Ruebchen Moderator
  • Mitglied seit 15. Oktober 2020

Beiträge von Ruebchen

    das Video hier wird als Wolfsangriff verteilt. Ein Angriff ist dort nicht zu sehen. Zur Reaktion der Frau sage ich nichts.


    Wolfsangriff auf einen Menschen in Wietzendorf. - YouTube

    Da gabs auch in diversen FB Gruppen so schwachsinnige Diskussionen darüber...


    Ich meinte, ich sehe einen unsicheren aber durauchs neugierigen Wolf, vermutlich ein Jungwolf der sein Rudel verlassen hat/musste. Aber keinen Aggressiven Wolf der drauf und dran ist anzugreifen.


    Was ich angefeindet wurde, von wegen das sei eine brandgefährliche Situation, der Wolf stehe doch kurz vor dem Angriff und würde deutliches Beutefangverhalten zeigen.


    MENSCH mit Hund an der Leine fällt wohl eher nicht ins Beuteschema eines einzelnen Wolfes, würde ich doch meinen. Eher geht es da um territoriale Geschichten dem Hund gegenüber, aber doch nicht um Beutefangverhalten.


    DieReaktion der Dame war aber auch einfach nur dämlich...

    Ruebchen danke für die Infos, Futtertreiben hab ich mir mal angeschaut und mal zaghaft

    Ausprobiert aber Tara war wohl nicht hungrig genug.Muss man den wirklich immer das essen aus der Hand füttern beim Welpen ? Würde eventuell gerne die Begleithundeprüfung versuchen aber gibt so vieles hätte gerne mal in den Vereinen zugeschaut.

    Müssen tut man das nicht, aber es kann sehr hilfreich sein. Aus der Hand füttern stärkt die Bindung und der Hund lernt auch gleich von klein auf, dass die Zusammenarbeit mit dem Menschen sich nicht nur toll anfühlt (Aufmerksamkeit, Lob, Bewunderung) sondern auch auf praktischer Ebene sehr lohnenswert ist.

    Hat ein Welpe das gelernt, kann sich der Mensch das ein Hundeleben lang zu nutze machen. Völlig egal ob man später Sport macht, oder Trickst oder einen gehorsamen Alltagshund möchte. :)

    Hi Frank,


    was möchtest du am Ende dann mit deinem Hund machen?

    Hundesport? Oder einfach "nur so" ab und an ein paar Übungen? Oder einfach Alltag/Familienhund?


    Bei so einem jungen Hund ist das WAS garnicht soo wichtig, eher das WIE.

    Achte darauf, dass du die Übungseinheiten spielerisch und sehr kurz (max. 3 - 5 Minuten) gestaltest. Das darfst du dann aber 2 oder 3x über den Tag verteilt mahen, wenn ihr dazu Lust habt.


    Bezüglich des Fußlaufens würde ich jetzt schon anfangen und da die Methode des Futtertreibens empfehlen, das ist für die meisten Hundetypen gut geeignet und auch der Mensch kann es relativ einfach umsetzen. :)


    "Bleib" würde ich erst anfangen, wenn der Hund das Kommando Sitz oder Platz schon fix kann (falls er aufsteht, musst du ihn ja erneut in die Posiotion bringen, und das sollte nicht für sich noch eine Herausforderung sein - ich hoffe du verstehst was ich meine).


    Liebe Grüße :)

    Ruebchen

    Also bei uns arbeiten Hundeschulen (mit Corona-Sicherheitsauflagen), und da ist ein Zaun drum und man könnte wohl die Idee von HSH versuchen.

    Stimmt, das ist bei uns auch so... aber ich möchte nicht so gerne mit einem kläffenden Hund am Zaun einer fremden HuSchu stehen und deren Übungseinheiten sabotieren :D :S


    Müsste mal achauen wie weit weg ich müsste damit es für ihn erstmal ok ist, und er still ist :/

    Terz oder Panik hab' ich nie gemacht, bin ja wie gesagt wie angewulzelt stehen geblieben ich blöde Kuh. :rolleyes:


    Ist aber schwer ruhig und souverän da zu stehen als wäre nix, wenn der eigene Hund wie ein Fisch in der Leine zappelt und versucht rückwärts zu flüchten...


    Aber ich werde jetzt mal wieder mehr auf beliebte Spazierstrecken fahren, in der Hoffnung da ein paar angeleinte Hunde zu treffen... da kann man am besten das ganz normale vorbeigehen mit 2, 3 m Abstand üben. Ich werde berichten...


    Mit Hunden die Schreddern wollen, komme ich irgendwie besser klar. :D

    Da kann man auch mal scharf werden, wenn der Hund blödes vorhat... aber bei der Unsicherheit, da stehst irgendwie einfach hilflos daneben.

    Ich drücke die Daumen, dass ihr das wieder in den Griff bekommt und Ero selbstbewusster wird.


    Mal ein Beispiel mit einer Hündin aus unserem Verein: Sie war auch extrem unsicher, wenn mehrere Menschen um sie herum waren. Wir haben sie dann einfach immer mit in die Mitte genommen, sie zum Spielen animiert, sie kurz angesprochen oder auch ignoriert und gewartet, bis sie agiert hat. Hat ein bisschen gedauert, aber inzwischen ist von der Unsicherheit nichts mehr zu merken. Die war da übrigens auch ein knappes Jahr alt.


