Durch die Beine durchflitzen ist natürlich unser Aufbau auch gewesen, aber Axel hat irgendwann angefangen zu warten ob ich die Beine öffne oder nicht.
Vielleicht war das der "Fehler". Viele machen das so, aber ich habe das Gefühl, dass viele Hunde zu schlau für diesen Weg sind, und dann immer abwägen. ![]()
Scherks machen das beim Abrufen ja garnicht, weil sie sagen der Vorsitz als solcher soll so lohnenswert sein, dass der Hund sehr schnell un aktiv in diese Position drängt.
Überlegen "kann ich heute durchziehen oder muss ich bremsen" macht viele Hunde einfach auch langsam.
Mir leuchtet das ein, und zusättlich umgeht man in der Prüfung diesen Eiertanz "bremst er heute, oder haut er mir die Kniescheiben raus??" und auch die Enttäuschung oder Verwirrtheit beim Hund (immerhin kommen in der IGP3 ja 5 Vorsitze vor) lässt sich so minimieren.
Aber dem Hund das zu verklickern ist schon echt knifflig, ich hatte als Ero so 1,5 - 2 war die identische Problematik Axman
Schnell gestartet, aber sicher 5 - 7m vor mir schon angefangen Tempo raus zu nehmen, Ohren aufgestellt und taxiert.
Für uns war der Gamechanger die IQ Weste mit dem "Mopsairbag"
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Dass da (zumindest vermeintlich) ohne mein Zutun die Beute oben aus meinem Dekolleté so raus springt fand Ero so unheimlich spaßig, spannend und witzig, dass er richtig flott und ganz "feuer und flamme" in den Vorsitz kam. Bis heute.
Als ich die Weste neu hatte, habe ich das ganze bestimmt drei Monate wieder ausschließlich auf kurze Distanz (= maximal 1,5m) geübt. Wirklich nur das reinkommen.
Diese Zwischendistanzen von 3, 5 oder 10m sind Mist, weil da förderst du eben das traben (zu weit um mit einem Satz in den Vorsitz zu schießen, zu kurz um vollspeed los zu rennen).
Seit wir das mir der neuen Bestätigungsmethode so nochmal aufgearbeitet haben, war der Vorsitz nie mehr ein Thema.
In allen Prüfungen (sogar auf der BSP) waren Ero's sämtliche Vorsitze immer ohne Beanstandungen.