Ruebchen Moderator
  • Mitglied seit 15. Oktober 2020

Beiträge von Ruebchen

    Spannend vielleicht hat es sich gesundheitlich gedreht in den letzten Jahren? Wobei jene die von Belgier auf LZ-DSH umsteigen vermutlich vorher einen Malinois hatten und die sind nicht ganz mit Terv/Groeni vergleichbar.

    Nicht gedreht, ich meine wie gesagt nur, die nehmen sich da gegenseitig nicht viel... Glück oder Pech kannst du sowieso überall haben.


    In Ö also kein Züchter den man empfehlen könnte? Oder hast Du das nur auf Dich bezogen, sprich wenn Du jetzt einen Welpen nehmen wollen würdest wäre da für Deinen Bedarf nix dabei?

    Eigentlich ist der Züchter ja egal, die Verpaarung muss passen.
    Aber ja, ich könnte jetzt weder für "meine Zwecke" (intensiver Hundesport), noch für deine (Familienhund, nervenfest, selbstsicher, sauber im Wesen, nicht zu extrem,..) was empfehlen. Irgendwie hab' ich oft das Gefühl, dass der Großteil der Züchter hier sich oftmals keine so wirklich intensiven Gedanken um Verpaarungen und ihre eigenen Zuchtziele machen. Mein erster Rüde stammt aus einer österreichischen Zucht, mein zweiter aus Deutschland. Beim Ersten wusste ich es nicht besser, beim Zweiten habe ich dann eben gemerkt: einen Hund wie ich ihn haben wollte, war in Ö nicht zu finden.

    Bzgl Züchter vertauen-das meinte ich gar nicht. Sondern mehr wie groß ist die Chance dass überhaupt ein passender Welpe dabei ist? Klar hat man nie eine Garantie. Aber man muss ja, gerade wenn es um sowas geht auch ein wenig planen können.

    Ich meinte, wenn ihr einen Wurf aus einer Linie gefunden habt, die passen könnte. Also eine Verpaarung, wo ma etwas moderatere Hunde erwarten darf. DA sich dann auf den Züchter verlassen, dass man aus dem Wurf dann auch den richtigen rauspickt. :)


    Aber beim Belgier ist die Liste der möglichen erblichen Erkrankungen doch noch ein ordentliches Stück kürzer.

    Ist sie das? Beim Belgier sind doch HD/ED und Rücken (LÜW/Spondy) genauso Thema, und was beim DSH die DM ist, ist beim Belgier halt die Ataxie.


    Was hast du noch beim DSH so viel mehr auf deinem Zettel als beim Belgier?


    Von meinem DSH Rüden haben sich letztes Jahr einige "Belgier-leute" Nachkommen geholt, mit der Bergründung, sie möchten wegen der Gesundheit vom Belgier auf den LZ DSH umsteigen. ^^

    Also ich glaube, das nimmt sich echt nicht viel.


    Wir sind in der Steiermark daheim.

    Ich verstehe dein Dielemma bezüglich der neuen Importregelungen. Wenn ich ehrlich bin, fällt mir grade auch kein Züchter in Ö ein, wo ich mir jetzt nen Hund holen wollen würde. 🙈

    Also DSH, bei den Belgieren bin ich da nicht drin.

    Andererseits gibts da in Österreich kaum Würfe und aus dem benachbarten Ausland holen heißt dass der Hund frühestens mit 15 Wochen einreisen darf. Was ich bzgl Entwicklung schon etwas schwierig sehe.....

    Wo in Ö seid ihr denn zu Hause?


    Gibt es eine Art Leitfaden beim deutschen Schäferhund wie man das eingrenzen kann?

    So niedergeschrieben leider nicht.



    Selbst wenn man einen findet - wie gut stehen die Chancen dass dann beim Wurf auch ein charakterlich passender Hund dabei ist?

    Da würde ich auf den Züchter vertrauen... der kennt seine Hunde und seinen Wuirf am besten und der wird euch dann bestimmt eine Empfehlung geben können, welcher Welpe am besten zu euch passen könnte.

    Garantie hat man natürlich nie.

    Manche meinen ein Langhaar-Holländer wäre eine Alternative, andere wieder meinen - überdrehter/nervöser als Mali

    Holländer kenne ich auch nur als nervenschwache Hibbelviecher 🙈

    Als ich mit dem Hundesport angefangen habe, wollte ich auch einen Herder. Nachdem mir der fünfte erfahrene Gebrauchshundemensch abgeraten hat, habe ich darauf gehört und mich für einen LZ DSH entschieden. Das ist fast 7 Jahre her und ich habe mittlerweile einige Herder kennen gelernt. Und ich bin SO FROH, dass ich keinen genommen habe.

    Wirklich alle die ich kenne sind nervenschwach, hibbelig, und nicht wirklich alltagstauglich.


    Mali ist eh schon raus für euch, zu Gröni und Tervueren kann ich nix sagen, da hab' ich zu wenig Erfahrung.


    LZ DSH könnte passen, kommt da aber auch stark auf die Linie drauf an.

