Pepper
  • Mitglied seit 5. Januar 2022

Beiträge von Pepper

    Ja, unser Horst und Jack sind wirklich ein Glücksfall. Seine besondere Ruhe und Gelassenheit im Umgang mit den Hunden schätze ich sehr. Ich wünschte, ich hätte mehr davon 8o .

    Er hat mal erzählt, das er seinen ersten Schäferhund mit 14 Jahren bekommen hat, jetzt ist er fast 70 und sein Leben lang haben ihn immer ein Schäferhundpaar begleitet. Also er hatte immer einen Rüden und eine Hündin im gleichen Alter. Voriges Jahr ist nun seine Senta gestorben, das hat ihn und Jack ganz schön mitgenommen.

    Gestern beim Kaffee meinte er, in seinem Leben hat er all seine Hunde wie seine eigenen Kinder behandelt, mit Respekt und Liebe. Ein wirklich toller Mensch und wir freuen uns immer wieder wenn wir zusammen treffen.

    Und wie es scheint hat er sichtbar Freude mit Mayra und uns zu arbeiten.

    Ich hoffe er bleibt uns als Freund noch lange erhalten <3 .

    Da hast Du großes Glück, diesen Menschen zu kennen:-)

    Wenn wir bereit sind, hinzusehen, können wir im Umgang mit unseren Lieben sehr viel über uns lernen.

    Hunde spiegeln uns und zeigen teilweise mit brutaler Ehrlichkeit, wo wir (nicht der Hund) ein Problem haben.

    Pepper funktioniert ausschließlich mit Zuwendung, Liebe und im Team.

    Druck, gar Zwang gehen gar nicht. Er bringt mich in die Ruhe, weil ich gelernt habe das es anders nicht geht.

    Meine Natur ist eine andere. Ich wachse an ihm.

    Dafür bekomme ich dann das größte Geschenk von ihm, was er mir machen kann: Das er bei mir sein möchte.

    Er verzeiht mir meine Fehler, wie es niemand anderes tut.

    Was also hat er anderes verdient, als Liebe und Respekt, und zwar ausnahmlos!

    Ist das nicht spannend, wie bewußt sie ihr Revier definieren.

    Und zwar egal wo sie sind!
    Wir haben uns inzwischen einen Campervan zugelegt und waren mit Pepper das erste Mal auf Tour. Auf dem Campingplatz in St. Peter-Ording sagte Kathi irgendwann:"Willst Du mit Pepper nicht mal ne Runde machen? Der muss bestimmt."
    Im Kopf hatte ich zu dem Zeitpunkt noch:"Hmm, Haufen ist noch nicht dran, und Pinkeln kann er ja hier überall..."
    Es ist ein großer Plath mit freien Rasenstücken und Hecken dazwischen.
    Aber gut, ging ich halt. Und siehe da...wir waren gerade aus dem Tor raus, stand er an der Hecke....und 50 Meter weiter wieder, und nach weiteren 30 Metern wieder.
    Das Gleiche passierte letztes Wochenende woanders.
    Immer wieder spannend... :)

    Kann ich bestätige n. Wenn Pepper seine Frisbee oder seinen Kong durch die Gegend trägt, ist alles andere zweitrangig.

    Du hast Recht, es geht nicht immer um gewollt aggressive Aktionen, die zu Verletzungen führen können.

    Gleiches gilt für Kinder...manchmal, wenn ein Hund super verträglich und lieb ist neige ich dazu zu vergessen:
    Ein Hund in der Klasse DSH ist am Ende ein über 30Kg schwerer Gebrauchshund mit eben auch diesen Möglichkeiten.

    Danke Flummi, mir wird es beim lesen Deiner Sätze auch nochmal sehr klar.

    PS: Das "Platz" aus der Ferne ist eine sehr gute Option. Werden wir trainieren!

