Ruebchen Moderator
  • Mitglied seit 15. Oktober 2020

Beiträge von Ruebchen

    Einen Familienhund bekomme ich hin, meine Frage war jetzt schon auf mehr ausgelegt, ist halt schade das die Vereine nicht aufmachen dürfen, hätte so gerne mal einen Schäferhundeverein kennen gelernt und gesehen wie da gearbeitet wird.

    Schön, da dass jetzt ja nochmal geklärt wurde, habe ich hier einen Buchtipp für dich lieber Frank

    Vielleicht habe ich Frank falsch verstanden, aber die ursprüngliche Frage war doch eigentlich womit er Anfangen soll, und nicht ob er Anfangen soll.


    Im speziellen angesprochen hat er die Fußarbeit sowie Sitz und Platz, also ist ja davon auszugehen, dass er sich in diesem Faden über sprtliches Training informieren wollte und nicht über die Prägung die Umwelt betreffend. Dass man sich in der Welpenzeit um letztes kümmert ist ja ohnehin selbstverständlich.

    Keine Ahnung. Eine Prüfung ist eine öffentliche Veranstaltung und auf unseren Meldungszetteln steht drauf, dass man sich mit Meldung damit einverstanden erklärt, dass auch Fotos und Videos gemacht werden und auf der HP/FB Seite des Vereins usw. veröffentlicht werden könnten.


    Aber ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist.

    MENSCH mit Hund an der Leine fällt wohl eher nicht ins Beuteschema eines einzelnen Wolfes, würde ich doch meinen. Eher geht es da um territoriale Geschichten dem Hund gegenüber, aber doch nicht um Beutefangverhalten.

    Der Wolf im Video wirkt auf mich eher neugierig bis verspielt als territorial. Die Distanz würde ich im Schnitt so auf 15-20m schätzen, teilweise auch darunter. Ich würde mir bei so einer Begegnung auch eher Sorgen um den Wolf machen, als um mich oder meine Hunde.

    Habe ich ja gesagt, ich sehe einen neugierigen Wolf der austestet.

    Der von dir markierte Satz bezog sich auf auf allgemeine Situationen. Ich meinte damit "wenn überhaupt" ein Wolf bei einer Mensch + Hund Begegnung auf eine Aggresive Weise reagiert, dann wegen territorialer Geschichten, nicht wegen Jagdverhalten.


    War aber auch blöd folrmuliert von mir.

    Ich frage deshalb, weil mir auch schon an den Kopf geworfen wurde, dass meine Hunde unnatürlich und krankhaft Fuß laufen, und dass ich das so nur mir Gewalt und Stromhalsband hätte erreichen können... da kann ich nurnoch müde drüber lächeln und mit den Schultern zucken. 🤷🏼‍♀️

    Wenn ich sehe, wie z.B. der DSH bei der BH am Freitag gelaufen ist ... so möchte ich das gar nicht. Das ist unnatürlich und mit Sicherheit mit sehr viel Drill reingeprügelt worden. Der HF ist ja auch der Meinung, dass Hunde nicht "denken" könkönnen.

    Ich habe den Hund zwar nicht gesehen, aber nur, weil der Hund anders läuft als er es beim Gassi gehen tun würde ("unnatürlich") würde ich nicht direkt davon ausgehen dass da gedrillt und geprügelt wurde.


    Aber so Aussagen wie die im letzten Satz gehen natürlich garnicht!

    Ich bin z.T. bei Dir Rübchen ... aber hat nicht auch Waschbär schon gesagt, dass sie mit ihren Hunden in den ersten 1-2 Jahren gar nix trainiert - und dass ihre Hunde das Schema der BH zum ersten Mal bei der Prüfung laufen :/ ?


    Wie immer - denke ich - ist der goldene Mittelweg der richtige !

    Keine Ahnung wie Waschbär das macht. Aber es geht mir nicht darum zu sagen "jeder MUSS so früh anfangen", es kommt ja auch darauf an, auf welchem Niveau man später laufen will.


    Mich stört die Aussage von Muriel, dass so frühes Training SCHÄDLICH sei.


    Das ist - unter der Voraussetzung, dass man es richtig macht - einfach falsch.


    Übrigens, das Schema der BH laufen meine vor der BH auch nur 1-2x, wenn überhaupt. :)

    Muriel mich überkommt immer mehr das Gefühl, dass du keine Ahnung von Hundesport/Training hast. Dass du nie gesehen hast, wie so eine Trainingseinheit für einen Welpen aussieht, was die Lernziele sind und worauf es ankommt.


    Übrigens ist die These, dass man den Hund das erste halbe Jahr (zum Teil das gesamte erste Lebensjahr) einfach Hund sein lässt und danach erst mit dem Training beginnt, schon alt. Früher war das Gang und gäbe, in der Praxis hat sich aber mittlerweile gezeigt, dass dies Kontraproduktiv ist, und das Lernvermögen und die experimentierfreude des Hundes in gewisser Weise "verkümmert", wenn man ihn in diesem Bereich so lange sich selbst überlässt.


    Klar, für einen Alltagsbegleiter mag es reichen, aber im Sport erreicht man mit so einem Hund nichtsmehr.


    Ich denke nicht, dass von oberflächlichem Erfolg zu sprechen ist, wenn ein Hund ein Leben lang die als Welpe und Junghund gelernten Übungen zuverlässig und auf hohem Niveau ausführt.

    Dazu hab' ich jetzt keine Studie, nur eigene Erfahrungen.

    Ich kenne aber auch keinen Weltmeister, der nicht als Welpe schon Trainiert wurde.

    Und ich kenne keinen Hund, der die ersten 6 - 12 Lebensmonate kein Training erfahren hat, und dann an irgendeinem größeren Titel auch nur gekratzt hat.


    Abschließend ein Zitat meiner OMA (und Omas haben doch immer Recht ;) ):


    "Früh übt sich, wer ein Meister werden will"

    Bitte verzeih' mir, aber das halte ich für Blödsinn.

    Es fängt beim Vergleich Kind - Hund an, und hört da auf, wo du davon ausgehst, dass man den Welpen direkt (körperlich) überfordert und du davon ausgehst, dass man 24/7 nichts anderes mit dem Welpen macht. Oder wie sonst sollte ein frühes Training das kennenlernen der Umwelt verhindern?


    Beim Futtertreiben beispielsweise läuft der Welpe einem Stück Futter in der Hand hinterher. Wenn du schon vergleiche zum Menschenbaby ziehen willst, dann wäre das Futtertreiben beim Welpen das Pendant dazu ein Baby mit dem Löffelchen zu Füttern.

    Frank69 Futtertreiben hat rein garnichts mit Blickkontakt zu tun. :)


    Den Blickkontakt baut man erst viel später auf, aber ganz unabhängig von der Methode wie man bis dahin gearbeitet hat.

    Wenn du willst, dass dein Hund schön Fuß läuft, wirst du nicht drumrum kommen ihn zu belohnen wenn er neben dir geht und hochschaut.

    Ich kenne keinen Hund, der dann unaufgefordert permanent hoch schaut, aber wenn du davor Angst hast, baust du am besten ein "Start- & endsignal" fürs Training ein. Dann weiß der Hund genau, wann Zeit ist, sich Gutter zu verdienen, und wann seine Bemühungen zwecklos wären.


    Du kannst sämtliche Übungen auch auf der rechten Seite machen. Nur in der Prüfung muss halt links geführt werden. Ich kenne auch Hundesportler, deren Hunde können auf beiden Seiten Fuß laufen, zum körperlichen Ausgleich so zu sagen.