Fortan habe ich jetzt auch, massiere meinem Labi jetzt alle paar Tage die Zähne.
Bin gespannt ob es hilft.
Ich bin begeistert...ich frage mich, warum sowas nicht von Tierarzt empfohlen wird.
Fortan habe ich jetzt auch, massiere meinem Labi jetzt alle paar Tage die Zähne.
Bin gespannt ob es hilft.
Ich bin begeistert...ich frage mich, warum sowas nicht von Tierarzt empfohlen wird.
Auch von uns einen herzlichen Glückwunsch! ![]()
Puhh, ganz schönes Brett, was ihr da gebohrt habt, bzw. noch bohrt!
Und sehr ehrlich geschrieben! Danke dafür...und danke, das ihr nicht aufgegeben habt und dem Hund die Schuld gebt!
Sehr sehr groß!
Ich drück euch weiterhin die Daumen!
Sehr cool! Danke!
Und geiler Typ by the way 😅
Danke Axman , verstanden. Toll erklärt!
Ich bin drauf gekommen, weil ich mir ernsthaft versucht habe vorzustellen, wie ich Pepper in einen Konflikt mit einem Menschen, sei es Helfer, sei es mit mir, bringen könnte.
Da ich Pepper so konditioniert habe, das beim Menschen immer Schluss ist, egal ob ich sein Lieblingsspielzeug, ein Eis oder ein Mettbrötchen in der Hand habe, fiel mir da nix ein.
Das hat dazu geführt, das er nie um etwas "kämpft", was mit Memschen zutun hat, egal wie gallig ich ihn mache. Seine ruhige Natur hat das noch unterstützt natürlich.
Dann habe ich das umgedreht...und so kam ich auf meine Frage...
Also, wenn ich mit dem WoMo losfahre, würde ich mich freuen, wenn ihr mal auf diesen Hund schaut. 😃
Unser Aufbau hat das Ziel, das es primär um die Auseinandersetzung mit dem Helfer und nicht so sehr um die Beute...
Bedeutet das nicht gleichzeitig auch, es wird ein "Konflikt mit einem Menschen" trainiert?
Bislang habe ich den Unterschied zwischen Ausbildung "früher" und heute so verstanden, das man heute nur noch über den Beutetrieb ausbildet.
...wenn man einen Hund hat der von sich aus einfach gerne "in den Krieg zieht"...
Wie ist hier denn dann die Gefahr einzuschätzen,das ein solcher Hund generalisiert und außerhalb des Hundeplatzes einen Konflikt mit einem Menschen mit erlernten Verhaltensweisen auf dem Hundeplatz verknüpft? Oder besteht die nicht?
Danke, soeben bestellt!
So, jetzt hab ich das erste Mal verstanden, was Helfertreiben genau ist.
Ehrlich gesagt bin ich sehr froh, das ich damals nicht weiter zur OG gefangen bin.
Dort wollte man mit Pepper SD machen...konkret gab es zwar noch keinen Plan, aber alles das, was Axman gerade als Grundvoraussetzung nannte, ist jetzt nach etwa 2,5 Jahren erst implementiert.
Das finde ich spannend, genau so kenne ich das Helfertreiben und hätte es so beschrieben.
Vorallem wenn dann noch so Spirenzchen dazu kommen wie Hund in der Autobox anhetzen, etc.
sowas geht natürlich gar nicht, vor allem wenn solche Videos von bekannten Hundeführern eingestellt werden und dann viele meinen sie müssten es nachmachen. Kann ich nicht verstehen warum man so einen Quatsch macht
.
Beuteaufbau kenne ich so: Hund zieht Hundeführer auf den Platz, dort wartet der Helfer der dann wild eine Beute rumschleudert, dann bekommt der Hund einen Anbiss, kämpft kurz und rennt dann Runden mit Beute im Maul, natürlich an der Leine, sonst wäre er weg. Dann wird er vom Hundeführer aufgehangen oder ausgehebelt bis er die Beute loslässt, die dann schnell mit dem Fuß weggekickt wird. Das ganze wird ein paarmal wiederholt, bis der Hund mit Beute vom Platz zum Auto läuft, wo sich dann der Hundeführer mit ihm um die Beute prügelt, die der Hund logischerweise nicht mehr hergeben will.
