Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Ich erwähne das ungern, weil ich auch denke, dass rumjammern keinen Sinn macht, aber ich habe bei jedem Pferdeverkauf draufgelegt und zitiere mal Werner Schockemöhle, der einst zu mir sagte: "Mit Pferden kann man ein kleines Vermögen erreichen ... wenn man vorher ein Großes hatte."


    Meinen Stuten waren nicht 62 Tage tragend, sondern 342 Tage und wenn dann eine resorbierte oder verfohlte, nachdem die Decktaxe des Hengstes im Durchschnitt 1500 - 2000 € kostet und mit dem ganzen Tierarzt- und Besamungsschnickschnack noch mal ganz schnell 500 € an Kosten anfallen, hatte ich 2000 bis 2500 € investiert, ohne auch nur ein Fohlen zu haben ... mal abgesehen davon, dass ich drei Stuten kurz vor und kurz nach der Geburt verloren habe.


    Meine Fohlen konnte ich frühestens nach dem Absetzen verkaufen - also mit 6 bis 8 Monaten. Bis dahin kosteten sie weiterhin mein Geld und wenn man dann 3500 € für ein Prämien-Fohlen bekommt, das im Endring lief, hast Du Glück. Meistens wird nämlich noch über den Preis diskutiert und darauf spekuliert, dass die Fohlen im Herbst günstiger werden, weil Du dann eine Box dafür brauchst und die Kosten damit wieder steigen. Als Jährling verkaufst Du selten mal ein Pferd - da sind die nicht Fisch, nicht Fleisch. Also behältst Du das Tierchen im blödesten Fall, bis Du ihn 3,5-jährig angeritten hat ... und bekommst dann vielleicht 4000 € dafür.


    ... und ein Fohlen alleine aufziehen, geht leider auch nicht wirklich - also kaufst Du ein gleichgeschlechtöliches Pferdekind als Spielkameraden für Deinen dazu.


    Ich verstehe Dich absolut. Ich habe aufgehört, Pferde zu züchten, weil ich definitiv keine Lust mehr aufs Verkaufen hatte - und stapeln kann ich sie im Stall ja auch nicht.


    Aber wünsch Dir bloß nicht, dass die Hundezucht der Pferdezucht ähnlich wird, denn die ist wirklich ein sehr teures Hobby, bei der nur ganz, ganz wenige profitieren.

    Liebe Jeannine,


    ich freue mich, dass Du uns mit all Deinen Tieren bereicherst und uns die Eigenschaften und Eigenheiten des Herdenschutzhundes nahe bringst.


    Ich verstehe sehr gut, dass Du nach dem Tod Deiner drei Hunde, die einander so schnell über die Regenbogenbrücke folgten, eine Pause brauchtest und eigentlich keinen Hund mehr wolltest, um dem Schmerz des Loslassens nicht erneut begegnen zu müssen ... bei mir waren es zwei Leonberger, eine junge Trakehnerstute und zwei meiner Katzen, die innerhalb von 5 Monaten aus dem irdischen Leben schieden und mich mit der überwältigenden Trauer zurückließen, aus der ich fast nicht mehr herausfinden konnte ... bis Bene einzog und wieder Freude zu mir brachte.


    Es ist gut, dass Amy nun bei Dir ist - für Deine Tiere, die sie beschützt und für Deine trauernde Seele, die sie heilt.

    Heute hat Witus eine neue Freundin, eine 15 Monate alte Leonberger-Labrador-Mix Hündin kennengelernt, ganz in unserer Nähe. Witus war gerade mit seiner Fährte fertig da kam eine Dame dann zu uns gelaufen und wollte meinen Hund "missbrauchen" zum Testen ob ihre Hündin immer noch zu dolle riecht (war ihre erste Läufigkeit). Na nichts lieber als das, sagte sich Witus.... Aber es war schon wieder ok. Und dann sind wir noch ca. 40 Minuten spazieren gegangen und die haben voll ihren Spaß gehabt. Leider sprang da auch ein Hase auf und Jana hinterher und Witus dadurch aber hinter Jana her. Zum Glück haben sie beide dann aber auf unsere Rückrufe reagiert (aber leider nicht sofort, wie man es sich gewünscht hätte)... Witus ist dann, als sie eigentlich schon geschafft war und wir wieder bei ihr zu Hause waren, noch auf ihr drauf, hat sie gezwickt, in die Halskrause gebissen, am Ohr gezogen. Aber er macht es alles so, dass es ihr nicht weh tut. Und sie lag mit dem Rücken auf dem Boden und hat sich das gefallen gelassen.

    Micha369 Heißt die Besitzerin von Jana Elisabeth? Dann kenne ich sie aus dem Leonbergerforum ;)

    Was ich von der Symptomatik weiß, ist zwar - wie Du schon schreibst - durchaus belastend, aber ich habe auch Berichte gelesen, die in eine sehr positive Richtung deuten. Klar ist es viel Arbeit und eine erfahrene Trainerin, die sich mit der Problematik auskennt, ist sicher die allerbeste Hilfe, die man bekommen kann, um Zwergis Defizit aufzuarbeiten.


