Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Hallo und herzlich willkommen aus dem Oldenburger Münsterland!


    Deine Schwarze gefällt mir sehr gut und der Lütte ist sicher eine große Bereicherung für Euch und Eure Alma.


    Bei uns ist auch gerade eine Welpin aus einem E-Wurf eingezogen und nachdem die Rüden bis vor Kurzem noch keine Namen hatten, wäre Enzo auch einer meiner Vorschläge gewesen ... ich bin schon sehr gespannt, ob Dein Enzo mal so schnell wird, wie ein Ferrari ;)


    ... auf jeden Fall wächst die Forumswelpengruppe stetig :D

    Ich hab gerade bei RevolutionRace bestellt. Ich bin gespannt 8) !

    Ich bin auch schon gespannt, wie sich Deine neue Jacke bewährt. Für welches Modell hast Du Dich entschieden? Ich habe gerade mal bei den Damen Outdoorjacken gestöbert und die Cyclone Rescue Jacket 2.0 Women Yellow klingt sehr vielversprechend, was die Wasser- und Winddichtigkeit angeht.


    Noch kann ich mich zwar nicht durchringen, mich Regenjackenmäßig auf ein neues Abenteuer einzulassen, denn eigentlich erfüllt meine Schöffel-Jacke alle meine Ansprüche und ist noch nicht so alt, dass ich den Kauf einer neuen Jacke vor mir rechtfertigen könnte ... aber reizvoll ist die Jacke schon.

    Oh ja, man sieht, dass die kleine Carla es faustdick hinter den Pommestütenohren hat und dass sie nun schon wissenschaftliche Studien zum Thema "Nein" anstrebt, spricht für Deinen guten Einfluss ... man soll ja nicht alles glauben, sondern wissenschaftlich fundiert beweisen, dass Wahrheit relativ ist und somit auch mal flexibel ausgelegt werden kann :D

    Ganz, ganz herzlichen Dank Ihr Lieben für die vielen guten Wünsche und die berührenden Worte.


    Nun liegt die erste Nacht mit dem "Babykoi" hinter uns und die war wider Erwarten sehr ruhig. Nach mehreren Ausbruchsversuchen aus dem "Welpenknast", den Micha für sie aus Nixis altem Kindergitterbettchen gebastelt hatte und der Feststellung, dass so ein Hundewelpe ausgesprochen clever ist, wenn es um die Flucht aus Askabar geht, wurde Elysias gesichterter Welpenparkplatz zum Fort Knox aufgerüstet. Natürlich hat sie nicht gleich akzeptiert, dass zwischen den Gitterstäben kein Welpe mehr ins die Freiheit gelangen kann, aber nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen und der Einsicht, dass zum Überwinden des Holzgitters noch eine Woche des Wachsens vergehen muss, kuschelte sie sich ins Hundebett und schlief gegen Mitternacht, als wir dann auch endlich schlafen gehen konnten, dann auch ganz friedlich.


    Heute früh überlegte ich dann, wie ich es organisiere, dass Bene und Chia ihren großen Morgenspaziergang bekommen, auf den Elysia natürlich noch nicht mitkommen kann, aber das Baby trotzdem um fünf Uhr, wenn wir losgehen, nicht alle Sonntagsausschläfer wachjengelt.


    Zu meinem Erstaunen war sie aber so ruhig und zufrieden in ihrem Fort Knox, dass ich beschloss, sie erst mal dort zu lassen und mit den beiden großen Mädels ausnahmsweise nur eine gute Stunde zu laufen, um dann zusammen mit Elysia eine zweite 10 Minuten Runde zu gehen.


    Zwar hatte es in der Nacht einen kleinen Pipi-Unfall gegeben, nachdem sie ja bis gestern Nacht wirklich weder ins Auto, noch ins Haus gepieselt hatte, sondern alle Geschäfte draußen erledigte. Aber fünf Stunden waren dann doch eine halbe Stunde zu lang. Also nahm ich die feuchte Decke und den angepieschten Bären, nebst der Puppy Unterlage aus ihrem Schlafgemach, legte eine neue Puppy-Unterlage und eine neue Decke rein und brach mit Bene und Chia auf.


