Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    @Azemba Wir haben zwei Geschäfte im Nebenhaus direkt auf unserem Hof und wer unsere Adresse herausfinden will, der findet die problemlos und das hat, wenn man Kunden hat, die einen suchen, durchaus auch Vorteile. Wer wissen will, wo wir leben, muss lediglich Google Maps fragen ... da ist inzwischen sogar der Name unserer Firma vermerkt, wo zuvor nur der Straßenname stand. Anonym ist vermutlich kaum jemand in Zeiten von Siri und Alexa ... nur dass ich mir damit mehr Sorgen machen würde, denn durch die Spracherkennung (die ja inzwischen auch in Handys üblich ist und selbst wenn das Gerät aus ist, empfängt es Deine Stimme und hört Dich ab), kann ein Profil vom Nutzer erstellt werden, bei dem keine Fragen offen bleiben und das Herausfinden der Wohnadresse das geringste Problem darstellt.


    Insofern mache ich mir wenig Sorgen, dass irgendjemand mit meiner Adresse viel anfangen könnte (außer unsere Kunden, die uns hin und wieder mal spontan besuchen kommen, weil sie gerade in der Nähe waren). Der Hof ist gut gesichert und es ist immer jemand zuhause ... und selbst wenn wir nicht alle zuhause wären, haben wir sehr aufmerksame Nachbarn, die sogar schon rüber kamen, als mein Mann Kartons in seiner "Hobo"-Tonne auf der Terrasse verbrannte, weil es bei uns nach Rauch roch und unser Nachbar, der bei der freiwilligen Feuerwehr aktiv ist, überlegte, ob er zum Löschen kommen muss.


    Hier leben sehr wenige Menschen - aber genau darum kennt jeder jeden und alle passen aufeinander auf und ich hatte in den letzten 25 Jahren noch nie Angst, auch wenn die nächste "Zivilisation" 3 Kilometer von uns entfert liegt ... ohne Auto ist man hier also eher nicht besonders flexibel.


    Wir fühlen uns aber wohl und auch wenn wir bedingt durch die Pferde nicht in den Urlaub fahren und mehr oder minder dauernd auf unserem "Ponyhof"angebunden sind, genießen wir es, kein urbanes Treiben um uns herum zu haben und ein bisschen wie Einsiedler zu leben.


    Problematisch war wirklich nur, dass ich keine Möglichkeit gehabt hätte, mit Chia die hochgewachsenen Felder zu umgehen - außer ich wäre mit dem Auto in ein urbaneres Gebiet gefahren. Das vermeide ich aber noch lieber, als das Risiko, dass mein Hund ins Feld abzwitschern könnte, denn ich lege nicht allzuviel Wert darauf, Spaziergängern und sonstigen Waldbesuchern zu begegnen ;)

    Luna, ich hätte das nach dieser Erfahrung mit Chias Freigeist auch gern vermieden, würde es einen Weg geben, der nicht an einem Feld vorbei führt, aber wir wohnen im "Gülleland" und hier gibt es nur Wald und Feld und das liegt beides direkt vor unserem Hoftor.


    Da wo Lissystraße 5 steht, ist unser Hof - drtumrum nur Feld und Wald:



    Zumal ja bislang nie ein Hund auf die Idee kam, im Feld zu verschwinden, um dann nach Hause zu rennen. Meine Leos spielten auch gerne im Labyrinth der Halme, wobei Anka das eher blöd fand -, aber statt zu mir dann lieber nach Hause zu rennen, kam bis zu Chias "Homerun" noch nie vor.


    Wobei vielleicht der Vorteil unserer Wohnlage der ist, dass man gezwungen ist, solche Situationen zu üben, denn sonst führt man seinen Hund nur noch an der Leine. Chia hat ab und zu versucht, noch mal ins Feld abzuzwitschern, aber die Schleppleine leistete Überzeugungsarbeit und inzwischen kann ich sie abrufen, bevor sie ins Halmelabyrinth eintaucht.

    ... meine Hunde haben diese Energieboosts, wenn wir vom Laufen nach Hause kommen. Dann fetzen die noch mal über den Hof oder durchs Haus, dass das wie ein Abbruchkommando klingt und mein Göttergatte die Vermutung aufstellt, dass ich mich 1,5 Stunden auf das Bänkchen am Baumlehrpfad setze, um dann zuhause zu behaupten, ich wäre fast zwei Stundenmit den Hunden gelaufen.


