Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von Verbena

    Ihr Lieben,


    vor drei Tagen hat der Rüde einer Freundin entdeckt, dass Chia läufig wird.


    Mir war zwar schon vor ein paar Tagen aufgefallen, dass sie sich viel leckt, aber nachdem bei der Taschentuchprobe nichts Auffälliges zu beobachten war, maß ich der Sache keine große Bedeutung zu. Aber dann zeigte der Rüde meiner Freundin vor drei Tagen ein so deutliches Interesse an meiner Hündin, dass ich zuhause noch mal mit dem Taschentuch über die Scheide strich ... aber wieder war nichts zu sehen oder zu riechen.


    Gestern dann fand ich das erste Blutströpfchen. Bislang ließen sich unsere Hündinnen immer viel Zeit mit dem "Erwachsenwerden" und insofern war ich doch sehr überrascht, dass Chia, die noch keine sieben Monate alt ist, jetzt schon läufig wird. Hattet Ihr auch schon solche "Frühentwickler"?

    Ich bin auch sehr zufrieden damit und was noch wichtiger ist: Chia auch ;)


    Zwar ist es ja eigentlich ein Trail-Geschirr, aber ich dachte, wenn es zum Trailen taugt, dann scheint es auf jeden Fall das Kriterium zu erfüllen, dass es gut passt und die Bewegung des Hundes nicht blockiert (also auch nicht auf die Schulter, das Brustbein oder den Hals drückt).


    In den letzten Wochen habe ich es mit der Schleppleine ausprobiert (Chia wird zwischendurch vom Pubertier beherrscht und verliert dann temporär ihr Gehör :evil:) und das funktioniert auch sehr gut ... auch wenn ich seit ein paar Tagen keine Schleppleine gebraucht habe und das Wort "Hier" wieder bei ihr ankommt ... sogar dann, wenn ein Hase unseren Weg kreuzt.

    Beim Benchen und den Leonbergern hatte ich immer das K9-Geschirr, aber bei Chia saß das Geschirr so gar nicht. Also habe ich das Hunter-Geschirr gekauft, das man unter den Bauch legt und dann an der Seite hochzieht, um es am Rücken zu schließen (ich muss mal schauen, wie das heißt). Für die ersten Wochen war das toll, aber als es zu klein wurde, entschied ich mich für das Ruffwear - das scheuerte allerdings so sehr, dass ich es nur eine Woche benutzte und einen halbkahlen Welpen hatte. Also schaute ich mal, was es sonst noch gibt. Das Geschirr soll ja nicht scheuern, nirgends drücken, nicht einschränken und wenn möglich, auch noch gut verstellbar sein, damit man nicht alle vier Wochen ein neues Geschirr kaufen muss.


    Ich habe mich dann für das Niggeloh Follow mit drei Möglichkeiten zum Öffnen entschieden. https://www.hubertus-fieldspor…lD6bHchq0aJYaAsDmEALw_wcB


    Gut, es kostete fast 90 €, aber Chia trägt es sehr gerne und es wächst jetzt schon seit drei Monaten mit und es ist noch Luft zum Weiterwachsen.

    Ich finde das Thema "veganes Hundefutter" durchaus interessant, weil ich ja selbst seit 1996 vegan esse.


    Meine Leos waren tief in ihren Herzen auch eher Vegetarier. Meine Bommeline hätte für ein Fingermöhrchen getötet und Müsli verschmähte die Fleischwurst, die er zum 2. Geburtstag bekam. Also habe ich auch mal einen Sack veganes Hundefutter mit bestellt, als ich für mich einkaufte.


    Mein Fazit ist aber eher negativ, denn nach ein paar Tagen ließen meine Hunde die Winde wehen und blähten, dass einem echt übel wurde, wenn man in ihrer Nähe war. Klar - Hülsenfrüchte verursachen Blähungen. Ich esse auch sehr wenig Soja, weil ich sonst extrem viel pubse.


    Obst und Genüse bekommen unsere Hunde selbstverständlich gerne, denn wir barfen (und das fällt einem Veganer nicht immer leicht). Chia habe ich im Wald gezeigt, wo die Heidelbeeren wachsen und sie zupfte sie mit Begeisterung von den Sträuchern. Ich bin gespannt, ob sie Brombeeren genauso gerne mag.