    Als wir kurz nach sechs wieder zuhause waren, packte ich dann Elysia ein, rief die großen Mädels, die es kaum fassen konnten, dass sie noch mal Gassi gehen durften und marschierte mit allen Dreien los ... gut, ich muss korrigieren: Ich stolperte mit allen Dreien los, denn Elysia wuselte mir ständig zwischen die Füße und ich lagte einen Eiertanz hin, dass ich wirklich froh bin, dass uns niemand begegnete, der das sah.


    Für die 10 Minuten Runde, die nicht mal einen Kilometer lang ist, brauchten wir allerdings auch eine Stunde. Aber alles in allem klappte das prima. Chia und Bene sind ausgesprochen rücksichtsvoll mit der Lütten und Elysia orientierte sich zwischendurch auch immer mal wieder an ihren Freundinnen und ließ mir so die Möglichkeit, mal nicht ständig schauen zu müssen, wohin ich meine Füße setze.


    Wir machten auch häufig Pause und Elysia lernte, dass Waldheidelbeeren direkt vom Strauch sehr lecker schmecken. Chia pflückt sie sich ja sogar selbst, nimmt aber auch gerne meine Hilfe in Anspruch, wenn ich ihr eine Handvoll unter die Schnauze halte. Es machte ihr auch nichts aus, dass Elysia von den Beeren mit konzipierte und auch das Leckerchen verteilen lief sehr kultiviert ab und keine versuchte die anderen zu beklauen (Elysia ist eine kleine Elster und stibitzt sich gerne mal das, was Chia übrig lässt ... wobei es dafür dann gestern eine deutliche Ansage von Bene gab und das beeindruckte Elysia zumindest für zwei Minuten).


    Das Häufchen landete dann auch im Wald und wir feierten eine Jubel- und Kekseparty zusammen ... wobei das Pipi dann ins Büro gepfützt wurde, obwohl ich zuhause mit ihr noch einen Moment vor der Tür wartete, ob sie vielleicht noch pieschern muss, weil unterwegs alles so spannend war, dass man schon mal vergessen kann, dass man noch mal in die Hocke gehen sollte.


    Dann gab es Frühstück für die Hunde. Elysia bekam ihr Müsli nach maicas Rezept mit Ziegenmilch, Ziegenkolostrum, Ei, Obstbrei und Haferfocken und die anderen Beiden je eine Handvoll Freso Trockenbarf (sie hatten ja schon auf der ersten Runde ihr Frühstückstrockenbarf bekommen).


    Wenn der kleine Staubsauger aber so weiterfuttert, kann ich sie bald rollen. Chia war ja schon als Welpe eher mäkelig mit allem, was im Napf lag und ließ immer was übrig. Bei Elysia kann ich definitiv nicht darauf vertrauen, dass sie nur soviel nimmt, wie sie braucht und fressen kann - sie schleckert, bis der Napf sauber ausgeputzt ist und würde auch noch einen Nachschlag einatmen.


    Ich werde also anfangen, das Frühstück für sie abzuwiegen. Beim Welpenbarf sind ja immer 250 g in einem Schälchen und das teile ich, zusammen mit einem Löffel Gemüse auf zwei Mahlzeiten auf. Dazwischen gibt es dann entweder einen Hühnerhals oder was Getrocknetes zum Kauen und ganz, ganz langsam werde ich auch das Fresco Welpentrockenbarf als Leckerchen geben, aber solange sie so gierig frisst, will ich ihr keine zu kleinen Bröckchen geben, weil die Gefahr des Verschluckens zu groß wäre. Um ihr den "Welpenknast" schmackhaft zu machen, fülle ich ihr ja auch immer ein bisschen von der Welpenpaste hinein, die sie dann begeistert ausleckert und dabei mit sich und der Welt sehr zufrieden ist. Zusammengerechnet könnte das dann doch ein bisschen viel Futter für sie sein, auch wenn sie momentan eine sehr gute Figur hat. Also werde ich Elysia und ihr Futter wiegen und kontrollieren, dass sie nicht zu schnell zunimmt.


    Aber es muss sich ja auch erst mal alles wieder einspielen und nach dem gestrigen, sehr turbulenten Tag versuchen wir nun, Elysia mit in die Routine einzubinden, die gestern natürlich fehlte, denn normalerweise laufe ich zwischen 4.30 und 5 Uhr mit den Hunden los.


