?

    • Micha369
    • 17. Januar 2022 um 19:43

    Wow, 76,5 cm! Sicher, dass das nicht etwas anderes ist? Werwolf z.B. ?

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    War nur Spaß ^^ Zeig mal bitte ein Bild von Deinem Mäuschen

  • 2022-Tierschutzverordnung und Schutzdienst

    • Micha369
    • 17. Januar 2022 um 19:14

    Hier ging es nur darum ob in Zukunft die Abteilung C des IGP-Sportes möglich sein wird, also mit Inkrafttreten der neuen Tierschutzverordnung. Oder ob der SD evtl. mal ganz verschwindet. Der Anlass für diesen Faden war weil ein Hundetrainer (privater Betrieb) es ablehnte mit mir SD zu machen wegen der neuen TSV.

    Weil ihm kein Weg bekannt ist bei dem Hund das "Aus" zu erreichen wenn man einen Hund hat, der seine Beute (den Arm) eben nicht hergeben möchte.

    Es gibt Hunde, die machen irgendwann im Schutzdienst einfach kein "Aus". Und das obwohl mit ihnen vom Welpenalter an das "Aus" geübt wurde. Der Besitzer hat immer und immer wieder mit ihm trainiert. Spielerisch oder im Austausch gegen Leckerchen oder später gegen andere Beute. Aber wenn der Hund dann im SD mit der fremden Person um seine Beute kämpft und diese dann endlich in sehr hoher Trieblage bekommt, also er darf endlich das tun, was für ihn der größte Kick ist - eine Beute schlagen. Dann macht der u.U. einfach kein Aus mehr.

    Und da wurde eben sehr oft einfach mal ein etwas stärkerer Reiz (z.B. mittels eines Stachels oder Ferntrainers) auf den Hund ausgeübt, der Hund hat sich dann erschrocken und losgelassen und wurde dann sofort wieder bestätigt. Bestätigt dafür, dass er "Aus" gelassen hat. Das war für den Hund alles andere als schlimm. Denn der hat ja sofort wieder seinen Spaß gehabt. Aber er wusste, dass, wenn Herrchen "Aus" sagt, es besser ist mal kurz aus zu lassen, weil er sich sonst wieder an einem unangenehmen Reiz erschrecken könnte. Und es lohnt sich für den Hund weil er das Objekt der Begierde gleich wieder bekommt. Er darf also gleich wieder seinen größten Kick erleben, das Schlagen (Reinbeißen) in die Beute.

    Das ganze war wirklich nicht schlimm. Meist brauchen sie das nur ein, zwei mal richtig zu üben, dann hat der Hund das auch schon begriffen.

    Und nun machen die sogenannten Tierschützer da so einen Schiss drum, und niemand ist in der Lage es richtig zu stellen, es dem Bürger zu erklären. Die einfachen Leute hören nur "Tierquälerei" haben Mitleid mit dem armen Tier und sind wütend auf die Quäler. Das ist einfach, das kann jeder verstehen. Schwerer zu verstehen ist eben warum das gar nicht schlimm für den Hund ist. Denn dazu müsste man anfangen zu denken. Und man müsste die Lust und Muse haben etwas verstehen zu wollen.

  • Herdengebrauchshundezucht - Hochzucht/Leistungszucht?

    • Micha369
    • 17. Januar 2022 um 18:16

    Jetzt im Nachhinein bin ich der Meinung, ich hätte viel mehr auf das Aussehen der Elterntiere achten sollen. Wir haben jedoch unbedingt einen Hund gewollt und uns drauf verlassen dass man von einem SV-Züchter schon entsprechende Qualität bekommt. Aber das sagt sich alles so einfach im Nachhinein. So richtig beschäftigt mit dem Thema Hund haben wir uns ja auch erst wieder nachdem wir den Welpen hatten. Wir haben wirklich total blauäugig gekauft. Dachten überhaupt nicht mehr an diese Problematik der tiefer gezogenen Hunde. Wollte man dem ja schon vor 25 Jahren begegnen und unsere beiden vorherigen Hunde hatten damit auch gar kein Problem. Auch bei Eiko war das nicht das Thema.

  • Balancetraining, Clickern, Tricktraining

    • Micha369
    • 17. Januar 2022 um 17:47

    Verbena,

    die erste Klaviersonatenkomposition Deiner Hunde wollen wir aber hier zuerst hören!

