Ruebchen Moderator
  • Mitglied seit 15. Oktober 2020

Beiträge von Ruebchen

    Ich bin mit vielen Hunden groß geworden, zu keinem hab ich aber dieses unfassbar inniges, vertrauensvolles Verhältnis je gehabt wie zu meinem Brummi. Weiß auch nicht, ob ich das jemals wieder haben werde.

    Genau so ist es... Ero ist jetzt der 9. Hund, der mein Leben begleitet und mit dem ich selber auch aktiv zu tun habe (an die Hunde die wir hatten, als ich noch kleiner war erinnere ich mich kaum noch), und vielleicht klingt es blöd, weil ich noch so jung bin und man nie weiß, was noch kommt... aber es fühlt sich für mich so an, als wäre er dieser "once in a lifetime"-Hund für mich. So einen kriegst du niewieder.

    Ich glaube, von ihm werde ich noch erzählen, wenn ich irgendwann mal alt und grau bin... :D


    Und das Ruebchen glaube ich, kann man selbst gar nicht steuern, das ist einfach so. Man fühlt sich mit ihnen "eins". Ich hatte so eine tiefe Bindung zu ihnen und sie zu mir, die man auch gar nicht erklären kann. Man versteht sich ohne Worte, nur mit Blicke und das ist einfach nicht mit einem jeden möglich. Auch wenn Du all Deine anderen Hunde auch sehr lieb hast, Ero ist einfach Dein Seelenhund und es ist so schön, wenn man das erleben darf.

    Ja es hat sich einfach so eingeschlichen, ich weiß garnicht, "wie das passieren konnte". :D

    Aber natürlich ist es schön, so eine enge Verbindung zu haben <3

    Danke für eure zahlreichen Antworten, ich bin also nicht alleine mit dieser speziellen Verbindung zu einem besonderen Hund. :)



    Manche könnten sich sehr zurückziehen,gar depressiv werden und wenn sie dann auch noch ,,vergessen" werden,wird es über kurz oder lang,Probleme geben.

    Das ist beim restlichen Rudel definitiv nicht der Fall, die sind alle lebensfroh und frech. ^^


    und mache durchaus auch einzeln mit Jedem was.

    Auch das ist Standard bei uns. Das ergibt sich ohnehin automatisch durch die ganz unterschiedlichen Bedürfnisse die jeder für sich hat. :)


    Vom Gefühl her muss ich sagen dass Diamiro mitten in meine Seele reinschauen konnte und er war enorm auf mich fixiert. Romeo hat dies eher weniger, ich dachte bis vor kurzem noch dass ich mit Romeo nie so eine tiefe Bindung haben werde, merke aber jetzt, dass wir auf einem super guten Weg sind.

    Ich finde das, was du in deinem Fotothread geschrieben hast, sehr passend. Mit Diamiro hattest du das Gefühl "ihr beide gegen den Rest der Welt" und mit Romeo "ihr beide zusammen durch die Welt". Zweiteres klingt übrigens auch total schön und vorallem entspannt.


    Die anderen Hunde leiden weder darunter noch fehlt es ihnen an etwas. Alle ihre Bedürfnisse und Eigenheiten werden berücksichtigt, es gibt keinen Grund, sich schlecht zu fühlen.

    Da hast du recht, so empfand ich es auch, aber manchmal ist man dann doch kurz unsicher. :S


    ich kenne das Gefühl auch von der zeit im pferdestall und auch bei den hunden ist das so ... mein dalmatiner war einfach mein seelenhund :love:

    schlimm finde ich das nicht, ich glaube ehern das ist normal

    ich denke auch das hunde das spüren und damit meist kein problem haben mit dem platz den wir ihnen dadurch unbewusst zuweisen

    Ich wusste garnicht, dass du einen Dalmi hattest, das ist ja toll :love:

    Ich glaube auch nicht, dass die anderen Hunde das als Problem empfinden, mich haben wohl nur meine menschlichen Gedanken gewurmt. ^^


    Ich finde, dass es unseren Hunden bombig geht. Nur in unserem Kopf entsteht das Mitleid, weil es dem einen Hund vermeidlich besser geht als dem anderen.

    Da stimme ich dir zu ^^



    Hunde haben kein Gerechtigkeitssinn

    Das würde ich so nicht unterschreiben. Es gab Versuche, da haben zwei Hunde gleiche Übungen ausgeführt. Einer bekam einen einfachen Keks, der andere das volle Belohnungsprogramm. Der Hund, der nur den Keks bekam, führte die Aufgaben dann nicht mehr aus. Ganz genau habe ich das nicht mehr im Kopf, wie genau der Ablauf insgesamt war, aber das lässt sich sicher herausfinden.

    Diese Versuche habe ich auch gesehen! Waren glaube ich 2 Aussies oder Birder Collies, oder?

    Ich muss auch selber auf mich aufpassen :D


    Ero ist noch zu Jung, der hat (noch) null Schutztrieb, und A.J. ist was das anbelangt eine nette Pfeife :D


    Wenn "was passiert" wuselt er aufgeregt fiepsend herum, also wenn ich Glück habe, fungiert er im besten Fall als Stolperstein und bringt den Übeltäter so zu Fall damit ich flüchten kann :D


    Mein Doggenrüde allerdings hat einen ausgeprägten Schutztrieb, der würde im Ernstfall nicht lange fackeln.