    Bene ist aber eher der Meinung, dass Fleisch ihr Genüse ist. Als sie bei uns einzog, habe ich mit allen Tricks versucht, ihr Genüse unters Fleisch zu mischen und sogar Hipp-Gläschen gekauft. Sie schüttelte die Fleischstücke dann so lange, bis das Fleisch nicht mehr kontaminiert war und das Gemüse an der Tapete klebte.


    Ein bisschen Obst und Gemüse geht inzwischen, aber Begeisterun sieht anders aus. Ich hatte auch schon Belcando-Mixer oder von Luposan das Zufleisch gekauft, damit kein Mangel entsteht (Kräuter mag sie auch nur bedingt) und das frisst sie gerne, aber mich besorgt eben dann doch, dass Trockenfutter und Fleisch sehr unterschiedliche Verdauungszeiten haben und man das eigentlich nicht zusammen füttern sollte.


    Wobei meine Hunde auch immer eher pienzig mit dem Futter sind ... liegt aber an mir, denn die wissen, dass Frauchen eine Speisekarte hat und gerne das Büffet eröffnet, damit die Hunde bekommen, was ihnen schmeckt (ich bräuchte einen Peinlichkeits-Smiley)

    Hallo Ihr lieben Schäferhundefans,


    Mein Name ist Sabine, was in meinem Geburtsjahr 1963 ein absoluter Modename war, weshalb es in meiner Schulklasse auch 5 Sabinen gab;)


    Neben diuesem wenig originellen Namen gaben mir meine Eltern und die Ahnen mütterlicherseits auch die Tierliebe mit, denn schon meine Oma züchtete Schäferhunde, meine Tante Leonberger ... und beiden Rassen fühle ich mich auch sehr verbunden,


    Im Grunde war ich auch in meinem, nun seit 57 Jahren andauernden Leben auch nur vier Wochen ohne Hund (schlimme, schlimme Zeit), denn ich hatte das Glück, mit Hunden aufwachsen zu dürfen ... allerdings waren es - zu meinem Leidwesen - erst mal Pudel, denn meine Mutter (obwohl sie selbst mit Schäferhunden aufgewachsen war) wollte kein "sabberndes Kalb", obwohl meine Tante mir gerne einen Leonbergerwelpen geschenkt hätte.


    Als ich dann das Hotel Mama verließ, begleitete mich der Schäferhundrüde Hannibal. Ihm folgte der Neufi-Mix Teddy und danach zog der Mischling Higgins bei mir ein. Als ich dann meinen heutigen Mann kennen lernte, wünschte der sich einen Collie (Generation Lassie:evil:) und so entschieden wir uns, zu Higgins eine Schäferhund/ Collie-Mischlingshündin zu nehmen ... unser Lieschen.


    1992 zogen wir in unser erstes eigenes Haus und Lieschen bekam zur Verstärkung den Langhaarschäferhundrüden Bo von Tobmarani an ihre Seite gestellt. Aus Bo wurde allerdings Joe, denn ich wollte vermeiden, dass man ihn Bobo ruft. Joe war mein absoluter Herzens- und Seelenhund und nach wie vor bin ich sicher, dass ich mit ihm keinen einzigen schlechten Tag erlebte.


    Mit Lieschen und Joe zugen wir dann 1996 aus der Schweiz nach Norddeutschland um, denn wir hatten eine Gestütsanlage gekauft und wollten unsere Pferdezucht hier etablieren.


    Lieschen wurde 15 Jahre alt und wurde sehr vermisst ... auch von Joe. So kam es dann, dass eine Pferdezüchterin, die einen unserer Hengste genutz hatte, mir von einer "Scheidungswaisin" erzählte, für die dringend ein guter Platz gesucht wird. Anka, die damals vierjährige Langhaarschäferhündin, zog zwei Tage später bei uns ein.


    Als Joe mit über 13 Jahren starb, wollte ich eigentlich nie mehr einen Hund, denn keiner hätte diesem wunderbaren Gefährten das Wasser reichen können und der Schmerz um den Verlust war so groß, dass ich ein halbes Jahr lang immer "nein" sagte, wenn jemand fragte, ob Anka nicht wieder einen Freund bekommen soll.


    Aber dann wurde mir ein Leonbergerrüde angeboten ... Müsli war so ganz anders als Joe und ich war genau dafür dankbar. So erfüllte sich also doch noch mein Wunsch nach einem "sabbernden Kalb".