    :D :thumbup:

  • Bene Baronin von Bärentatz, Chia Chaosfürstin von Flitz und Piepe und irgendwann ...

    • Micha369
    • 17. Januar 2022 um 14:53

    Anti-Jagd-Training machen Profis (mir hat es mal ein Jäger, Besitzer zweier triebiger Dackel, erklärt) ganz anders und das ist unglaublich effizient, da bedarf es keinem drei-jährigen Schleppleinentraining.

  • Bene Baronin von Bärentatz, Chia Chaosfürstin von Flitz und Piepe und irgendwann ...

    • Micha369
    • 17. Januar 2022 um 14:50

    Kann mir schwerlich vorstellen dass das der Hund dann mit dem Jagen gehen in Verbindung bringt.

    Also Langzeitstrafen bewirken doch nichts. Der Hund kann einen Zusammenhang zwischen seinem Tun und einer Einwirkung nur herstellen wenn die beiden Dinge ca. 1 - 2 Sekunden auseinander liegen. Also Stubenarrest, wie man das früher mal bei Kindern machte, zieht beim Hund nicht. :D

  • Nasenarbeit / Fährte & Co /Praxisarbeit

    • Micha369
    • 17. Januar 2022 um 14:18

    Axman das ist kein Problem, unsere Fäden driften hier eigentlich immer ab, es ist wie bei uns im Vereinsheim, da geht es sehr oft sehr laut und durcheinander zu, am besten immer über Kreuz-Dialoge. :D

    Zu Deiner Frage:

    Ich würde jetzt nicht die Anzahl der Fährten zählen. Wann hast Du denn Deine Prüfung grob geplant? Ich mache jede Woche eine bis zwei Fährten, meistens zwei. Jetzt bei diesem Dreckswetter war es manchmal nur eine die Woche. Wenn Dein Hund sehr oft vieles richtig macht dann kannst Du ja auch immer mal etwas schwerere Fährten einbauen, also ein paar mehr Winkel oder mal eine ganz lange Strecke legen, wo nichts kommt und dann erst der GS. Immer wieder andere Gelände, auch mal Geländewechsel, falls es gerade gegeben ist.

    Nimm auch immer mal Leute mit. In der Prüfung wird dann auch jemand mitlaufen.

    Wenn Du jede Woche 1 - 2 Fährten legst und das über zwei Jahre dann hast Du ca. 150 gemacht. Das geht sicher schon. Es kommt ja auch darauf an, wie geschickt Du bist mit den Korrekturen. Man kann ja auch viele Fehler machen, die dann wieder ausgebügelt werden müssen. Und am Hund liegt es sicher auch. Also z.B. die Frage hat er von Beginn der Fährtenarbeit an viel Lust dazu mitgebracht oder findet er Fährten eher langweilig, lässt er sich oft, schnell ablenken.


    Schafring

    Ich gehe zum Winkel ganz normal. Dann setze ich den rechten Fuß 90° verdreht an den linken Schuh mit Kontakt zum linken Schuh. Dann gehe ich 5, 6 Schritte, nicht allzu riesige natürlich.

    Dann setze meine Schritte wieder genau in die 5 bis 6 eben gesetzten, rückwärtsgehend.

    Lege da aber kein Futter mehr rein.

    Das soll bewirken dass der Winkel intensivere Bodenverletzungen bekommt und intensiver riecht und quasi wie eine Geruchswand/Barriere entsteht. Sodass der Hund den nicht überläuft aber eben nicht durch viel Futter sondern durch intensiveren Geruch.

    Aber klar, zuerst hatte ich viele Male Futter in die 5, 6 Schritte nach dem Winkel gelegt.

    Jetzt ist erstmal bis auf weiteres Schluss damit.

  • Eingezäuntes Ferienhaus im Norddeutschen Tiefland

    • Micha369
    • 17. Januar 2022 um 11:14

    Wir haben früher auch immer viel Wert auf den Zaun gelegt wegen des Hundes.

    Aber in den letzten Jahren haben wir gemerkt, dass wir ganz genau so gut zurecht kommen mit unserem Hund auch wenn kein Zaun vorhanden ist.

    Im Sommerurlaub kommt Witus eh immer mit. Und in Ausnahmesituationen bleibt er eben diese Zeit mal im geschlossenen Zimmer des Hotels, der Ferienwohnung oder der Pension. Dadurch haben wir deutlich!! mehr Ferienobjekte zur Auswahl. :)

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