    Es gibt aber wirklich auch Leute, die erzählen, dass sie einfach die ganz ganz stressigen Situationen für den Hund meiden, aber ansonsten ein relativ "normales" Leben mit ihrem Hund führen können.


    Es ist sicher erst mal ein Schock - das verstehe ich gut - aber es ist auch die Chance zu wissen, wo Du ansetzen kannst, um Deinen Zwergi wieder in die "Nomalität" zu führen.


    Ich bin auch nicht sicher, dass ihm Adaptogene helfen, aber im Grunde bereitet ihm ja alles Stress, was für ihn Gefahr bedeutet, weil er es nicht einsortiert bekommt und dann lieber die Konfrontation mit dem Risiko meidet.


    Stress beginnt im Hypothalamus, wenn das Auge Gefahr ans Gehirn meldet. Wenn die Kette unterbrochen wird und das Stressempfunden an das Normallevel angepasst wird (to adapt = anpassen) und dadurch gesenkt wird, dann könnte das helfen.


    Ohne Garantie, aber mit der Hoffnung, dass es für Euch beide ein bisschen leichter wird.

    Gibt es die dann beim Hund auch, eine Gelenkszubildung Verbena?

    Ja - leider ist jedes Gelenk anfällig für Abnutzung und wenn die Knochenhaut gereizt wird, weil das Gelenk auf der Fläche der Gelenkpfanne reibt, dann reagiert die Substanz mit der Produktion von Knochenmaterial - so entstehen Zubildungen,das heißt, das Gelenk bekommt "Nasen", verengt sich und die Reibung wird stärker und es entstehen Entzündungen durch die dann wieder die Knochensubstanz zur Produktion angeregt wird - bis das Gelenk versteift.


    Beim Pferd ist das Problem natürlich noch extremer, weil es das Gewicht des Reiters ausbalancieren muss und der Spat wurde ja früher als typische Dressurpferdkrankheit beschrieben, weil sich die Pferde "auf die Hinterhand setzen" sollen - und somit das Gewicht von Pferd und Reiter nicht gleichmäßig auf alle vier Beine verteilt wird, sondern die Hinterhand die größte Last aufnimmt. Und die Hankenbeugung tut ihr Übriges, denn die Hinterhand tritt nun weit unter den Schwerpunkt.


    Wenn das Pferd nun nicht entsprechend aufgewärmt wird, sodass die Gelenksflüssigkeit fließfähig wird und als Polster zwischen Gelenk und Gelenkpfanne fungiert, damit sich die beiden Knochenhäute nicht berühren, sondern das Gelenk quasi in der Pfanne auf der Synovia schwimmt, reibt das Gelenk auf der Pfanne und die Knochenhaut wird gereizt.


    Beim Hund wird der Gang nicht so forciert, wie beim Dressurpferd (dessen heutiges Problem dann aber auch eher die Fesselträger sind) und er trägt nur sein Gewicht und kann es auf seine vier Beine ausbalancieren. Darum ist das Sprunggelenk beim Hund nicht so oft von arthrotischen Veränderungen betroffen, wie beim Dressurpferd. Aber möglich ist es trotzdem.

    Danke für die Videos Waschbär


    Also wenn ich nun nicht gerade die ganz rosarote Brille trage, würde ich sagen, dass Chia definitiv kein Sternekucker ist und dieses extrem Überstreckte Genick hat sie definitiv noch nie gezeigt - dass das Rückenprobleme ergibt, wundert mich nicht.

    Luna Ich habe es eigentlich auch gar nicht gekannt. Ob man das früher eher nicht machte (obwohl der Artikel ja aussagt, dass es vor 30 Jahren etabliert wurde). Aber ich hatte diese Welpensendung gesehen und da zeigten sie, wie das "Touch" zur Vorbereitung aufs Hier und aufs Fuß führen kann - spielerisch und ohne Zwang und mit der Motivation, dass es sich für den Hund lohnt, gegen die Hand zu stupsen, bzw. der Hand zu folgen.


    Die Szenen im TV machten für mich nicht den Eindruck eines "gepressten" Hundes und die Welpen waren mit Spaß dabei und lernten in einer Rasanz das Kommando "Fuß!", dass ich wirklich beeindruckt war und es bei Chia testete.


    Wie ich aber auch schon schrieb: Zweimal Touch und jeweils 5 Meter laufen und damit war die Übung auch beendet und wahrscheinlich kann man dem Hund mit allem gesundheitlich schaden, wenn man es bis zum Exzess betreibt.


    Mir ist es halt nur wichtig, dass ich keinem Trainingssystem folge, das meinen Hunden Schaden zufügen könnte, denn Gesundheit und die Lebensfreude der Hunde steht bei allem Gehorsam immer an erster Stelle.

    Verbena, ich weiß nicht ob es das auch bei den Hunden gibt, aber bei den Pferden der "Spat" zeigt eigentlich das gleiche Gangbild: steif und läuft sich ein.

