Alles anzeigenWie Pinguetta hat Harras etwa nicht die Jobbeschreibung von Schäferhunden gelesen.
Da steht doch explizit Hundesport drin.
in der Jobbeschreibung von Schäferhunden steht Schafe hüten, Blinde führen,M unitionsdepots bewachen, Polizisten, Soldaten, Security-Menschen auf Streife begleiten, Drogen, Sprengstoff, Zigaretten, Bargeld zu erschnüffeln, Alte Menschen in Heimen und Kinder in Kiga und Schule zu erfreuen, bei der Therapie psychisch Kranker und verhaltensaufälliger Menschen mitzuwirken,
Menschen mit Handicaps zu assistieren, vermisste Personen finden, in Trümmern oder Lawinen Verschüttete suchen,
zu den Hobbys von Schäferhunden gehört IGP, Agility, Zughundesport, Hoopers, Dog Dancing, Obedience,Turnierhundesport, Wandern (auch im Harz),
und das alles funktioniert mit Hilfe einer guten Bindung zum HF, also zu seiner Familie.
... und das unterschreibe ich sehr, sehr gerne! ![]()
Ich finde es auch sehr schade, dass der DSH oft auf SD, UO und Fährtenarbeit reduziert wird und freue mich, wenn ich sehe, wieviel Spaß einem DSH der Zugsport macht oder wie engagiert er im Rettungshundedienst sein kann.
Man sieht ja auch im Polizeidienst häufig eher Belgier, als Deutsche Schäferhunde und wenn ich mal eine Schafherde treffe, dann laufen da Harzer Füchse oder irgendwelche Hütehundmixe mit und man fragt sich, warum nicht genau der Hund dabei läuft, dessen Rassebezeichnung doch schon die Arbeit an den Schafen andeutet.
Und ja, warum soll ein DSH kein Servicehund sein? Warum soll sich der Labrador denn besser dafür eignen? Weil man dem den totalen "will to please" unterstellt? Ich kenne so viele Labradore, die mit ihrem "will to please" nicht an meine DSH heranreichen.
Oder wenn ich erwähne, dass meine Hunde Spaß an Agility und Hoopers haben - da werde ich angeschaut, als hätte ich eben erzählt, dass ich einem Ferkel das Sambatanzen beibringen will ... und das hält man noch für wahrscheinlicher, als dass ein Schäferhund einen Agilityparcours absolvieren kann.
Klar zeigte uns Top Dog Germany, dass der beste Freund des Menschen ein Border Collie oder Austalian Shepherd ist, weil der halt alles für sein Herrchen oder Frauchen tut, was man von ihm verlangt ... aber ich behaupte, dass ein guter trainierter, leichterer und kleinerer LZ-DSH auch auf dem Treppchen hätte stehen können - nur war halt der DSH, der unter "ferner liefen" blieb, eben nicht so auf das vorbereitet, was verlangt wurde, während es eben irgendwie selbstverständlicher zu sein scheint, dass man mit einem Border oder Aussi Tricks einstudiert, als dass man amit einem DSH auf so eine Idee kommt.
Chia kann auch den Lichtschalter betätigen - sie kennt das Touch-Kommando, seit sie ein Welpe war und mit dem Targetstick lernt auch ein DSH ganz schnell, seine Pfote auf eine Taste zu hauen.
Die Vielseitigkeit des DSH mal wieder in den Vordergrund zu stellen, ist darum für mich auch sehr wichtig und ich freue mich, dass Schafring das hier betonte.