Ruebchen Moderator
  • Mitglied seit 15. Oktober 2020

Beiträge von Ruebchen

    aber vll kennst du hh deren hunde ero noch nicht kennt Ruebchen. Du arme, das hätte es echt nicht gebraucht.

    Eben nicht.
    Von den Leuten die ich kenne, kennen wir die Hunde glaub sogar besser als die Leute! :D:D

    Aber in einem der Vereine wo ich Mitglied bin (und das noch nicht lange, d.h. wir kennen noch nicht jeden - juhu), geht ab dieser Woche das Vereinstraning im kleinen Kreis am Samstag wieder los... die Chance werde ich nützen wann immer der Job es zulässt, und "sinnlos" am Rand herumschlawienern während die anderen ihre Übungen machen.. :S

    Druck erzeugt immer Gegendruck und Druck sowie negative Korrekturen die mit Schmerz verbunden sind haben im Hundesport nichts mehr zu suchen.

    Ich muss mal ganz kurz den Klugscheißermodus anschmeißen, bitte entschuldige Dimi!
    Aber da gibt es soo oft Verwechslungen, drum möchte ich es kurz anmerken:

    Eine negative Korrektur ist überhaupt nichts schlimmes!

    Die negative Korrektur bedeutet "etwas angenehmes (z.b. Leckerlie, Ball) vorenthalten".
    Also wenn der Hund eine Übung ausführt, erwartet er ja seine Belohnung. Sage ich beispielsweise "Sitz" und er macht stattdessen Platz, setze ich eine negative Korrektur in dem ich sage "ah-ah!" und ihm KEIN Leckerli gebe.

    Natürlich "ärgert" sich der Hund über seinen Fehler, aber er bekommt dann gleich im Anschluss nocheinmal einen Versuch. Dann klappt es meist und die Freude über das diesmal verdiente Leckerlie ist dann doppelt so groß. ^^

    Was du meinst ist eine positive Korrektur, also etwas unangenehmes hinzufügen, zb. Starke Leinenrucke, Schläge, was auch immer.

    Inhaltlich gebe ich deinem Statement aber natürlich vollkommen recht!


    Ich habe Ero ausschließlich über positive Verstärkung und negative Korrekturen Aufgebaut.

    Schafring bist du sicher, dass Hera die Gegenstände auch richtig verknüpft hat (hinlegen)?


    Wenn ja, dann würde ich am Ggst. mit hochwertigerem Futter arbeiten als suf dem Rest der Spur: Käse, Nassfutter, Hühnerherzen. Alles was der Hund so richtig gut findet, ist erlsubt.


    Wenn nein, würde ich die Gegenstände nochmal neu aufbauen, und zwar unabhängig von der Fährte. Einfach im Wohnzimmer. :)

    Micha369 Ja, bei Ero liegt auch noch in jeden Tappen Futter.

    Eben damit er zuverlässig Pendelt, denn das ist auch mir sehr wichtig!


    Bezüglich Schrittlänge: Am Anfang habe ich bei Ero die Fährte so gelegt, dass sich die Schritte berührt haben, dann langsam ausgedehnt. Mittlerweile sind wir fast schon bei normaler Schrittlänge angelangt (zumindest für meine größenverhältnisse, haha). Wir hatten von Cinja ja auch den Tipp bekommen noch weiter auszudehen, das war gut so. :)  :thumbup:


    Mit Ero Fährte ich noch auf Halsband, mit A.J. auf Böttchergeschirr.

    Ein normales Geschirr wo man die Leine oben einhakt käme mir persönlich tatsächlich nicht in die Tüte, da es zum einen u.U. starkes ziehen fördert und (das finde ich noch schlimmer) den Hund eher dazu verleitet die Nase hoch zu nehmen. Auch hätte ich so kein Feeling dafür was der Hund mit seinem Kopf da vorne so treibt. ^^


    Thema Stachel auf der Fährte: kann man machen, muss man aber nicht. Dass es funktioniert kann wohl kaum einer bestreiten. Aber für so einen Jungen Hund, bzw. In diesem Frühen Stadium der Ausbildung würd' ich es auf keinen Fall machen, zu groß die Gefahr dass man sich da eine Fehlverknüpfung oder gar einen Konflikt einbaut...

    Ero hat Anfangs auch gezogen wie eine Wildsau, mittlerweile hat er ein sehr schönes Tempo, bei ihm hat's ohne Stachel geklappt! :)

    Keine Ahnung ob es nun daran liegt aber unser Hund ist nicht sonderlich scharf auf Futter während der UO-Sequenzen und geht viel mehr ab auf Beute-Spielzeuge.

    Da gibt's solche und solche. :)
    Das Futtertreiben wird halt gern empfohlen weil die meisten Hunde gerne fressen, und weil für viele hochtriebeige Arbeitshunde ein Ball/Beißwurst im Aufbau schon zu viel des Guten wären. Die knallen durch und lernen grad garnix mehr.

    Aber wenn dein Hund gut auf die Beißwurst anspricht und dann auf einem guten Trieblevel ist, spricht überhaupt nichts dagegen. :thumbup:

    Frank69 die ersten Tage lang jede Mahlzeit so zu verfüttern wäre optimal, aber aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, wenn der Jungspund ab und an mal das Futter einfach so bekommt tut das dem späteren Erfolg keinen Abbruch.

    Ich hatte bei Ero wenn ich keine Zeit/Lust hatte, das Futter einfach so quer durchs Zimmer auf den Boden geschmissen, dann hatt er bisschen was zu tun um das zusammen zu suchen und ich hab' mir trotzdem Zeit gespart.


    1x pro Tag eine Mahlzeit so aus der Hand/über das Futtertreiben zu verfüttern klingt gut. :)

    Jetzt am Anfang geht es ohnehin noch nicht so wirklich um die Übung sn sich, sondern darum dem Knirps beizubringen, dass die Arbeit mit dir suuuper spaßig und lohnenswert ist. Sie soll einfach eine gute Zeit haben und sich freuen. Wenn ihr sie sitzen lasst, bevor sie den Napf bekommt, hat sie ja auch schon was geleistet und sich das Futter "selbst verdient" - darauf kommt es an. :)