Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Ich freue mich auch sehr, dass Du wieder einen neuen Hundefreund gefunden hast ... auch wenn er Deinen süßen Davo nie ersetzen können wird, so fallen mir doch nun die Worte ein, die eine Bekannte zu mir sagte, als unser Benchen nach dem Tod meiner Leos zu mir sagte: "Sie ist die Heilerin Deiner trauernden Seele" - und genau das wünsche ich Dir nun: Dass Akani zum Heiler Deiner trauernden Seele werden darf und Du mit ihm das Glück findest, dass Davo mitnahm, als er von Dir ging.


    Es ist auch schön, wieder von Dir zu lesen und Dein neues Glück teilen zu dürfen und auch wenn ich ja auch immer die Dunklen für mich aussuchte, ist Dein Eisbär zum Klauen schön und ich hätte mich auch sofort in ihn verliebt.

    Viel kann ich da nicht zu schreiben. Ich habe von Welpe an einen gezielten Rückruf trainiert, bei dem sie wirklich den Anker werfen und zu mir kommen sollte. Bei mir gab es dann Party mit dem Ball.


    Als Wild immer interessanter wurde, blieb sie erst mal an der Schleppleine. Da habe ich dann schon das Stehenbleiben und Gucken mit Ballparty belohnt, funktionierte erst mal nur bei Krähen.


    Natürlich klappte es nicht immer, 3 x ist sie wegen eines Hasen auch durchgestartet, der einfach zu dicht war. Aber wenn das Wild ein bisschen auf Distanz ist, klappt es immer besser. Interessanterweise ist sie entspannter dabei, wenn sie ohne Leine ist. Angeleint spult sie sich mehr auf.

    Das ist wirklich ein sehr guter Grund, eine grandiose Ballparty zu feiern, wenn man einen so tollen Erfolg mit dem Hund feiern darf.


    Übrigens verlief mein Anti-Jagd-Training mit Bene und mit Chia exakt gleich. Ich habe lediglich, wenn Chia dann doch mal durchstartete, die Klapperdose (Metall-Pullmolldose mit Kugellagerkügelchen gefüllt und mit Ducktape verschlossen) verwendet, um zu unterstreichen, dass ihr Verhalten unerwünscht ist, bevor ich sie mit der Schleppleine ausbremste. Klar muss man so eine Klapperdose sparsam einsetzen, weil sie ein Schwert ist, das sehr schnell stumpf wird, aber Chia hatte das Klappern der Dose auch nie ignoriert und bremste spätestens, wenn ich klapperte und dann kam sie auch sofort zurück - auch als ich die Schleppleine wegließ, funktionierte die Klapperdose immer. Inzwischen brauche ich sie eigentlich nicht mehr ... obwohl ich das Gefühl habe, dass Chia gerade zum extremen Pubertier mutiert und die Grenzen neu zu stecken versucht. Meine Erfolge mit ihr sind darum derzeit eher die, dass ich mich schon freue, wenn sie keinen Quatsch macht oder ausprobiert, ob ich das, was ich sage, auch ernst meine.

    Das neue Grossenbacher-Geschirr kam tatsächlich gestern schon an und nachdem ich es dann für Chia passend eingestellt hatte, wurde es auch gleich ausprobiert ... vermutlich wusste die keline Kröte aber, dass sie jetzt ein Ausbildungsgeschirr trägt und benahm sich so vorbildlich, dass ich weder die Leine anhängen, noch die Funktion des Geschirrs prüfen konnte. Heute früh gab es auch keine Testmöglichkeit für das neue Geschirr. Aber wenn der Effekt der ist, dass schon das Tragen den Gehorsam fördert, dann ist das auch prima ;)


    Einen großen Unterschied zum FunRun konnte ich nicht nicht unbedingt feststellen. Ein Vorteil ist ganz sicher, dass man nicht so ein extremes Einstellgetüddel hat, wie beim FunRun, weil das Grossenbacher Ausbildungsgeschirr Pro Guide nicht so viele Verstellmöglichkeiten hat und auch nicht unbedingt in der Form mitwächst, wie das FunRun.


    Das Ausbildungsgeschirr habe ich in Größe L mit einem Halsausschnitt von 61 cm genommen. Chia hat einen Halsumfang von 56 cm und die Größe M hat einen Halsausschnitt von 54,5 cm - das wäre dann sehr knapp geworden, denn im Gegensatz zum FunRun ist der Halsausschnitt beim Ausbildungsgeschirr nicht verstellbar.