    Vielleicht sollte man Trainerstunden wirklich nach dem hündischen Biorhythmus buchen? ;)


    Aber ich schließe mich auch gerne Holger an: Gräm Dich nicht, lieber Micha, denn Dein Witus ist ein toller Hund und wenn er das auch nicht immer beim Training beweist, so weißt Du das und nur das ist wichtig :*

    Babsi, ich bin immer wieder verblüfft, wie ähnlich sich Tilli und Chia sind - insofern war ich unentschlossen, ob ich das Herzchen oder das Haha drücke, denn herlich gelacht habe ich auch, als mein Kopfkino bei Deiner wunderbar witzig erzählten Klorollen-Episode anlief, aber ich bin auch tief im Herzen bei Dir, weil ich wieder bei jedem Satz nickte.


    Es gibt Tage, da frage ich mich, warum ich eigentlich mitlaufe, wenn die Hunde spazieren gehen, weil ich mich so ein klein wenig als mühsames Anhängsel fühle, dass sie halt seufend mitschleppen. Verlieren würden sie mich nicht, denn da passen die Damen schon auf, dass ich mich nicht davonschleiche (ich habe ja die Bälle, die Kekse und die Beißwurst - wer die Objekte der Begierde hütet, genießt den Vorteil, nicht vollkommen unpopulär zu werden :D ), aber ich kann mich auch nicht wirklich erinnern, dass Chia je einen Folgetrieb hatte ... außer den, mir hinterher zu laufen, damit ich nicht ohne sie das Haus verlasse (oder ins Bad schleiche, ohne die "Thronhüterin" mitzunehmen).


    Bis ich Tillis Geschichten las, dachte ich, die Chaosfürstin wäre ziemlich einzigartig (das wird ja auch von vielen Leuten bestätigt, die meinen, dass sie noch niiiie einen Hund wie Chia kennen lernten - was kein Kompliment ist) und irgendwie bin ich sehr erleichtert, dass ich doch nicht die Einzige bin, die sich eine "Abrissbirne mit Sinn für besonderen Humor und fröhlichem Freigeist" aussuchte ... aber die sowohl Tilli, als auch Chia haben ja auch einen ganz besonderen Charme und hin und wieder geben sie uns ja auch Grund, stolze Hundemuttis zu sein ;)

    Ich gehöre auch nicht zwingend zu der Sorte Hundemama, die ihren Welpen schon am Tag des Einzuges anfängt zu "Dressieren", aber das Problem ist auch, dass die Neugier ganz schnell größer wird, als der Folgetrieb und das hat mir meine Chaosfürstin schon sehr früh bewiesen, indem sie einen Vogel spannender fand, als Bene und mich und ins halbhoch gewachsene Gerstenfeld hopste, um darin zu verschwinden. Statt aus dem Labyrinth der Halme den Weg zu uns zu suchen, rannte sie schnurstraks zurück nach Hause ... über die Bahngleise und über die Straße!


    Das war der Punkt, an dem ich mit dem Schleppleinentraining begann und da war Chia gerade mal vier Monate alt. Ich möchte keinen kadavergehörsamen Hund, der devot meine Befehle ausführt, aber wenn mein Hund zur Gefahr für sich und andere wird, dann ist es mit der körperlichen und geistigen Freiheit vorbei und der Rückruf wird trainiert, denn je schneller und besser der klappt, desto früher genießt der Hund wieder die weit gesteckten Grenzen, die ich meinen Hunden durchaus anbiete, solange sie die nicht überschreiten.


    Was ich aber auch denke ist, dass man auch im Bezug auf die Erziehung die Individualität jedes Hundes berücksichtigen muss.


    Einen so leistungsbereiten Hund wie Chia hatte ich bislang auch noch nicht und bei ihr musste ich im Bezug auf meine legere Erziehung recht schnell überdenken, denn mit Laissez-fairem Freiheitsdenken wäre ihr Forscherdrang ins Unermessliche gestiegen.


    Sie will mental gefördert und gefordert werden, braucht Auslastung in jeder Hinsicht, weil sie sich sonst langweilt und eigene Ideen entwickelt, die meist darin enden, dass etwas kaputt geht. Machen und erwachsen werden lassen, wäre bei ihrem Forschergeist und ihrem Hang zum Grenzentesten, ein echtes Wagnis.


