wir hatten nur einmal zwei Hunde und diese waren auch gleich alt. Also waren sie beide unsere Liebsten. Beide wurden weitestgehend gleich behandelt.
Aber wenn man Hunde unterschiedlichen Alters hat sowie mit unterschiedlichen Fähigkeiten dann kann und sollte man nicht beide 100% gleich behandelt. Geht ja doch gar nicht und wäre immer einem Hund abträglich.
Hunde können sich super auch anpassen an die Möglichkeiten welche ihnen von uns offeriert werden. So ist es in der Regel gar kein Problem wenn ein Hund im Haus ist, die anderen aber eher mehr draußen sind. Ein Hund ist super für Hundesport geeignet, der andere liebt das Schwimmen oder ist gar etwas krank und kann bestimmte Sachen garnicht machen. Der junge Hund braucht Auslastung am Fahrrad, der alte will eher im Schatten liegen und dösen.
Wichtig ist, dass es den Hunden gut geht entsprechend ihren Eigenschaften. Und Hunde müssen irgendeine Art von Aufgabe haben.
Wir sollten und dürfen nicht immer mit menschlichen Maßstäben an die Sache herangehen. Hunde haben kein Gerechtigkeitssinn, kennen kein Mitleid, keine Liebe im menschlichen Sinn. Hunde sind einfach Egoisten, eine Eigenschaft die wir Menschen eigentlich verwerflich finden, wenngleich wir letztlich aber auch alle Egoisten sind.
Ich finde, dass es unseren Hunden bombig geht. Nur in unserem Kopf entsteht das Mitleid, weil es dem einen Hund vermeidlich besser geht als dem anderen.