    Chia misst aktuell 64 cm und wiegt 33 kg. Ich gehe davon aus, dass sie noch ein bisschen auslegt, denn sie ist nun knapp 14 Monate alt und da habe ich doch gerne noch ein bisschen Platz an den Geschirrriemen, um ein bisschen Weite dazugewinnen zu können. Das Geschirr sitzt auch sehr gut und dicker werden dürfte Chia auch noch, ohne dass es gleich knapp wird.


    Ich mag das Geschirr sehr gerne. Es ist wie alle Grossenbacher-Geschirre sehr leicht und es gibt dem Hund jede Bewegungsfreiheit, die man sich wünscht.


    Der größte Unterschied zum FunRun sind die doppelten Riemen im hinteren Bereich, die mit einem O-Ring zusammengefasst werden. Hier hätte ich mir vielleicht gewünscht, dass der Ring unterlegt wäre, denn der liegt blank auf dem Fell. Chia stört das nicht und das Fell hat auch keinen Schaden genömmen, aber ich werde in Pferdekreisen auch "Frau Fellchen" genannt, weil alles was ans Pferdefell kommt, bei mir unterpolstert ist, damit nichts scheuert. Vermutlich bin ich da ein bisschen Weichei und sehe Scheuerpotential, wo keines ist. Alles in allem sind die Grossenbacher-Geschirre aber super gut gepolstert und reiben auch beim Langhaar kein Fell ab.


    Im ersten Moment dachte ich, das Ausbildungsgeschirr ist ein Stück länger, als das FunRun, aber am Hund wirkt es nicht unbedingt überlang.


    Beim FunRun störte mich ein bisschen, dass wenn man die Riemen beidseitig nicht exakt gleich lang einstellt, es ein bisschen zur Seite rutschte - das Ausbildungsgeschirr wirkt in dieser Beziehung "ausbalancierter", obwohl ich es so locker angepasst habe, wie das von Grossenbacher empfohlen wird - das finde ich übrigens auch so toll an den Grossenbacher-Geschirren, dass man sie nicht zuschnüren muss, damit sie gut sitzen und nicht verrutschen.


    Woran ich aber fast verzweifelte, was das Fröschli-Licht ... ich war schon kurz davor, es wieder einzupacken und als defekt zu reklamieren, weil ich es nicht schaffte, so fest zu drücken, dass es leuchtete. Ich habe die Batterie sicher dreimal aus- und eingebaut, eine neue Batterie eingelegt, weil auf der Umverpackung steht, dass die Batterie nicht lange hält, weil sie nur zu Demozwecken dient. Aber am Ende war es dann doch der Druckpunkt und die Druckintensität, den man erst mal finden muss, damit man das Licht leuchten sieht.


    Es mag ja sein, dass es sinnvoll ist, dass das Licht ein bisschen Druck braucht, um zu leuchten, damit es nicht schon angeht, wenn der Hund unter einem Busch durchrennt. Bene schafft es regelmäßig ihre Leuchthalsbänder selbst ein- und auszustellen, weil man da wirklich nur drüberstreicheln muss, damit die Funktion einsetzt.


    Aber auch die Befestigung des Fröschli-Lichts ist aus meiner Sicht gewagt und ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis Chia es verloren hat. Man klemmt das Licht quasi in eine Art "Uhrenarmband" aus Silikon und verbindet die Enden durch einhaken. Ob sich das nicht genauso leicht aushakt, wie es einhakt? Ich werde es sehen.


    Am meisten wurmte mich, dass die Beschreibung komplett in Englisch verfasst war. Gut - ich habe verstanden, was da steht, aber Grossenbacher ist eine Schweizer Firma und wenn eine deutschsprachige Firma ihre Produkte in Deutschland verkauft, sollte es auch der deutsche Kunde wert sein, dass man eine deutsche Fassung der Bedienungsanleitung mitliefert und nicht davon ausgehen, dass jeder Englisch spricht.


