Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von Verbena

    Das Rutschen ist - glaube ich wirklich das Problem fehlender Masse. Ich habe bei Chia ja auch unterpolstert und seitdem rutsch das auch nicht mehr. Aber das Einstellen ist tatsächlich auch entscheidend, denn wenn die Seitengurte nicht exakt gleich lang sind, rutscht das Geschirr zur Seite.


    Aber ich finde, der Zwergi kuckt nicht mehr ganz so unglücklich wie zuerst ;)

    Oh super, dass die Post dann doch so schnell war :thumbup:


    Aslan tut mir ja ein bisschen leid - so wie er kuckt, scheint ihm die Sache mit dem Geschirr noch ziemlich supekt zu sein, aber es ist eigentlich auch so leicht, dass er es kaum spüren wird. Als ich es damals auspackte, überlegte ich, ob da was dran fehlt, weil es so extrem leicht war.


    Das Verstellen ist ein arges Gefrickel - ich habe damals drei Tage gebraucht, bis ich mit dem Sitz zufrieden war. Zuhause fand ich es noch o.k., aber beim Laufen merkte ich, dass ich nochmal nachstellen muss ... also erneute Frickelei .


    Das Support wurde mir auch empfohlen, weil Chia ja eher schmal (obwohl mein Nachbar heute Früh meinte, sie würde doch langsam breiter im Gesicht und ingesamt "mehr Hund") und lang ist. Bei Grossenbacher meinten die Mitarbeiter, dass es das auch mit Brustgurt und verstellbarem Halsausschnitt gibt ... ich habe das aber nicht gefunden und bin dann beim Pro Guide geblieben, weil mir der Brustring wichtig geworden ist. Zuerst war mir das auch eher Peng, ob das Geschirr einen Brustring hat oder nicht, aber hin und wieder benute ich ihn und mein Hündchen weiß dann sofort, dass dann weder gezogen, noch die Muddi von den Füßen geschubst werden darf und schenkt mir dann sogar ihre Aufmerksamkeit.


    Dann knutsch den schwarzen Beau mal ganz doll von mir und sag ihm, dass ihm das Geschirr und die rote Borte total gut steht :thumbup:

    Ist schon auf dem Weg zu Euch ;)

    So jetzt hatte ich deswegen kurzen Knatsch mit meinem Mann und der sagt, dass ich das damals gemeldet und meine Pflicht getan habe.

    Mona nur du kannst letztlich die Entscheidung treffen. Nur man merkt doch, dass das ganze dich noch mitnimmt und beschäftigt. Du musst halt schauen womit ihr gut leben könnt.

    Was ich damit meine, wenn du leichter einen Abschluss finden kannst, wenn es ordnungsgemäß gemeldet wurde. Dann würde ich das tun. Wenn nicht auch ok, ich Sag's mal so du darfst hier gerne Dampf ablassen, wenn dir das gut tut.

    Das trifft genau meine Gedanken und ich schließe mich Holgers Worten vollumfänglich an. Wenns Dich drückt - dann lass es raus. Hier verstehen Dich viele sehr gut. :* Fühl Dich mal fest gedrückt.

    Ich bin im Zuckerschock! :love:


    Sie ist wirklich zauberhaft und wie sie schon kuckt ... die Äuglein kaum offen, aber schon blinzelt sie einem mit einem Blick zu, der mich dahinschmelzen lässt.


    Matze ist aber auch ein supertoller Papa. Wie er da liegt - so stolz und ganz sicher weiß er, dass er wunderschöne Kinder gezeugt hat und seine Tochter eine ganz besöndere Hündin ist ... das Seelenmädchen :*

    Danke für Deinen Beitrag.


    Ich finde mich darin sehr gut wieder, denn zum einen gibt es vermutlich wirklich keine Trainingsmethode, die nicht irgendwo kontrovers diskutiert wird und sowohl Gegner, als auch Befürworter findet.