    Kurz nach Müslis Einzug bot uns seine Züchterin eine "Welpin" aus ihrem C-Wurf an (Müsli hieß ja eigentlich Amuse Geuele und kam aus dem A-Wurf) und so kam die Bommeline zu uns und damit hatten wir drei Hunde.


    Leider wurde Anka aber nur 11 Jahre alt. Ein Milztumor beendete ihr Leben viel zu früh. Auch Müsli ging weit vor seiner Zeit ... er hatte eine Genmutation, die ihn lähmte und so wurde er nur sechs Jahre alt. So war die Bommeline plötzlich ein Einzelhund, aber wenn man mitten in der Hundewelt lebt, dauert es bekanntlich nie lange, bis einem ein Hund angeboten wird. In diesem Fall waren aber die Umstände besonders tragisch, denn das Herrchen dieses Leonbergerrüden starb ganz plötzlich und verfügte, dass ich seinen Elvis erbe.


    Das Jahr 2017 war dann für uns ein besonders bitteres ... wir müssten im Januar unsere Bommeline mit knapp sieben Jahren aufgrund eines Osteosakoms im Knie gehen lassen und im Mai erlag Elvis der gleichen Genmutation wie sie auch Müsli hatte.


    Für meinen Mann Micha war das der Punkt, an dem er beschloss: Hier ziehen nur noch Langhaarschäferhunde ein, denn auch wenn Anka nur 11 Jahre alt wurde, haben wir jeden Leonberger vor seinem 7. Geburtstag beerdigen müssen und Joe und das Lieschen wurden wenigstens 15 und 13 Jahre alt.


    ... und so kam Verbena, das Benchen, zu uns. Eine Kundin sagte damals zu mir: "Sie ist die Heilerin Deiner wunden Seele" - und das ist sie wirklich, denn Bene ist mein Sechser im Lotto und ein Traumhund, wie er nicht perfekter sein könnte. Allerdings brachte sie aus dem Tierheim in Ungarn, aus dem wir sie bekamen, auch Herzwürmer mit und die Behandlung war langwierig und ließ ein Herznebengeräusch zurück. Trotzdem ist das Benchen für ihre 9 Jahre noch sehr fit und vermutlich hat der Himmlische die Schicksalsfädchen geschickt zusammengeknüpft, denn ich bin Tierheilpraktikerin und unterstütze unsere Tiere mit Kräutern aus unserem Internetshop.


    Nachdem wir ja über lange Strecken unseres bisherigen Lebens immer mehrere Hunde hatten, wuchs in mir auch der Wunsch, für das Benchen eine Freundin in unsere Familie aufzunehmen. Im Februar diesen Jahres fanden wir sie dann: Chia! Corona-bedingt zog sie schon mit neun Wochen bei uns ein. Der Züchter hätte sie gerne etwas länger behalten, aber wir wussten nicht, ob es eine Ausgangssperre gibt und wir dann noch nach Thüringen fahren können, um unsere "Welpin" abzuholen.


    Das Benchen war zu Anfang etwas irritiert über das quietschende und pieschernde Hundekind, aber inzwischen sind die Mädels ein tolles Team geworden und ich freue mich jeden Tag über sie.


    Soweit zu meiner "Hundegeschichte"


    Zu unserer Familie gehören aber auch noch mein Mann Micha, der das Futter für die Tiere und uns als Architekt verdient, unsere Tochter Dominique, inzwischen fast 29 Jahre alt und Grafikdesignerin und 9 Pferde, 1 Hahn, zwei Tauben und 10 Katzen.


    Wir leben im schönen Niedersachsen (manche nennen diese Gegend auch "Gülleland", weil wir im Zentrum der Massentierhaltung sitzen) und haben das große Glück, einen Pferdehof mit Ställen, Weiden, Reitplatz und Halle zu haben, der genug Platz für unsere Tiere bietet. Dazu leben wir quasi "im Wald" und so liegt die Gassistrecke im Naherholungsgebiet und direkt vor unserer Tür. Der Vorteil ist dabei, dass wir auch viele Hundeleute treffen und Bene und Chia so auch viele Hundefreunde zum Spielen haben.


    Derzeit sind wir aber eher morgens um sechs und abends gegen 21 Uhr unterwegs und da treffen wir eher selten andere Gassigänger;)