    Ich hatte ja kurz überlegt, ob ich zwei von den Geschirrlichtern bestelle und eins an Benes Halsband montiere, aber nachdem es aus der Beschreibung im Shop nicht wirklich hervorging, wie das Teil genau befestigt wird und es ja explizit als Geschirrlicht verkauft wird und Bene kein Geschirr trägt, habe ich nur eins bestellt ... man könnte es wohl am Halsband befestigen, aber ich denke, es bleibt dann doch bei einem Fröschli-Licht, denn auch wenn die Befestigung dem Licht etwas Höhe verleiht, verschwindet es vermutlich in Benes dickem Flauschpelz.


    A

    Schwer zu sagen. Bei uns gab es ja eigentlich immer zwei Rassen, die uns begleiteten: Langhaarschäferhunde und Leonberger. Ich werde in diesem Jahr auch 58 ( Pinguetta ein guter Jahrgang, diese 1963-er :thumbup: ) und wenn Chia so gesund und alt wird, wie unsere vorhergehenden Langhaarigen, denn wäre ich auch über 70, wenn ich vor der Frage stünde, ob wieder ein Schäferhund einzieht oder was Kleineres, wie ein Chodsky pes. Ganz sicher wird es aber kein kleiner Hund werden.


    Tierschutzhunde kommen definitiv auch in Frage - Bene kommt ja auch aus einem ungarischen Tierheim und wir sind sehr glücklich mit ihr und ich mag gar nicht daran denken, dass sie nun schon 10 Jahre alt ist und irgendwann mal nicht mehr sein könnte ... wobei es dann auch sehr wahrscheinlich wäre, dass Chia nicht alleine bleibt und wieder ein Zweithund zu uns kommt.


    Mein Mann wird sich definitiv immer für einen Langhaarschäferhund aussprechen und unsere Tochter will auch eher was in Richtung Schäferhund oder Schäferhundmix. Ich wäre also die Einzige, die auch gerne noch mal einen Leonberger hätte, aber wenn ich nicht mehr so könnte, wie ich will, wäre unsere Tochter diejenige, die sich weiter um den oder die Hunde kümmern würde und insofern muss ich wohl da auch ihre Wünsche berücksichtigen.

    Ich war heute auch kurzfristig im Kaufrausch und habe das Grossenbacher Ausbildungsgeschirr Pro Guide bestellt und dazu das Fröschli-Licht. Chia ist ja aktuell ein bisschen in der Rüpelphase und nachdem das Ausbildungsgeschirr zwei Gurte hat und in den Bewertungen steht, dass der Hund besser gehalten und in seiner Bewegungsrichtung beeinflusst werden kann (Chia hat mich neulich wieder fast umgerissen, weil sie unbedingt zu einem anderen Hund wollte und ich damit nicht einverstanden war), will ich mal ausprobieren, ob das so funktioniert. Theoretisch könnte das Paket morgen schon ankommen und das Geschirr mir den Sonntag-Nachmittag Gassigang ein bisschen erleichtern, wenn die Corona Spaziergänger durch den Wald toben und Chia rumberserkert. Ich werde gerne berichten.

    Ich würde mich immer wieder für das Grossenbacher FunRun entscheiden, nachdem ich es für Chia kaufte, als sie aus dem Niggeloh rausgewachsen war. Wobei rausgewachsen es nicht wirklich trifft, denn der Brustbereich hätte noch lange passen können, denn da war noch ziemlich viel Band übrig. Aber am Hals war es relativ schnell zu eng. Vermutlich ist es eher für Jagdhunde mit kurzem Fell gedacht und nicht für Langhaarschäferhunde mit dicker Mähne ;) Ich hatte das Niggeloh in M gekauft und Chia trug es ca. 2 Monate ... dafür fand ich die Investition dann schon sehr hoch, auch wenn es ein tolles und hochwertiges Geschirr ist. Aber für Hunde im Wachstum ist der Halsbereich einfach zu eng geschnitten.


    Ich hatte zuerst auch das Hunter in XS, nchdem das Ruffwear meinen Welpen kahlscheuerte, aber wenn ich darüber nachdenke, dass das Großenbacher wahrscheinlich durchgehend gepasst hätte und ich kein weiteres Geschirr hätte kaufen müssen, kann ich jedem Welpenkäufer das Geschirr wärmstens ans Herz legen.


    Was allerdings erst mal nachteilig ist, ist das Gefrickel für das erste Einstellen, denn ein Geschirr, das so extrem mitwächst, hat halt auch gefühlte 1000 Verstellmöglichkeiten. Wenn man es aber einmal passend eigestellt hat und dann nur noch verstellt, wenn der Hund gewachsen oder dicker geworden ist, ist der Aufwand auch nicht größer, als bei anderen Geschirren.