    Zum anderen schrieb ich ja auch bereits, dass auch Chia kein "Futterjunkie" geworden ist und ich war einzig ein wenig besorgt, dass ich gesundheitliche Probleme riskiere, wenn ich meinen Hund mit der Futterhand führe.


    Wobei ich mich heute mal etwas intensiver selbst beobachtet habe und beruhigt feststellen konnte, dass der Kopf/ Halsbereich von Chia in einer normalen und keinesfalls übersteckten Sternguckerhaltung bleibt.


    Vermutlich werde ich das Futtertreiben zukünftig später einsetzen, aber das Problem ist halt, dass ich meine Hunde gerne "offline" führe - vor allem, weil wir außerhalb von Corona - auch häufig mit mehreren Hunden unterwegs sind und da ist es problematisch, wenn alle Hunde miteinander agieren und meinem angeleinten Hund ständig in die Leine rennen.


    Ich werde also ausprobieren, ob ich mit einem Tug-e-nug am langen Band arbeiten kann, um das Motibationsobjekt quasi vor der Hundenase baumeln zu lassen und im Zusammenhang mit dem Clicker dann die Futterbelohnung anzubieten.


    Ich bin aber sehr froh, Deine Schafring s Meinung dazu gelesen zu haben.

    Mach Dich nicht wuschig. Teste das Vario und wenn der Zwergi damit glücklich ist, rufst Du bei Hundeshop.de an und lässt Dich beraten. Die sind da super freundlich und fachkompetent und kennen ihre Produkte. Ich habe mich auch bis zur Firma Grossenbacher in der Schweiz durchtelefoniert und war froh, dass ich das Pro Guide nicht in M bestellt habe, denn es kommt tatsächlich auch auf den Sitz/ die Hohe des Halsausschnittes an, damit da nichts auf den Kehlkopf drückt. Die Geschirre sind ja so konzipiert, dass sie für den Hund kaum wahrnehmbar sind und darum auch im Schnitt dem angepasst, dass nichts drückt oder reibt.


    Ich mach das Päckchen heute fertig.

    Verbena, ich weiß das alles... Hatte zwar keine Großpferde, sondern Reitponys bzw. Welsh. U.a. einen gekörten Hengst, der damals u.a. Sieger der Leistungsprüfung war und Bundessieger. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, wäre es mir persönlich am liebsten Hündinnen würden i.d.R. nur einen Nachkommen werfen und nicht viele. Weil das ganze Gedöns mit überkanditelten Welpeninteressenten, die einen offensichtlich als reinen Dienstleister für ihre Interessen sehen, dann weg fallen würde. Man würde nur dann züchten wenn man selbst einen neuen Hund haben wollte, und verkaufen würde man dann halt nur wenn das Geschlecht nicht passt. Sollen die, deren Meinung nach Züchter immer nur "müssen, müssen, müssen", sich ihre Hunde dann halt von den Bäumen pflücken. Oder halt bei solchen Züchtern kaufen, die nur Züchten um den Markt zu bedienen.


    Ich fand es einfacher Fohlen oder Jährlinge zu verkaufen als Welpen. Da hast Du nur einen Käufer. Mit je mehr Käufern Du es zu tun hast, desto eher ist da auch ein Volldepp dabei. Und ja, Pferde- oder auch Ponyzucht ist i.d.R. genau so wenig lukrativ wie Hundezucht. Außer man züchtet um den Markt zu bedienen, und nicht eigene Interessen in der Zucht zu verfolgen.

    Wahre Worte. Ich habe auch nie Mainstream gezüchtet, aber hin und wieder darüber nachgedacht, doch einfach auch mal angesagte Abstammungen zu nutzen, um mich nicht ständig rechtfertigen zu müssen, warum ich meine Fohlen nicht zu Dumpingpreisen verkaufe. Aber bevor ich meinen Prinzipien untreu wurde, habe ich das Züchten aufgegeben. Ich würde vermutlich nicht mal mehr für den Eigenbedarf züchten, denn dann musst Du nehmen, was Dir die Stute ins Stroh legt. Du wolltest ein Hengstfohlen, möglichst Rappe? Dann liegt garantiert ein buntes Stutfohlen in der Box ... und Du änderst halt Deine Pläne.