    Lexy , deutsch - belgische Schäferhündin, spielt sehr sehr gern

    sie lässt sich auch super auf ihr gegenüber ein - mal wird gejagd, mal rennt sie vor, mal wird einfach nur gekabbelt ... natürlich spielt sie in einer gruppe von mehr als 2 hunden verhaltenspolizei, aber bleibt in der regel auf abstand dabei und wenn es tatsächlich zum streit kommt, dann ist sie bisher ehern diejenige die sich dann raushält oder dann lieber bei mir bleibt... wobei sie die stimmung sofort aufnimmt und es dann an anderer stelle rauslässt


    auch passt sie ihr verhalten auf die größe bzw. das verhalten des anderen hundes an - sie lässt sich von einem dackel auf abstand halten und kann wunderbar mit ihresgleichen balgen ...

    Es gibt einen Retriever, mit dem kabbelt Pepper auch...immer mit etwa "Geräusch" von Pepper, aber im Grunde wie Du es beschreibst. Es scheint ausgeglichen, geht hin- und her, wobei Pepper sich nie unterwirft, sondern immer nur der Retriever auf dem Rücken liegt.


    Für uns ist entscheidend, das wir mit Rückruf alles unterbrechen können, also die Kontrolle haben.

    Daran müssen wir arbeiten.

    Es kann nicht sein, das Pepper einen anderen und durch den Wald jagt und wir ihn nicht stoppen können.

    das mit dem Pudel war natürlich unglücklich...so ein Pudel besteht ja fast nur aus Flausch. :)

    Ich möchte aber auch nicht nochmal in die weit aufgerissenen Augen eines Pudel-Besitzers schauen der denkt, ein DSH

    zerlegt gerade sein Hund. ;)

    Hallo Juha,


    ja, Unsicherheit ist bestimmt ein wichtiger Faktor. Da haben wir zwei Hunde mit unterschiedlicher Erfahrungsbasis.

    Um so schöner, das Riku nicht generell aktiv nach vorne geht.

    Nachdem Pepper mit 4 Monaten bei uns einzog, haben wir in praktisch in´s kalte Wasser geschmissen.

    Er kam ja "vom Land" und zog dann in die Stadt.

    Wir sind jeden Tag einen anderen Weg durch die Siedlung gegangen. Dann die vielen neuen Gerüche, Geräusche, das unbekannte Umfeld. Das würden wir heute etwas anders angehen.

    Er hat es am Ende gut weggesteckt, war aber sicherlich oft überfordert (häufiges Gähnen z.B.) und verunsichert.

    Vielleicht hat er sich dadurch aber auch erst recht sehr an uns gebunden. Er hatte ja sonst niemanden "in der Fremde".

    Wer weiß...


    Witzigerweise sind kleinere Hunde eher kein Thema. Auch weil sie meist viel bellen. Dann ist Pepper eh raus...dann

    kommt er zu uns bzw. macht ausweichende Sprünge zur Seite.

    Auch aggressiven Hunden geht er sofort aus dem Weg.


    Warschenilich wird sich sein Verhalten auch nochmal verändern, wenn er älter wird.

    Vor 6 Wochen hat er sich auch noch ohne Reaktion sein Stöckchen oder den Ball abnehmen lassen und erstaunt

    zugeschaut, wie der anderen Hund ihn wegtrug.

    Inzwischen gibt er unmißverständlich zu verstehen, das das Teil SEINS ist. :)

    Hi zusammen,


    uns bewegt seit längerem eine spannende Frage auf der Selle, die sich aus vielen Begegnungen mit anderen Hunden

    ergeben hat.

    Pepper ist jetzt 8 Monate alt und seit 4 Monaten bei uns.


    Generell würde ich Pepper folgendermaßen beschreiben:

    - Er ist das Gegenteil von hysterisch

    - Er hat eine hohe Frustrationstoleranz

    - Er hat eine sehr starke Bindung zu uns

    - Er möchte immer dabei sein

    - Er hört sehr gut

    - Zwang mag er gar nicht, bei lieber Ansprache bekommt man fast alles von ihm

    - Er liebt es zu kuscheln

    - Er hat in 4 Monaten ganze 4x gebellt (1x aus Schreck, 2x zu Verteidigung seines Stöckchens, 1x wegen Geräuschen im TV)


    Alles in Allem ist er ein sehr genügsamer Vertreter seiner Art.


