Boss
  • Mitglied seit 11. August 2020
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Beiträge von Boss

    Mir wäre in allererster Linie wichtig, dass mein Hund nicht bellt, den anderen Hund fixiert oder auf Krawall gebürstet ist. Was der andere Hund macht, ist mir in diesem Moment vollkommen einerlei, das ist das Problem des anderen Hundebesitzers.


    Ob mein Hund das nun besser mit Spiel, Futter, Ausweichen, Anhalten/Hinsetzen oder einem der anderen unzähligen Möglichkeiten, diesen Weg erreicht ist auch zweitrangig. Denn wichtig ist, dass er darauf reagiert und seine Aufmerksamkeit bei mir ist.


    Boss wurde zu keinem Balljunkie obwohl er spielen liebt und wir nicht mal ein Spielzeug dazu brauchen, wurde zu keiner Fressmaschine die vor lauter Hunger nur nach seinem Futter giert und hirnlos durch die Gegend rennt.


    Der Reiz für die Aufmerksamkeit in meine Richtung muss aber höher liegen, als sich dem anderen Hund zu widmen. Wenn das ein Ball ist, den mein Hund tragen darf weil ihm ein anderer begegnet, er diesen dann wieder abgibt an mich damit wir diese gemeinsame Interaktion wieder starten können bei einer neuen Hundebegegnung, dann ist mir das 1000x lieber, als einen weiterhin an der Leine pöbelnden Hund und unberechenbaren an meiner Seite zu haben. Mit dieser Konsequenz lebe ich sehr gerne. Denn auch das kann ich mit der Zeit wieder abbauen.

    Jetzt brauche ich weder Ball noch Futter, nur Ansprache und Lob. Wenn die anderen Hunde mit ihren Haltern für mich nicht einschätzbar sind oder ich Sorge um die sichere Führung des anderen Hundes haben muss, weiche ich aus.

    Ein herzliches Willkommen auch von uns. Ein sehr schöner Kerl und wie schön, dass er bei dir nun ein passendes Zuhause gefunden hat.


    Viel Freude mit dem neuen Familienmitglied.

    Wenn Carla Spaß hat ist das doch viel besser als wenn Sie genauso traurig wie du wäre. Dann würdest du mit noch schwererem Herzen wegfahren.


    Du hast viel Arbeit um die Ohren, dir wird die Zeit schnell vergehen. Du weißt deine Maus sehr gut aufgehoben und dann könnt ihr wieder eure gemeinsame Zeit genießen.

    Mich wundert es kein bisschen mehr, wenn die Polizei Nachwuchsprobleme hat. Aber sicher wollen alle sein und das erste im Notfall ist der Ruf nach Polizei, Rettung oder Feuerwehr.


    Man kann das Pferd auch von hinten aufzäumen. Würde es keine provozierenden, angriffslustigen und auf Ärger gebürsteten Krawallos geben, bräuchte es keine Diensthunde, die das aushalten müssen.


    Der Diensthund der Polizei wird sorgfältig ausgebildet für alle Situationen, in die er und sein HF kommen könnten. Das ist bei jedem Hund so, sei es als Drogenspürhund, Blinden- oder Assistenzhund oder Therapiehund. Hier gibt es keinen Aufschrei über die Ausbildungsmethoden. Weil es eben hier keine gewaltbereite Meute gibt.


    Hunde sind so enorm wichtig für uns Menschen. Und besonders für jene, die sich im Dienst in jeder Situation auf ihren Hund verlassen können müssen.

    Wenn weiterhin so rigoros auf den Tierschutz geachtet wird, frage ich mich, wie es denn mit dem Schutz dieser Menschen aussieht, die tagtäglich an der vordersten Front stehen.

    Die Lage wird immer angespannter und die, die uns schützen sollen dürfen sich selber nicht mehr schützen?


    Ich bin auch gegen Schläge, Tritte und werde das meinem Hund nie antun. Ich nicht und viele oder alle hier auch nicht. Aber es gibt sie, die „Menschen“ die nur auf Krawall gebürstet sind.


