Ich schreibe ganz ehrlich meine Meinung zu Apoquel und würde es definitiv meinen Hunden nicht verabreichen. Nicht weil ich grundsätzlich gegen allopathische Medikamente wäre - das bin ich durchaus nicht, sondern ich wäre ab, ob der Nutzen so groß ist, dass ich das Risiko von unerwünschten Nebenwirkungen eingehen kann -, aber ich habe das Gefühl, dass hier der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben werden soll, wenn ich die Medikamente beschreibung lese: https://www.vetpharm.uzh.ch/tak/06000000/00063087.03
Klar nervt das Kratzen und dass der Hund kahle Ohren bekommt, würde mich auch beunruhigen, aber unter der Gabe von Apoquel kann es auch zu lokaler Alopezie kommen - da könnten also stellenweise auch kahle Stellen im Fell entstehen.
Kokosöl ist aber tatsächlich gewöhnungsbedürftig und die sparsame Dosierung hilft, dass der Hund nicht so aussieht, als hätte er in der Fritewuse gebadet. Das Gute ist aber, dass das meistens nur ein, zwei Tage so aussieht. Ich würde aber trotzdem erst mal sparsamer sein, denn sonst riecht Django wirklich wie ranzige Kokosnuss ![]()
Du kannst aber statt Kokosöl auch versuchen, ein Mittel zum Einreiben zu finden, das Margosa-Extrakt enthält - damit würde definitiv auch keine Milbe mehr Deinen Hund attraktiv finden.
Wenn es aber eher eine allergische Geschichte ist, würde ich probieren, erst mal so zu füttern, dass Du nur eine Proteinquelle anbietest und so eine Art Ausschlussdiät startest.
Es muss ja auch keine Unverträglichkeit des Futters sein, wenn der Hund sich kratzt, aber in fast jedem Trockenfutter leben Futtermilben und manche Hunde reagieren darauf nicht sofort, aber mit zunehmendem Alter darauf und fangen sich an zu kratzen.
Ich könnte Dir, um den Juckreiz zu stoppen, auch das Parasix empfehlen, aber wenn man das zu großzügig dosiert, wirkt das Fell auch fettig. Darum ist es sinnvoll, das Fell möglichst zu scheiteln und die Emulsion direkt mit der Tülle auf die Haut aufzutragen und dann zu verreiben.
Dass es gegen alle Arten von Juckreiz wirkt, kann ich auch nicht garantieren, aber es ist aus natürlichen Ingredienzien hergestellt und schadet dem Hund nicht - und wenn die Katze sowieso auf Abstand geht, schadet es auch ihr nicht.
Bei meinen Leonberger hatte ich das Problem sehr häufig, dass sie sich Hotspots leckten und die dann wirklich zu großen Flächen wuchsen, die nässten - da half das Parasix sehr gut gegen den Juckreiz und beim Abheilen.
Auf jeden Fall drücke ich ganz fest alle Daumen, dass der Juckreiz bei Django bald stoppt und Du Deinen Hund wieder mit prächtigem Fell hinter den Ohren verkuscheln kannst.