    Wenn Du Wesh züchtest, kennst Du sicher auch den Zuchthof Krone. Da werden vor allem Welsh B gezüchtet - und von Doris auch mal ein Connemara. Die Welshs sind durchweg sport- und zuchterfolgreich und wir hatten mal eine Stute aus der Zucht für unsere Tochter.


    Aber zurück zum Thema gesunde Hunde ...


    Ich oute mich mal als "Nichtröntger" und das wirklich nur, weil ich das Narkoserisiko scheue.


    Aber ich habe (gut, das war jetzt bei den Leonbergern) eben auch erlebt, dass eine Verpaarung von A1 mit A1 zu einem Wurf führte, in dem lediglich einer der Welpen beim Röntgen eine A1-Hüfte hatte. Der Rest des Wurfs hatte B1, B2, C und einer sogar eine E-Hüfte ... der Zwerg musste schon mit sechs Monaten von dieser Welt gehen, weil er nicht mehr aufstehen konnte.


    Was lief da falsch? Keiner der Vorfahren hatte eine C oder E-Hüfte.


    ... und ist ein gesunder Hund nur die Summe seiner HD-Ergebnisse? Mein Joe wurde 13,5 Jahre alt und war eigentlich, bis auf eine Hautgeschichte, die eine Tierklinik nicht in den Griff bekam und die sich als Sarcoptes-Milbenbefall herausstellte, als wir den Tierarzt wechselten, immer gesund. Er war weit über dem Maß, um gekört zu werden, aber ich hätte mir gewünscht, ihn klonen zu können.


    Nicht zu vergessen ist, dass wenn der Hund mit einem Jahr geröntgt wird, auch die Aufzucht, die Bewegung, das Futter, die Versorgung mit Nährstoffen einen Einfluss auf die Ausbildung gesunder Gelenke nimmt.


    Im Prinzip müsste der Welpe also bei der Abgabe geröntgt werden und das wäre natürlich Blödsinn. Darum wäre meine Idee (und das wird bei den Leos gemacht), dass man die Daten der verstorbenen Hunde auswertet: An was gestorben? Wie alt war der Hund? Welche Erkrankungen gab es im Laufe seines Lebens?


    Ja - das wird dann eine Langzeitstudie, weil man die Daten meistens erst rund 10 Jahre nach der Geburt des Welpen bekommt - aber für mich sind sie aussagekräftiger, als ein Röntgenbild.

    Ich weiß nicht warum er das macht. Die Vermutung ist ja, dass er diesen Reiz „anderer Hund“ und wie man damit umgeht nie so lernen konnte, wie ein Hund das normalerweise lernt, der in den ersten 8 Lebenswochen normal aufwächst. Auch ist für Hunde mit deprivationsschaden bekannt, dass sie Lernerfahrungen nicht so umsetzen, wie Hunde, die das nicht haben und im schlimmsten falle - trifft auf Zwergi aber nicht zu - gar nicht umsetzen/verinnerlichen, was sie lernen sollen. Das ist auch kein Rasseproblem, da braucht es jemanden, der eine Weiterbildung für problematische Hunde hat (wie meine neue Trainerin) oder jemanden, der verhaltenstherapeutisch trainiert (habe ich hier noch nicht gefunden). Und da muss es dann halt einfach passen. :)

    Du warst schneller ;)

    Nun, das hört sich schon sehr speziell an. Aber warum macht er das? Das ist nicht schön. Hundetrainer kann funktionieren, muss aber nicht. Es gibt da ja auch solche und solche.

    Aber in einem Verein, die sich mit Schäferhunden auskennen sollte man Dir sicher helfen können.