    Aber wie ich schon schrieb: Bis Chia bei uns einzog, hätte ich Deine Gedanken, liebe Muriel durchaus vollumfänglich geteilt, aber mit meinem ersten Welpen aus dem Tierheim, die gelernt hatte, hinzupieschern, wo man geht und steht, weil keiner Zeit hatte, die Welpen zur Sauberkeit zu erziehen, hatte ich eine Hündin, die fast ein Jahr alt wurde, bis sie keine Pfützchen und Häufchen mehr im Haus machte. Da hätte eine frühzeitigere Reinheitserziehung vielleicht die Früchte getragen, die zu einer früheren Stubenreinheit geführt hätte. Trotzdem war sie ein Hund, der meine Kommandos nie hinterfragte und mich als Hundeführer nie herausforderte.


    Mit Joe hatte ich einen Welpen, der Zeit seines Leben immer im Umkreis von 10 Metern zu mir blieb und der nie eine Schleppleine oder überhaupt eine Leine trug, weil er gar nicht erst austestete, ob der Spaßfaktor außerhalb meines Dunstkreises höher wird.


    Und die Bommeline schlug ihre Welpenzähnchen lieber in das Fell von ihrem "großen Bruder" Müsli, als in Menschenhände - dafür gab es dann einen Anschiss von dem Leo-Rüden, der die Bommeline so beeindruckte, dass sie von da an nur noch Sachen zwischen ohre Zähne klemmte, die sich nicht wehrten.


    Es gab also für mich quasi keinen Handlungsbedarf, weil meine Hunde es mir leicht machten und in der Welpengruppe galten sie trotzdem als Streber.


    Weil das immer so perfekt funktionierte, der Entwicklung nicht ins Handwerk zu pfuschen, versuchte ich den Weg auch mit Chia zu gehen ... und stellte fest, dass ich mir mit Chia wohl den Hund ausgesucht hatte, der einen ganz anderen Weg einfordert und damit tatsächlich auch zufriedener ist, denn sie braucht Grenzen, weil die ihr Sicherheit geben und das wurde auch schon früh erkennbar. Ich habe mit ihr trotzdem einen kleinen Freigeist an meiner Seite, aber sie akzeptiert ihre Grenzen und das macht unser Zusammenleben viel entspannter.

    Gerade weil man viel unterwegs ist, sollte man auf gutes Schuhwerk achten.

    Das denke ich auch. Darum investioere ich selbst bei den Gummistiefeln in solche, die ein gutes Fußbett haben und mir Rückenschmerzen ersparen.


    Wobei ich mich dann aber trotzdem ärgere, wenn ich um die 200 € für ein paar Meindl-Wanderschuhe ausgebe und dann nach zwei Jahren die Sohle wegbröselt. Klar kann man sagen, dass man mit Materialverschleiß rechnen muss, wenn man Schuhe häufig trägt, aber ich habe jetzt schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass die Haltbarkeit der günstigen Schuhe denen der teureren entspricht und da erwarte ich dann doch, dass ein Preisunterschied von 150 € sich auch auf die Haltbarkeit auswirkt... auch wenn mein Rücken mir das Geld durchaus wert ist.


    Aber wo findet man heute noch durchgenähte Sohlen (außer bei meinen Königsreitstiefeln, aber da ist man dann auch schon mal mit fast 800 € dabei, wenn es der Favorit Dressage sein soll) - da wird doch überall nur noch geklebt und der Kleber hält leider nicht für die Ewigkeit.

    was ich interessant fände ob Wölfe Hunde am aussehen unterscheiden können. Also einen HSH vom Bordercollie.

    Und wenn es so wäre ob das weiße Fell was viele HSH Rassen haben dabei eine Rolle spielt.

    Ganz uneigennützig die Frage weil ich ja selbst was weißes führe. ;)

    Holger, der Wolf hält Deinen Loki vermutlich eher für einen verirrten Eisbären 8o


    Wobei es ja tatsächlich auch graue/ braungraue Herdenschutzhunde gibt und ich denke - aber das ist auch nur eine Überlegung und die beruht nicht auf fundiertem Fachwissen - dass die Wölfe die Hunde eher nicht nach Rassen unterscheiden. Dazu müssten sie die Rassen ja kennen, also wissen, wie ein Labrador aussieht und welcher Unterschied beispielsweise zum Vizla besteht.