Das sind dann die Leute, die mir erzählen das man ohne Starkzwang im Schutzdienst nicht ausbilden kann
Selbst mir als zertifizierter Laie klappen sich da die Fussnägel hoch ![]()
Superschön zu lesen und Respekt, dass ihr so liebevoll und geduldig seid. 10 Monate und immer noch nicht Gassigehen, da könnte sich so manch einer mal eine Scheibe abschneiden.
...mich erinnert das direkt an eine gewisse Dame aus München ![]()
Mein Gott, das ist so schön was Du schreibst. Auf Deine Kinder und auch auf Euch kannst Du zu Recht stolz sein!
Mir geht das Herz auf beim lesen Deiner Zeilen...wie schön, das Liberty genau zu euch gefunden hat...Win-Win auf allen Ebenen, dakne für´s teilen ![]()
Pepper man darf nur nicht vergessen, dass es auch unter Hunden schwierige Charaktere gibt (wie halt bei den Menschen auch).
Ich lese gerne von Pepper, weil er mich sehr an meinen damaligen DSH Xorro erinnert und der war wesentlich einfacher zum händeln als wie jetzt Sam. Und klar, umso leichter sie zu händeln sind, desto einfacher auch der Lösungsweg.
Konsequent muss man allerdings bei allen sein und bleiben.
Ja absolut richtig. Das ist ja genau das spannende, das das Thema Hund (und Mensch natürlich auch) so vielschichtig ist.
Ist es die Wechselwirkung zwischen HH und Hund, oder ist es eine generelle Charakterfrage des Hundes, oder beides und wenn ja, zu welchem Anteil und an welcher Schraube gilt es zu drehen.
Daher sind pauschale Aussagen persé falsch.
Sicherlich gibt es aber Grundsätze, bei denen man klar sagen kann: HH, hast Du nicht richtig erkannt, gedeutet oder whatever und daraufhin falsch gehandelt. Und jetzt hast Du den Salat...ähm Hund!
Das blöde ist halt auch, das es bei einem Hund ab Sekunde Null beginnt.
Der Mensch schaut erstmal, findet sich da rein und reagiert auf fehlerhaftes Verhalten des Hundes.
Dann ist für den Hund aber schon ne Menge im Kopf passiert und es wird, je nach Prädisposition, für den Menschen schwierig.
Ich weiß, wieder sehr große Flughöhe in der Betrachtung...
Linkslastig ist für mich ein Hund, dessen erster Impuls, als Reaktion auf etwas, der Angriff ist, meist schon gleich mit Zahneinsatz. Gepaart mit einer niedrigen Reizschwelle. So ein Hund geht schon bei sehr geringem Zweifel nach vorne und wartet nicht gross ab ob es überhaupt notwendig wäre. Oft wird auch wenig bis gar nicht vorher geknurrt oder gewarnt.
Rechtslastig ist der besonnene Hund, der sich trotz unklarer Lage erstmal nicht aus der Sicherheit bringen lässt und die Situation analysiert. Typischerweise prallt sehr viel an ihm ab aber er lässt sich trotzdem nicht die Butter vom Brot nehmen. Meist steht er "seinen Mann, oder Frau" durch reine Präsenz, warnt bei grosser Belastung aber bevor er aktiv werden würde.
So ist meine Einschätzung. Für mich geht Links- und Rechtslastig auch einher mit Unsicherheit bzw. Abwesenheit von Unsicherheit.
Ok, Du kennst Pepper also! Woher, wenn ich fragen darf?
Pepper ist nach adeiner Beschreibung total rechtslastig.
Besser hätte ich ihn selbst nicht beschreiben können! 😄
Das hast Du nette sehr schön beschrieben wie ich finde.
Die oft als "kompliziert" oder "schwierig" geltenden Hunde sind es vielleicht gar nicht. Sie werden oftmals nur falsch oder gar nicht gelesen, bzw. mit unserem Menschendenken betrachtet.
Wer kommt denn auch darauf, das wenn man als Mensch dem Hund gegenüber nicht 100% konsequent ist, dieser den Schluss zieht das sein Mensch nicht fähig ist, das Rudel zu führen.
Was sich dann beim nächsten Spaziergang bei vermeintlichen Bedrohungen negativ auswirkt.
Gar nicht so leicht, als Mensch wie ein Hund zu denken...wenn man es nicht weiß.