Daran ist nichts verkehrt, aber das ist kein Wehrverhalten und auch kein "Kampf ums eigene Leben" - zum Glück. ![]()
IGP Abteilung C - Der Schutzdienstfaden
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nein, hat er nicht gemacht. Der hatte immer diese Beutespiele mit ihm gemacht, bei denen ich fest stehen muss, den Hund an der Leine habe und er die Beißobjekte bewegt und ihn dann mal rein beißen lässt. Dann zerrt dass er schön fest halten muss und schließlich ihm ganz überlässt und wir ein, zwei Kreise laufen bis Witus das Ding wieder fallen ließ. Nachdem er es fallen gelassen hat hat Witus immer ihn angebellt. Auch beim Betreten des Platzes und ersten Sichtkontakt hat er gebellt, fällt mir grad noch ein.
das fallen lassen der beute aus eigenem Antrieb gefällt mir hierbei nicht !
da muss vorher vom Helfer oder auch von dir eine Reaktion kommen!
Wie ist das Griff verhalten generell bei Witus?
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da muss ich dann mal drauf achten, also wann er die Beute fallen lässt.
Und ob der Helfer da speziell was für macht. Witus beißt eigentlich schön rein soweit ich das beurteilen kann. War aber bis jetzt, in den wenigen SD-Einheiten max. ein Beißkeil.
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Du hast weiter oben Knurren beim Spielen/Zerren erwähnt.
DAS ist nämlich mein bzw. Axels Problem. Während unseren 1,5 Jahren im Obedience haben wir das Spielen und Zerren gefördert und bestätigt und dass Axel geknurrt hat dabei, war egal. (Naja, FÖRDERN musste ich es nicht gerade
)Er knurrt meines Erachtens aus Erregung und Freude an der Aktion, er hat keine Resourcenverteidigung auf Futter oder Spielzeug.
Im Moment versuchen wir (mein Helfer und ich) Axel zu zeigen, dass er ruhig bleiben soll. Wie man sich vorstellen kann ist das ein ausgesprochen schwieriges Vorhaben.
Was könnt ihr mir zum Thema Knurren im SD sagen?
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Axman surrt er einfach mehr oder weniger dauerhaft im Arm rum, oder knurrt er nur in bestimmten Situationen, zb. wenn der Helfer Druck im Arm macht oder sich frontal zuwendet, o.ä.?
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Ja, er knurrt dauerhaft. Sogar wenn er alleine ein Spielzeug bearbeitet knurrt er zuweilen.
Wir haben schon getestet, ob eine Veränderung im Verhalten des Helfers eine Änderung bringt, Druck wegnehmen, seitlich drehen, Arm lang, bzw Beisskissen statt Arm.
Axel kennt den Helfer sehr gut und wir unternehmen auch andere Dinge zusammen, wie Fährte und UO etc, die beiden haben ein entspanntes Verhältnis.
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Ok, ja das klingt so als wäre es für deinen Hund einfach zur Gewohnheit geworden. Vielleicht wirklich auch durch das angestachelte Spielen von "früher" wo du es unbewusst bestätigt hast.
Da habe ich aber leider keinen Tipp parat, wie man das dem Hund wieder abgewöhnen könnte.

Vielleicht weiß Jemand anders Rat.
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Ja, das ist auch meine Befürchtung. Ich habe es sogar nicht einmal UNBEWUSST bestätigt, sondern ich habe mit ihm mitgeknurrt und es als Spassbekundung betrachtet
Da wusste ich noch nicht, dass wir einmal IGP machen wollen.Wieviel "Abzug" gibt ein solches Knurren in einer Prüfung?
Was im Moment am besten funktioniert ist wenn ich mit dem Ball in der Nähe stehe und den Hund auf den Arm schicke und nach (im Moment noch) sehr kurzen Momenten auf den Ball in meiner Hand bestätige. (Axel kennt Ortsbezogene Marker)
Dadurch richtet er nicht seine volle Aufmerksamkeit auf den Beissarm und ist quasi etwas abgelenkt weil er die Bestätigung durch meinen Ball erwartet und vergisst zu knurren. Nach und nach wollen wir die Spanne am Arm verlängern und dann auch direkt mit dem Arm bestätigen. Aber ich habe beschlossen, falls es nicht klappt ist es mir wurscht, dann knurrt er halt. Wir wollen ja nicht die Weltmeisterschaft gewinnen sondern nur Spass haben.