    Micha, das glaube ich leider eher nicht, denn bei der Problematik brauchst Du einen Trainer/in, der/ die sich damit auskennt. Vielleicht sogar schon selbst einen Hund hatte/ trainierte, der diese Problematik hatte ... oder sich zumindest in irgendeiner Form damit oder mit Verhaltensforschung beschäftigt hat - à la Rütter, der Hundepsychologie studierte und sein Training ganz anders auf den Hund abstimmen kann, als ein "normaler" Hundetrainer, der nach einer bestimmten Trainingsweise arbeitet und da wenig flexibel ist, Wege zu gehen, die fernab seiner Methoden liegen.


    Damit werte ich niemandes Trainingsweise ab, aber ich denke halt wirklich, dass - um das jetzt mal ins Menschliche zu übertragen - die meisten Lehrer mit einem besonderen Schüler schneller überfordert sind, als eben mit einem, der weitgehend nach "Schema F" funktioniert ... und Aslan ist eben ein "besonderer" Hund.

    ich hatte mich ja in die vorsichtige Diagnose "Deprivationsschaden" ein bisschen eingelesen und die Hundehalter, deren Fellherzen von dieser Problematik betroffen sind, meiden möglichst Hundebegegnungen, die ihrem Hund Angst einflößen und suchen nur die Hundebegegnungen, die der betroffene Hund mit etwas Positivem verknüpft.


    Ich würde also auch nicht mit allen möglichen Trainingsmethoden rumprobieren, denn selbst jeder "normalentwickelte" Hund braucht eine auf seinen Charakter und sein Wesen abgestimmtes Training - eins für alle funktioniert meistens nicht.


    Aber bei einem Hund, der vermutlich bei Reizen, die ihn in Panik versetzen, weil er sie nicht mit Positivem verknüpft bekommt, ist es noch schwieriger, den passenden Weg zu finden.


    Es gibt viele Gründe, warum Hunde hin und wieder mal austicken. Bei Chia ist es definitiv Frust. Wenn sie was will und nicht darf, wird sie laut und motzig. Begegnet sie Hunden, zu denen sie dann auch hindarf, gibt es eine kurze Begrüssung und dann erlischt ihr Interesse an dem Kumpel meisten auch. Sie sucht keinen Streit, ist nicht angriffig gegen Menschen, aber sie will da hin. Jetzt! Sofort!


    Heute früh riss siemich mal wieder seit länger Zeit fast von den Füßen, weil ich meinen Nachbarn nicht gesehen hatte und der mir ein fröhliches "Moooin" zurief ... und Chia fand, dass wenn der uns schon ruft, sie da auch hindürfen sollte. Also startete der Topedo durch ... nur dass er an der Leine war, damit sie nicht immer in der gleichen Pfütze badet, bevor wir das Hoftor erreichen. Ich musste die Leine loslassen und mein Hund raste zu meinem Nachbarn und freute sich wie Bolle, dass er sie auch begrüsste ... ja, ganz blöd gelaufen. Aber ich weiß, dass ich "nur" an ihrer Frusttoleranz arbeiten muss und das ist leicht - im Vergleich zu dem, was Aslans Problematik sein könnte ... das ist nicht mit "normalem" Training zu lösen.

    Ich denke Ihr solltet diesen Disput hier beenden, er führt zu nix!

    Oder zum eigentlichen Thema zurück kommen:

    Was unterscheidet Schäferhund und Terrier?....

    ... und dann komme ich zum Thema zurück - was unterscheidet den Schäferhund vom Leonberger?


    Fürn mich war es ein kleiner Kulturschock, als nach und neben unseren Schäferhunden der erste Leo einzog. Als erstes lernte ich: "Ein Leonberger nimmt keine Befehle an, sondern wertet sie als Einladung, auf die er irgendwann mal gerne zurückkommen wird, wenn es dann gerade passt".


    ... und ich glaube, das sagt alles :D