Für mich persönlich wäre ein Hund ohne Papier - egal wie "perfekt" aufgezogen - einfach aus Prinzip keine Option.
Alleine schon, weil die Gesundheitsergebnisse so keinem zentralen Standard entsprechen und nicht verifiziert werden können.
Ich werfe es immer wieder gerne ein, denn: Papiere sind überhaupt keine Garantie auf irgendwas. Warum? Mit dem Retriever war der komplette Wurf vor Gericht, weil die Untersuchungen gefälscht waren oder die Eintragungen auf ED-frei oder sonst was. Der ganze Wurf hatte Dysplasien, zum Teil so schwer, dass einige mit 6 Monaten schon beidseitig operiert waren. Letztlich kam raus, dass der Hundevater selbst Dysplasien hatte und war aber trotzdem als ED-frei vermarktet und bereits mehrfach „erfolgreich“ verpaart worden.
Was für ein Retriever, was für ein Wurf, was für ein Vater?
Ich verstehe grade nur Bahnhof.
Im SV wäre ein solcher Fall aber Dank DNA-überprüfung und zentralem Gutachter wohl unmöglich.
Papier ist auch nicht gleich Papier. Jeder Dissiverein stellt "P a p i e r e" aus, die sind aber nicht den Zettel wert, auf den sie gedruckt sind. Dass in solchen Kreisen sowas wie oben genannt möglich sein kann, würde mich nicht wundern, hat aber auch nix mit seriöser Zucht zu tun.
Woher kommt Aslan denn?