    Ich glaube eher, es ist das Auftreten und die Präsenz eines Hundes, sein auf den Herdenschutz selektierter Charakter, sein Körpervolumen und sein Mut, der den Wolf beeindruckt.


    Wir denken ja auch nicht, wenn wir einen Chinesen treffen: Uiiii, mit dem lege ich mich lieber nicht an, denn der kann vielleicht Kung Fu, sondern wir urteilen in erster Linie nach dem Auftreten und der Körpermasse/ Größe/ Bemuskelung, ob wir uns trauen, jemanden anzustänkern oder ihm lieber aus dem Weg gehen ;)

    Ich gebe zu, dass ich bei dem Thema zwiegespalten bin.


    Ich würde ungern ein Fohlen auf der Weide durch einen Wolfsangriff verlieren und in Goldenstedt (40 km von uns entfernt) gibt es wohl gleich mehrere Wolfsrudel und es sind auch schon Ponys und Fohlen angegriffen und getötet worden. Bei einem toten Schaf ist es vermutlich meistens eher ein wirtschaftlicher Schaden. Ein totes Pferd ist ein Trauerfall.


    Klar kann man die Weiden entsprechend sichern, aber gerade große Pferdeweiden werden oft durch Steckpfähle portioniert, damit die Pferde das Grünfutter nicht nur plattlaufen, sondern Stück für Stück abgrasen können, während das schon abgefressene Stück wieder nachwachsen kann. Hinter so einer Umzäunung kann man keinen Herdenschutzhund halten.


    Ich möchte auch nicht, dass ein Wolf erschossen wird und ich finde es immer wieder schlimm, wenn ich im Radio höre, dass einer der Graupelze auf der Straße sein Leben lassen musste ... oder wie neulich, als ein Jäger glaubte, den zum Abschuß freigegebenen Leitwolf vor der Flinte zu haben und eine junge Fähe abknallte, die wahrscheinlich knapp ein Jahr alt war.


    Aber vor zwei Jahren streunte bei uns auch ein Wolf durch den Wald. Er wurde mehrfach im Nachbarort gesichtet und ich gebe zu, dass mir schon ein bisschen mulmig war, wenn ich abens noch eine Runde mit Bene durch den Wald drehte und ich mühte mich, nicht erst in der Dämmerung loszulaufen.


    Aber eines Abends stand plötzlich "was Graues" ungefähr 100 Meter von uns entfernt und mir blieb fast das Herz stehen. Ich muss nun leider auch gestehen, dass ich auch um das Wohlergehen meines Hundes fürchtete und langsam rückwärts lief, um mit einer Hand den Waldboden nach einem Stock abzutasten, um mich wenigstens ein bisschen bewaffnet zu fühlen.


    Der "Wolf" war dann aber doch nur eine sehr schlanke, junge Huskydame, die ihrem Herrchen ausgebüxt war ... als sie nahe genug gekommen war, sah auch ich Blindfuchs, dass "der Wolf" ein Hunter Halsband trägt (das rote mit den weißen Schweizerkreuzen) und definitiv kein Wolf ist.


    Die Huskyline war dankbar, bei uns Anschluss finden zu dürfen und ich entsorgte meinen Knüppel dezent am Waldrand und machte mich mit den Hunden auf die Suche nach dem Herrchen (wir fanden es dann auch).


    Bis dahin hatte ich durchaus noch laut getönt, dass man sich doch nicht sorgen muss, weil man ein so scheues Tier wie den Wolf 1. sowieso nie von Nahem sieht und 2. der Wolf keinen Wert auf eine Mensch/ Hund-Begegnung legt. Nun hatte ich ja im Endeffekt keinen Wolf getroffen, aber mir ging wirklich gehörig die Muffe und auf eine "echte" Wolfsbegegnuing würde ich lieber verzichten.


    Ich denke nach wie vor, dass von einem Wolf, der nicht als Welpe von Menschen gefüttert wurde und dem damit die Scheu genommen wurde, keine Gefahr für ein Mensch/ Hund-Gespann ausgeht, aber meine Hunde würden so einen Graupelz garantiert als Spielgefährten einstufen und hinterherrennen ... und wie so ein Wolf dann reagiert, wenn er sich von zwei Hunden angegangen fühlt, möchte ich nicht austesten.