    Ich jetzt nicht 1:1 mit eurer Situation gleichzusetzen, aber ich denke, ich würde da auch auf Gewöhnung setzen. Wie ist es denn beim Training? Habt ihr da nicht ein paar Hunde, so dass ihr euch einfach nur mit den Hunden zusammenstellen könnt und einfach ein bisschen erzählt und die Hunde einfach nur dabei habt, ohna das was passiert?

    Ach ich wünschte, es wöre mit fremden Hunden so "einfach" wie mit fremden Menschen. Die hat man gewissermaßen unter Kontrolle, weil man mit denen reden kann.


    Das mit den angeleinten Hunden zusammenstellen und einfach bisschen quatschen wäre auch mein erster Ansatz gewesen, aber dank Corona garnicht so einfach ?(

    Normalerweise macht man sowas js eh nebenbei mal immerwieder am Hundeplstz im Vereinstraining, aber das ist seit Oktober letzten Jahres ja alles dicht ||

    Genau zu dem Zeitpunkt, als das bei Ero anfing, fällt mir grade auf.


    Wahrscheinlich wäre das ohne Corona bei ero garnicht so schlimm geworden, weil er da im Verein laufend Kontakt zu kontrollierbaren fremdhunden gehabt hätte... ich ärgere mich so sehr.

    Du würdest in dem Fall aber auch einfach auf den Effekt der Gewöhnung setzen, oder?
    Weil viel machen kann ich eh nicht. Unsicherheit kann man nicht korrigieren und auch schlecht "wegreden" oder "wegfüttern".

    Auf die Gewöhnung würde ich zumindest anfangs setzten, später dann aber auch aktiv in Begegnungen gehen. Und Unsicherheit kann man sehr wohl korrigieren. Einfach indem man die Selbstsicherheit stärkt.

    Und in die Hundeauslaufzone kann ich ja auch nicht gehen, denn da lässt ja jeder seinen Hund einfach frei rumrennen.

    Eigentlich schon. Denn auch wenn sich da auch viele unerzogene Hunde tummeln wirst du da in Prinzip keine wirklich aggressiven Hunde finden. Insofern bieten solche Flächen schon gute Trainingmöglichkeiten. Zuerst aus "sicherer" Entfernung zum Beobachten lassen, und später auch für aktive Begegnungsübungen.

    Das geht eben nicht. Er soll ja lernen, dass er sicher ist, und nicht unsicher bis ängstlich rumbaffen und schleichen braucht, bloß wenn er einen fremden Hund sieht.

    In der Auslaufzone kommen die Hunde aus 30, 40m angerannt, da ist nicht "aus sicherer Entfernung beobachten".

    Wenn jetzt die fremden Hunde wieder angerast kommen, während er an der Leine hängt, und ich nur dumm daneben stehe, hat er nur wieder gelernt, dass von mir kein Schutz zu erwarten ist.


    Ein Besuch einer Freilaufzone wäre aktuell eine "Schocktherapie", so nach dem Motto "er dreht zwar durch vor lauter Stress und Schiss, aber es passiert ja eh nix, er wird es dann irgendwann schon merken".

    Da ist m.M. nach das vertrauen hinüber.


    Vor 3 Jahren noch hätte ich den Hund ohne mit der Wimper zu zucken genau so ins Kalte Wasser geschmissen, doch mittlerweile gehe ich bei der Erziehung und sportlichen Ausbildung andere Wege.

    Tilli wir hatten uns gestern ja in einem anderen Thread kurz über die Sache ausgetauscht, und jetzt stolpere ich hier über diesen Thread.


    Ich fühle mich ganz spontan auch der Zielgruppe dieses Buches zugehörig :D


    Obwohl ich ein echter Lesemuffel bin, werde ich mir das denke ich mal anschauen, vielleicht hilfts ja :|^^

    Wir treffen sehr, sehr wenige Hunde. Das ist eigentlich sehr angenehm, aber dadurch erleben wir auch nicht viele positive Hundebegegnungen, wo er lernt "da passiert nix".
    Vielleicht dauert es darum länger... geht ja nicht um die Zeit die verstrichen ist, sondern um die Anzahl der positiven Begegnungen, oder?

    Es geht um Beides, würde ich sagen. Und es schadet auf jeden Fall nicht die Sache zu forcieren. Je eher er die Erfahrung macht das Hundebegegnungen zumindest nichts schlimmes bedeuten, desto eher hat er ja auch weniger Streß dabei.

    Der Meinung bin ich auch. Ich denke, es würde ihm auch gut tun, wenn er mal einfach mit einem oder zwei netten Hunden frei rennen und spielen könnte, aber das darf er aufgrund seiner Panostitis leider auch nicht ||


    Wir fahren schon ab und an wo hin, wo wir dann hoffen auf andere angeleinte Hunde zu treffen. Sind dann aber auch da schon ohne eine einzige Hundebegegnung wieder heim gefahren. Und in die Hundeauslaufzone kann ich ja auch nicht gehen, denn da lässt ja jeder seinen Hund einfach frei rumrennen.

    Du würdest in dem Fall aber auch einfach auf den Effekt der Gewöhnung setzen, oder?
    Weil viel machen kann ich eh nicht. Unsicherheit kann man nicht korrigieren und auch schlecht "wegreden" oder "wegfüttern".