Verbena, es ist irgendwie unglaublich, dass man euch quasi zwingen möchte, das städtische Wasser und den städtischen Strom zu nutzen. Einen wirklich rationalen und nachhaltigen Sinn kann ich darin zumindest nicht sehen, im Gegenteil, der Ausbau von Stromtrassen und Wasserkanälen ist ja schweineteuer und selbst die paar Tacken, die ihr dann euer Leben lang dafür zahlt, werden nicht einmal annähernd die Kosten dafür decken,
Das kann ich Dir ohne viel Mühe erklären, denn die Stromanbieter verdienen ja weniger, wenn wir unseren Strom selbst produzieren und auch die Gemeinde würde finanziell profitieren, wenn wir Stadtwasser nutzen würden. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband liegt bei uns ja in direkter Nachbarschaft und unser Bürgermeister ist dort im Vorstand.
Die Trassen sind ja bereits alle verlegt und insofern müssen die nun auch Rendite abwerfen und wer sein Wasser aus 70 Meter Tiefe fördert, statt das verchlorte Stadtwasser zu nutzen, der ist der Gemeinde (die auch mit dem Stromanbieter EWE verbandelt ist) ein Dorn im Auge.
Klar, wenn ich mal flott rechne, dass unsere Pferde täglich ca. 350 Liter Wasser benötigen und dazu noch unser Verbrauch dazukomme, dann würde sich das schon lohnen, uns als Kunde zu gewinnen.
Ich würde natürlich auch eher nach dem Wohlbefinden des Hundes einkaufen und erst in zweiter Linie schauen, ob mein Hund eventuell auch ein Futter verträgt, das "umweltverträglicher" ist.
Und wie ich schon schrieb: Ich versuche, wo es möglich ist, im Sinn des Umweltschutzes zu leben, aber ich werde meine Hunde weder vegan ernähren, noch riskieren, dass sie Durchfall von einem Futter bekommen, das sie nicht vertragen, nur weil ich damit näher am Umweltschutz liegen würde.