Alles anzeigenAlles anzeigenDie Frage ist ja auch, wo sehen die Tierschützer die Grenze.
Ich bezog mich auf gesetzlich eindeutig verbotene Hilfsmittel.
Über einen einfacher Leinenruck würde ich garnicht anfangen zu diskutieren.
Bezüglich der Reiterei: da wird genauso viel oder wenig Schindluder getrieben, aber was mich auch immerwieder staunen lässt ist, wie viel da (noch?) erlaubt ist.
Man nehme als Beispiel die Kandare: ein sehr scharfes Gebiss, welches bei unsachgemäßer Anwendung starke Schmerzen im Pferdemaul verursacht. Liegt sie aber in einer feinen und ruhigen Reiterhand, erleidet das Pferd keinerlei Schmerzen oder Schäden sondern bekommt feine Signale, die der Reiter ohne viel Kraftaufwand aussendet.
So weit so gut, aber verhält es sich mit dem Stachelhalsband am Hund nicht genauso?
Die Kandare ist nicht nur im Training von Pferde erlaubt, sondern sogar auf Tunieren zugelassen (oder ab einer bestimmten Klasse sogar vorgeschrieben?)
Genauso verhält es sich mit Sporen.
Ich bin nicht dafür, dass jetzt jeder mit Stachel trainiert und sogar damit zur Prüfung geht, aber eigentlich müsste man sich dann doch auch dafür einsetzen, dass Kandare und Sporen als Mittel mit denen dem Pferd erhebliche Schmerzen zugefügt werden könnten ebenfalls verboten werden.
Alles andere ist von Seiten des Gesetzgebers und des Tierschutzbundes doch messen mit zweierlei Maß, oder täusche ich mich da?
Da ist aber eine andere Lobby im Hintergrund und da geht es um sehr sehr viel Geld!
Gebau das ist es, und das ist aber zum kotzen.
Und dass das dort aber so offensichtlich toleriert wird, ist schon eine Ansage finde ich.