    Mir war es halt sehr wichtig, dass mein Hund vom ersten Gassigang an ein Geschirr trägt, das angenehm ist, nicht drückt oder zwickt und keinen Schaden verursacht, auch wenn der Hund mal in die Leine springt.


    Das Größenbacher scheint mir dafür perfekt zu sein, auch wenn ich mich erst mal daran gewöhnen musste, dass es so extrem leicht ist.


    Eventuell könnte man noch monieren, dass Grossenbacher Plastikschnallen verwendet. Bei Niggeloh sind es Metallschnallen und nachdem ich für meinen Leowelpen einst ein Hurtta-Geschirr kaufte und beim zweiten Benutzen gleich die Plastikschnalle brach, war ich skeptisch. Aber die Schnallen beim Grossenbacher halten auch Chia stand.


    Refglektoren habe ich bislang nicht vermisst. Ich verwende ja sowieso Leuchthalsbänder, wenn wir bei Dämmerung oder Dunkelheit unterwegs sind und zur Not hänge ich noch ein Leuchtie ans Geschirr.


    Bei den meisten reflektierenden Geschirren habe ich auf den Effekt auch nie so wirklich vertraut, denn da muss das Licht schon direkt draufleuchten, damit das Geschirr reflektiert und wenn ich meinen Hund an der Straße sichtbar machen will, ist es wohl sicherer, wenn der Hund leuchtet. Ich habe auch eine leuchtende Leinenverlängerung für beide Hunde und trage eine Warnweste über der Jacke, wenn es dämmrig ist und ich an der Straße unterwegs bin (wobei das selten der Fall ist). Zusätzlich habe ich noch meine Kopflampe und so werden wir eher nicht übersehen und sind definitiv sichtbarer, als mit einem reflektierenden Geschirr.


    Mir fehlt beim Grossenbacher also nichts und selbst wenn Chia noch auslegt, macht das Geschirr das noch mit. Einzig die Tatsache, dass ich jetzt keinen Grund mehr habe, Geschirre shoppen zu gehen, könnte frustig sein, denn vermutlich wird Chia nie ein anderes Geschirr brauchen ;)


    Übrigens gibt es das Grossenbacher auch mit Reflektoren, als FunRun Night. Das wäre eventuell auch noch eine Variante, wenn es reflektieren soll https://www.hundeshop.de/marke…rr-dogs-funrun-night.html


    Wer den Ring im Brustbereich vermisst, für den wäre vielleicht das Ausbildungsgeschirr ProGuide die Lösung https://www.hundeshop.de/marke…ngsgeschirr-proguide.html

    Wie ich schon schrieb: Ich habe so einen Gürtel mit Beuteln dran, aber wenn man den im Winter über der Jacke trägt, ist das schon irgendwie unbequem. Im Sommer verwende ich ihn aber auch gerne.


    Die Weste ist wirklich super leicht und ich denke, dass man da auch nicht unbedingt einen nassen Rücken riskiert. Sie ist ja nicht gefüttert.

    Ich war gestern total sprachlos, weil die Owney-Weste schon ankam. Das war wirklich der schnellste Versand, den ich je erhalten habe!


    Ich war aber auch ein bisschen erstaunt, dass die Weste doch so dünn ist - irgendwie wirkte sie auf den Fotos fluffiger.


    Im Grunde bin ich aber sogar froh darüber, denn nachdem ich die Bestellung vorgestern abgeschickt hatte, überlegte ich, ob es wirklich sinnvoll ist, Mitte März noch eine wärmere Weste zu kaufen. Aber die Weste kann ich auch problemlos im Sommer über ein T-Shirt tragen, ohne dass mir damit viel zu warm wird.


    Die Taschen muss ich noch erkunden und schauen, was ich wo unterbringe, aber die Passform ist super (ich hatte ein langärmliges Poloshirt und eine dickere Sweatjacke drunter und es ist noch Platz, falls ich doch die Wolfspfotenfleecejacke drunter tragen möchte).


    Heute früh war es aber dann doch ein bisschen kühl und ohne dass ich das nun ausprobiert habe, denke ich, dass ich über den Zwiebellook und die Goretex Jacke die Owney-Weste nicht mehr drüberkriege, ohne dass es zu eng wird.