    Gestern starteten wir aber um drei Uhr unsere Fahrt nach Thüringen und Bene und Chia blieben bei unserer Tochter, die ich aber ungern mit beiden Hunden losschicken wollte - also musste der Hofauslauf gestern erst mal genügen.


    Die Fahrt begann auch pünktlich und der Plan war, dass wir gegen 7 Uhr/ 7.30 Uhr bei maica sind, wo wir zum Frühstück eingeladen worden waren. Das hätte problemlos geklappt, hätte Micha nicht am Kasseler Kreuz die Abfahrt von der A44 zur A7 verpasst. Das wäre nun im Grunde kein Problem gewesen (zeigt aber, dass wir wohl noch nicht ganz so wach waren), wären wir zur nächsten Autobahnauffahrt gelangt, ohne dass die gesperrt worden war. Gut, man kann ja auch mal Landstraße fahren und die Gegend um Kassel ist ja auch schön. Wenn dann aber die nächste Auffahrt auch gesperrt ist und die Umleitung einfach nur sehr schlecht ausgeschildert wurde, verliert man langsam die eingeplante Reservezeit und wird nervös.


    Micha richtet sich ja eigentlich immer sehr gerne nach der Streckenführung, die das Navi vorschlägt, doch leider war es uns in dem Fall auch keine echte Hilfe, denn es versuchte uns standhaft immer wieder zur gesperrten Autobahnauffahrt zu lenken und so fuhren wir lustig im Kreis ... was wir aber erst merkten, als wir zum dritten Mal an einem Restaurant vorbeifuhren, dessen Name mir dann doch irgendwann sehr bekannt vorkam.


    Als wir dann mit großer Erleichterung sahen, dass wir uns der 3. Autobahnauffahrt näherten, folgte ihr sehr rasch die Ernüchterung, denn auch die war gesperrt!!!


    Also wieder Landstraße, wieder Ortschaften, in denen man teilweise nur 30 fahren durfte und wieder enge Kurven, die kein höheres Tempo als 60 bis 80 kmH zuließen.


    Ich war kurz davor, ein Dankesgebet zum Himmel zu schicken, als wir dann die vierte Autobahnauffahrt zur A7 nutzen durften, ohne erneut umgeleitet zu werden.


    Allerdings war beim Wechsel auf die A4 dann das Problem, dass unser Navi meinte, dass es die Autobahn nicht findet und so fuhren wir statt Richtung Eisenach auf der Autobahn, Richtung Fulda auf der Landstraße ... bis Micha beschloss, dass er keine Lust mehr hat, weiterhin einen Strafzettel zu riskieren, weil auch auf der Strecke bedingt durch Straßenschäden ständig Geschwindigkeitsbegrenzungen zu beachten waren, die von Blitzekästen kontrolliert wurden.


    Also fuhren wir auf den nächsten Feldweg und riefen unsere Tochter an ... die natürlich morgens um 6.30 Uhr noch nicht so begeistert war, geweckt zu werden und das Telefon erst mal bimmeln ließ. Wir versuchten zwar über das Smartphone und "Tante Gockels Mappe" den Weg zu finden, aber - und meine Hochachtung vor jedem, der so ein Teil problemlos bedienen kann, stieg ins Unermessliche - wir konnten keine Landkarte finden, die uns den Weg hätte weisen können. Die nächste Idee war, zu einer Tankstelle zu fahren, um einen Aiutoatlas zu kaufen. ob es die noch gibt? Wir haben es nicht erfahren, denn die dörflichen Tankstellen waren allesamt geschlossen. Zum Glück rief dann doch noch unsere Tochter zurück und leitete uns zur Autobahn A4 ... wobei wir dann auf Umwegen schon fast in Eisenach gelandet waren und die Autobahn auch nur noch kurz nutzen konnten, respektive mehr oder minder gleich auf die A71 fuhren.


    Eigentlich wäre es von der Ausfahrt aus dann auch nicht mehr weit gewesen zu maica s wildomantisch gelegenem und weitläufigem Hof ... aber wenn man schon keine Glückssträhne hat, kommt ja gerne noch Pech dazu. Jedenfalls leitete uns das Navi auf Straßen, die ich als solche nicht so wirklich erkennen konnte und die dann in Schotterpfaden mündeten und uns schlussendlich vor einer Matschkühle bremsen ließen, hinter der dann das Nirgendwo lag ... oder der Thüringer Wald in seiner Dichte.


