Pepper
  • Mitglied seit 5. Januar 2022

Beiträge von Pepper

    Bei uns geht es im Herbst evtl. an die polnische Ostsee, aber das steht noch nicht fest.

    Könnte auch einfach irgendwo in Tschechien oder Ungarn werden.

    Wäre cool, wenn Du darüber mal ein paar Eindrücke schilderst.

    Die Gegend interessiert mich auch, um da mal mit dem Mobil hinzufahren.

    Wenn die Beschreibung von "Kontrolle" ist: "Ich habe gelernt, etwas super aufregendes, etwas was bei mir den höchsten Stellenwert hat passiert, wenn mein Mensch aufsteht/sich bewegt und will es nicht verpassen" bedeutet, dann stimme ich zu.


    Für mich bedeutet Kontrolle jedoch etwas anderes, nicht das was ich gerade beschrieben habe.

    Ja, so sehe ich das auch.


    Wuesti "Geschäckle" und auch Kontrolle ist im Gebrauch nahezu vollkommen negativ co-notiert (Polizeikontrolle, Ausweiskontrolle, Erfolgskontrolle, Geschwindigkeitskontrolle).

    Daher geht man, wenn kontrolliert werden "muss", meist davon aus das die Warscheinlichkeit hoch ist, das jemand etwas nicht richtig (gegen das Gewünschte/gegen die Regeln) macht.


    Es gibt sicherlich auch andere Sichtweisen wie "ich kontrolliere Dein Wissen, damit ich eventuell meine Lehrmethodik anpassen kann, damit Du noch mehr Wissen aufbauen kannst!" - aber das empfindet der Kontrollierte meist nicht so. ^^


    Zurück zum Hund...

    "Ich habe gelernt, etwas super aufregendes, etwas was bei mir den höchsten Stellenwert hat passiert, wenn mein Mensch aufsteht/sich bewegt und will es nicht verpassen"

    Ich denke, das ist ein großer Teil von Peppers verhalten.

    Durch die viele Zeit, die wir miteinander verbringen bin ich praktisch zu seinem Zentrum geworden.

    Total glücklich bin ich, das er trotzdem easy alleine bleiben kann. Auch das ist bei längerer Überlegung m.E. ein

    Zeichen dafür, das er nicht kontrollieren "muss".

    Er hat das Vertrauen, das alle was ich tue, richtig ist und daher, wenn ich weggehe und sage:"Herrchen kommt gleich wieder" ist das ausreichend für ihn weil er weiß, ich komme wieder und jetzt ist für ihn Warten angesgt.


    Als ich diesen Faden erstellt habe dachte ich noch, das es von euch ein einhelliges Feedback geben wird.

    Da kann man mal sehen... :)



    Ach und noch hierzu...

    Pepper macht sich vielleicht auch nicht soviel aus Essen und hält es für wichtiger mit dir am Sofa zu pennen?

    Pepper macht sich aus nichts "besonders" viel :/
    Das macht es mit ihm im Alltag vermutlich so angenehm... :)

    Frage

    Wenn er das Fressen abbricht, lässt er den Rest komplett stehen, oder frisst er weiter, wenn "die Situation" wieder "erledigt" ist?

    Ach sorry, glatt vergessen auf Deine Frage zu antworten.


    It depends , würde ich sagen.

    Bricht er ab, weil er mir hinterher läuft und ich lege mich auf's Sofa, legt er sich an mein Fußende und pennt mit mir.

    Setze ich mich an den Schreibtisch (gleiches Zimmer) und arbeite, kann es sein das er zurückgeht und weiter frisst.

    Es könnte durchaus auch als stilles Anzeichen von Stress gesehen werden, wenn der Hund das Fressen in Abwesenheit des Halters einstellt. Ich denke man muss sowas immer in der Gesamtkonstellation sehen.

    Ja unbedingt. Ich wollte es deshalb mal thematisieren, um es besser einschätzen zu können.

    Ähnlich wie der Hund, der in der Wohnung ständig an strategischen Orten liegt und man es zu spät bemerkt oder
    sogar gut heißt ("Schau mal, wie der aufpasst, prima!").


    Wehret den Anfängen ;)


    Danke jedenfalls für euer Feedback. Ich schicke Pepper jetzt immer zurück zum Napf und bewege mich langsamer an ihm vorbei. Er soll Vertrauen haben, das ihm niemand wegläuft oder etwas ohne ihn passiert.

    Alles gut. Das sehe ich genau so wie Du. :thumbup:
    Von Leidensdruck sind wir Lichtjahre entfernt. Mir ging es mehr um´s bemerken und verstehen.
    Ich bin mir auch ganz sicher, das jeder Hund trinkt, bevor er verdurstet. 8o

    Ich verstehe, das da dieses Kontroll-Thema aufkommt.

    Bass23 hat mich aber in seiner Beschreibung an etwas erinnert.

    Es gibt ja Abende, wo ich mal 6-7, manchmal auch 8,5h weg bin. Ich sorge dann dafür, das Pepper vorher mind. 1,5h mit mir draußen war, weil er sich dabei komplett auspinkelt/kackt.
    Danach bekommt er seine Abendration Futter, die er auch sofort frisst und ich fahre.
    Wenn ich dann spät abends wiederkomme habe ich bemerkt, das der Wassernapf völlig unangetastet ist und Pepper nach der Willkommens-Freude direkt den halben Pott leertrinkt.


    Ich hab den Eindruck, das ist ganz klar so ein DSH-Ding. Zumindest hab ich das noch von keinem Labbi, Retreiver oder Dackel gehört. :D

    Mich treibt das Thema schon länger um.

    Heute war dann eine Situation, die ich kurz schildern möchte.