    Alles in allem bin ich super zufrieden und mit dem Einlösen der Pfötchenpunkte bei hundeshop.de, dem kostenfreien Versand und einem Rabatt auf die Weste habe ich knappe 70 € bezahlt. Das ist die Weste auf jeden Fall wert.

    wir haben ein eisengitter montiert, so dass er auf keinen fall nach vorne fliegen könnte. Das kann auch von der rücksitzbank aufgeschraubt werden. Und sam ist immer mit der leine (ohne auf zug einzuhaken) im auto, so dass er im falle des falles an der leine (kurze leine) zu halten wäre.

    Wir haben auch das aufschraubbare Metallgitter im Auto, wenn wir mit den Hunden unterwegs sind und bislang habe ich mir noch nie Sorgen gemacht, dass ich mit Hund, aber ohne Box nicht losfahren sollte. Die Hunde tragen aber auch ein Geschirr und den Kurzführer, der daran befestigt ist - falls ich sie rasch festhalten müsste, kappt das mit dem Kurzführer gut, aber sie können sich darin auch nicht verheddern.


    Wir sind mit Chia übrigens auch knappe vier Stunden durchgefahren, als wir sie abgeholt haben und nachdem sie zu Anfang noch ein bisschen jammerte und wohl auch ein Pfützchen auf dem Drybed hinterließ (der Vorteil ist, dass der Hund dann trotzdem nicht im Nassen liegt), schlief sie dann auch bis wir zuhause ankamen. Ich glaube, anhalten wäre da eher kontraproduktiv gewesen, weil es dabei wieder Action gibt und der schlafende Hund auch wieder aktiv wird.

    Wir hatten bei Chia das gleiche Phänomen und weil ich sicher sein wollte, dass keine Krankheit dahinter steckt, haben wir Chia dann dem Tierarzt vorgestellt und gleich ein großes Blutbild in Auftrag gegeben - das dann wohl auch vorbildlich war und nur zeigte, dass der Hund gesund ist.


    Von der Tierärztin gab es dann zum einen die Info, dass viele junge Hunde irgendwann testen und mäkelig fressen. Geht man darauf ein - und ja, ich habe das Futter auch auf meiner Handfläche serviert, weil ich so besorgt war, dass mein junger Hund ein Defizit bekommt - erzieht man sich damit auch leider einen Mäkler, der genau weiß, dass Frauchen eine Speisekarte hat, aus der Hund dann aussucht, was ihm gerade schmeckt ... und das ist dann auch wöchentlich was anderes.


    Bei Chia hängt das Mäkeln aber auch mit der bevorstehenden Läufigkeit zusammen. Sie wirkt dann auch richtig angeekelt, wenn ich ihr Futter anbiete und frisst nur noch Rehhaxen.


    Mein Fazit ist aber, dass wenn der Hund nachweislich gesund ist und spielt, munter ist und ansonsten nicht matt oder krank wirkt, respektive auch keine Verdauungsprobleme auffällig werden, ich um die Fütterung kein Getüddel mache, denn je mehr man den Hund zum Essen "nötigt", desto widerwilliger wird er das Futter annehmen. Man könnte fast sagen, dass das Gehampel, das wir machen, dem Hund zum einen auf die Nerven geht und zum anderen es ihn erst recht skeptisch gegenüber seinem Futter macht.


    Auch ständiger Futterwechsel macht das Problem nur schlimmer, denn wie ich schon schrieb: Dann kaufst Du jede Woche anderes Futter und auch wenn es zuerst mit Appetit angeniommen wird, ist es nach einer Woche wieder uninteressant.


    Ich habe sogar Fleischstücke zum Laufen mitgenommen, weil Chia draußen lieber frisst, als aus dem Napf ... die Tierarztin schüttelte nur den Kopf, als ich das gestand und meinte, dass ich aufhören soll, dem Hund das Futter hinterher zu tragen, denn wenn ein Hund Hunger hat, frisst er auch.


    Chia hat nach wie vor Phasen in denen sie mäkelt, aber die übverstehen wir inzwischen entspannter und dadurch werden sie auch immer kürzer.


    Wobei ich Chia während und nach der Läufigkeit Ashwaganda und Rosenwurz kapsle, weil sie sonst eine Art Postmenstruellen Depri bekommt ;)


    Übrigens ist mir auch aufgefallen, dass Chia teilweise auch keine Zeit zum Fressen findet, weil alles andere spannender ist. Da hilft dann nur, da zu füttern, wo es am ruhigsten ist und keine Ablenkung besteht ... ich füttere dann im Badezimer.