    Wobei es interessant war, dass vor uns ein Belgier fuhr, dessen Navi wohl auch der festen Überzeugung war, dass man in Thüringen eben auch mal von den urbanen Strecken abweichen muss, um ans Ziel zu gelangen. Jedenfalls standen wir zusammen staunend vor der Feststellung, dass wir in die Irre geführt wurden und es hier nicht weitergeht. Also wendeten wir und fuhren den Weg zurück.


    An diesem Punkt war es schon fast acht Uhr und wir mussten dringend anrufen, damit maica nicht vor dem gedeckten Frühstückstisch verhungert, während sie auf uns wartet und wir die ursprüngliche Natur des Thüringer Waldes erkundeten.


    Mit der Hilfe von maica und unserem Navi, das irgendwann dann doch wieder auf die richtige Route einstieg, schafften wir es dann auch, nach 5,5 Stunden unser Ziel zu erreichen, das eigentlich nur 4 Stunden entfernt gewesen wäre.


    Wir wurden trotz unserer Verspätung sehr verwöhnt und durften dann neben den Hunden auch noch die Ziegen und die Enten kennen lernen - die Hühner sahen wir von fern, denn das Grundstück ist riesig und wunderschön gelegen, aber nachdem wir schon zu spät gekommen waren und wir ja leider auch nicht zu spät nach Hause kommen wollten, weil unsere Tochter die Pferde zwar gefüttert und soweit versorgt hatte, aber die Hengste nicht rausstellt (Schimmi kann manchmal echt doof tun und wenn er sie überrennt, fängt sie ihn alleine auch nicht mehr ein und dann wird es unspaßig) und wir wollten die Pferde auch nicht den ganzen Tag in ihren Boxen stehen lassen. Dazu kommt, dass wir ja auch noch die Katzen versorgen mussten und Bene und Chia ja auch noch zu ihrem Recht kommen wollten, respektive auch nicht so gerne so lang von uns getrennt sind.


    Es fiel uns schwer, nich langer bleiben zu können, denn es war gemütlich bei Maica und ihrem Mann, das Frühstück war superlecker (ich muss unbedingt diese Hokaidokürbiscreme finden und kaufen ... ich habe vermutlich das halbe Glas leergefuttert) und der Austausch war wunderbar ... vor allem durfte ich noch einen Blick ins Hundefotoalbum der Tobmarani-Zucht werfen und Babyfotos von meinen Joe anschauen ... es war so schön und ich kann mich nur ganz, ganz herzlich für die herzliche Aufnahme bedanken und für alles, was für Elysia getan wurde, denn eins weiß ich sicher: Wenn ich eines Tages wieder über einen Welpen nachdenken muss, dann wünsche ich mir, dass ich auch noch einen dritten Hund aus dieser Zucht bekommen darf.


    Wir fuhren bepackt mit Vorräten für Elysia und dem Wissen nach Hause, dass wir den Kontakt definitiv nie mehr abreissen lassen dürfen und das nicht nur, weil ich weiß, dass Elysias Züchter ihren Welpenkäufern mit Rat und Tat zur Seite stehen und immer ein offenes Ohr und Freude daran haben, wenn sie ein Teil des Weges ihrer Welpen bleiben, sondern weil wir einfach ganz wunderbar auf einer Wellenlänge liegen.


    Der Heimweg war dann auch deutlich kürzer, denn unser Navy hatte sich nun endlich auch entschlossen, un nicht mehr durch die Wallachei zu scheuchen und akzeptiert, dass es auch Autobahnen gibt, welche die Fahrtzeit verkürzen. So waren wir trotz Pausen zum Tanken und schauen, ob es dem Hundekind gut geht, nach vier Stunden zuhause. Wir sind zwar auch schon bei Georgsmarienhütte auf die Landstraße gewechselt und damit die letzten ca. 60 Kilometer bis zuhause den Autobahnstaus ausgewichen, denn in Richtung Süden standen die Fahrzeuge streckenweise bis zu 20 Kilometer. Vor Holdorf waren es 9 Kilometer, auf denen sich die Urlaubsreisenden in der Baustelle stauten.