    Mein erster war in puncto Nervenstärke und Alltagstauglichkeit ein "Griff ins Klo". Für die Unterordnung (Sport) aber mega.


    Beim Zweiten hatte ich mehr Erfahrung und Wissen zu einzelnen Linien, und der ist auch wirklich so wie ich es mir gewünscht hatte: selbstsicher, arbeitswillig, klasse im Sport aber eben auch nervenfest, ausgeglichen, sozial und alltagstauglich,...

    Ich finde es wirklich bemerkenswert wie reflektiert und kritikfähig du bist. Dafür schonmal Hut ab.

    Ich denke das ist der erste und wichtigste Schritt füt eine Veränderung zugunsten deines Hundes, wenn du das willst.


    Strenger, ernster und lauter Tonfall, Blockieren und/oder Zurückdrängen mit dem Körper und mit der Hand einen Biss simulieren (also mit steifen Fingern kräftig anpacken). Wir sollen zudem Deckentraining machen, gefüttern wird nur noch über Hand oder Futtersuche. Kein überschwengliches Loben und Kekse verteilen.

    Das meiste ist ganz normaler, konsequenter Umgang mit einem Hund.


    All diese Maßnahmen klingen für eure Situation absolut legitim und angebracht. Hätte ich dir alles genau so auch geraten. Natürlich alles Situationsangepasst (z.B. "Biss simulieren"). Wenn er ein bisschen an der Leine zieht wird das nicht das Mittel der Wahl sein, aber wenn er einen Menschen auf der Straße "angeht" ...


    Dass du diese Maßnahmen als negativ, dominant und Drill empfindest, zeigt mir einmal wieder, wie dusselig unsre Gesellschaft im Umgang mit dem Hund, seines Zeichens Rudeltier und Beutegreifer, mittlerweile geworden ist.

    (Nicht DU, das ist wirklich eine gesellschaftliche Entwicklung die in den letzten Jahren stattgefunden hat)

    Das ist eine andere Diskussion, die wir kürzlich hier um Forum hatten.


    Ich würde Dir jetzt gern den Rat geben, den ich auch bekommen habe: Geh zu einem Hundetrainer, der Erfahrung mit Gebrauchshunden hat und nicht zur normalen Hundeschule. Es gibt solche Trainer, aber ich habe den richtigen auch nicht gefunden.

    Das Problem ist ja nicht, dass kein Trainer gefunden wurde, sondern, dass die (durchaus angebrachten) Anweisungen des Trainers nicht befolgt werden können/wollen aufgrund persönlicher Glaubensfrage/Einstellung.


    Ich bin echt geflasht, dass man dich mit so einem Hund völlig alleine lässt und dann noch als Ersthundebesitzer

    Typisch (Auslands)tierschutz. :rolleyes:

    Dem Beitrag von Flummi habe ich nichtsmehr hinzuzufügen, ich will ihre Aussagen nur nochmal unterstreichen.


    Du hast einen Gebrauchshund. Klar gibt es auch Exemplare die da vielleicht nicht so eine konsequenz und "dominanz" verlangen, aber du hast offensichtlich ein Expemplar welches eine sehr strenge Führung braucht, was auch durchaus der Rasse entspricht.

    Aber ich halte dieses Drill Sergeant sein nie lange durch und es liegt auch einfach überhaupt nicht in meiner Natur.

    Wenn du das nicht kannst oder willst, dann hast du ehrlicherweise einfach den falschen Hund.

    FrankT. Und was hat all das Gemecker über "korrupte Richter" jetzt damit zu tun, dass du sinngemäß gesagt hast, wir wären zu faul oder blöd unsre Hunde richtig und hundegerecht auszubilden?


    Soweit ich weiß fädelt Jeder hier im Forum, der aktiv mit seinem Hund FH Trainiert und/oder startet, die Leine in irgendeiner Form unterm Hund durch.



    Ich habe oft genug gesehen von Hundeführer, die regelmäßig auf der FH-DM sind, dass sie z.B. mit 2 Leinen (unten eingeklingt) arbeiten. Da wird sofort mit der Leine eingewirkt, sobald der Hund seine Nase nur ein wenig von der Fährte hat. Das nur mal zum Thema Leineneinwirkung auf der Fährte. (Ach so, dabei ist eine Leine in der rechten Hand, die andere in der Linken).

    Ob da eine oder zwei Leinen unterm Hund ist, ist bei einer Einwirkung nach HINTEN doch völlig egal.

    Das mit den zwei Leinen macht man, um den Hund seitlich besser einrahmen/begrenzen zu können. Macht man bei Hunden die viel kreiseln...

    das wichtige ist, am Ende ein Vorzüglich zu bekommen.

    Ist es das?

    Also für mich ist das wichtigste, dass ich zufrieden mit der Leistung aus der Prüfung raus gehe. Bei unserer IGP3 hatten heftiges Gelände und die hätten mir da 85 geben können, ich wäre genauso stolz gewesen. Weil mein junger Hund einfach eine bomben Arbeit im Verhältnis zu seinem Alter und Ausbildungsstand gezeigt hat...