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das fallen lassen der beute aus eigenem Antrieb gefällt mir hierbei nicht !
liegt aber wahrscheinlich am Handling von Micha369 , wenn ich mit Hera diese Runden laufe trägt sie ja die Beute, wenn wir langsamer werden und schlussendlich stehen bleiben hebe ich meine Hand unter ihren Fang und sie hält die Beute ruhig,kann dann auch schon ein Aus am Schluss verlangen und das Beißkissen wegkicken.
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Als ich mit Aslan ein paar wenige Male im SD mit dabei war, gabs da den kleinen Mali-Buben, der schon als 4 Monate alter Welpe knurrte wie verrückt und als der wenige Monate älter war, das gleiche Verhalten auch im Spiel mit dem Beutearm zeigte. Da wurde viel Wert drauf gelegt, den Hund zu beruhigen und zwar durch Umarmen, ruhiges Zusprechen und so weiter, dass er nicht so sehr "hochfährt", denn der wollte dann auch die Beute nicht wirklich hergeben. Er hat sich dann auch schnell beruhigt, war noch im Arm verbissen, aber hörte auf zu knurren/schütteln.
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das fallen lassen der beute aus eigenem Antrieb gefällt mir hierbei nicht !
liegt aber wahrscheinlich am Handling von Micha369 , wenn ich mit Hera diese Runden laufe trägt sie ja die Beute, wenn wir langsamer werden und schlussendlich stehen bleiben hebe ich meine Hand unter ihren Fang und sie hält die Beute ruhig,kann dann auch schon ein Aus am Schluss verlangen und das Beißkissen wegkicken.
ja genau so ist das auch richtig ihm Ruhe und Sicherheit geben! Damit der ruhige und feste Griff unterstützt wird!
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Ach und noch dazu, der Helfer kann da auch mal auf sie zukommen und auf die Beute k lopfen, dann laufen wir wieder 1-2 Runden und s.o.
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@Azemba Danke Azemba, das ist ein guter Hinweis. Axel hat in der Tat Probleme mit Übererregung. Ich weiss nicht genau das Wort auf Deutsch. Overarousal auf Englisch.
Leider ist er nicht sehr "schmusig" bei der Arbeit, also er lässt sich durch Streicheln eher nicht beruhigen, aber solche Beobachtungen wie mit dem kleinen Mali helfen mir weiter, die Situation einzuschätzen und Punkte in Betracht zu ziehen.
Ich werde weiter berichten.
......und fragen

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Witus ist auf dem Hundeplatz mit einem Helfer immer etwas vorsichtig bzw. er bellt ihn schnell mal an. Er will zwar Beute, - also mit mir alleine im Wald oder Garten spielt er sehr schön und ist auch extrem beutegeil - aber wenn jemand anderes mit ihm spielen will (z.B. der Helfer mit einer langen Beißwurst) dann hält er die Beute nicht sehr lange fest und geht dann eher gleich wieder Richtung Helfer, eher mit Aggression, würde ich sagen. Der Helfer sagte mir gestern, ich soll mir ein Beißkissen kaufen und mehr mit ihm alleine üben die Beute dann ruhig festzuhalten. Sobald er seinen Griff lockert und die Beute fallen lassen will soll ich ihr gleich wieder Leben einhauchen sodas er wieder zu macht. Also das Bild soll sein: Hund steht mit Kissen im Fang und ich halte eine Hand unter seinen Fang ruhig und er soll die Beute halten.
Wobei ich denke, dass mein Hund noch nicht begriffen hat, dass der Mann auch nur mit ihm spielen will und nicht böse ist. Zum Schluss jedenfalls hatte er die lange Beißwurst doch bis hin zum Auto getragen, was sogar relativ weit weg war. -
Micha369 solange sie in Bewegung sind, halten sie die Beute ja meistens.
Rumkauen, rausarbeiten, ausspucken fingen unsre Junghunde immer erst an, wenn man stehen blieb und sie wollten dass es wieder vorwärts geht.
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