    So waren wir ungefähr 20 Minuten länger unterwegs, als wenn wir eine staufreie Autobahn hätten nutzen können, aber wir schafften es trotzdem, um 15 Uhr wieder zuhause zu sein und waren damit 12 Stunden unterwegs.


    Heute werde ich wohl ein bisschen Schlaf nachholen und den Sonntag ruhig angehen ... es sei denn, Elysia hat andere Pläne ;)

    Und alle warten wir gespannt, wann uns das Flauschebaby endlich mit seiner neuen großen Schwester und der neuen Hundemutti gezeigt wird... :saint:

    Jetzt ist mein ganzer Bericht im Netznirwana verschwunden und darum gibt es erst mal Bilder und der Bericht folgt später ... oder morgen:


    Elysia nach einer viereinhalbstündigen Autofahrt, innerhalb derer nicht ein Pfützchen ins Auto ging und bis auf ein bisschen Jammern zu Beginn der Fahrt, schlief unser Hundekind, nachdem sie noch den Kong ausgeleckt und ein Rinderhautstängelchen aufgekaut hatte.


    Wir schauten ab und zu mal ganz vorsichtig, ob es ihr gut geht, aber sie ist eine so souveränes kleines Hundemädchen, dass sie wohl fand, dass was man nicht ändern kann, eben akzeptieren muss und die Reise in ihr Hundebett und an die Decke, die noch nach Mama roch gekuschelt verpennte.


    Zuhause war sie aber sehr rasch putzmunter


    ... und dann lernte sie Bene und Chia kennen.


    Bene adoptierte die Welpin sofort und leckte sie ab, während Chia erst aml skeptisch war und sie anbellte ... allerdings bellte Elysia auch gleich zurück und da war Chia dann erst mal bedient. Gäste, die einen anbrüllen, können ja wohl gleich wieder abzappeln.


    Irgendwann siegte dann aber doch die Neugier und die Familienzusammenführung klappte problemlos:



    Gut, dass Bene einen breiten Rücken hat, auf den Elysia den Kopf legen kann



    Beim Herrchen war es dann aber doch erst mal am sichersten:


    Elysia scheint hier auch sehr schnell angekommen zu sein, denn zuerst holte sie die verpasste Mahlzeit nach und schlang in Rekordzeit ein halbes Schälchen Welpenbarf in sich hinein ... fürs Dessert sorgte sie selbst, denn sie klaute sich Chias getrocknetes Hühnerbrustfilet und fand dafür auch noch Platz im Welpenbäuchlein.


    Chia findet das Hundekind inzwischen aber auch unwiderstehlich und betüddelt sie so intensiv, dass ich sie schon ermahnen musste, dem Baby doch auch mal seine Ruhe zu lassen.


    Nach dem Essen machte Elysia ganz brav ihr Pipi draußen und wurde dafür natürlich entsprechend gefeiert. Danach durfte sie mit zum Pferdefutterrichten und fand, dass sie dringend kosten sollte, ob das wirklich nur die Pferde essen dürfen. Nachdem ich ihr mit Nachdruck erklärte, dass Pferdefutter, das noch nicht ausreichend gequollen ist, kleinen Hundebäuchen nicht gut tun, verkrümelte sie sich in ein Eckchen und hielt erst mal ein Schläfchen.


    Gleich gibt es noch die 4. Mahlzeit und für die "großen Mädels" je ein Rehbein und dann werden wir schauen, ob Elysia ihr "Gitterbettchen", das Micha ihr vorhin baute, als Schlafgemach akzeptiert ... bislang durften alle Welpen frei entscheiden, wo sie schlafen wollten, aber Elysia ist eine so clevere kleine Abenteuerin, dass ich es lieber nicht riskieren möchte, sie unbeaufsichtigt bis morgen Früh durchs Haus streifen zu lassen, denn im Gegensatz zu CVhia, die ja eher vorsichtig war und sich wohler fühlte, wenn sie ganz nah bei mir sein konnte, will Elysia ihre neue Umgebung erkunden und dazu braucht sie mich auch nicht zwingend.