    Und ein Hund gibt uns Sicherheit, das wissen wir selbst am Allerbesten. Nur wenn ich einen Diensthund nur mehr als Zierde und am Besten noch mit einer Schleife um den Hals führen darf, wo bleibt der Eigenschutz und


    WO BLEIBT SCHUTZ DES HUNDES, DER AUCH MAL WEHRHAFT SEIN MUSS UND EINSTECKEN MUSS, DA ANDERE IHN TRETEN ODER SCHLAGEN.

    ich finde es auch wichtig, dass man als hh auf aussenwirkung achtet uns seinen hund einfach anleint wenn leute entgegenkommen oä. Selbst auf feldwegen kann ich doch kurz ins halsband greifen, bis die leute vorbei sind. Wo ist das problem?

    Auch wenn mein hund schön bei mir bleibt und fuss läuft, das wissen doch die leute nicht, dass das so bleibt. Rücksichtnahme ist das a und o

    Stimmt, die Leute wissen nicht, dass der Hund brav bei mir bleibt und es keinen Ärger gibt. Ich merke selbst, wie vielen Menschen ich begegne, die immer wieder unsicher in Richtung meiner angeleinten Hunde sehen. Obwohl meine keinen Ton von sich geben und wirklich brav neben mir laufen. Man weiß nie, ob und welche Erfahrungen die Menschen mit Hunden gemacht haben.


    Es gibt Gesetze die zu befolgen sind, es gibt Ängste von Menschen, die ich nicht noch weiter schüren und anfeuern muss und der Ruf der rücksichtsvollen Hundehalter noch mehr leiden muss.


    Egoismus wird leider nie aussterben. Wenn mein Selbstwertgefühl groß genug ist, dann kann ich, ohne mich kleiner machen zu müssen, meine Hunde ohne Probleme an die Leine nehmen. Und wenn ich gelernt habe, Rücksicht auf andere und ihre Situation zu nehmen, geht das auch, ohne dass einem eine Perle aus der Krone fällt.

    das was boss beschreibt ist auch eine unserer übungen die wir von anfang an gemacht haben und die ich mitlerweile eben um das fallen lassen der leckerlies unter beibehaltung des blickkontakts erweitert habe - ist ne schöne übung für zwischendrin immer mal wieder

    Wie waren deine Erfahrungen damit?

    Es gibt einige gute Übungen, die dir vielleicht helfen könnten @Kleine Mama.

    Gleichzeitig baust du damit einen tollen Blickkontakt auf, so ganz nebenbei.

    Du trainierst so „vom Futter weg“.


    Eine sehr effektive Übung: Du nimmst Futter in deine rechte(oder linke)Hand-einfach, welche dir mehr liegt. Du hältst Kobold das Futter in der Hand vor die Nase, wenn er das Futter möchte, mach sofort eine Faust. Auf keinen Fall wegziehen, er soll lernen, dass er das Futter nur bekommt, wenn er sich zurücknimmt. NICHT WEGZIEHEN. Ein Bedrängen wie Schnüffeln direkt an der Hand, Bellen, Springen, Jaulen wird ignoriert.

    Und dann bist du gefordert. Sobald er sich zurücknimmt, SOFORT Markerwort(Fein, klingt sehr nach Nein, entweder anderes betonen oder gleich ein anderes Wort)und ihm mit der anderen Hand aus dieser Hand Futter geben. Am besten immer mit der flachen Hand, wie bei Pferden.

    Zurücknehmen bedeutet anfangs, das bedrängen hört auf, er wendet sich ab oder setzt sich sogar hin. Ideal wäre ein Blickkontakt. Anfangs ist jede Aktion von der Futterhand weg Positiv. Hunde lernen das sehr schnell.


    Also:

    Futterhand vor den Hund halten-setz dich am Besten wo hin, so ist es anfangs leichter für beide-

    Sobald er sich Futter selbst aus der Hand nehmen möchte, FAUST machen OHNE WEGZUZIEHEN. Die Hand bleibt wo sie ist, sonst wird die Futterhand zur Beute und noch interessanter!!