    Genau Mona, weil das im Prinzip eine Gelenkszubildung im Sinn einer arthrotischen Veränderung ist, die das Sprunggelenk betrifft. Beim Pferd versteift man dann das Gelenk und nimmt ihm somit die Schmerzen, aber die Elastizität der Bewegung leidet natürlich darunter.

    Also ich habe schon seit einiger Zeit wieder Probleme mit meiner Bakerzyste, und auch mir geht es nach einer kurzen Einlaufzeit dabei deutlich besser. Arthrose kann die Ursache dafür sein, aber es gibt halt einfach auch noch mehrere andere mögliche Ursachen für so eine Gangbildstörung.

    Selbstverständlich! Auch musküläre Probleme können geringer werden, wenn der Hund sich einläuft (oder der Mensch) oder Blockaden können sich durch Bewegung durchaus auch entspannen und durch häufiges Liegen wieder mehr schmerzen. Darum wäre auch mein Rat, erst die Diagnose vom Tierarzt zu holen, um dann die Behandlung entsprechend des Problems abzustimmen.

    Viele HF provozieren durch das Futtertreiben (aber nicht nur dadurch) tatsächlich eine falsche Hals-/Kopfhaltung. Mit ein Grund warum ich kein Freund des Welpentrainings bin. In Lehrgängen GUTER Trainer wird darauf immer wieder hingewiesen. Nicht nur im Unterordnungstraining, auch im Schutzdienst (viele HF kontern, wenn sie Beutespiele mit ihrem Hund machen, nach oben, und nicht nach vorne, so dass der Kopf dabei übertreckt wird).


    Der Bereich der Wirbelsäule hinter der Schädeldecke ist extrem sensibel und wichtig, für alle möglichen Körperfunktionen (z.B. Abfluss des Liquors vom Gehirn ins Rückenmark) und bei manchen Rassen aufgrund von deren Anatomie sowieso oft vorgeschädigt (der DSH zählt nicht zu diesen Rassen, aber es werden ja z.B. auch Boxer und Rottweiler im Hundesport geführt).


    Die Überstreckung des Hundekopfes nach oben ist etwas ähnliches wie die "Rollkur" bei Pferden. MAL kurzfristig so ausgeführt ist das für die physische Gesundheit kein Problem. Werden die Tiere in ihrem Bewegungsablauf aber regelmäßig in so eine Haltung "gepresst" führt das früher oder später durchaus zu gesundheitlichen Problemen.

    Aber dann würde dieses Haltungsschadenproblem theoretisch auch bestehen, wenn man den Hund auf ein Target konditioniert, oder?


    Ich habe natürlich auch kein Video, das ich mir anschauen könnte, um zu eruieren, ob Chia eine "gepresste" Haltung hatte, wenn wir das "Touch" übten - wobei ich ja auch immer nur für kurze Momente übte, als sie noch ein Welpe war und keine 5-Minuten Einheiten mit ihr machte -, aber der Vergleich mit der Rollkur und der Hinweis auf Axis und Atlas beunruhigt mich nun doch ein bisschen, denn ich bin ja der absolute Schlaufzügel und Riegelgegner, um dem Pferd die Nase auf die Brust zu ziehen und würde meinen Hunden das auch nicht antun wollen.


    Gibt es denn ein Alter, wo Du sagst, dass die Trainingsmethode des Futtertreibens (also natürlich nie in einer Extremform) nicht mehr schädlich für die Körperhaltung des Hundes ist?

    Oh nein Annett, die arme Lexy. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass sie sich ganz schnell erholt und rasch wieder fit ist.


    Diese Zecken sind wirklich ein Elend - ich habe da ja leider auch schon die ungute Erfahrung machen müssen und die Schmerzen sind kaum auszuhalten. Ich war damals nur froh, dass das Biest mich erwischt hat und nicht einen der Hunde.


    Mir hat CBD-Öl gut geholfen (10% Vollspektrum) und eine Tinktur aus Katzenkralle und Kardewurzel.

    Naja Micha, so ein Leonberger hat auch Schlappohren und der Kopf ist trotzdem mächtig und den Gemütszustand kannst Du an deren Ohren auch sehr gut lesen.


    Ich denke, es ist halt Geschmackssache,ob man Stehohren oder Schlappohren bevorzugt. Ich mag auch Steh-Kippohren sehr gerne, weil sie so was Fröhliches vermitteln. Aber wenn ich kein Stehohren-Fan wäre, hätte ich auch keine Schäferhunde ;)

    Ich merke gerade, dass ich es ganz versäumt habe, Dich ganz herzliche willkommen zu heißen. Das hole ich nun aber schnell nach: Fühl Dich wohl hier und wenn wir Dir helfen können, die Deutsche Sprache nicht zu vergessen, tun wir das doch sehr gerne ;)


    Deine Hunde sind aber auch eine tolle Truppe und auch wenn ich mich eher zu größeren Hunden hingezogen fühle, ist Deine Maltesermix-Dame eine zauberhafte Personlichkeit, die man gerne kuscheln würde.


    Ich freuemich auch auf viele Berichte und Erfahrungen von "überm großen Teich".