    Ich bin ja nur froh, dass Elysias Name schon länger feststeht ... sonst würdet Ihr maica noch auf Ideen bringen, bei denen sich mir vielleicht die Fußnägel kräuseln und ich meinen Hund nur mit "Hund" rufen könnte, weil mir der Name zu peinlich ist ... obwohl Micha meinte, Erbse wäre auch nett gewesen =O


    Übermorgen früh ist es dann übrigens soweit: Wir dürfen Elysia abholen, ihre Brüder, Papa Matze und Mama Jojo und all die anderen Tiere kennen lernen, die bei maica zuhause sind.


    Ich freue mich riesig und kann es kaum erwarten, bis unser jüngstes Familienmitglied mit uns nach Hause fahren darf.

    Leider sagt man nicht umsonst, "Züchten ist die Leidenschaft, die Leiden schafft", denn mich hat vor der Hundezucht stets der Gedanke bewahrt, dass ich als frischgebackene Pferdezüchterin gleich beim ersten Fohlen die Stute verlor. Es war nicht die Schuld des Tierarztes, aber hätte ich zu dem Zeitpunkt nicht bereits wieder tragende Stuten gehabt, wäre das vielleicht das Aus für meine Zuchtgedanken gewesen.


    Es brauchte dann aber trotzdem noch zwei Frühgeburten, ein tot geborenes Fohlen, zwei Stuten, die während und nach der Geburt verstarben (Aortariss - kein Tierarzt hätte das verhindern können) und ein lebensschwach geborenes Fohlen, das wir noch in die Pferdeklinik brachten, in der Hoffnung, es könnte gerettet werden, bis ich feststellte, dass mich die Schattenseiten der Zucht immer mehr an meine emotionalen Grenzen bringen und das Glück das nicht aufwiegt, was das Leid an Schmerzen verursacht.


    Ich schicke der Züchterin meine tiefst empfundene Anteilnahme und drücke ganz fest alle Daumen, dass die Welpen, die überlebten, das Glück zur Züchterin zurück bringen können.

    Ich schließe mich den herzlichen Willkommensgrüssen gerne an und freue mich ebenfalls über Zuwachs in der Flauschfraktion (uns begleiten ab Samstag gleich drei LSH-Mädels ... verrät mich das als Flauschfan? :D ).


    Nachdem das Fiasko dem Donnawetter folgte, nehme ich an, dass es bereits eine Donna bei Dir gab - und vermutlich auch eine Langhaarschäferhündin?


    Der Name Deines zauberhaften Rüden ist wirklich genial ausßergewöhnlich. Ich mag auch sehr gerne Namen, die man nicht überall hört und einen Fiasko habe ich wirklich noch nie kennen gelernt. Darum freue ich mich auch sehr auf den Austausch mit Dir und ganz viele Fotos und Berichte von Deinem Wuschelprinz :love:

    Na dann ganz herzlichen Glückwunsch zum Familiennachwuchs und natürlich Gesundheit für den kleinen "Miniwolf" und Freude mit und an ihm an jedem Tag!


    Ich schließe mich auch der Bitte nach Fotos und Berichten an. Wann dürft Ihr ihn abholen? Ich gehe ja auch gerade "welpenschwanger" und dürfen am Samstag unsere jüngste Schäferhündin zu uns nehmen.

    Definition Zucht :

    Als Zucht wird in der Biologie die kontrollierte Fortpflanzung mit dem Ziel der genetischen Umformung bezeichnet. Dabei sollen gewünschte Eigenschaften verstärkt und unerwünschte Eigenschaften durch entsprechende Zuchtauslese zum Verschwinden gebracht werden

    Und da bin ich ganz bei Dir, denn "Züchten heißt, in Generationen zu denken" und ich bringe mal wieder meinen Lieblingsspruch zum Thema Zucht: "Zucht ist wie ein Bus voller Verwandtschaft: Man weiß nie, wer als Erster aussteigt."


    Aber genau das wird ein verantwortungsvoller Züchter mit oder ohne Papiere zu erfüllen bemüht sein.