    Bedrängen ignorieren, Knabbern und Beißen ist NEIN!!!!


    Sobald er sich zurücknimmt, Markerwort und Futter wie oben beschrieben geben

    Wichtig: Anfangs JEDES ABWENDEN von der Futterhand belohnen!!!!!


    Nach einigen Versuchen tut sich bereits etwas, Kobi ist ja klug. Dann mal kurz abwarten, ob Kobold dir direkt in das Gesicht schaut.

    Falls nicht hilft ein leises Schnalzen mit der Zunge, sieht er dich an SOFORT MARKERN!!!! Und Futter geben.

    Da ist das Zauberwort das richtige Timing dann hat er das bald raus.


    Wenn er dich nun ansieht, hast du es geschafft. Ab da kannst du die Dauer des Blickkontaktes immer weiter steigern. Lautloses Zählen hilft dir. Zuerst nach einer Sekunde, dann zwei usw. Das geht meist rasch.


    Und wenn Kobi gut den Blickkontakt hält, geht es weiter.


    Du kannst entweder Aufstehen und so wieder neu üben. Du kannst sitzen bleiben und erst die Futterhand zur Seite halten, erst wenn er den Blick konstant kurz bei dir hält, Markern. Lass dich da nicht zu schnell zum Markern verleiten, du wirst merken, dass sein Blick immer zwischen Hand und deinem Gesicht wandern wird. Erst wenn dieses „Augenbewegungen“ vorbei sind und er für ca 1 Sekunde deinen Blick sucht, sofort Markern und belohnen. Auch hier ist Timing alles, aber besser etwas länger warten als zu schnell belohnen.

    Dann kannst du wieder an der Dauer des Blickkontaktes weiterarbeiten. Wenn er das kann, kommt der nächste Schritt. Bist du Sitzen geblieben, kannst du nun Aufstehen. Hast du das im Stehen geübt, kannst du dich entweder hinsetzen oder, was ich besser finde:

    In BEIDE HÄNDE Futter nehmen und gleiches Prozedere. Immer abwechselnd aus der linken oder rechten Hand Futter geben. Er soll sich kein Muster angewöhnen und du auch nicht.


    Wenn er gelernt hat, diesen Impuls, der Futterhand so sehr nachzudrängen, zu ignorieren, kannst diese Übung in die GS miteinbauen. Du nimmst Kobi wie gewohnt in die GS. Dann kurz abwarten ob er den Blickkontakt zu dir sucht. Wenn ja, Makerwort und belohnen.

    Wenn du das so aufbaust, kannst du sogar das Futter in der linken Hand halten ohne dass er dich bedrängt. Weil eben der konzentrierte Blickkontakt mit diese Methode gefördert wird.


    Und es ist ein großer Unterschied, ob er durch Blickkontakt Futter bekommt, oder durch Futtertreiben. Das kann sicher Ruebchen super. Mein Weg war letztendlich dieser.

    Kettenhalsbänder sind bei mir auch die Arbeitshalsbänder. Ansonsten habe ich andere.

    So sind die Kettenhalsbänder gleich das Signal für Arbeit.

    Mach ich genauso.

    Wenn sie das Kettenhalsband sehen, springen sie schon alleine rein😄


    Ich zieh es auch sofort nach der Trainingseinheit wieder aus. Im Auto tragen sie danach kein Halsband und wenn es wieder weitergeht, gleiches Prozedere. Wenn man dieses Ritual beibehält, das Training über den Motivationsfaktor Spaß etabliert wird dann ist es eine richtige Freude, wenn man sieht, welche Begeisterung der Anblick des Kettenhalsbandes auslöst.

    Da habt ihr ja eine schöne Runde um den See gemacht. Immer fein, wenn kaum oder gar keine Leute unterwegs sind. Nicht nur der Hund kann laufen wie er will sondern auch die Gedanken sind frei.


    Sturm mit Sturmböen sind bei uns auch stark vertreten. Dazu gibt es Schnee, zwar sehr fein, aber einige cm kommen doch zusammen.


    Wasser und Wellen, ohja, das wäre was😄