    Im Zusammentreffen mit anderen Hunden ist er interessiert und immer freundlich. Sowohl an der Leine als

    auch frei ist er nie aggressiv.

    Leicht schwanzwedelnd geht er auf andere Hunde zu, es wird sich beschnüffelt, macnhmal die Schnauze

    geleckt. Ist der andere Hund ähnlich, geht Pepper weiter seinen Dingen nach.


    Schwierig wird es, wenn die Situation dynamisch wird.

    Sehr wild spielende Hunde, die ihn auffordern und dann weggrennen, da wird es schwierig.

    Pepper rennt dann hinterher und versucht sie, mit zwicken in die Seite zum stoppen zu bewegen.

    Dabei steht sein Kamm.

    Ich bin mir sehr sicher, das er niemals richtig beißen würde. Aber als er in dieser Situation ein Büschel "Pudel" in der Schnauze hatte wußten

    wir: Er spielt nicht. Das alles passierte so in den ersten 2 Monaten, als wir ihn hatten.


    Ein Trainer hat es uns dann so erklärt:

    Ein DSH "spielt" nicht. Für ihn sind solche Situationen immer Übungen. Und zwar Übungen, um seine eigentliche

    Aufgabe erfüllen zu können.

    Er ist ein Kontrolleur. Alles was dynamisch (um die Herde herum) passiert, versucht er zu kontrollieren. Also versucht er,

    einen weglaufenden Hund zu stoppen.

    Für mich klingt das plausibel. Er ist dafür gemacht, das er Dinge eigenständig entsprechend seiner Bestimmung regeln kann.

    Dummerweise war Pepper bei seinen "Verfolgungsjagden" wie im Tunnel und praktisch nicht rückrufbar.


    Wir sind dann den Empfehlungen des Trainers gefolgt und haben drei Wochen fast jedlichen Hundekontakt vermieden.

    Dafür müsst ihr wissen, das Pepper anfangs kein Bällchen, Stöckchen oder anderen "Spaß" kannte. So etwas hatte er nicht kennengelernt.

    Wir fanden dann heraus, das er Bällchen ziemlich toll fand. Klar, so ein dynamish-springendes Bällchen ;)

    Der Trainer empfahl uns also: Macht euch zu den geilsten für euern Hund. IHR müsst mit ihm spielen, nicht andere Hunde.


    Also haben wir mit ihm gespielt. Bällchen geworfen, Bällchen versteckt. Impulskontrolle (Pepper musste sitzen bleiben, während Bällchen geworfen wird und erst auf Kommando darf er es holen) gübt.

    Das haben wir dann auf Frisbee und Stöckchen erweitert. Inzwischen geht alles.
    Manchmal lehnen wir etwas an einen Baum und gehen 500-800 Meter weiter durch den Wald.
    Dann lassen wir ihn sitzen, drehen die leeren Handflächen nach außen und fragen ihn:"Wo isses?"
    Dann düsst er los und läuft den kompletten Weg zurück und bringt das Teil vom Baum: :)


    Wir waren bald die Interessantesten für ihn. Selbst Hunde die ohne Leine auf ihn zuliefen interessierten ihn bald nicht mehr.

    Rückruf klappte besser, auch wenn Hunde dynamisch wurden. Er machte dann drei schnelle Hopser dreht aber auf Zuruf ab und kam zu uns.


    Es gibt inzwischen ganz wenige Hunde, die für ihn so anfixen, das er in diesen Tunnel-Modus kommt. Wir wissen auch, das das nicht weg ist und wir dranbleiben müssen.


    Mich interessieren eure Erfahrung/euer Wissen darüber. Wie sind eure Hunde diesbezüglich?


    LG,

    Olli

    nun ja ist ja nicht so, dass wir bereits seit 2 Jahren deswegen in tierärztlicher Behandlung sind.....

    Es war auch nicht die Frage ob sie das ist - denn das ist sie bekanntlich ohne Zweifel, sondern vielmehr wie weit man es tolerieren kann so weiterzumachen wie bis anhin, in der Hoffnung, dass sie weiterhin in Minischritten ein wenig zunimmt.