    Ich kenne einen Schäferhundzüchter, dessen Familie seit 1965 Langhaarschäferhunde züchtet und nicht wenige aus dieser Zucht sind im Sport, beim Zoll, beim Polizeidienst und als HGH als Arbeitshunde bei Schäfern. Irgendwann überwarf sich dieser Züchter aber mit dem Verband und züchtet seitdem ohne Papiere. Seine Aussage ist: "Ich züchte keine schönen Hunde, die bei Schauen auf den Treppchen stehen. Aber ich züchte gesunde und leistungsfähige Hunde, weil ich sie selbst als Arbeitshunde einsetze!"


    Vom Gedanken der Arbeitsprüfung und der Gesundheitschecks ist er nie abgerückt und er sammelt auch die Untersuchungsergebnisse der von ihm gezüchteten Hunde und berücksichtigt sie bei der Verpaarung. Er nutzt auch nur Zuchthunde mit SV-Papieren, die geprüft sind. Trotzdem will er eben mit dem Verband oder dem VDH nichts mehr zu tun haben.


    Ist dieser Züchter darum ein Vermehrer? Ich denke nicht und ich würde hier auch gerne unterscheiden zwischen demjenigen, der halt seine DSH-Hündin, die schon keine Papiere und keine Untersuchungen hat mit einem ebensolchen DSH-Rüden verpaart und die Hündin bei jeder Läufigkeit decken lässt, dem "UPS-Wurf", der auch von einer geprüften und untersuchten Hündin in die Wurfkiste gelegt worden sein kann und dem Züchter, der auch nach den Vorgaben des Verbandes züchtet, sich aber trotzdem davon distanziert.


    Fakt ist beispielsweise, dass ich eine HD-normal Langhaarschäferhundhündin hatte, die zumindest die Begleithundeprüfung abgelegt hatte und einen ebensolchen Rüden, der aber für die Körung zu groß war (74 cm Schulterhöhe).


    Ich wollte keine Welpen, aber wären die Welpen aus dieser Verpaarung schlechtere Hunde gewesen, nur weil die Körung des Rüden an der Größe scheiterte und die der Hündin an meiner Lust und Zeit, sie weiterhin sportlich zu führen und auszustellen?


    Mit gekörten und untersuchten Wurfgeschwistern wurde auch unter der Verbandsflagge (LSVD) gezüchtet und die Welpen hatten dann Papiere.


    Wenn mir da jemand den Unterschied erklären kann, warum meine Welpen schlechter gewesen wären, dann lasse ich mich gerne überzeugen, dass ich mit meinem Hund ohne Papiere das größere Risiko eingehe, einen kranken oder nicht wesensfesten Hund zu bekommen, der sportlich keine Perspektive haben könnte.

    Das ist wirklich sehr interessant - aber sind das wirklich 5 kg? Dann würde ich mich @Oskar&Nika anschließen und überlegen, beim Friseur einen Kurzhaarschnitt machen zu lassen, um die Waage endlich mal in die gewünschte Richtung zu bewegen ;)


    Wobei ich bei der Leonbergerin Bommeline das Phänomen hatte, dass sie im Hochsommer ihr Prachtfell trug und je mehr es gegen den Winter ging, desto dünner und kürzer wurde ihr gesamtes Fell. Ich hatte immer so die leise Ahnung, dass das mit der Läufigkeit zusammenhing und ihr Fellverlust nicht mit dem Fellwechsel, sondern mit den Hormonen zusammenhing. Ihre Schwester sollte ja eigentlich züchterisch genutzt werden, entwickelte aber in den ersten Trächtigkeitstagen zu wenig Progesteron und so resorbierte sie bei jedem der drei Versuche, sie decken zu lassen. Es kann also durchaus sein, dass es in der Familie ein Hormonproblem gab, das sich auch im Fell zeigte - ich merkte ja auch, dass meine Haare nach den Wechseljahren und dem Hormonabfall dünner und weniger wurden. Warum sollen die Hormone nicht auch beim Hund den Fellwuchs beeinflussen?


    Bene hat den typischen Kastratenplüsch: Viiiiiel Unterwolle und insgesamt sehr feine Haare, die schnell verfilzen oder verknoten. Da überlege ich mir auch, ob ich mit ihr mal zum Groomer gehe, damit sie die Wärme besser aushält. Manche lassen ihre Senioren sogar scheren, um ihnen den Sommer zu erleichtern, aber das fördert aus meiner Sicht nur die Zunahme von feinem Fell und den Rückgang der kräftigeren Grannenhaare.