    Mit dem wechsle ich immer die Straßenseite, wenn uns in Dunkeln ein Besoffener entgegenwankt.

    Das bedarf natürlich auch ein gewisses Management, ist mir aber lieber als ein Hund, der einem Einbrecher wahrscheinlich noch einen Tee kochen würde, wenn er könnte. ^^

    Hin- und hergerissen bin ich! Hundesport will ich machen, klar. Aber die HZ-Burschen sehen einfach cooler aus.


    Aber ich denke, einmal im Leben will ich einen LZ. Aber gut, ich habe ja noch Zeit drüber nachzudenken.

    Wenn's nur um die Farbe geht, es gibt auch LZ mit schwarzem Sattel.


    Aber mit einer LZ ist im Sport auch nicht alles rosarot, da tun sich ganz andere, neue Probleme auf, als die, die du von Witus kennst, das kann ich dir versprechen. :D :S

    Hallo ihr Lieben!


    Ich möchte heute mal ein Thema aufgreifen, welches mich schon seit geraumer Zeit beschäftigt und von dem ich denke (oder hoffe), dass es vielen Mehrhundehaltern ähnlich geht. Irgendwie habe ich fast schon ein schlechtes Gewissen, das hier so auszusprechen ... aber kennt ihr das?

    Man hat mehrere Hunde, man liebt sie natürlich alle sehr, keine Frage!


    Aber man hat da diesen einen Hund, zu dem man eine Verbindung hat, die so tief und innig ist, dass sie mit nichts bisherigem zu vergleichen ist.


    Wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, ist Ero für mich dieser Hund. Ich kann es nicht erklären, aber er schlüpft nicht nur jeden Morgen unter die Bettdecke um vor dem Aufstehen noch zu kuscheln, sondern mit jedem Blick den er mir zuwirft, schlüpft er auch direkt in mein Herz hinein.


    Und ich frage mich, darf das sein?

    Darf man zu dem einen Hund eine innigere Beziehung haben, als zu den anderen?

    Merken die Anderen es, bzw. stört es sie?

    Meinen menschlichen Gedanken und Werten widerstrebt das, aber Hunde denken nicht menschlich.

    Jeder hat andere Bedürfnisse, A.J. zum Beispiel legt nicht viel wert auf gemeinsamens kuscheln, für ihn zählen viel mehr gemeinsame Action und Aktivitäten im Freien, Training, Spiel und Spaß.

    Mein Doggenrüde hingegen braucht unheimlich viel Zuneigung und Liebe, aber von körperlicher Ertüchtigung hält er nicht viel, er kuschelt lieber Stundenlang Abends auf der Couch.


    So gesehen kriegt jeder meiner Hunde genau das von mir, was er möchte oder braucht... ich schätze jeden als glücklich und seinem Naturell entsprechend "betreut" ein. Ich habe auch zu jedem eine sehr gute Beziehung, bzw. Bindung, ich liebe alle meine Hunde.

    Und dennoch kommt manchmal dieses kleine Fünkchen schlechten Gewissens hoch, vor allem weil Ero ja nach den anderen Hunden einzog, und nun trotzdem irgendwie einen besonderen Platz bei mir eingenommen hat. Es kommt mir ein bisschen so vor, als hätte er sich "vorgedrängelt", wisst ihr was ich meine? :D


    Mich würden mal eure Gedanken und Gefühle zu dem Thema interessieren... :)

    Die Halsbänder halten tatsächlich ziemlich viel aus, weil sie aus Fettleder gefertigt sind und bevor das reißt, dehnt es sich erst.

    Das stimmt. Das meinte ich ... also gerissen ist bei uns sowas noch nie, aber eben total ausgeleiert... und dann hat man gefühlt irgendwie auch nicht mehr so die Kontrolle, wie man sie gerne hätte, mit dem dünnen, labberigen Lederbändel da am Hund... und etwas zu groß ist es durch das ausdehnen dann ja auch geworden - Rausschlüpfgefahr.

    Deshalb bleiben wir bei den Ketten, bzw. bei Ero beim breiten Nylonhalsband, das gibt nicht nach.


    Aber schön sind sie trotzdem :)

    Wir erleben jeden Tag neue Abenteuer. Er klebt auch ohne Leine an meiner Seite. Ich kann mich nur schwer mal hinter einem Baum verstecken, weil er alle 7 sec. nach mir schaut. Rückruf? Schon jetzt staunen andere, wie er angeflitzt kommt.

    Nie hätte ich gedacht, dass die Beziehung zu dem Kerlchen schon nach so kurzer Zeit so intensiv ist. Was kommt da wohl noch? So ein wunderbares Geschenk.

    So ist das, wenn man einen Schäferhund hat - einfach schön. <3

    @Ellionore das hat nichts mit (schlechten) Nerven zu tun, sondern mit der Entwicklung des Junghundes und dessen Wahrnehnung.


    Ero zeigte sich in gewissen Phasen äußerst Umweltsensibel, hat aber Nerven aus Stahl.

    A.J. hingegen hat recht schwache Nerven, der war aber zu keiner Zeit besonders sensibel, hat nie irgendwas angebellt oder dergleichen. ^^