    Mein Hund stöbert nicht, und er jagt auch nicht (einmal ist er mir bisher ein paar Meter wo hinterher wo er sich aber abrufen ließ, das war aber außerhalb der setzzeit) und dennoch ist er zu der Zeit wo die Babys da sind an der 5-8m Leine. Ich bin sehr viel im Wald, meistens da wo sonst keiner ist und ich muss schon selber aufpassen das ich nicht über die kleinen Dinger stolpere.

    Aber vlt bin ich auch so weil ich die Tiere sehe und ihnen nicht schaden will. Und ich gehe so dermaßen weite Strecken das es meinem Hund echt egal ist ob mit oder ohne Leine. Und es gäbe ja noch Freilauf Zonen. Also ich finde diese 3-4 Monate im Jahr ist das nicht zu viel verlangt.


    Jetzt dürft ihr mich steinigen 🙈

    Ich bin die Letzte, die jemanden steinigt und ganz sicher auch ein Mensch, dem das Wohl der Tiere ganz nah am Herzen liegt, denn sonst würde ich mich auch nicht für die vegane Lebensweise entschieden haben - dazu gehört Respekt und Achtsamkeit gegenüber all unseren Mitbewohnern dieses Planeten.


    Ich würde auch ganz sicher klaglos akzeptieren, dass meine Hunde fast 5 Monate Leinenzwang ertragen müssen und fast das ganze Frühjahr und einen Teil des Sommers keinen Freilauf im Wald genießen dürfen, wenn ich den Sinn darin erkennen könnte, denn - und das schrieb ich schon in meinem ersten Post: Die Bockjagd beginnt am 1. Mai!


    Wenn mir also jemand erklären kann, warum die Jäger ab dem 1. Mai fernab der befestigten Wege im Wald herumrennen und Böcke schießen dürfen, ohne Rücksicht auf Bodenbrüter und Hasen-, Kaninchen oder Rehnachwuchs zu nehmen, werde ich zum Thema Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit gerne schweigen.


    Aber meine Hunde jagen nicht und ich lasse sie auch nicht im Wald stöbern, sondern bleibe auf den befestigten Wegen, wo man definitiv nicht über Rehkitze oder Hasenbabys stolpert und auch kein Fasanennest findet.


    Mir geht nicht die Leinenpflicht zum Schutz des Wildes, respektive seiner Nachzucht gegen den Strich, sondern die Unsinnigkeit derselben, wenn sich eben diese Pflicht zum Schutz der Waldtiere nur auf die Hundehalter beschränkt, während sich flintenwütige Jäger mit kläffenden Hunden, Motocross-Fahrer, Quadfahrer, Mountainbikefahrer, Spaziergänger, Jogger, Stockschwinger, Familien mit Kindern und sonstige Spaziergänger fernab der befestigten Wege durch den Wald bewegen dürfen und kein Hinweisschild das verbietet, während der Hundehalter ständig daran erinnert wird, dass nur er allein das Wild zu schützen hat, weil offensichtlich nur er allein es gefährdet.


    Ich bin ziemlich sicher, dass es der Ricke und ihrem Kitz nicht bewusst ist, dass der Jäger, der den Vater ihres Kitzes erlegt, die Flinte nicht auf sie richten darf und es dem Gelege der Fasane ziemlich egal ist, ob es von Quadreifen platt gefahren oder von Menschenfüßen kaputt getreten wird.


    Insofern betone ich auch noch einmal ganz klar, dass es mir nicht darum geht, mich gegen die fast 5 Monate andauernde Leinenpflicht zu wehren, sondern darum, dass sie vollkommen sinnbefreit ist, weil die Hunde, die hier im Wald frei laufen, die geringste Gefahr für das Wild darstellen und wenn man die Leinenpflicht mit dessen Schutz begründet, dieser Schutz dann eben nicht nur den Hundehaltern auferlegt wird, sondern in der Brut- und Setzzeit dann eben auch nicht gejagt oder mit Fahrzeugen durch den Wald gebrettert werden darf, respektive eben auch die Waldwanderer ohne Hund in die Pflicht genommen werden, die befestigten Wege nicht zu verlassen.