    Chia setzt da noch einen drauf ... sie übt sich gerne im Sitzstreik. Ob das den Wunsch nach Weltfrieden unterstreichen soll, sie gegen Coronamaßnahmen demonstriert oder welcher tiefere Sinn dahinter steckt, erschließt sich mir nicht ... aber ich bemühe mich, das zu ignorieren und einfach weiter zu gehen. Irgendwann kommt sie hinterher geschossen. Rufen oder Locken versagten in dem Fall immer, aber nachdem ich auch weiß, dass sie sich auch durch nichts anderes von ihrer Protestsitzerei ablenken lässt, liegt im Ignorieren auch kein unüberschubares Risiko und ich übe mich darin, ein herzloses Frauchen zu sein, dass den Marotten ihres Hundes keine Beachtung oder Würdigung schenkt. Obwohl mich wirklich mal interessieren würde, welchem Zweck das Protestsitzen dient.

    danke Verbena, das alles was ich an diesem tag gehört habe und eure positiven zustimmungen über die goldimplantate (die wir aber hoffentlich die nä jahre noch nicht brauchen, aber die der plan b werden) und einem verein der nicht so auf leistung ausgerichtet ist, freuen mich.

    Sam und ich brauchen für begegnungen andere hunde und ich liebe ziele die ich gerne wenn sich das mit seiner hd vereinbaren lässt, erreichen möchte.

    Ja, was so ein telgespräch nicht alles bewirken kann ^^. Jetzt hoffe ich, dass das dann auch tatsächlich so gut ist, wie ich es derzeit gerade sehe.

    ... und selbst wenn nicht, hast Du eine gute Idee aufgenommen und die lässt sich ganz sicher auch anderweitig umsetzen. Wenn die Richtung sich erst mal gut anfühlt, findet man auch den Weg :)

    Ich bin bei Waschbär , wobei ich trotzdem das "Hier" als Kommando fürs Herkommen verwende, aber ich werde Chia auch nicht im Rahmen von Prüfungen führen und insofern orientierte ich mich an Martin Rütters Empfehlung, nicht "Komm" zu rufen und das genau aus den Gründen, die auch Waschbär nennt ... wie oft sage ich: "Ach komm, lass das doch mal" und meine damit nicht: "Komm her zu mir".


    Auch das mehrfach rufen gibt dem Hund lediglich die Sicherheit, dass Du nach wie vor da bist und der Hund sich keine Sorgen machen muss, dass ihm ein Nachteil entsteht, wenn er Deinem Befehl nicht folgt.


    Martin Rütters Tipp ist in dem Fall, den Rückruf erst mal wieder zu festigen - also Schleppleine und Futterbeutel, eventuell auch noch die Pfeife, wenn der Hund gut darauf reagiert.


    Wobei ich auch davon ausgehe, dass Witus gerade in die Pubertät rutscht und da haben manche Hunde wirklich nur noch bunte Knete im Kopf und hinterfragen immer wieder Kommandos, die längst gefestigt schienen.

    Das klingt wirklich super, liebe Mona und ich freue mich mit Dir, dass sich gleich so viele Wege aufzeigen, die Mut und Hoffnung schenken. Viele meiner Kunden haben ihren Hunden auch Goldimplantate setzen lassen und berichten nur Positives.


    Ich war vor Jahren auch in einem Hundesportverein und das Schöne dort war auch, dass das Training immer individuell auf den Hund abgestimmt wurde und keinen einen belächelt hat, wenn man manches ablehnte oder einen etwas anderen Weg gehen wollte.


    Leider habe ich auch die Erfahrung machen müssen, dass viele Trainer nach ihrem persönlichen Schema F arbeiten und die Individualität von Hund und Mensch nicht mit berücksichtigen. Insofern bin ich sicher, dass diese Trainerin und dieser Verein ein Gewinn für Sam und Dich sein wird.

    Ne, die nicht. Ich habe welche, die richtig über den Knöchel gehen.

    worauf ich definitiv Wert lege, denn meine Dogwalker haben zwar eine hohe Sohle, aber gehen nicht über den Knöchel und ich bin schon so derart mit den Schuhen umgeknickt, dass ich sie gar nicht mehr tragen mag.