    Kann niemand beantworten, das ist mir bewusst. Sorry für die Fragestellung.

    Du schreibst tatsächlich etwas verwirrend (für mich).

    Nur weil ein Hund sehr schlank ist und "vielleicht" nicht dem - aktuell gültigen Schönheitsideal - einer Rasse gleichkommt, ist er aus meiner Sicht nicht aus physiologisch-gesundheitlicher Sicht untergewichtig.
    Der Schäferhund der 50er Jahre soll viel leichtgewichtiger und athletischer gewesen sein, als die manchmal sehr muskolösen Schwergewichte von heute. Von der gesunden quadratischen Körperform ganz abgesehen.
    Das macht auch total Sinn, wenn man sich den ursprünglichen Einsatzzweck des "Schäfer"hundes vor Augen führt.

    Solange der Hund 1. normal frisst 2. wach und bereit ist , 3. leistungsfähig ist und dabei 4. gesund ausschaut (Fell, Zähne etc.), ist aus meiner Sicht alles in Ordnung.

    Dein Hund sieht toll aus. Ich würde mir für meinen Hund genau so einen Körperbau wünschen.


    Das ist meine persönliche Meinung und recht laienhafte Sicht. Sollte ich da falsch

    liegen, bin ich offen für andere Sichtweisen. :)

    In diesem Zusammenhang:


    Pepper ist jetzt 8 Monate. Das Bein hebt er inzwischen fast unfallfrei, also ohne umzufallen. 😆

    Seit ein paar Wochen leckt er oft sehr andächtig an Sträuchern oder auch mal den Gehweg ab.

    Das ist sicherlich so ne Art sexualisiertes Lecken wegen läufige Hündin oder Hündin im Allgemeinen.

    Währenddessen und auch direkt danach läuft ihm praktisch das blanke Wasser aus dem Maul. Kennt ihr das?


    Achja, tropfen tut er auch manchmal. Manchmal putze ich es ihm auch weg...meist leckt er es aber auch selbst sauber.

    Hey,


    uns hat der Tierarzt erklärt:


    Wenn der und steht und man ein Blatt Papier unter die Krallenschieben kann, sind sie nicht zu lang.

    Wenn nicht, müssen sie irgendwann geschnitten werden.

    Wir haben Pepper mit 4 Monaten bekommen und hatten im Vorfeld viel über schnell wachsende Rassen gelesen. Daher waren wir sehr vorsichtig imt seinem Gewicht und haben uns eine Wachstumskurve berechenen lassen.

    Diese orientiert sich bei einem Männchen woh am Gewicht des Vaters (38KG). War für uns Neuland, aber wir haben versucht, uns daran gehalten. War machmal nicht leicht, weil Pepper teilweise echt Hunger hatte :-/ :


    19. Woche: 21,7kg

    20. Woche: 22,5

    21. Woche: 22,7

    22. Woche: 22.9

    23. Woche: 23,3

    24. Woche: 23,4

    25. Woche: 24,4

    26. Woche: 24,6

    27. Woche: 24,9

    28. Woche: 25,3

    29. Woche: 25,2

    ..

    ..

    ..

    33. Woche: 27,5

    ..

    ..

    ..

    36. Woche: 29,5


    Aktuell dürfte er ca. 30,5kg wiegen und ist ca. 65cm.

    Cinja Grundsätzlich ja. Es gibt hier aber Gebiete, die praktisch von Hundebesitzern "annektiert" wurden. :)
    Da entsteht dann so eine Art Duldung...aber klar, wenn der Besitzer oder Forstwirt auftaucht - was ich noch nicht erlebt habe - gäbe es Mecker, wenn der Hund nicht an der Leine ist.
    Das sind so Waldgebiete, die sehr nah an der Stadt liegen und vermutlich deshalb nicht bejagt werden. Da haben die Hundebsitzer praktisch die Hoheit. :)

    In einem Wald ist auch eine Wald-Kita...die freuen sich immer, wenn ich mit Pepper da vorbeischaue. ^^