Hütetrieb hört sich immer so harmlos an.
Zum Hüten fällt mir immer eine Geschichte vom Rütter über den Bordercollie ein, der dem 5 jährigen Sohn der Familie die Achillessehne durchtrennt - und ich sage bewusst nicht "durchgebissen" hat.
Die ganze Familie verständlicherweise geschockt, und er sollte eingeschläfert werden, weil
Am Ende war es ein "works as designed" und man sah auf alten Familienvideos, das der Boarder den Kleinen von Beginn "gehütet" hat (sie waren doch immer "ein Herz & eine Seele!").
Der Sohnemann wurde größer und dynamischer, und irgendwann machte der Border das, wofür er gezüchtet wurde. Er biss von hinten in die Ferse des Jungen, wollte ihn stoppen, ein Fangzahn blieb hängen und bumms, war's passiert.
Durch Gutachten wurde dann eindeutig geklärt, das der Hund nicht aggressiv "gebissen" hat und er kam in eine andere Familie auf dem Land, ohne kleine Kinder und wo er seinen Hütetrieb ausleben konnte.
Beide Familien sind glücklich und haben weiter Kontakt.
Mit der Geschichte möchte ich nur sensibilisieren, das es nicht beim Bellen bleiben muss. Ich würde alles in gutes Training investieren, was geht - mit aller Konsequenz und es nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Ich drücke euch die Daumen!