    ... und ich wohne quasi im Wald und darum kommen hier die Rehe teilweise sogar bis ans Bürofenster und knabbern an den Wildrosenblättern, die Kaninchen ziehen hier ihre Babys auf und Fasane brüten bei uns unter den dichten Büschen und laufen dann mit ihren Küken über den Hof ... und die wissen alle, dass hier auch Hunde leben. Aber die wissen auch, dass die ihnen nichts tun und darum freuen wir uns auch seit 25 Jahren über die Besucher und Bewohner, die hier auch vor der Jäger Flinten geschützt sind, weil wir es nicht erlauben, dass auf unserem Gründstück gejagt wird - und das ist für mich der Schutz des Wildes und nicht die Leinenpflicht für Hunde, die dem Wild nicht gefährlich werden.

    Bei uns gibt es durchaus Jäger, die das kontrollieren und Dich anzeigen, wenn der Hund nicht an der Leine ist oder an der langen Schleppleine stöbern könnte.


    Aber was mich heute mal wieder so richtig aufgeregt hat war, dass es im ganzen Wald wieder Reifenspuren und aufgewühlte Erde gab, die von den Motocrossfahrern hinterlassen wurden. Die brezeln nicht auf den Wegen rum - nö, denn das ist ja nicht der Kick, den die suchen, sondern das Herumdüsen weg von den Wegen und quer durch den Wald. Und wo sie mal auf dem Weg bleiben, lassen sie ihre Hinterräder so durchspulen, dass man mit normalem Schuhwerk da nicht mehr versuchen muss, durchzulaufen, denn man spaziert dann durch richtige Gräben, welche die Reifen hinterlassen.


    Das Spektakel findet natürlich vorzugsweise an regnerischen Wochenenden statt, wenn die Spaziergänger sich eher nicht im Wald blicken lassen. Aber selbst wenn man trotzdem mit Hund oder Pferd im Forsten unterwegs ist, nehmen die Mopedfahrer darauf keine Rücksicht und heizen munter an Dir vorbei, denn es stehen zwar Schilder im Wald, auf denen man lesen kann, dass ab dem 1. April die Hunde an die Leine müssen, aber es gibt kein Schild, das den Fahrern von motorisierten Fahrzeugen verbietet, quer durch den Wald zu flitzen.


    Manchmal möchte ich verzweifeln, aber dann weiß ich leider auch, dass das leider so gar nichts ändert poder nützt.

    Ich krame das Thema mal wieder hoch, weil ich momentan wieder mit zwei Quietschbällen unterwegs bin, dazu natürlich auch immer noch Papiertaschentücher, feuchte Kleenex, meinen Schrittzähler, ein Päckchen Ricola-Hustenbonbons, die Kekse für die Hunde und diversen Krömelkram in den Taschen meiner Goretex-Jacke zu verstauen versuche und am Platz scheitere.


    Ich habe tatsächlich auch so einen (Nichtschotten)-Gürtelrock mit diversen Taschen und Beuteln für den Sommer, weil ich da auch immer eine Wasserflasche und einen Faltnapf mitnehme, um unterwegs mal Wasser für die Hunde anbieten zu können, aaaaber über meinem Zwiebellook noch so einen Gürtel zu schnallen, ist einfach extrem unbequem und aus diesem Grund habe ich mir gerade die Owney Dog Sport Profi-Weste bestellt. Ich denke, die kann ich momentan noch über eine Fleecejacke ziehen (ich habe extra M bestellt, damit noch was drunter passt). Die letzte Hundesportweste hatte ich in L bestellt und die war dann so groß, dass ich da noch jemand mit reinwickeln hätte können. Außerdem ist die so warm gefüttert, dass sie eigentlich nie so richtig zum Wetter passt, denn für die kühlen Tage ist eine Jacke meist zweckmäßiger und für die wärmeren Tage ist diese Weste definitiv zu dick und warm,. Ich trage ja auch sehr gerne Westen unter der Jacke, aber das wäre bei einer Hundesportweste eher sinnbefreit, weil ich ja an die Taschen gelangen muss, ohne mich vorher erst mal auszuziehen.


    Ich überlegte auch, ob ich mir noch eine leichte Softshellweste dazu bestelle, aber wenn es draußen mal wieder wärmer wird, ist die vermutlich auch nicht ideal ... dann kommt der Nichtschottenrock halt wieder zum Einsatz ;)