    Pepper orientiert sich ja sehr an mir.

    Dabei kann er auch gut alleine sein, aber wenn ich da bin dann liegt sein Fokus ausschließlich auf mir.

    Jetzt gerade sitze ich z.B. am Schreibtisch...Pepper ist draußen und liegt vermutlich auf der Wiese.

    Die Balkontür ist zu. Er hat gefressen und hat jetzt seine Ruhe.

    Wäre die Balkontür jetzt auf und er würde hören, das ich mich auf´s Sofa lege, käme er und würde sich zu mir an´s Fussende

    legen. Soweit dazu. Sitze ich am Schreibtisch, liegt er draußen. Soweit dazu.

    Soweit dazu.


    Jetzt kenne ich durch die viele Zeit, die ich am Tag mit ihm verbringe, meinen Hund sehr gut. Ich weiß, wann er normalerweise trinkt, wann er

    wie große Haufen machen muss weil ich auch genau weiß, wann und wieviel und was er gefressen hat.

    Schon irre...ich kann mir normalerweise nicht mal den Geburtstag meiner Lebensgefährtin merken, ohne Kalender :/


    Zum Thema:
    Mir ist seit ein paar Wochen aufgefallen, das Pepper das Fressen abbricht, wenn ich aus der Küche, wo ich sein Fressen vorbereite - sein Napf steht im Flur - an ihm vorbei ins Wohnzimmer gehe. Er läuft dann hinter mir her, freut sich und steht vor der Balkontür.
    Lass ich ihn dann raus, legt er sich auf den Rasen und die Hälfte des Napfes bleibt voll.

    Bleibe ich in der Küche, lass Wasser laufen, tue Dinge, frisst er den Napf razeputz leer und kommt dann kurz schwanzwedelnd in die

    Küche, stubbst mich an und freut sich.

    Heute hatte er gefressen und ca. 30 Min. später stand ich in der Küche. Das ist auch so die Zeit, das er nach dem Fressen trinkt.

    Kaum gedacht, hörte ich ihn schlabbern.

    2 Sek. später gehe ich an ihm vorbei Richtung Schreibtisch und er hört sofort auf zu trinken und will mir hinterher.

    Das hat mich so geärgert, das ich direkt stehenblieb und mit Nachdruck "Pepper TRINKEN!" sagte und auf den Trinknapf gezeigt hab.

    So ein bisschen muss ich jetzt selbst lachen...aber ich meinte das toternst in dem Moment. ^^


    Und was macht Pepper? Dreht sich um und trinkt 30 Sekunden lang den kompletten Napf leer, während ich neben ihm stehe.


    Mich interessiert, ob ihr solche Hundetypen kennt oder selbst habt/hattet, die sich selbst in Punkto euerer Person selbst so zurückstellen.

    Und welche Verantwortlichkeit dem Hund gegenüber erwächst daraus?

    Hunde müssen nicht alle anderen Hunde mögen, das muss Mensch respektieren. Punkt.

    Das ust völlig normales Verhalten, bei den Hündinnen sowieso und auch Rüden müssen sich nicht alle grün sein.

    Vielleicht müssen wir hier mal differenzieren.

    Es geht nicht um "mögen" oder "toll finden".

    Es geht um Burgfrieden halten und/oder aus dem Weg gehen.


    Beispiel:
    Meine Firma ist in Aachen. Ich bin 4-10x im Jahr dort.

    Alle mögen meinen Hund und er darf hier frei rumlaufen.

    Zum Büro gehört aber auch Barney, ein Birdet Collie.

    Birdets sind neben Terrier´wirklich nahezu die einzige Hunderasse, die Pepper nicht leiden kann.

    Wenn Barney im Büro ist und in Pepper´s Nähe kommt, fängt dieser an zu knurren.

    Ich gebe ihm dann zu verstehen, das das nicht läuft und er lässt das dann.

    Nach einer Weile gehen sie aneinander vorbei und ignorieren sich.


    Die Alternative wäre, ich kann nicht mehr in´s Büro fahren, was natürlich nicht geht.

    Also MUSS er das akzeptieren, sonst kann er nicht mein Hund sein.


    Alles natürlich immer unter der Voraussetzung, das der Hund keine Traumata o.Ä.

    hinter sich hat.

    Aber ich finde das hat einfach ein "G'schmäckle", eben WEIL ich es so verstanden habe, dass nette sich jetzt Gedanken/Sorgen um etwas macht, was vor diesem Analysetermin nie ein Problem war, weder im Umgang mit dem Hund, noch in der Öffentlichkeit.

    Ich meine, wir reden hier ja auch nicht von einem knapp 2,5 Jährigen intakten Rüden... Lexy ist ja schon 7 Jahre oder so, und gefestigt in ihrer Art und ihren Verhalten. Es war alles gut, und jetzt kommt jemand daher und macht daraus mal eben "Problemverhalten". :rolleyes:

    Ok, in dem Kontext stimme ich Dir zu.

    Ich hatte halt angenommen, das nette diese Verhaltensanalyse nicht unbegründet macht. Das Lexy schon 7 Jahre ist, hatte ich auch nicht auf dem Schirm.


    Ich hatte eher auf die Frage von Nette geantwortet:

    Mich interessiert nun, achtet ihr bei Euren Hunden auf solche Sachen? Also wo geht er zuerst hin, kreuzt er meinen Weg, stellt er sich zwischen Euch und anderen Personen. Läuft er Euch nach wo ihr hin lauft usw.?


    Wenn ihr auf sowas achtet, korrigiert ihr den Hund dann (wenn ja wie oft)?

    Ich hab daher nicht in Frage gestellt, ob Lexy richtig analysiert wurde 🤷🏻